Ausgabe 
17.7.1896
 
Einzelbild herunterladen

1

225

28 22

.

2

Geschichte ist zu klar, als daß wir sie noch ausführlich zu erörtern brauchen!

* Laubach, 15. Juli. Am hiesigen Gym nasium hat sich eine Schülerkapelle ge⸗ bildet, die aus etwa 20 Teilnehmern besteht. Die regelmäßigen Uebungen werden im Rathaus⸗ saale, der seitens der Stadt bereitwilligst zur Verfügung gestellt wurde, abgehalten.

Darmstadt, 15. Juli. Im Ober post⸗ direktionsbezirke Darmstadt war der Ertrag der Wechselstempelsteuer im Juni 1896: 11 673,10, der Gesamtertrag ab 1. April d. J. 37 140,60. oder 63* weniger als im entsprechenden Zeitraume von 1895.

* Darmstadt, 15. Juli. Bei Beratung des Entwurfs eines Gesetzes, die polizeiliche Beaufsichtigung der Mietwohnungen und Schlafstellen betreffend, wurde von beiden Kammern der Stäude das Ersuchen aus⸗ gesprochen, über Zahl, Art und Beschaffenheit

der diesem Gesetze unterliegenden Mietwohnungen,

Schlafräume und Schlafstellen, sowie über Zahl und Art der auf Grund des Artikels 7 gefaßten Beschlüsse und der auf Grund des Artikels 15

verfügten Ausweisungen Mitteilungen zu erhalten.

In Erledigung dieses Ersuchens hat nun das Ministerium des Innern und der Justiz der zweiten Kammer der Stände eine tabellarische

Uebersicht, in welcher die bezüglichen Angaben für die Zeit vom 1. April 1894 bis dahin 1895

enthalten sind, zugehen lassen. An die zweite Kammer der Stände ergeht ein Ansinnen des Ministeriums des Innern und der Justiz, die Zustimmung zu erteilen, daß die Kosten der Beschaffung einer eigenen Wasserver⸗ sorgung für die Zellenstrafanstalt Butzbach im Betrag von 35000 aus den Ersparnissen beim Neubau der Anstalt, eventuell aus Ueberschüssen der Hauptstaatskasse in der Finanzperiode 1897-1900 gedeckt werden. Weiter wurden von der zweiten Kammer 13335 Mark verlangt für eine Zentralheizungs⸗ anlage im Gymnasialgebäude zu Worms.

Mainz, 15. Juli.Im weißen Rößchen fand gestern Abend eine sehr zahlreich besuchte Ver sammlung der Maurer statt, die einen sehr stürmischen Verlauf nahm. Es wurde beschlossen, das Ergebnts der heutigen Verhandlung mit den Unternehmern vor dem Gewerbegericht abzu⸗ warten. Sollten dieselben auf ihrem ablehnenden Standpunkt verharren, so wird die Strike- Erklärung für eine heute Abend stattfindende zweite Versammlung in Aussicht genommen. Zwischen der Lohnkommission der Maurer und

stundenlanger Beratung vor dem von beiden Seiten als Einigungsamt angerufenen Gewerbegerichte nach gegenseitigem Entgegen⸗ kommen eine vollständige Einigung über die bestehenden Differenzen zu Stande gekommen. Heute Abend findet eine öffentliche Maurerver⸗ sammlung statt, in der die Vereinbarungen aller Voraussicht nach angenommen werden.

Vermischtes.

* Flörsheim a. M., 14. Juli. Der Gemeinde⸗ rat hat das Auflesen der Tannäpfel in unserem Gemeinde-Tannenwald Montags, Mittwochs und Samstags freigegeben. Diese Gelegenheit, sich billiges Material zum Feueranzünden oder einen ansehnlichen Nebenverdienst zu verschaffen, wird fleißig benutzt. Da der Sack mit 60 Pfennig bezahlt wird, so macht manche Familie einen hübschen Taglohn.

* Wiesbaden, 15. Juli. Heute Vormittag sind einer hiesigen Wittwe in deren kurzer Ab⸗ wesenheit, nach Erbrechung der Wohnung und einer Kommode, aus der letzteren Wertpapiere im Betrag von 22 000. und mehrere Hundert Mark baares Geld gestohlen worden. Die Papiere bestehen aus Wiesbadener Stadtobli⸗ gationen, nassauischen Landesbankobligationen und Frankfurter Hypothekenbank-Pfandbriefen, die Nummern sind bekannt.

Das Geständnis der Fakire. Die ent⸗ larvten Fakire haben einem Berichterstatter desB. Tgbl. über ihr Schlafen und Wachen reumütiges Geständnis abgelegt. Der Berichterstatter fand den entlarvten Fakir Bheema Sena Protapa in seinem Fakirkostüme gemächlich auf dem Kanapee liegend. Der zweite Fakir, Rama Chandra, der eigentliche Chef der Fakire, saß, eine Ciga⸗ rette rauchend, am Tische. Außerdem war noch der ver⸗ traute Diener der Fakire, sowie ein Schwager des früheren ImpresarioDr. Fricker, ebenfalls ein Eingeweihter, anwesend. Der dritte Fakir Gopal Krishna war momentan nicht zu Hause. Die Fakire, respektive Rama Chandra, denn der Andere giebt an, noch zu erschöpft zu sein, er⸗ klären sich sofort bereit, Rede zu stehen. Auf die Frage, ob auch die in Indien existierenden Fakire bloß diese Rolle spielen, antworteten sie, daß der größte Teil der Fakire ebenfalls nur Gaukler sind. Es giebt allerdings einige Fanatiker, Mitglieder einer religiösen Sekte, die es ernst nehmen, doch sind dies bloß Ausnahmen. Aber selbst bei diesen ist der größte Teil ihrer Künste Humbug. Auch die berühmten lebend begrabenen Fakire, über welche sich in Indien gewesene Europäer mit dem größten Erstaunen äußern und welche sie als ein undurchdringliches Rätsel beschreiben, haben eine einfache Lösung. Die Freunde des Fakirs graben einen unterirdischen Gang zum Grabe, die Erde wird aufgepölzt und der Sarg in den unterirdischen Gang getragen, wo der Fakir gelabt und während der Schlaffrist gehalten wird. Sobald man dann hört,

nach

in seinen Sarg, die Pölzung wird herausgehoben, die Gangöffnung gut verschüttet und den staunenden Zu⸗ schauern bietet sich der Fakir in seinem ursprünglichen Zustande, wie er begraben wurde, dar. Rama Chandra erzählt über seine zwei Kollegen ganz erbauliche Dinge. Gopal Krishna kann bloß mittels Hypnose schlafen. Er wird hypnotisiert nach den gewöhnlichen Regeln der Kunst, und dies befähigt ihn, 24 Stunden lang regungslos zu liegen. Nach dieser Zeit muß er jedoch Nahrung erhalten, um dann wieder hypnotisiert zu werden, was ihn aber⸗ mals zu einem 24 stündigen Schlafe befähigt. Diese Prozedur wiederholte sich jeden Tag, solange derSchlaf währte. Die Verabreichung der Nahrung erfolgte dann durch seinen wachen Kollegen, der ihn nie verließ, sowie durch einen vertrauten Diener bei Nacht, als das Fakir⸗ haus für jeden der Nichteingeweihten, selbst für die Kon⸗ trollkommission geschlossen war. Der andere Fakir Bheema Sena Protapa, der dasMalheur hatte, entlarvt zu werden, ist zwar jünger, hat jedoch einen festeren Willen, und so braucht derselbe nicht hypnotisiert zu werden, sondern er bringt es zu Stande, aus freiem Willen in wachem Zustande so unbeweglich im Sarge zu liegen, als ob er schlafen würde. Natürlich muß er auch jede Nacht gelabt werden, und geschah dies immer nachts zwischen 12 und 2 Uhr. Unter dem Vorwande, daß er nun von seinem wachen Kollegen massiert werden müßte, durfte Niemand im Zimmer bleiben, und diese Zeit benutzte der Fakir, um seine Milch zu trinken, Gugelhupf zu essen, Cigaretten und Tschibuk zu rauchen und seine vom vielen Liegen erschlafften Glieder durch Laufen und Gymnastik zu beleben. Die Fakire nehmen die Sache durchaus nicht tragisch. Sie haben Geld, leben flott und lustig, besuchen sogar die Chantants, wo ihre Produktionen parodiert werden. Sie haben auch schon einen neuen Tric ersonnen und wollten sich nun alshängende Fakire, wie jüngst ein solcher in Paris auftrat, produzieren. Nachdem jedoch die Polizei diese Produktion hier verboten hat, haben sie sich anders besonnen. Sie treten in einem Orpheum als indische Tänzer und Sänger auf. Ihrem früheren Impresario gegenüber erklärten sich die schalkhaften Herren bereit, gegen Zurückziehung der Betrugsanzeige 800 fl. Pönale zu bezahlen. Bis zur Beendigung dieser Ver⸗ handlungen hat der Impresario um vorläufige Suspen⸗ dierung des Verfahrens gegen die Fakire angesucht.

Durchschaut. Regierungsrat:.. Wissen Sie, lieber Herr Kollege selbstverständlich ganz freundschaft⸗ lich unter uns gesagt Ihre geschätzte Frau Gemahlin müßte natürlich ganz formaliter meine Gattin wohl doch zuerst grüßen! Regierungs⸗-Assessor: Bedaure un⸗

endlich, bin aber in diesem Fall ganz machtlos... stehe leider auch unter dem Pantoffel!(Fl. Bl.) Bevorzugung. Bliemchen:Mir Sachsen

hamm doch was voraus! Während andere Menschenginder mit fimf Sinnen herumloofen missen, geynen mir schtande⸗

beene mit Sächssinnen dorch's Läb'n geh'n! (Fl. Bl.) Feinste Bildung. Unsere Martha,

Herr Professor, muß bekommen die feinste Bildung. For

und for de englische eine Miß!Und wie halten Sie es mit dem Deutschen?Das lerne wir se! Fl. Bl.)

Privattelegramme

derHessischen anden e d. Darmstadt, 16. Juli, 2.10 Nm. Der Darmstädter Zeitung zufolge er⸗ scheint mit dem Abschluß des Staats- vertrags zwischen Hessen und Preußen über die gemeinschaftliche Verwaltung des Eisenbahnbesitzes die Errichtung der Nebenbahn Frankfurt⸗Stockheim gesichert. Die preußische Regierung hat das Bedürfnis anerkannt und will unter der Voraussetzung des Zustande⸗ kommens des Staatsvertrages unter der Bedingung freier Geländestellung die Strecke Höchst Frankfurt auf preu⸗ ßische Kosten bauen. Hessen wird die Strecke Höchst⸗Stockheim herstellen.

Neueste Telegramme.

Hd. Berlin, 16. Juli. Bei der Finanzierung des Lehrer⸗Be⸗ soldungsgesetzes, das bekanntlich dem Landtag im Herbst von neuem vor⸗ gelegt werden soll, ist zur Unterstützung leistungsschwacher Gemeinden die Ein⸗ stellung von einer Mehrausgabe von jährlich 400 000 Mark in den Staats- hausetat in Aussicht genommen.

Hd. Berlin, 16. Juli. Für den verstor⸗ benen Professor Curtius wird in Griechen⸗ land die Errichtung eines Denkmals geplant,

Hd. Paris, 16. Juli. Präsi dent Faure will nach seiner Rückkehr von Reims die Glück⸗ wünsche der Monarchen beantworten. Die Depesche Kaiser Wilhelms traf gleichzeitig mit der des Zaren ein.

Hd. Reims, 16. Juli. Gestern fand die feierliche Enthüllung der Sta⸗ tue der Jungfrau von Orleans statt. Präsident Faure und die kon⸗ stituierenden Körperschaften wohnten der religiösen Feier nicht bei. Nachmittags empfing der Präsident die Behörden. Beim Erscheinen des Klerus hielt der Kardinal Langetereur eine Ansprache, in welcher er ausführte, daß Patriotis⸗ mus und Glaube zwei unzertrennliche Tugenden seien.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Ne⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in

den vereinigten Bauunternehmern ist heute Mittag oben werde das Grab geöffnet, legt sich der Fakir rasch! de französische Sprache engagieren wir eine Gouvernante, J Gießen. 2 . Bekanntmachung. G K 5 Wochenmarktordnung Wegen Ausführung asphaltierter Sorg O00 9 10 je 9 ini 9 7 Bürgersteige wird die Marktstraße für die Weaiugtalbauvefkgdt Gießen. ee e e Uhrmacher, An Dienstag, Donnerstag und Samstag eder Woche findet in Gießen Wochenmarkt statt. 850. e Neue i Grund) ö

8 2.

Die Marktzeit dauert dabei vom 15. April bis 15. September einschl. von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags, im Uebrigen von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags.

8 3.

Zum Verkauf auf den Wochenmärkten zugelassen sind die sämmtlichen iu§ 66 der Ge werbeordnung aufgeführten Gegenstände des Wochenmarktverkehrs; die Wochenmärkte sind aber vorzugsweise bestimmt zum Feilbieten solcher Erzeugnisse des Bodens, der Land- und Forst⸗ wirthschaft, wie der Jagd und Fischerei, welche als Lebensmittel dienen, sowie von Blumen, Pflanzen und Samen.

8 4. Zu Wochenmarktplätzen sind zunächst besti mmt: a) der Marktplatz für Geflügel, Wildpret und Fische; b) die Schulstraße für Beeren und Obst in einzelnen Körben; e) der Lindenplatz für Gemüse und Kartoffeln im Kleinen, Pflanzen, Blumen und Saamen; d) die Marktlaubenstraße für Butter, Käse und Eier; e) der Kanzleiberg und Brand für Kartoffeln, Kraut und Obst auf Wagen ladungen; f) der Oswaldsgarten für Heu und Stroh, Holz und Brennmaterialien auf Wagenladungen; g) die Marktlauben für die unter a bis d aufgeführten Gegenstände. 8 5

8 5.

Die auf den offenen Marktplätzen(a bis kf) des 8 4 Feilbietenden bekommen ihre Plätze durch den Marktmeister nach der Reihenfolge ihres Eintreffens und in der Art ange- wiesen, daß die Waren gleicher Gattung sich thunlichst in denselben Reihen befinden und der freie Durchgang nicht behindert wird; ebenso müssen die Zugänge und Zufahrten zu den um liegenden Häusern freibleiben. Kein Verkäufer darf ohne Erlaubniß des Marktmeisters den einmal eingenommenen Platz wechseln; spätestens mit Ablauf der Marktzeit jedoch haben die Verkäufer ihre Plätze zu räumen. Standgeld ist für diese Plätze nicht zu entrichten.

§ 6.

Die gedeckten Marktlauben(g des 8 4) dagegen werden je auf die Dauer eines Rech nungsjahres unter die Liebhaber meistbietend versteigert; einzelne Lauben, welche nicht fürs ganze Jahr vergeben sind, werden auch auf kürzere Zeit, zum Mindesten aber auf die Dauer einer Woche an die Verkänfer nach der Reihenfolge der Anmeldung zu der tarifmäßigen Ge bühr abgegeben.

8 7.

Außerhalb der Markttage und Marktzeiten ist das Feilbieten von Gegenständen des Wochenmarktverkehrs am Stand auf den vorgenannten offenen Verkaufsplätzen verboten und nur in den gedeckten Marktlauben gestattet. Ausnahmsweise kann im Bedarfsfalle auch das Feilbieten von Obst und Bodenerzeugnissen am Stand an bestimmten anderen Plätzen der äußeren Stadt, und an den Thoren der inneren Stadt in jederzeit widerruflicher Weise von Großherzoglichem Polizeiamt im Einverständnis mit der Stadtverordneten-Versammlung und gegen im Einzelfall festzusetzende Gebühren erlaubt werden.

98 8.

Gegenstände des Wochenmarktverkehrs, welche an Markttagen ohne feste Bestellung von außerhalb hier eingeführt werden, dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit nur auf den dafür bestimmten und angewiesenen Ver- kaufsplätzen, also auch nicht im Umherziehen feil geboten werden.

8 9

Zuwiderhandlungen gegen die vorstehende Wochenma g wer i äßhei des§ 119, 6 der e mit Heldsrafe bis zu 30, im Falle des 1 mit Haft bis zu 8 Tagen bestraft. Vorstehende Wochenmarktordnung tritt am 1. August 1396 in Kraft. Gießen, den 16. Juli 1896. Großherzoͤgliches Polizeiamt Gietzen. J. V. Roth.

Eine Wohnung

zu vermieten. Krofdorferstraße 13.

e

Gründliche Reparatur einer Taschenuhr 2 A1, Reinigen einer Taschenuhr

1,30..

Neue Feder in eine Ta schen⸗ uhr 1,30 1, 0

9 Ake e 0,40 4, Frima rillenglas 0,30 l. A Für jede reparierte Uhr ein Jahr reelle Spfelwein

Garantie.

Georg Koch,

Ahrmacher, Neue Bäue 5.

verzapft 411

J. Arnold, zum Schipkapass, Bahnhofstrasse No. 2.

579

gesperrt. Gießen, den 14. Juli 1896. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth.

Verpachtung der Markt- lauben und der Keller im Turmhaus am Brand.

Nachdem am 1. August d. J. die neue Wochenmarkt⸗Ordnung in Kraft treten wird und von da ab das Feilbieten von Gegen⸗ ständen des Wochenmarktverkehrs am Stand außerhalb der Markttage und Marktzeiten nur noch in den gedeckten Marktlauben gestattet ist, sollen diese nebst den Kellern im Turmhaus am Brand

Freitag, den 24. d. Mts., abends 5 Ahr,

im Hofe des Turmhauses öffentlich an die Meistbietenden für die Zeit bis zum 31 März 1897 verpachtet werden.

Die Verpachtungsbedingungen können zuvor schon von der unterzeichneten Stelle Zimmer Nr. 15 bezogen werden.

Gießen, den 14. Juli 1896.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

Städt. Schlachthaus

Freibank.

Heute und morgen Ochsenfleisch, nicht ladenrein, pro Pfund 45 Pfg.

Die Freibank bleibt bis Abends 10 Uhr geöffnet.

nennen 5 yiebelkuchen

2 Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Fritz Schreiner. Lindenplatz 4. 877

Neues Sauerkraut

und

frisch eingemachte 1 Guffen

Joh. Hankel, Gemüsehändler, Schloßgasse. Per 1. August oder später 2 möblierte Zimmer für einzelne Personen zu vermieten. 882 Kreuzplatz 4.

goldene Herren- Remontolr- Uhren von 50 Mark an, goldene Damen-Remontolr- Uhren von 28 Mark an, silberne Herren- Remontolr- Uhren mit Goldrand von 16 Mark an, silberne Damen- Remontolr- Uhren mit Goldrand von 18 Mark an, Stahl- Remontolir-Uhren von 15 Mark an, Niekel- Remontoir-Unren von 10 Mark an,

Wecker, in allen Lagen gehend, von 3 Mark an, D Regulateure mit Schlagwerk 9 von 12 Mark an.

Für den guten Gang einer Uhr leiste ich 2 Jahre reelle Garantie.

Reparaturen werden nur auf das beste und billigste unter Garantie ausgeführt.

im, Gießen.

Lager Herren- und Knaben- Kleider.

Tuch, Bukskin und Manufakturwaaren.

5 7 Hypothek. Kapital.

Die Beleihung von Grundstücken, Häusern, Hofraiten, Gütern, Milhlen, Fabriken fllt Gießen und Umgegend bis zu 7073% des ortsgerichtlichen Taxwertes zu 4%(von Seiten der Darleiher unkündbar) vermittelt unter den billigsten Bedingungen

H. C. Werner, Cichgärten Nr. 10.

Reklamationen und 11 Gesuehe 1 ertigt an

Löberich, Brandgasse 8. Sen von achtbaren Eltern kann in die Lehre treten.

Georg Koch, Uhrmacher,

Gießen. Junge, Riesenkaninchen

zu verkaufen bei 862

J. Boller, Bahnhofstraße.

Frau Neeb

empfiehlt sich im Aus⸗ und Ankleiden von

Leichen(Kinder von 1 14 Jahren für 3 Mk.

Erwachsene für 6 Mk.) 68. Frau Katharina Neeb,

Lindengasse 14. 1

etragen Berren⸗, Damen⸗ und

Kinder⸗Stiefel

werden stets zu den höchsten Preisen angekauft vom 807

Schuhmacher Groh,

Gr. Mühlgasse 6.

Peter Merkel, Lindengasse 1III sucht für Abends 2 Stunden schäftigung.

Be⸗ 821

545

834

repariert

unter Garantie.

Nähmaschinen

erden gut und billig

E Wuün. Graf, Giessen, Schloßgasse 17.

9 ichen Vevöllerun 2 0 43%, Ubec boo Enwohner, 1 200. Prußen l 0 100 000 Ciuwo breite lagen die 9 glge Wese seht 6 suden dot perhält 0 i Berlin. Alsde 80 10% und Munde muahen und 17 m agen Konkurse en enen el ea gaben licht 00 hr deten Vermögen u ble Fällen pl Fun pablihe, 580 babeltgecldchaften, dneishulbuer. Bei face guonlursen erk zu fis, in 540 Fe 4 beonehllhlen aun 10 b. H. undi Gießen, 16 n Großherzo Gäaleher Rübe Ab in Rupper

fe it 58, letz

g, Da beide en sie in Mhlges Dien Gleßen, 1 n Rordan E eheung d cufmännisch Akten Stein A fp u

N

fuhren von Aber eine Bohl de Aterwüßh