Ausgabe 
18.8.1896
 
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berg 400, Elberfeld 87, Essen a. Ruhr 865, Hannover 460, Kattowitz 90, Köln 450, Magdeburg 400, Münster in Westfalen 48, und St. Johann-Saarbrücken 50 Stück.

Wie viel Regen ist an einem Tage gefallen? Der Wolkenbruch, der am 1. August in Wien und Umgebung so große Verheerungen angerichtet hat, scheint eine mitteleuropäische Gastspieltournee zu ab⸗ solvieren. In Wien debutierte er mit durchschlagendem Erfolge und seitdem vergeht kein Tag, an welchem der Draht nicht Hiobsposten über ähnliche Naturschauspiele in den verschiedensten Gegenden brächte. Wolkenbrüche mit taubeneigroßen Körnern, Blitzschläge, die Häuser in Flammen stecken oder Menschenopfer fordern, so sieht bis⸗ her das August⸗Repertoire der Wolkenschieber aus. Wenn diese meteorologischen Kunststücke in derselben Progression fortschreiten sollten, wie in den letzten Tagen, dann müßten wir allerdings daran denken, eine Arche zu bauen, um nicht jämmerlich zu Grunde zu gehen. Am 4. August meldeten zweiundzwanzig Beobachtungs⸗ Stationen zusammen eine Niederschlagsmenge von 131 Millimetern. Das Regenzentrum lag damals über Warschau. Wird dieses Regenzentrum aufgeteilt, so er⸗ halten wir einen Durchschnitt von 5,9 Millimetern. Am 5. August steigerte sich der Regenfall, er verbreitete sich über weitere Gebiete und 26 Beobachtungs⸗Stationen ver⸗ zeichneten zusammen einen Niederschlag von 214 oder im Durchschnitte von 8,3 Millimetern. Regenzentren lagen an diesem Tage über Lugano und Uleaborg also im Norden und Süden des Kontinentes. Am 6. August scheint überhaupt schon jede Zucht und Ordnung unter den Wettermachern geschwunden gewesen zu sein, denn die Zahl der Stationen, welche von Wetterexzessen berichteten, hatte auffallend zugenommen. 32 Stationen registrierten zusammen eine Regenmenge von 471 oder im Durchschnitte von 14,7 Millimetern. An diesem Tage scheinen auch dieSterne unter den Wettermachern mitgewirkt zu haben, denn Graz hatte allein 44, Klagenfurt 32, Lugano 98 und Stockholm 46 Millimeter Niederschlag! Am 7. August dürfte aber förmliche Anarchie ausgebrochen sein, zum Mindesten die Abschiedsvorstellung unterMit⸗ wirkung sämtlicher engagierter Kunstkräfte stattgefunden haben, denn es berichteten 38 Beobachtungs⸗Stationen eine Gesamtniederschlagsmenge von 598 oder im Durch⸗ schnitte von 16,0 Millimetern! Der Hauptrummel fand im Bereiche des Pilatus statt, dort fielen 63 Millimeter Regen. Graz wurde mit 58, Ischl mit 41, das nie fehlende Salzburg mit 40 und Turin mit 42 Millimetern Schnürlregen bedacht. Wenn nun angenommen wird, daß vom Flächeninhalte Europas per 9,884,706 Quadrat⸗ kilometer am 7. August(die Beobachtungen beziehen sich vom 6. August 7 Uhr Früh bis 7. August 7 Uhr Früh) die Scillyinseln die nördlichste, Moskau die östlichste, Biarritz die westlichste und Palermo die südlichste Grenze des Niederschlagsgebietes bildete, also rund nur 3,400,000 Quadratkilometer eine durchschnittliche Regenmenge von 16,0 Millimeter hatten, so ergiebt dies eine Wassermenge von 3,400& 1,100.000 3, 400.000.000 1,6 Kubik⸗ zentimeter= 54,400,000. 000,000. 000 Kubitzentimetern oder auf Liter berechnet 544,000.000,000.000 Litern! 544 Billionen Liter Wasser sind also innerhalb 24 Stunden vom 6. auf den 7. August gefallen! In Hekto⸗ litern ergiebt dies ein Quantum von 5,44 Billionen Hektolitern. Die gesamten 1942 Brauereien Oesterreich⸗ Ungarns brauten im Jahre 1893 zusammen 13 Millionen Hektoliter Bier. Alle diese Brauereien müßten 418,461 Jahre brauen, um eine Bierquantität zu produzieren, welche dieser an einem Tage gefallenen Regenmenge gleich⸗

Länge, um diese Bierquantität aufzunehmen und wenn aus diesem Gefäße in der Sekunde 100 Hektoliter her⸗ vorströmen würden, so wären 5750 Jahre erforderlich, bevor diese Quantität ausgeronnen wäre. In diesen flüchtig berechneten Vergleichen spiegelt sich die außer⸗ ordentliche Wettertücke der letzten Tage, insbesondere die Niederschlagsmenge vom 6. auf den 7. August wieder.

Die Zahl der Eisenbahnreisenden in den größeren europäischen Staaten hat folgende Zusammen⸗ stellung gefunden. In der Reihenfolge der Zahl der Reisenden lauten die Ziffern:

Einwohner Reisende Großbritannien und Irland 37 880 764 864 435 388 Deutschland. 49 428 470 483 407 806 Frankreich 38 343 192 305 211 000 Belgien 6 069 321 86 550 010 Oesterreich 23 895 413 84824 407 Italien 30 158 409 51448 283 Ungarn 17 463 473 37 302 070 Schweiz 2 962098 37 249 040 Holland 4 593 098 33 349 127 Rußland 95 807 339 31 602 944

Es geht aus dieser Tabelle hervor, wie stark in der Benutzung der Eisenbahnen die einzelnen Länder von einander abweichen. Während in Rußland erst auf 3 Einwohner 1 Reisender kommt, fallen auf 1 Einwohner in Italien 12/ Reisende, in Ungarn 21/, in Oesterreich 31½, in Holland über 7, in Frankreich 8, in Deutschland fast 10, in der Schweiz über 12, in Belgien über 14 und in Großbritannien und Irland 23 Personen.

Einwildes Tier. Die zehnte Kammer des Pariser Zuchtpolizeigerichtes hatte letzthin in einer Anklage wegenDiebstahls gegen eine Dame zu ent⸗ scheiden, die einen auf ihr Fensterbrett geflogenen Kanarienvogel sich angeignet hatte. Das Gericht erkannte die Anklage für völlig unbegründet, da der Kanarienvogel einwildes Tier und somit, wenn er die Freiheit auf irgend eine Weise erlangt, eineres nullius sei, die sich Jeder aneignen könnte, ohne deshalb einen Diebstahl zu begehen. So ist also jetzt der Kanarienvogel von der Justiz zu dem gefürchteten Range eineswilden Tieres erhoben worden und den Zoologisten bleibt Nichts übrig, als diese Entscheidung zu registrieren und ihre Klassierungen der Tiere in diesem Sinne abzuändern.

Für den Schinderhannes und seine Thaten schwärmte das Dienstmädchen Frida Dümmler in Heidelberg in einem Maße, daß sie einen Einbruchs⸗ diebstahl beging, um in den Besitz von 30 Heften zu kommen, in denen Mathias Bücklers Leben und Ende erbaulich beschrieben ist. Sie stahl die Räuberge⸗ schichten einem Hausburschen, indem sie dessen Koffer erbrach. Den ganzen übrigen Inhalt des Koffers ließ sie unberührt. Die Ferienkammer zu Mannheim verur⸗ teilte das Mädchen einschließlich einer früher gegen sie er⸗ kannten Strafe zu 7 Monaten Gefängnis.

Stilblüten in Schüleraufsätzen. Von einem Lehrer gesammelt.Ich könnte noch vieles Schöne vom Herbst sagen, aber der Winter ist schon da. Ein Kirschkern scheint nur ein wertloses Ding und doch läßt sich ein großer Aufsatz daraus machen.Millionen Menschen nähren sich von Kleidung. Wenn Jemand von einer Kreuzotter gebissen wird, sauge man dieselbe aus. Zur Hochzeit war Jung und Alt geladen und wurde gekocht und gebraten.Seine Mutter war gottesfürchterlich.

Ein alter Sünder. Vor der Ferienkammer B des Kgl. Landgerichts stand vorige Woche der 75 jäh⸗ rige Greis, der Gutsauszügler Raschke aus Borna, angeklagt aus§ 176, 3 St.⸗G.⸗B. Auf der Zeugenbank hatten elf Mädchen im Alter zwischen 4 und 8 Jahren Platz genommen. Raschke wird das Ende der ihm zuer⸗

kannten Strafe kaum erleben, den das Landgericht er⸗ kannte auf elf Jahre Zuchthaus.

ueber die Gesamtbevölkerung des rus⸗ sischen Reiches im Jahre 1892 hat jetzt derRus⸗ sische Regierungsbote auf Grund der von den Medizi⸗ nalverwaltungen an die Zentralbehörde des Ministeriums eingereichten Berichte die statistischen Angaben veröffent⸗ licht. Danach betrug die gesamte Bevölkerung des ganzen russischen Besitzes mit Ausschluß des Großfürstentums Finnland 119 288 304 Seelen. Die Zahl der Geburten im Laufe des Jahres 1892 betrug 4,976,386, die der Todesfälle 4 403 901. Für die einzelnen Gebiete des Reiches stellten sich die Zahlen folgendermaßen: Im Europäischen Rußland Einwohnerzahl 100 251 510, Ge⸗ burten im genannten Jahre 4365 542, Todesfälle 3825 291, Sibirien Einwohnerzahl 4 856 902, Geburten 225 852, Todesfälle 209 190, Kaukasus⸗Gebiet 7 864202 Einwohner, 307007 Geburten, 309 999 Todesfälle, Rus⸗ sisches Inner⸗Asten 6316 190 Einwohner, 77 985 Ge⸗ burten, 59 493 Todesfälle. Die jährliche Zunahme der Bevölkerung betrug also im gesamten Rußland 562 485, im Europäischen Rußland 540 261, in Sibirien nur 16 724, im Zentral⸗Asien 13 492, während das Kauka⸗ susgebiet um 2992 Einwohner abgenommen hat.

Auf der Bühne getötet. Im Nobeltythe⸗ ater wurde in London kürzlich der Schauspieler Crozier getötet. Er stellte eine Person dar, die am Ende des Stückes erstochen wird, und einer der dabei verwendeten Dolche wurde mit solcher Heftigkeit gehandhabt, daß er tief in die Brust Croziers eindrang und den sofortigen Tod desselben herbeiführte.

Gefahrvolle Walroßjagd. Daß das Wal⸗ roß unter Umständen ein recht gefährliches Jagdtier sein kann, zeigt wieder ein Unglücksfall bei einer Walroßjagd im Eismeer, dem, wie derVoss. Ztg. aus Hammerfest gemeldet wird, der Harpunier Holm, sein Sohn und ein schwedischer Fangmann zum Opfer gefallen sind. Das mit 4 Personen besetzte Fangboot griff ein Walroß an, wobei der Harpunier in üblicher Weise die an einer Leine befestigte Harpune auf das Tier schleuderte. Das ver⸗ wundete Walroß geberdete sich wie rasend, fuhr auf das Boot los und bohrte seine beiden mächtigen Eckzähne in das kleine verdeckte Vorderteil. Mit einem kräftigen Ruck gelang es zwar dem Harpunier, das Tier über Bord zu drücken, es machte jedoch sofort einen neuen Angriff und legte sich nun mit dem Vorderteil auf den Schiffsbord. Da das Walroß ein gewaltiges Gewicht hat, schlug das Fahrzeug um und die vier Männer stürzten ins Wasser. Unter großer Anstrengung gelang es ihnen jedoch, auf die Wölbung des umgestürzten Bootes zu klettern, doch waren sie kaum oben, als das rasende Tier von neuem auf das Fahrzeug losging und es nochmals zum Kentern brachte. Dabei ertranken der Harpunier, sein Sohn und der Schwede, während es dem vierten, einem Finnen, gelang, sich zu retten. Auch der ver⸗ storbene Polarforscher Astrup berichtet in seinem Werk über die Pearysche Expedition nach Nordgrönland von der Gefährlichkeit dieser Tiere in gereiztem Zustande. Vier Mitglieder der Pearyschen Expedition, Dr. Cook, Gibson, der Mineraloge Verhoeff und Astrup, und ein Eskimo schossen bei einer Bootfahrt in der Walfischbai einige auf einer Eischolle liegende Walrosse, worauf sie sich zu ihrem Erstaunen in kurzer Zeit von gegen hundert schwimmenden Walrossen umgeben sahen, die ihr Boot brüllend und schnaubend umringten. Nur dem Umstand, daß Alle mit Schnellfeuergewehren ausgerüstet waren, hatten sie es zu danken, daß sie sich die Tiere vom Leibe halten konnten. Dabei mußten sie oft die Axt anwenden, um die Walrosse an den Versuchen, ihre langen Zähne über die Bordwand zu bringen, zu hindern. Auf diese Weise haben in früheren

käme. Es bedürfte ein Gefäß von circa 80 Kilometern

Höhe, 80 Kilometern Breite und 80 Kilometern

r. Bekanntmachung.

Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 15. August bis 15. Oktober von morgens 6 bis abends 8 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam ge⸗ macht werden.

Gießen, den 13. August 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V. Wolff.

Grummetgras⸗ Versteigerung

der Stadt Gießen.

Montag, den 24. und Dienstag, den 25. d. Mts., jedesmal vormittags 9 Uhr beginnend, soll das Grummetgras von den städtischen Wlesen, von dem Friedhof, von den Anlagen vor dem Friedhof und von den Wieseck⸗ böschungen meistbietend versteigert werden und

zwar: Montag, den 24. August:

a) an Ort und Stelle von den Wiesen vor der Neustadt, von den Wieseckböschungen, von einem Grasstück der früher von Rabenauschen Besitzung,

b) am Neuenwegerthor von den Wiesen im Heegstrauch,

e) an Ort und Stelle vom Friedhof, von den Anlagen vor dem Friedhof und von den Wiesen im Rußland,

d) im Philosophenwald nachmittags 2 Uhr von den Wiesen im Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und von zwei Hospitalwiesen in der Gemarkung Wieseck, sowie um Uhr von ca. 7 Morgen Wiesen in der Schwarzlach.

Dieustag, den 25. August:

e) von den Ochsenwiesen, einer Hospital⸗ wiese, von den Wiesen im Stolzenmorgen, Utersbrunnen und Altentisch,

1) nachmittags ½2 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen,

g) nachmittags /½3 Uhr von den Wiesen in der Gemarkun; Alten-Buseck,

h) nachmittags ¼4 Uhr von den Wiesen

in der Gemarkung Großen⸗-Buseck.

Die Zusammenkunft ist am 24. August am Neustädterthor und am 25. August in den Ochsenwiesen.

Die Großberzogl. Bürgermeistereien der um⸗ liegenden Orte werden ersucht, Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 15. August 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

J. V.: Wolff.

Schriftl. Arbeiten

jeder Art, insbesondere Bitt⸗ und Gnaden⸗ gesuche, Reklamationen pp. werden rasch und billigst ausgeführt. Strengste Diskretion. 944 Kaplansgasse 10.

Bekanntmachung.

Die im Gießener Stadtwald erforderlichen Wegbau- und Grabenarbeiten, als: Anfertigen von Be⸗ und Ent⸗ wässerungsgräben, veranschl. zu 353 42 Planier⸗ und Chaussierarbeit,

veranschl. zu e e 30%, Ueberdecken der Chaussierung mit Sand, veranschl. zu. 193 85, Lieferung von Basaltsteinen, Fenice z, 9 Aufsetzen der Steine, veranschl. I Anfertigen von Durchlässen, ernsch( ß 1 Liefern und Legen von Thon⸗ röhren, veranschl. u 28

sollen

Freitag, den 21. d. Mts., vormittags 10 Alhr, im Saale des alten Rathauses öffentlich vergeben werden. Die Großh. Bürgermeistereien der um⸗ liegenden Orte werden ersucht, dies durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Gießen, den 15. August 1896. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Wolff.

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Zeiten bei Spitzbergen häufig Walroßjäger ihr Leben loren. Auf Spitzbergen und der Bäreninsel gab es Walrosse in ungeheurer Menge, sie wurden aber dur fortgesetzte Massenvernichtung ebenso wie der a

Spitzbergen ausgerottet. Walrosse sind jetzt noch am häufigsten an der Nord⸗ und Ostküste Spitzbergens.

Neueste Telegramme.

Hd. Paris, 17. August. Nach einer dung desNew⸗York Herald aus S Francisco soll daselbst ein Komplot ge Lih ung Tschang entdeckt worden Lihung Tschang sollte beim Besuch San f ciscos ermordet werden. 3 Hd. Paris, 17. August. Im September

für den feierlichen Empfang des Zaren bewilligt werden.

Hd. Paris, 17. Aug. Die revolutio⸗ nären Mitglieder des Gemeinderats haben beschlossen, sich einer Kundgebung gegen den Zaren zu enthalten, da die Pariser Wähler dieselbe nicht billigen würden. Andererseits würde der Seine-Präfekt den

von Malmedi gegeben: In Schießübungslager errichtet worden, welches für die Neutralität Belgiens nicht die geringste Gefahr bieten kann. Der belgisch Minister erklärte sich durch diese Autwort völlig befriedigt. 9 Hd. Antwerpen, 17. Aug. In den nächsten Tagen werden sich hier zwei wei⸗ tere Mitglieder der englischen Trades⸗ union einfinden, um die so⸗ zialistische Propaganda unter den Hafenarbeitern fortzusetzen. Hd. Athen, 17. August. Die Na ch⸗

ungünstig. Die Türken fahren fort, Massakres zu inszenieren. Auf dringen⸗ des Anraten der griechischen Regierung hat die provisorische Regierung aufkreta den An⸗ schluß der Insel an Griechenland noch nicht proklamiert. Wenn aber das Konsular⸗Korps nicht baldigst zu Gunsten der Christen energisch eingreift, dürfte der Anschluß doch erfolgen. N Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in

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be

werden vom Ministerrat 200000 Franks

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Zaren im Stadthause empfangen, falls dies vo

4

Seiten des Gemeinderats nicht geschehen würde.

Aufschluß über die 1 e 8 f 1 enborn ist ein

richten aus Kreta lauten fortdauernd

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Hd. Paris, 17. August. Die französische 1 Regierung sandte wegen der n e cee ausgebrochenen Unruhen zwei Kriegsschiffe Ja a amte nach Bangkok. 1 bisenbohteat 5

Hd. Rom, 17. August. Der Papst hat agu Funde gestern in der Privat⸗Bibliothek des Vatikans Aae Tonstttulel 110 Cercle abgehalten. Elf Kardinäle sowie an h n Vertreter des römischen Adels und wants fe katholischer Vereine nahmen an der Versamm⸗ 9 bchtbamte wa lung teil. ben als Heeg

Hd. Brüssel, 17. Aug. Dem Minister acgefundel. 6 des Aeußern wurde auf seine Anfrage von ligt ander 1 0 der hiesigen deutschen Gesandtschaft folgender dh 1 muh

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sein, Bahume e Rebisor V.

1 5 190 90 kung der Kollegialt 15 19 Standesint an den Verhan kschischer Gssenbahnl leedert sich bort. in abt, den bieherige Jumsadt umfasseld, lug Nheiahessen, Cinzelbezrke stehen zu gelegenheiten: Rech . J. w. mit dem Lan Vaehung, treten in Kachtändige Rorporatl Gießen, 18. Funstgenuß, welchen geren Ernst Chal Vür das gestrige in gchabte Konzert d Natfonal⸗Kapelle Jas feonzert war gu

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