E
—
ein sehr schlechter Wärmeleiter ist und nur sehr schwer Der Kork enthält eine Art Gummi, bei der Hitze flüssig wird, bei der Pressung die ganze Nach den Angaben der „Revue maritime et coloniale“ soll auch Holz fast es mit einer Auflösung von schwefel- und phosphorsaurem Ammoniak'hydraulisch ge⸗ tränkt wird. Bei einem Versuche benutzte man ein Stück derartig durchtränkten Fichtenholzes von 46 Centimeter Es wurde 5 Minuten in einem Ofen einer Hitze von 540 Grad Zelsius aus⸗ gesetzt, wobei es sich nicht entzündete, sondern nur etwa 13 Millimeter tiefe verkohlte Stellen auf jeder Seite auf⸗ Ein Stück Eschenholz von derselben Größe konnte sogar 20 Minuten hindurch mit demselben Ergebnis einer Hitze von 540 Grad Celsius ausgesetzt werden. Es ver⸗ lautet, daß in England beim Bau von Kriegsschiffen das zu verwendende Holz in der angedeuteten Weise behandelt und die Wandbekleidung mit gepreßtem Kerbholz herge⸗
Feuer fängt. Masse durchdringt und verbindet. feuersicher werden, wenn
Breite und 5 Centimeter Dicke.
wies.
stellt werden soll. — Hungersnot.
Der Oberaufseher der englischen Mission für die Fischerbevölkerung Labradors, Dr. Gren⸗ äußersten Not schützen. fell, der in jedem Jahre zwei Mal nach der großen Halb⸗
insel im Nordosten von Nordamerika reist und sich gegen⸗
wärtig auch dort anfhält, schreibt nach seiner kürzlich er⸗ folgten Ankunft auf der Jisel:„Auf Sq tare bereits er
wartete uns eine angstvoll ausschauende Menge. Keine Familie hat auch nur irgendwie genügenden Vorrat an Lebensmitteln, um den Winter durchzumachen. Wir haben Arrangements getroffen, ihnen 25 Säcke Mehl, 10 Säcke Kakes und eine Kiste Thee zu beschaffen. Die Fischer werden uns Holz dafür hauen, Betten kennen die meisten gar nicht. Noch schlimmer aber trafen wir es in „Boulters Rock“ an. Hier ist die Menge, die sich sofort
um uns schaarte, buchstäblich dem Hungertode und dem
welches haupten zu dürfen,
lichen am besten daran thun, Hungertod über sich ergehen
Dr. Grenfell wird durch di
tri eben sei.
fährt Dr. Geenfell fort,„giebt uns wohl das Recht, be⸗ daß, wenn dis System des Hindels
auf Labrador nicht gänzlich geändert wird, die Uaglück⸗ Alles, um das Elend dieser Aermsten zu erleichtern, aber es bedarf der Hilfe der Regierung.“
Erklärungen des Zollaufsehers Burgeß voll bestätigt, mit der Hinzufügung, daß jener Bericht in nichts über⸗
wegen der
Untersuchur
so bald als möglich den
zu lassen. Wir thun sicher Hd. A
Dieses Zeugnis des eingelaufe
e dem Schreiben beigefügten
Erfrieren nahe. Und doch sagt die Regierung noch keiner⸗ lei Abhilfe zu. Wir gaben den Aermsten Kleidungsstücke, aber es fehlte natürlich noch viel, um die Not zu mildern. Ebenso haben die Bewohner der Insel Seal keinerlei Wintervorrat und das Elend ist nicht abzusehen, wenn die Regierung ihnen nicht beisteht. Die Insassen der Insel Spotted baten uns flehentlich um Lebensmittel und Kleidungsstücke. Je mehr nach Norden hinauf, desto schlimmer wird es— und selbst wenn der Fang gut werden sollte, könnten sich die Fischer nur gerade vor der Aber Vielen fehlt selbst der Be⸗ trag, um sich Netze zum Winterfang zu kaufen. Die fünf⸗ die wir in diesen Dingen haben,“ so
tionen zur Präsidenten⸗Wahl konservative Fraktion wir Lich vorschlagen, den Herzog von Hd. Lemberg,
Ratibor 1
jährige Erfahrung,
Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 21. Dez. 1896, vorm. 9½ Uhr
beginnend, sollen im Distrikt Ferne⸗ wald versteigert werden:
86 Fichten? und Kieferustämme mit
44,77 Festm.
2044 Fichtenstangen mit 83,18 Festm.
30 Rmtr. Nadel⸗Scheitholz.
6„ Aaopen⸗ 10 113„ Nadel-Knüppelholz. 2„ Aaspen⸗ 79 36„ ͤ Nadel-Stockholz. 2„ Aaopen⸗ 8560 Wellen Nadelreisig. 50 Aspenreisig.
Die Zusammenkunft ist am Oppen⸗ röderweg auf der Hauptischneise. Gießen, den 15. Dezember 1896 Großh. Bürgermeisterei Gießen. Guauth
Holzversteigerung.
Das im Beuerner Gemeindewald für 1897/98 zur Fällung kommende, circa 50 fm Eichen⸗ und 110 km Nadel Stammholz, soll im Submissionswege vergeben werden und wollen Reflektierende ihre Offerten bis zum 19. Dezember l. J., nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Bürger⸗ meisterei einreichen, woselbst auch die Er⸗ öffnung dann stattfindet
Beuern, den 14. Dezember 1896.
Großh. Bürgermeisterei Beuern. Otto.
Vergebung von Bauarbeiten.
Die zur Erbauung eines Dienst— gebäudes für das unterzeichnete Hoch⸗ bauamt erforderlichen Arbeiten des inneren Ausbaues, nämlich:
1. Schreinerarbeit(Los 1: Her⸗ stellung von Thüren, Lambris, Fußböden ꝛc., Los 2; Herstellung von Treppen, Los 3: Verlegen eichener Riemenböden in Asphalt),
2. Glaserarbeit,
3. Schlosserarbeit,
4. Weißbinderarbeit, sollen auf dem Submissionsweg, und zwar bezüglich der einzelnen Lose ge⸗ trennt oder zusammen, vergeben werden.
Arbeitsbeschreibungen, Zeichnungen und Bedingungen können auf unserem Bureau eingesehen und erstere, mit Vor druck zu dem bezüglichen Angebotsver⸗ merk versehen, zum Selbstkostenpreis von dort bezogen werden.
Verschlossene, postfreie Angebote sind längstens bis Montag, den 21. De⸗ zember d. J., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Im Uebrigen wird auf den Ministerialerlaß vom 16 Juni 1893 verwiesen.
Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 28. November 1896.
Großherzogl. Hochbauamt Gießen.
Reuling.
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