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lichkeiten kennen, man sieht ein gut Stück Welt auf der Reise hin und zurück und bei kleinen, eigenmächtigen Abstechern, die man sich nebenbei erlaubt. Man braucht nicht, wie sonst, ängstlich die Kosten zu berechnen, denn in der Tasche klimpern lustig die„Diäten“; und ist die„Sitzung! aufgehoben, so fühlt man sich stolz und auf— alntend als freier Mann, der am fremden Ort, unbeobachtet von engherzigen Kollegen und nicht argwöhnisch verfolgt von den eifersüchtigen Blicken der teuren Gattin, allerlei muntre Kurzweil treiben darf. Ach, die Wege eines Kongreßlers, der nach der Arbeit Erholung sucht, sind manch— mal recht dunkel, aber sie führen selten in Lo⸗ kalitäten, wo man sich langweilt. Seine Muße⸗ zeit gleicht einer immerwährenden Fidelitas, die er bei vollen Flaschen, im Kreise gleichgestimmter Seelen, bis in den frühen Morgen hinein aus⸗ zudehnen liebt. Er ist dem„ewig Weiblichen“ nicht abhold und kein Kostverächter, wenn es sich um Sekt und Krebse handelt. Freilich sind, wie wir zum Trost liebender Ehefrauen hinzu— fügen wollen, auch rühmliche Ausnahmen von dieser Regel zu verzeichnen. Es giebt Delegirte, die nur„der Sache wegen“ Kongresse besuchen, die einsiedlerisch in ihrem billigen Hotelstübchen Akten studieren oder„biereifrig“, doch ohne sich den Genuß des kostspieligen Gerstensaftes zu gönnen, statistische Tabellen ohue Ende entwerfen, die auf schärfste das wunderliche Gebahren ihrer vergnügungssüchtigen Genossen verurteilen, und später bon den ersparten Diäten dem wackern Hauskreuz eine duftige Sommerrobe nebst dito Sommerhut stifteu. Wer's nicht glaubt, der forsche solchen Muster-Delegirten selber nach. An Kougressen mangelt's ja nicht, und die berühmte Laterne des seligen Diogenes thut beim Suchen auch heute noch ihre volle Schuldigkeit!
* Grünberg, 8. Inni. Die Arbeiten an der Neben bahnstrecke Grünberg—Lon⸗ dorf sind nun in der Hauptsache vollendet, und es wird die landespolizeiliche Prüfung und Ab—⸗ nahme der Neubaustrecke Samstag, den 20. Juni d. Is. stattfinden. Die Inbetriebsetzung der Bahn dürfte voraussichtlich am 1. Juli erfolgen.
Bad Nauheim, 9. Juni. In der letzten Woche sind 1025 Fremde gegen 676 in der Pa— rallelwoche des Vorjahres, hier angekommen. Die Gesamtfrequenz bis einschl. 4. Juni 1896 ist 3044, gegen 3906 bis einschl. 6. Juni v. J.; noch anwesend sind 2998 Fremde. Die Zahl der Bäder bis einschl. 4. Juni cr. ist 28 975, gegen 28 784 bis dahin 1895. Unter den Ausländern 19 5 besonders Schweden und Engländer ver— reten.
* Mainz, 8. Juni. Eine im Schöfferhof stattgehabte Versammlung von Cigarren- und Tabakhändlern beschloß, die Frage des Acht⸗Uhrschlusses an die Handelskammer zustimmend zu beantworten und nur für die Zigarrenläden ebenso wie für den Lebensmittel⸗ handel das Verlangen zu stellen, daß diese Ge⸗ schäfte eine Stunde länger offenhalten dürfen. Der gleiche Beschluß wurde für die bevorstehende einheitliche Regelung der Sonntagsruhe in Rhein⸗ hessen gefaßt.
Vermischtes.
— Mit Luft⸗Ballon zum Nordpol. Aus Gothenburg wird berichtet: Die beiden Haupterfordernisse für Andrees Polarfahrt, der Luftballon und das Haus für diesen, sind jetzt fertig gestellt. Das Haus ist 24 Meter hoch. Die Errichtung des Hauses auf Spitzbergen muß so erfolgen, daß weder eine Steinsprengung noch eine Ausgrabung des Bodens in Frage kommen kann. Andree gab am 19. Mai im technischen Verein vor einem großen Kreise geladener Gäste im Ballonhause eine voll ständige Darstellung, wie er sich das Aufsteigen aus diesem Hause gedacht hätte und wie dieses dazu einge⸗
richtet wäre. Der Zweck des Hauses ist, den Ballon während des Füllens zu schützen und ihn im gefüllten Zustande vor allen Gefährnissen zu bewahren, während auf günstigen Wind gewartet werde. Das Gebäude ist für das Aufsteigen des Ballons so konstruiert, daß die eine Hälfte mit großer Leichtigkeit niedergelegt werden kann. Da die Auffahrt nur mit südlichem Winde ge— schehen soll, so ist die niederlegbare Seite nach Norden gerichtet. Eine solche Anordnung ist deshalb notwendig, weil der Ballon sonst beim Aufsteigen, bevor er genügend in die Höhe gekommen ist, von dem Winde gegen die Schutzseite des Gebäudes geworfen werden würde; ist diese Seite fort, dann erhält der Ballon freie Bewegung und kann in schräger aufsteigender Richtung das Haus ver⸗ lassen und seine Fahrt antreten. Dies Niederlegen kann durch Ziehen an einigen Seilen in ganz kurzer Zeit be⸗ werkstelligt werden. Der Apparat zur Bereitung des Wasserstoffgases wurde am 16. v. M. in der Inedahlschen Werkstatt bei Stockholm in Gegenwart Andrees und vieler Fachleute geprobt; die Gasentwicklungsgefäße ergaben im Durchschnitt während einer mehr als zweistündigen Thätigkeit 67 Kbm. Gas in der Stunde, ein Ergebnis, das mit 10 v. H. das berechnete übersteigt. Die Gasentwickelung ging besonders regelmäßig vor sich. Nach zweistündiger Thätigkeit ergab der Apparat nur 2 v. H. unverbrauchte Schwefelsäure. Der Dampfer„Virgo“, Kapitän Zachau, der Andree mit seinen Mitreisenden und Apparaten nach Spitzbergen führen soll, hat in der Woche nach Pfingsten hier seine wertvolle Ladung eingenommen. Andree hat aus den Vereinigten Staaten einen Brief zur Beförderung er— halten, der an Nansen adressiert ist. Er wird ihn auf seiner Reise mitnehmen und ordnungsmäßig dem Adressaten übergeben— wenn dieser überhaupt angetroffen werden kann.
— Das Skelett eines Mammuths wurde, wie russische Blätter melden, kürzlich in der Nähe von Tomsk unter Umständen gefunden, die es fast unzweifel⸗ haft erscheinen lassen, daß der Mammuth ein Zeitgenosse des Höhlenmenschen war. Bis jetzt galt nur ein stark angezweifelter Fund in den Grotten von Mandeleine (Périgord) als hypothetischer Beweis für die Zeitgenossen— schaft des Mammuths und des prähistorischen Menschen und zwar bestand dieser Fund in nichts weiter als in der eingeritzten Darstellung eines Mammuths auf einem Stoßzahn dieses Tieres. Der Tomsker Fund wurde unter folgenden Umständen gemacht: Beim Graben von Bausand stieß ein. Arbeiter auf Knochen; als am 14. April, einem Sonntage, das Publikum den Fundort, das Ufer des Tomi besuchte, sah man aus dem gefrorenen Boden ein⸗ zelne gewaltige Knochen ragen. Trotz des Einspruches einiger einsichtiger Männer nahmen viele Leute einzelne Knochen mit. Am Montag früh begaben sich die Mit⸗ arbeiter des„Ssib. Wjestn.“, die Herren Kusnezow und Gurjew, an das Flußufer und fanden, daß das Skelett nur an zwei Stellen freigelegt war, nach Osten der zer⸗ trümmerte Schädel und ungefähr 6 Meter weiter nach Westen der Beckenknochen. Bald erschienen die Professoren Kaschtschenko und Lehmann von der Tomsker Universität, und die Aufdeckung des Skelettes begann, am Sonnabend war die Arbeit vollendet. Es gab sich folgendes Bild: In einer Tiefe von 9 Fuß lagen auf einem Flächenraum von 8 Metern in der Länge und 3½ Metern in der Breite die Knochen, wirr durcheinander geworfen. Die größtenzKnochen lagen auf einer Feuerstelle von 2½ Archin im Durchmeffer. Kohlen finden sich auf dem ganzen Platz, desgleichen fand man in großer Menge. Feuersteinsplitter und Schabsteine, um den Schädel fanden sich Holzstücke. Schab⸗ steine fanden sich auf und unter den Knochen. Unter den Knochen wurden drei gefunden, die vielleicht einem mensch⸗ lichen Skelett angehören konnten. Der Fundort wurde von Professor Ssaposhnikow photographisch aufgenommen. Die Freilegung wurde mit Sorgfalt bewerkstelligt. Pro⸗ fessor Kaschtschenko wird demnächst eine genaue Beschreib— ung des Fundes publizieren. Sibirien und namentlich die Inseln des Nördlichen Eismeeres sind reich an Ueberresten des Mammuths⸗, des Nashorns(Rhinocerus tichorrinus) und einiger anderer antediluvianischer Tiere. Mammuthknochen wurden bereits zur Zeit des Theophrast (4. Jahrhundert v. Chr.) gefunden. Seit der Eroberung Sibiriens wird fossiles Elfenbein in Massen ausgeführt. Ganze Skelette sind jedoch nicht häufig gefunden worden, noch seltener kamen gefrorene Kadaver vor. Ganze Skelette wurden gefunden: 1698 vou Pallas(am Anadry), 1797 von Adamson an der Luna, 1807 dortselbst von einem Tungusen, 1860— 62 an der Mündung der Wiluj, 1858
fand Pawlowskij dort das Skelett eines Nashorns, 1843 drei Skelette an der Mündung des Jenessej, 1843 von Middendorf an der Taimara. Kadaver wurden gefunden: am Flüßchen Kamtschatka 1805 von Potapow, am Kolym 1870 von Baron Maydell, am Alasey 1787 von Ssaryt⸗ schew, am Neljgato-See 1872 von Dybowskkj, in der Höhle von Nisnendisnk 1875 von Tscherskij und an der Eyda 1865 vom Akademiker Schmidt. In allen diesen Fällen ist nie das Vorkommen von Steingeräten registrirt worden, ist also auch nie die Frage der Gleichzeitigkeit des Mammuths und des prähistorischen Menschen erörtert worden. Es ist unwahrscheinlich, daß alle diese Funde ohne Spuren des Menschen der Steinzeit gewesen sind; vielleicht läßt sich das darauf zurücksühren, daß man früher die Werkzeuge der paläolithischen Epoche unter⸗ scheiden sich in ihrer groben Bearbeitung fast gar nicht von natürlichen Splittern. Der Tomsker Fund ist danach zweifellos von ganz hervorragender Bedeutung, er muß ganz neue Gesichtspunkte für die Paläontographie dar⸗ bieten. Für Siebierien ist der Fund noch in anderer Hinsicht interessant. Middendorf stellte die Hypothese auf, das Mammuth sei von mächtigen Diluvialströmungen in den Norden getragen worden, seine Heimat habe unter den süd⸗ lichen Breitegraden gelegen. Brand behauptete, die Hei⸗ mat des Mammuths sei der hohe Norden; diese Meinung teilte Schmidt. Diese Forscher nahmen an, das Mammuth sei mit der sinkenden Temperatur gleichzeitig mit dem Nashorn nach Süden, bis an den Ama⸗Darja gedrangen, und habe von hiee Europa betreten und sei bis nach Frankreich(Perigord) verschlagen worden. Wenn diese Hypothese streng wissenschaftlich bewiesen werden könnte, erhielten wir den Nachweis, daß der mit dem Mammuth zeitgenössische prähistorische Mensch der älteste Bewohner unseres Planeten gewesen und von Sibirien aus seine Wanderung nach dem Westen, den Spuren des Mammuths folgend, begann. Es wäre also dieses die älteste nach— weisbare Völkerwanderung.
Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten—
Versammlung, Donnerstag, den 11. Juni 1396, nachmittags 3½ Uhr.
1. Gesuch des Louis Troß zu Gießen um Erlaubnis zur ferneren Belassung eines bestehenden Backsteinhäuschens im Neustädterfeld.
2. Gesuch des Jakob Horr VII von Heuchelheim um Erlaubnis zur Erbauung eines Arbeiterhäuschens im Neu⸗ städterfeld.
3. Desgl. des Gottlieb Nauheimer wegen Belassung eines Arbeiterhäuschens im Neustädterfeld.
4. Desgl. des W. Nachtigall um Erlaubnis zur Auf- führung eines Gartengerätehäuschens von Brettern am Wismarerweg.
5. Baugesuch des H. Schön für den Nahrungsberg.
6. Gesuch des Gg. Bichler um Erlaubnis zum Bauen eines Kesselhauses auf der Hardt.
7. Desgl. des Louis Becker zur Erbauung eines Treib— hauses an der Grünbergerstraße.
8. Desgl. des Adam Bender zum Bauen dorferweg.
9. Desgl. des Löb Süß für die Wettergasse.
10. Gesuch des Christian Nebe um Erlaubnis zur Herrichtung eines Zugangs zu seiner Besitzung von der Nordanlage und Herrichtung einer Einfriedigung daselbst.
11. Anbringung von Plakattafeln; hier Polizei-Regle⸗ ment und Pachtvertrag.
12. Gesuch des Gg. Brömer um Erteilung der Er⸗ laubnis zum Wirtschaftsbetrieb in seinem Hause Riegelpfad.
13. Desgl. des Georg Pfaff im Hause Riegelpfad.
am Krof⸗
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 9. Juli. Dem„Berl. Tagebl.“ wird aus Köthen die überraschende Mitteilung gemacht, daß der degradierte Kommerzienrat Nathan Herzberg die Rückgabe des ihm ver— liehenen Diploms verweigert und dasselbe bei einem Rechtsanwalt deponiert hat, welcher von ihm mit der Beschreitung des Klagewegs beauf— tragt worden ist.
Hd. Berlin, 9. Juni.
Wie aus Wien ge—
meldet wird, will Lihung Tschang am. 1 12. Juli nach Berlin reisen, um vom Kasser empfangen zu werden. 23 Hd. Wien, 9. Juni. Die Rede des Prinzen Ludwig von Bayern auf dem Bankett der Moskauer deutsch Kolonie erregt auch hier ungeheue Sensation. Der Prinz soll sehr laut sprochen und so unerwartet das Wort genommen haben, daß die Version, er hätte im Einverständnis des Prinzen Heinrich von Preußen gesprochen, N richtig ist. 1 Hd. Budapest, 9. Juni. Für die heutige österreichische Delegations-Ausschußsitzung wird. ein Expose des Grafen Goluchowski angekündigt. Hd. Lemberg, 9. Juni. Gestern wütete in dem Ort Drohowice eine verheerende Feuers⸗ brunst. Etwa 300 Häuser sind niedergebrannt und mehrere Personen in den Flammen umge⸗ kommen. Der Materialschaden ist enorm. Hd. Rom, 9. Juni. Der itaienische Ge⸗ sandte in London, General Ferrero, hat seine Demission gegeben, infolge der Feststellungen, welche das englische Unterhaus bezüglich der Ver⸗ handlungen zwischen England und Italien über die Sudan-Expedition gemacht hat. ö Hd. Venedig, 9. Juni. Die Gazetta di Venezia meldet, daß ein Funktionär des Schatz. ministeriums nach Verübung größerer Verun
treuungen geflüchtet sei. 0 9. Juni. Amtlich
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wird die Zahl der bei dem Unglück 1 e
dem Chodynskyfelde Getöteten auf 136 90
und die der Verwundeten auf 644 an⸗ 6
gegeben.. Id. Brüssel, 9. Juni. Der Arbeiter Jakob
hat im Wahnsinn seine Frau und sieben Kinder
mit Arsenik vergiftet und sich dann erhängt.
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Sterbefälle.
Am 8. Juni. Luise Hofmann, 6 Jahr alt, Tochter von Glaser Georg Hofmann dahier, Bahnhofstraße 24.
Am 8. Juni. Louis Peter Sack, 40 Jahre alt, Metzgermeister dahier, Marktstraße 15. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 10. d. M., Nachmittags 2½ Uhr, vom Sterbehause aus statt.
Am 9. Juni. Karl Adolf Scheld, 26 Jahre alt, Schlosser dahier, Nahrungsberg 20. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 10. d. M., Nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
Am 9. Juni. Willy Ockel, 60 Jahre alt, Apo⸗ theker dahier, Gartenstraße 26. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 11. d. M., Nachmittags 3 Uhr, von der neuen Klinik aus statt. 1
Marktpreise. Gießen, den 9. Juni. eier 2 St. 9— 11, Enteneier 5—6, Gänseeier 10— 12, Käse 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 30 Pfge, Tauben per Paar 80—90 Pfg., Hühner p. St. 1.301,50, Hahnen 1,40— 1,80, Enten 1,80,—2 Mk., Gänse per Pfund 00—00, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindfleisch 64 bis 68, Schweinefl. 50— 66, Schweinefl., gesalz. 7072, Kalbfleisch 54— 56, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 0,00— 5,00, Zwiebeln per Zentner 78,00 Mk, Milch per Liter 16 Pfg., Kirschen per Pfd. 40— 50 Pf
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide n Gießen.
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