Ausgabe 
10.9.1896
 
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an die Bahnbeamten herantritt.

und zwei Luftfchifferabteilungen sind nebst dem nötigen Train zu den Manövern in der Lausitz versammelt. Wenn auch die Kavallerie und Artillerie nur vereinzelt mit der Bahn zu den Manövern und von diesen zurück⸗ befördert wird und vielleicht auch einige Tausend Mann Infanterie in die in der Nähe des Manöverterrains liegenden Garnisonen zu Fuß marschieren, so ist doch an die Bahnen bei der Beförderung der Mannschaften eine sehr schwierige Aufgabe gestellt. Es werden mindestens 70000 Personen und die Pferde der Offiziere der Inf. Regimenter, dann das viele Gepäck zu befördern sein. Wenn man berücksichtigt, daß die Schluß⸗Manöver früh beginnen und gegen Mittag enden und der Aufmarsch der Truppen in die Einpartirungsstationen dann sofort be⸗ ginnt und am nächsten Tage beendet sein muß, so kann man sich einen Begriff von der Aufgabe machen, die dann Sie wird um so schwie⸗ riger, je kleiner die Stationen sind, auf denen die Ver⸗ ladung erfolgt. Jedes Infanterie⸗Regiment hat bei drei Bataillonen ca. 70 Offiziere, 30 Pferde und 1800 Mann; bei 4 Bataillonen noch 500 Mann mehr. Es sind des⸗ halb für ein kriegsstarkes Regiment zwei vollständige Extrazüge, jeder mit 40 bis 45 Waggons und mit 5 bis 6 Waggons für die Pferde und 3 bis 4 Waggons für das Gepäck nötig. An kleinen Rampen, oft nur Notrampen, müssen Pferde und Fahrzeuge mühsam ver⸗ laden werden. Noch schwieriger wird die Aufgabe, wenn Kavallerie oder gar Artillerie mit Sonderzügen zu be⸗ fördern ist. Eine Eskadron Reiter benötigt für sich einen ganzen Extrazug, da nur 6 Pferde auf 1 Wagen kommen, 3 Batterien Artillerie benötigen wiederum einen großen Militärzug, da nur je 2 Geschütze in einen offenen Wagen (Lowry) verladen werden können und die 200 Pferde für Reiter und Bespannung allein über 30 Waggons be⸗ dürfen. Jede Luftschifferabteilung, jedes Pionierbataillon braucht wieder für sich einen eigenen Extrazug; es ist also nicht zu hoch berechnet, wenn man annimmt, daß je 60 Militärzüge erforderlich waren und sind, um die in der Lausitz manöverierenden Truppen dorthin und zurück⸗ zubefördern. Ebensoviele Züge müssen aber auch leer an den Einparkirungsort geschafft und wenn die Ausparkirung erfolgt ist, leer zurückbefördert werden. Hunderte von Güterwagen werden zum Militärtransport eingerichtet, weil die vorhandenen Personenwagen nicht ausreichen. Da solche Manöver auch noch Massen von neugierigen Zuschauern herbeiführen, für deren Hin⸗ und Rückbeför⸗ derung viele Personensonderzüge einzulegen sind, so kann man sich einen Begriff von der Größe des Verkehrs und von der schweren, den Bahnbeamten erwachsenen Aufgabe eine Vorstellung machen.

Eine schöne Gegend für das schöne Geschlecht. Sibirien, namentlich der ferne Osten, ist so arm an Frauen, daß das schöne Geschlecht nirgends so umworben ist, wie grade dort. Die Frauen haben daher auch ein so gutes Leben in Sibirien und im fernen Osten, daß sie nur ungern von dort fortgehen, wenn das Schicksal sie nur einmal dahin verschlagen. Man kann mit Be⸗ stimmtheit sagen, daß im fernen Osten kein junges Mäd⸗ chen unverheiratet bleibt. In vielen Gegenden ist dort die Polyandrie eine ziemlich häufige Erscheinung, an der in den unteren Volksschichten gar kein Anstoß genommen wird. Sehr charakteristisch ist nachstehende Erzählung des sibirischen BlattesWladiwostok:Jedes Mal, wenn von der Amurmündung ein Dampfer mit ausgedienten Soldaten, die in die Reserve treten, in das europäische Rußland abgefertigt wird, wiederholt sich eine ganz üblich gewordene Erscheinung; es verschwinden nämlich einige Tage vor Abgang des Dampfers viele Frauen der aus⸗ gedienten Soldaten, die mit ihnen nach Wladiwostok kamen, und sind nirgends zu finden. Die armen Männer suchen

ihre unt reuen Gattinnen vergebens, bis das letzte Glocken⸗ signal ertönt und der Dampfer sie für immer in die Heimat entführt; die Frauen ziehen es vor, in Sibirien zu bleiben und kommen gleich nach Abgang des Dampfers ganz vergnügt aus ihren Verstecken heraus. Als der Dampfer der Freiwilligen FlotteOrel in diesem Jahre seine letzte Fahrt aus Wladiwostok nach Odessa machte, erging es einer ganzen Reihe von ver⸗ heirateten Soldaten wieder so: elf Frauen gingen ihren Männern im letzten Moment durch und waren nirgends aufzufinden.

Dolfs, der Schütteldichter.Schüttel⸗ gedichte nennt sich ein Bändchen Verse von Harun Dolfs, das soeben im Verlag von Hugo Steinitz erschienen ist. Die Vermuthung, daß es sich hier um Gedichte handelt, bei denen der Leser sich schüttelt, teils aus Vergnügen, teils vor Grauen, ist zwar naheliegend, aber nicht ganz richtig.Schüttelgedichte sind Gedichte, in denen die Reime durcheinandergeschüttelt sind, die Erfindung eines sprachkünstlerischen Spaßvogels derFliegenden Blätter. Ein paar Beispiele werden näher erläutern, was unter Schüttelgedichte zu verstehen ist:

Der Fischer voller schnöder Kälte Ins Wasser seinen Köder schnellte, Da hat ihn der Gensdarm bei seinen Lenden fassen Und wegen unbefugten Fischens pfänden lassen. Mancher muß den Sieg beim Bundesschießen Durch Gewinn des ärgsten Schundes büßen. Weil die Beiden Moppel dort, Gar so gräßlich zwiegesungen, Hat durch einen Doppelmord, Man zum Schweigen sie gezwungen.

Sehr drollig sind die Parodien des Schillerschen Tauchers und GoethesKönig von Thule in den Dolf'schen Schüttelreimen, die übrigens auch dem nicht unhold sind, was man gemeinhinpudelnärrischen Stumpfsinn nennt: z. B. inVorarbeiters Verzweif⸗ lungsschrei:

Ist es nur ein krasser Wahn Oder streicht das Lumpenpack Diesen neuen Wasserkrahn

Mit dem alten Pumpenlack?

Unter den Patagoniern herrscht so schreibt die LondonerAllg. Korr. eine grausame Sitte. Die Kinder töten nämlich Vater und Mutter. Manchmal kommen die Alten selbst zu dem Schlusse, daß es Zeit ist, zu sterben. Meistens jedoch erklären die Kinder den Eltern, daß sie eine Last für sie bilden. Hat man sich über den heiklen Punk geeinigt, so wird ein großes Fest veranstaltet, zu dem alle Verwandten und Be⸗ kannten Einladungen erhalten. Auf diesem Fest wird der Tag der Bestattung bestimmt. Zu einem patagonischen Begräbnis ist kein Sarg nötig. DieLeiche geht nach dem Beerdigungsplatze. Dort angekommen, beginnen die Trauernden ihre Klagegesänge, während das Grab ge⸗ graben wird. Dann nimmt man gegenseitig von sich Ab⸗ schied und der älteste Sohn tritt vor und begräbt seinen Vater oder seine Mutter lebendig. Kein Kind in Pata⸗ gonien würde diese Aufgabe einem anderen zumuteu. Das würde einen Makel auf die kindliche Liebe werfen und auf diese sind alle Patagonier stolz. Sie glauben an ein zu⸗ künftiges Leben. Der Tote tritt sofort in das Paradies. Daher kommt es, daß die Patagonier freudig sterben. Im Alter von 40 Jahren(2) gilt ein Mensch gemeiniglich für überflüssig. Ist er krank, so wird er aber auch schon, ehe er 40 Jahre alt geworden ist, entfernt.

Büffelherde in Newyork. Die größte Büffelherde in Nordamerika wird in nicht zu ferner Zeit die Stadt Newyork beherbergen. Der kürzlich verstorbene

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Eisenbahnmagnat Austin Corbin war ein wahrer Freund der amerikanischen Büffels. Als der Vernichtungs⸗ krieg, den die Geldgier gegen die Büffel führte, am er⸗ bittertsten betrieben wurde, entstand in ihm der Gedanke, die gänzliche Ausrottung des Büffels zu verhindern. Nachdem er in den Besitz der gewünschten Millionen ge⸗ kommen war, führte er seinen Plan aus. Zunächst erteilte er denRanchmen im ganzen weiten Gebiet von Britisch⸗ Kolumbia bis Süd⸗Kolorado und von West⸗Nebraska bis zum Nellowstone⸗Park den Auftrag, die letzten Exemplare der noch vorhandenen Büffel einzufangen. Damals gab es nur noch versprengt kleine Herden, die geringen Ueber⸗ reste jener Millionen, die wenige Jahre zuvor noch die Prärieen des Westens bedeckten. Sie waren scheu ge⸗ worden, die Büffel. Sie hatten die alten Weideländereien im westlichen Kansas und in Nebraska verlassen und sich nach abgelegenen, schwer zugänglichen Gegenden zurück⸗ gezogen, um der tödlichen Kugel des weittragenden Feuer⸗ rohrs zu entgehen. Aber Corbins Agenten drangen, von der Aussicht auf lohnenden Gewinn angetrieben, selbst nach Orten vor, die bis dahin noch keines Menschen Fuß betreten, und binnen einigen Jahren sah sich der Long⸗ Islander Eisenbahnkönig im Besitz von Zs der schönsten Büffel, die in den ganzen Vereinigten Staaten gefunden werden konnten. Im Blue Mountain Forest in New⸗ Hampshire brachte er die kleine Herde unter, und dort hat sie sich seither um mehr als 40 Mitglieder vermehrt. Kurz vor seinem Tode hatte Herr Corbin mit den New⸗ horker Parkkommissaren eine Vereinbarung getroffen, wo⸗ nach die Stadt Newyork den 78 Büffeln im Van⸗Cort⸗ landt⸗Park geeignete Quartiere anweisen und fortan die Fürsorge für sie übernehmen sollte. Die Kommissare gingen mit Freuden auf den Vorschlag ein. Die Herde sollte schon Ende Juni nach Newyork übersiedeln, aber man hat mit Rücksicht auf den allzu schroffen klimatischen Gegensatz die Reise bis zum Herbst verschoben.

Alkohol als Mittel gegen Karbolsäure⸗ Vergiftung. Bei einer Frau, welche 30 Gramm konzentrierter Karbolsäure in Whisky getrunken hatte, fiel dem zu Hilfe gerufenen Arzt auf, daß sich weder auf den Lippen, noch im Schlunde die Verbrennungserscheinungen zeigten, welche sonst durch Karbolsäure hervorgerufen werden. Nachdem man der Frau mittels der Schlund⸗ sonde den Magen so lange mit Wasser ausgespült hatte, bis kein Karbolsäure⸗Geruch mehr wahrgenommen werden konnte, war sie völlig wiederhergestellt, und man mußte daraus schließen, daß auch Speiseröhre und Magen in diesem Falle durch die Karbolsäure nicht angeätzt worden waren. Der Arzt nahm an, daß der zugleich mit der Säure genossene Alkohol das Schutzmittel gegen die Ver⸗ brennung gebildet habe, und er beschloß, das gleiche Mittel anzuwenden, wenn ihm andere Fälle von Karbol⸗ säurevergiftung vorkämen. In solchen Fällen pinselte er die verbrannten Hautstellen schleunigst mit Alkohol ein, legte Watte, die mit Alkohol durchtränkt war, auf, und er hatte die Genugthuung, zu sehen, daß die für diese Art der Verbrennung charakteristische weiße Farbe der getroffenen Hautstellen schnell verschwand. Nach diesen Resultaten wird man also den Alkohol als ein wertvolles Heilmittel gegen Verbrennungen durch Karbolsäure ansehen müssen.

Neueste Telegramme.

Hd. Königsberg i. Pr., 9. Sept. Der Chefredakteur derKönigsb. Hart. Ztg. wurde als Zeuge vor dem Milikär⸗Gericht darüber ver⸗ nommen, wer ihm den Kommandantur-Befehl in der Börsengarten-Angelegenheit mitgeteilt habe.

Es ist eine Untersuchung eingeleitet gegen einen unbekannten Soldaten.

Hd. Königsberg i. Pr., 9. Sept. In der Börsengarten-Affaire wird weiter berichtet, es sei durch Kommandantur-Befehl den Reserve⸗ Offizieren mitgeteilt worden, daß ihnen am Besten das Verhalten der aktiven Offiziere als Richtschnur dienen könne.

Hd. Zürich, 9. September. Der ethische Kongreß wählte gestern ein internationales Komitee des ethischen Bundes, und zwar für Amerika Adler-New-York und Saller⸗Phila⸗ delphia, für England Coit-London, für Deutsch⸗ land Foerster-Berlin und Pfingst- Frankfurt a. M., für die Schweiz Vetter⸗-Bern. Der ethische Bund errichtet sein Sekretariat in der Schweiz.

Hd. Rom, 9. Sept. DieOpinione hebt mit Genugthuung die friedlichen Aeußerungen der russischen Presse an⸗ läßlich der Reise des Zaren nach Oester⸗ reich und Deutschland hervor. Der Dreibund finde in den englisch⸗italieni⸗ schen und deutsch⸗russischen Intensionen seine Ergänzung. Da sich die auf den Beziehungen Oesterreichs und Rußlands lagernden Schatten sehr zerstreut haben, so kann man der Zukunft mit Ruhe entgegen sehen. Was Frankreich durch den Besuch des Zaren zu erreichen wünsche, sei durch die weisen Disposi⸗ tionen der drei Etappen Wien, Breslau, Balmoral vou vornherein auf ein ver⸗ nünftiges Maß beschränkt.

Hd. Wien, 9. September. DasFremden- blatt bemerkt zu der Rede des deütschen Kaisers in Görlitz: Die Bedeutung dieser Kaiserworte wird nirgends verkannt werden. Sie charakterisieren die herzlichen Beziehungen zwischen den beiden Monarchen der Nachbar⸗ staaten, deren Macht wohl geeignet ist, die Rien, Bollwerke des Weltfriedens zu

üten.

Hd. London, 9. Sept. In dem Haupt⸗ viertel der Stadt ist ein großer Schneider⸗ streik ausgebrochen. Von 1250 Schneidern sind 750 in den Ausstand eingetreten.

Hd. London, 9. September. Infolge des Dynamit⸗ Attentats in West⸗ minster Bridge Road herrscht hier große Beunruhigung. Die Bombe platzte 200 Schritte vom Parlamentsgebäude und in der Nähe des größten Kaffeehauses Londons.

Hd. Newyork, 9. Sept. Das Blatt Daily Mail berichtet, daß Lihung Tschang während eines Besuches in einem eelektrischen Etablisse⸗ ment seinen Reisestock auf einen der Pole des elektrischen Elements gelegt hatte und dabei einen derartig heftigen Schlag bekam, daß er rücklings zu Boden fiel. Der arme Li.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in

Gießen.

erer

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Hierdurch beehre ich mich, meiner

befindet.

geschätzten Kundschaft sowie einem

geehrten hiesigen wie auswärtigen

Publikum ergebenst mitzuteilen, dass sich mein Geschäft wegen Errichtung eines Neubaues bis auf Weiteres

Seltersweg 2, neben Herrn Kaufmann Adolf Geisse

Carl Brück, Gold- und Silberarbeiter.

Bekanntmachung.

Die Stelle eines Hilfstechnikers bei dem unterfertigten Amt ist zum 1. Oktober d. J. mit einem jüngeren Techniker neu zu besetzen. Reflektanten wollen ihre Gesuche unter Angabe der Gehaltsansprülche schriftlich und spä⸗ testeus bis zum 16. d. Mts. bei uns einreichen.

Gießen, den 7. September 1896.

Das Stadtbauamt. Schmandt.

Submission.

Die Lieferung von Weißzeug, Bettzeug und Krankenkleidern für die Großherzoglichen neuen Kliniken in Gießen soll auf dem öffentlichen Submisstonswege vergeben werden.

Die Lieferungsbedingungen und Musterstücke sind auf dem Verwaltungsbureau genannter

zähliges Erscheinen

Freisinniger Verein. General- Versammlung Montag, den 14. Sept., abends 9 Uhr,

in den oberen Lokalitäten der Restauration Feidel(Bavaria)

am Kanzleiberg. Tagesordnung:

Reichstagswahl. Landtagswahl.

Bei der Wichtigkeit der Tagesordnung ersucht um voll Der Vorstand.

und mein Geschäft nach

verlegt habe.

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Geschäfts- Verlegung.

Meiner werten Kundschaft zur gefl. Nachricht, daß ich meine Wohnung

Gießen, Asterweg 23,

Indem ich für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens dauke, bitte mir dasselbe auch für die Zukunft bewahren zu wollen.

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Achtungsvoll

Heinr. Kleinhenn, Schuhmacher,

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