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Stallpagen in schwarz⸗brauner Livre. Es war drei, oftmals vier und fünf Uhr, als die Kavalkade heimkehrte. Nach Versorgung der Pferde wurde um halb vier oder halb fünf oder halb sechs Uhr, je nach der Dauer des nächtlichen Rittes, das Diner aufgetragen, ein opulentes, an Mannigfaltigkeit und Qualität der Speisen nichts zu wünschen übrig lassendes Mittagsmahl. An der Tote der Tafel saß die Herrin, ihr zur Rechten der Stall⸗ meister, zur Linken der Leibdiener und an diese schloß sich die übrige weibliche und männliche Dienerschaft. Das Gesinde bildete ihre einzige und ausschließliche Gesellschaft bei Tag und bei Nacht. Nach dem Speisen, so um die sechste Morgen⸗, respektive Abendstunde, wurde unter Auf⸗ sicht der Frau vom Hause die Reinigung der Hunde, Papa⸗ geien und Affen vorgenommen, die nächst den Pferden die wichtigste Stelle im Haus wesen einnahmen. Blieb bis zur Schlafensstunde noch etwas Zeit übrig, so wurde die⸗ selbe durch Spaziergänge ausgefüllt, die gemeinsam mit der Dienerschaft unternommen wurden. Die nächtliche Cavalcade fiel, wenn die Totengräfin gerade besonders gut disponiert war, weg und es wurden hippische Feste veranstaltet, natürlich wieder nur nach Mitternacht. Herrin und Gesinde legten altdeutsche Gewänder an, Schlapphüte mit wallenden Federn, farbige Wämmser, faltige Puffärmel, allerlei blinkende Waffen. Hörnerklang erfüllte die Luft und bei Fackelbeleuchtung führteu Reiterin und Reiter die Spiele auf, ein gespenstiger Reigen zu nachtschlafender Zeit. In kalten Winternächten traten an die Stelle von Cavalkaden und hippischen Aufführungen Schlittenfahrten ganz nach der Art Ludwigs II. von Baiern. Bei dem seltsamen Leben, das diese merkwürdige Frau führte, hatte die Dienerschaft einen begreiflicherweise sehr schweren Stand. An den Feiertagen— denn nur an den Feiertagen nahm die Totengräfin neue Dienstboten auf— gabs regelmäßig einen Wechsel. Die Eigentüm⸗ lichkeiten der Herrin waren derart, daß sie schließlich jedem Diener, der es vier Wochen bei ihr aushalten sollte, einen besonderen Ehrenpreis von 400 Gulden aussetzte. Es soll sich aber Keiner gefunden haben, der diese Auf⸗ gabe zustande brachte. Es kam wiederholt auch zu lang⸗ wierigen, gewisser spannungsvoller Momente nicht ent⸗ behrenden Prozessen zwischen Dienern und Herrin. Einer der interessantesten war wohl der mit einem Stallmeister, der Knall und Fall entlassen wurde, weil er mit einem der Pferde„unhöflich“ war. Frau v. St. war eine sehr reiche Dame. Zu ihren Absonderlichkeiten gehörte nun auch die, das Geld auf die unsinnigste Weise zu ver⸗ schwenden. Man erzählt, sie habe ordentlich Angst gehabt, daß nach ihrem Tode ihre Angehörigen etwas erben könnten und diese Befürchtung sei die Quelle ihrer Ver⸗ schweudungssucht gewesen. Bereits viele Jahre vor ihrem Tode errichtete sie ihr Testament und darin war ihr Leib⸗ pferd am fettesten bedacht. Sie testierte für die Erhaltung desselben nicht weniger als 20 000 fl. Das Tier kam nach dem Tode seiner schrullenhaften Wohlthäterin zu einem Pferdehändler in Kost und Quartier, wo es noch immer herrlich und in Freuden seine Erbschaft genießt.
Die Schönheit der Wienerinnen ist sprich⸗ wörtlich. Schon alte Chroniken wissen davon zu melden, und mancher Dichter ist von weiblicher Anmut an der schönen blauen Donau begeistert worden. In den. letzten Jahrzehnten, da die Wiener Patrizierfamilien eiuem raschen Verfalle entgegengegangen sind, und die erbgesessene Be⸗ völkerung von Angehörigen aller möglichen östlichen Na⸗ tionen durchsetzt wird, ist die hübsche Wienerin freilich nicht mehr so häufig anzutreffen, wie ehedem in der fröhlichen„Backhändlzeit“. Es hat sich auch das Be⸗ nehmen der Wienerinnen stark geändert. Die Wienerin war stets eine Feindin steifer Etikette; sie war heiter,
Verdi erdingung. Samstag, den 15. d. Mts., mittags 11 Uhr, soll im Saale des alien Rathauses das Auf⸗ läumen von rund 12000 lfde. Mtr Flut- gräben in der Gemarkung Gießen, geteilt, in zwei Loose, unter den bei der Versteigerung bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich versteigert werden. Gießen, den 10. August 1896. Großh. e Gießen. olff.
Städt. Schlachthaus Freibank.
Heute und morgen
Ochsenfleisch,
nicht ladenrein, pro Pfund 50 Pfg.
Schweinefleisch nicht ladenrein, pro Pfund 46 Pfg. 8 S
tüchtigen Gesellen. 5 Phl. Klotz, Schuhmacher, Eine
vor⸗
9
Sonntag, den
935
ungezwungen, zutraulich, aber von einer gutbürgerlichen Ehrbarkeit und eine ausgezeichnete Hausfrau, die selbst in reichen Familien keine häusliche Arbeit scheute und wohl auch im Geschäft des Mannes tüchtig mitwirkte. Das gute Herz und die Begeisterung für alles Schöne machten die Altwienerin vollends zu einem Musterweib, an dem der Gatte seine Freude haben konnte. Das hat sich nun nach und nach auch geändert. Die Frauen des wohlhabenden Mittelstandes wetteifern mit der Halbwelt und dem Hochadel, indem sie sich den Anschein einer Frivolität geben, die ihrer Lebensweise häufig gar nicht entspricht. Da die Frau aber immer den Ton der Ge⸗ selligkeit angiebt, so ist die Unterhaltung in den großen Wiener Salons auf eine Stufe der Ungebundenheit und kaum verhüllten Unanständigkeit herabgesunken, die in guten Häusern sonst nirgends in der Welt üblich ist. Das ist um so bedenklicher, als die Frau in Wien einen außerordentlichen Einfluß ausübt. Nicht nur jeder Reim⸗ schmied, Festredner und Prologmacher lobhudelt die Wienerin; die Frauen schaffen hier thatsächlich die Position der Männer. Dr. Lueger wäre nie der all⸗ mächtige Volksmann geworden, wenn er nicht von den Weibern als der„schöne Karl“ gefeiert würde; in seinen Versammlungen hängen die Blicke der Zuhörerinnen in seliger Verzückung an dem ledigen und noch immer hübschen Volkstribun. Bis zu welch widerlichem Unfug die Eitelkeit der Wienerin sich steigern kann, zeigen, wie man der„Voss. Ztg.“ berichtet, die„Schönheitskon⸗ kurrenzen“, deren wichtigste alljährlich zum Annenfest auf dem Kahlenberg stattfindet. Hunderte von geputzten jungen Mädchen und Frauen aus anständiger Familie finden sich in Begleitung ihrer Angehörigen ein, um sich der Prüfung der männlichen Festteilnehmer preiszugeben. Die jungen Leute streifen einzeln oder in Gruppen zwischen den Tischen hin und her und starren ungeniert mit frech musternden Blicken die Frauen an, die ihrerseits ihre ganze Koketterie aufbieten, um die Stimmen der männ⸗ lichen Preisrichter zu gewinnen. Der ehrenwerte Gatte scheint es nicht zu merken, welche Rolle er spielt, wenn er wohlgefällig neben seiner Frau sitzt, die ihre Augen schweifen läßt und holdselig lächelt, wenn die Stimmzettel auf dem vor ihr stehenden Teller sich häufen. Der Stimmenfang wird aber noch viel energischer betrieben. Bald wogt der Kampf nur noch zwischen wenigen Be⸗ werberinnen, die, von ihren minder glücklichen Genossinnen scharf kritisiert, in dem weiten Restauratlonsgarten umher⸗ schlendern und von einer Kohorte von Anhängern begleitet, für sich Stimmung machen. Dabei setzt es erbitterte Scharmützel zwischen den Parteien, und auch die Wett⸗ bewerberinnen selbst, die schließlich auf die Tische klettern und verführerisch sich in den Hüften wiegen, um die Auf⸗ merksamkeit auf sich zu lenken, geraten hier und da in handgreifliche Eifersuchtsausbrüche. Endlich kommt es zur Zählung der abgegebenen Stimmen, das Ergebnis wird laut verkündet und die Siegerin unter Musikbegleitung und Volksjubel zu einem Podium geführt, auf dem sie der allgemeinen Besichtigung ausgestellt ist. Bei dem diesjährigen Annenfest fiel der erste Preis trotz der Be⸗ mühungen rühriger Mitbewerberinnen auf ein schlichtes junges Bürgerkind, das tief errötend das Gesicht in den Händen barg, als es auf das Schaugerüst gestellt wurde. Dank dem„Schönheitspreis“ wird das Kind das Er— röten bald verlernen. Bedauerlicher als die Folgen sind aber die gesellschaftlichen Voraussetzungen und der in unserem Mittelstande herrschende moralische Schwachsinn, aus denen 995 entwürdigenden Huldigungen der Weiblichkeit hervor⸗ gehen.
— Ein furchtbarer Anblick bot sich nach der „Straßb. Post“ in Longeville am Sonntag Abend den zahlreich auf der Terrasse von Sauvage sitzenden Gästen
und den längs des Flußufers nach Metz zurückkehrenden Ausflüglern. Zwei Offiziere kamen mit ihrem Boote dem Wadrinauwehr zu nahe und wurden von der Strömung erfaßt. Ein gellender Hilferuf ertönte, und das Boot mit den Insassen verschwand in die unterhalb des Wehres be⸗ findliche Tiefe. Während der eine Offizier nach einigen Sekunden aus der brausenden Flut emportauchte und sich
durch Schwimmen an eine seichte Stelle rettete, blieb der 5
1 5 versch aden. Er hatte am Steuer gesessen, und Kandia. 32 Christen wur
man sah, wie er im Augenblick des Absturzes rücklings tötet, darunter drei Priester, kopfüber aus dem Bost geschleudert wurde. Wahrschein⸗ und Kinder. Das Dorf wurd
lich ist er mit dem Kopf auf einen der dort liegenden g eäschert und sämtliches
großen Steine geschlagen und betäubt auf dem Grunde fr aubt. 5
liegen geblieben. Er gehörte dem 98. Infanterie⸗Regi⸗ Hd. Athen, 11. August. Die k.
ment an und heißt Siebert. 0
— Ein vernünftiges Pferd. Keinen Reiter, so berichtet die„Sportwelt“, konnte in voriger Wache in Boulogne sur mer der zweijährige„Favori“ im Besttz des Comte des Poncins finden, der der Prix du Chemin de Fer starten sollte. A. Roberts, der zuerst für ihn abgewogen war, erhielt von ihm gegen die Schenkel ein paar Hufschläge, die ihn zwar nicht schwer
dienlichen Vereinbarungen getroffen. dem Negus und dem Mahdi soll ein Schutz- und Trutzbündnis bestehen. Hd. Athen, l. Greuelthaten werden aus Kr gemeldet. Etwa tausend 2 überfielen das Dorf Pedi
tensische Delegation hat sich als tionäre Versammlung konstituiert u will zusammenbleiben, bis die Pfo eine Entscheidung über ihre For rungen getroffen hat.
Hd. Brüssel, 11. Aug. Gegen Deutsch⸗ land herrscht hier große Erbitteru wegen dessen Haltung gegenüber dem Kongos
11. Augu
vol
verletzten, aber unfähig zu reiten machten, während
E. Watkins, der dann ihn reiten sollte, kaum aufgestiegen staat. 7 daktio war, als er auch schon wieder abgeworfen wurde. Nun. Hd. Belgrad, 11. Aug. In Kamenizga t lat wollte kein Jockei mehr mit„Favori“ anbinden. Der überfielen Arnauten die serbische Kreuzb
Hengst erhielt seinen Willen und konnte nach Hause gehen, ohne am Rennen teilzunehmen. Die Wetten auf„Favori“ wurden darauf zurückbezahlt.
— Ein altes Ehepaar. Ein Kopenhagener Journalist hat unlängst in der schwedischen Stadt Elfs⸗ borg ein Ehepaar getroffen, das 73 Jahre verheiratet ist. Der Mann ist 96, die Frau 92 Jahre alt; sie wurden im Alter von 23 und 19 Jahren getraut. Sie sind beide bettlägerig, leiden jedoch an keiner bestimmten Krankheit, nur an Altersschwäche.
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 11. Aug. Wie die„Staatsb. Ztg.“ aus Rechtsanwaltskreisen hört, hat der Abgeordnete Bebel nicht nur den Bund der Landwirte wegen Vergehen gegen das Ver⸗ einsgesetz angezeigt, sondern auch die natio⸗ nalliberale und konservative Partei aus demselben Grunde.
Hd. Wien, 11. August. Die gestern Abend abgehaltenen sozialdemokratischen Arbeiter⸗Versammlungen wurden zum Teil wegen abfälligen Aeußerungen über den bevorstehenden Besuch des Zaren und Angriffen auf die russische Regierung aufgelöst. Die nicht auf⸗ gelösten Versammlungen nahmen eine Resolution an, worin die Thätigkeit des gegenwärtigen Gemeinderats scharf ver⸗ urteilt wird. 4
Hd. Paris, 11. August. Der französischen Regierung ist nunmehr 0 0 5 mitgeteilt worden, daß der Zar am 8. Oktober in Frankreich ein⸗ treffen wird. Man glaubt, daß er, um der französischen Nation seine Freundschaft zu be⸗ zeugen, in Frankreich etwas länger verweilen wird, als in den übrigen Staaten.
Hd. Rom, 11. August. Die„Roma“ teilt mit, der Kriegsminister habe im Verein mit Baldissera mik Rücksicht auf die Wieder⸗Eröff⸗
nung der Feindseligkeiten in Eritrea alle zweck—
Priester und Lehrer in ihren Hä mishandelten sie und raubten K und Wohnungen aus. Die Behörde v folgt die hier bekannten Attentäter nich
10 und
Gieben
land.
Minuten Nachmittags. gemeldet: In Apok oro na trat ein R tionskomitee zusammen und proklam die Vereinigung Kretas mit Grie Das Komitee ernannte eine p sorische Regierung unter dem Vorsitz 2 dokis Kosteros. 8
Privattelegramme ages an der„Hessischen Landesztg.“ 10 Hd. Berlin, 11. August. 1 0
Aus Athen
Gießen, Wochenmarkte kostete: Butter p. Pfd. 1,10— 1,20, Hu eier per Stück 6, Enteneier—, Gä. 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 15, Linsen 26 N Tauben per Paar 50— 70 Pfg., Hühner p. St. 11 Hahnen 60— 90, Enten 1,50,—2,—, Gänse per Pf
00—00, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindfleisch e bis 68, Schweinefl. 50—66, Schweinefl., gesalz. 70 Kalbfleisch 50—, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffel 100 Kilo 5,— 7,50, Zwiebeln per Zentner 4,50 Milch per Liter 16 Pfg.
Marktpreise.
den 11. August. Auf dem hen
ober wrd in gente, en Dutturen Kruse ur, den Gießener, auflagen betta en auch Aber fi
5 bulert Schal- und führung bringe, retten Aufführung cen Theatet⸗Direlt Ff bora und wird
Am 10. Aug. Elisabethe Leib, 5 Jahre alt,
Tochter von Polizeidiener Philipp Leib, von Gestorben in der Die Leiche wird in die Heimat
Krofdorf, neuen Klinik.
Sterbefälle.
Kreis Wetzlar.
verbracht.
dem Theaterbedür ff nügt fein.
1 bie 1.2 wichen Reiter und 15 licht nur un auf die Räder gebrae waren noch mindesten Heinen, um den Aus
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