Ausgabe 
8.9.1896
 
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Lit. L. No.

immer noch so viel Romantik im Blute, daß wir das schöne Wort Schillers:Auf den Bergen ist Freiheit auch heute noch warm beherzigt sehen möchten!

* Bad Nauheim, 5. September. In der Woche vom 28. August bis 3. September sind 542 Kurfremde(1895: 398) angekommen. Die Gesamtfrequenz beträgt bis 3. September einschließlich 14577, wovon 2532 Personen noch anwesend sind. Der Vorsprung gegen das Vor⸗ jahr ist 1300. Die Gesamtzahl der vom 1. April bis 3. September d. J. abgegebenen Bäder ist 178 877, 13641 Bäder mehr als bis zu diesem Datum des Jahres 1895. Ende Ok⸗ tober betrug die Gesamt⸗Bäderzahl 186884.

* Friedberg, 6. Sept. In der Stadt⸗ kirche sind in der vorigen Woche beim Abbau der Chorgewölbe spätromanische Gewölb⸗ und Wandmalereien mit reichem Figuren⸗ werk unter dem Putz aufgefunden worden. Die Freskogemälde im südlichen Gewölbe stellen die bier Ebangelisten dar. Sie sind nach der Be⸗ schreibung des Propheten Ezechiel dargestellt, also in den Gestalten eines Menschen, eines Löwen, eines Stiers und eines Adlers. Sie werden umgeben von den Engelsbildern Michael, Raphael, Seraphin und Gabriel. Im Vierungs⸗ ewölbe befinden sich neben Rankenwerk singende Engelsköpf. Die hochinteressante Anlage der Malerei, das Alter derselben, sowie der Umstand, daß durch das Auffinden dieser Bilder die lang⸗ wierigen Malerproben bei Ausmalung der Kirche fortfallen, die voraussichtlich auch in unserer Stadtkirche große Kosten verursacht und viel Zeit in Anspruch genommen hätten, hat Herrn Ge⸗ heimen Oberbaurat v. Weltzien veranlaßt, die enaueste Aufnahme in Farbe und Photographie herstelen zu lassen. Diese ist durch Hofmaler G. Hieronimus vorzüglich ausgeführt worden. Sie wird nicht allein den Beifall des Kirchen⸗ vorstandes, sondern auch den der Kunstsachver⸗ ständigen, wie Lessing, P. Lehfeld und Cornelius Gurlitt, finden. Die Aufnahmebilder sind in der Stadtkirche gigen Entree von 50 Pfg., welcher Betrag für die Aufnahme der Bilder verwendet und verrechnet werden wird, zu besichtigen, und zwar bis zum 13. September. Karten hierzu sind im Baubureau der Stadtkirche zu haben.

(Obh. Anz.)

* Neu⸗Ulrichstein, 6. September. Zur Monatswende befanden sich in hiesiger Arbeiter⸗ kolonie 32 arbeits-, bezw. stellenlose Personen, darunter 8 aus dem Großherzog⸗ tum, 9 aus der preußischen Provinz Hessen⸗ Nassau, 4 aus den Rheinlanden, 1 aus der

ovinz Hannover, 3 aus der preußischen Provinz

zaachsen, 2 aus Schlesten, 1 aus dem Königreich Bayern, 2 aus dem Königreich Sachsen, 1 aus den thüringischen Staaten, 1 aus der Schweiz. Dem Gewerbe nach waren es 12 Arbeiter, je 3 Kaufleute, Bau⸗ und Maschinen⸗Schlosser, Schneider, 2 Bäcker, je 1 Former, Gärtner, Kellner, Krankenwärter, Kürschner und Kappen⸗ macher, Landwirt, Portefeuille⸗Arbeiter, Photo⸗ 9156 Schuhmacher. Die Kolonie hat im ganzen is jetzt 3088 Mann aufgenommen. Im Be⸗ richtsmonat August wurden 7 Mann entlassen, darunter 4 auf eigenen Wunsch, 2 wegen Kon⸗ traktbruchs, 1 wegen Arheitsscheu. Arbeitstage jählte man im August 762, Verpflegungstage 369. Mit Eintritt der kälteren Jahreszeit wird sich die Zahl der hier Unterkunft suchenden Un⸗ glücklichen bedeutend steigern.

* Offenbach, 6. Sept. In der Stadt⸗ verordneten-Versammlung wurde u. A. beschlossen, ein Lagerhaus für Ie elender liche Waren in der Nähe des herzustellenden Hafens zu errichten. Stadtverordneter Heiles fragt an, wie sich die Bürgermeisterei Zu dem an die Stadtverwaltung ergangenen Ersuchen stelle, bei Anstellung von Gemeindebeamten Militäranwärter zunächst zu berücksichtigen. Der Oberbürgermeister von Mainz habe einen solchen Eingriff in die Selbstverwaltung ent⸗ schieden zurückgewiesen; er hoffe von der hiesigen Bürgermeisterei ein Gleiches. Herr Oberbürger⸗ meister Brink antwortete, ein derartiges An⸗ sinnen sei nicht an die Bürgermeisterei gelangt. Aus der sich sodann entspinnenden kurzen Debatte glaubt der Herr Ober bürgermeister ent⸗ nehmen zu dürfen, daß die Versammlung ein etwa noch an die Bürgermeisterei gelangendes Ansinnen als Eingriff in die Selbstverwaltung der Gemeinde abgelehnt wissen wolle.

* Mainz, 6. Sept. Der 34. Verbands⸗ tag der landwirtschaftlichen Genossen⸗ schaften des Großherzogtums Hessen wurde im Liedertafelgebäude durch den Verbandsdirektor Kreisrat Haas⸗Offenbach eröffnet. Nach dem Jahresbericht beträgt die Zahl der landwirt- schaftlichen Genossenschaften gegenwärtig 473 mit 40000 Mitgliedern, darunter befinden sich 327 Spar⸗ und Darlehnskassen. Das Gesamt⸗ vermögen der Genossenschaften des Verbandes beträgt 3 416000 4, der Gesamtumschlag im Jahre 1895 58 500000 l.

* Mainz, 6. September. Die städtischen Oktroibeamten haben eine Eingabe an die Stadtverordneten beschlossen, daß ihnen aüch die provisorisch bei der Stadt verbrachte Dienstzeit in Anrechnung gebracht werde. Bei der Bemessung der Gehaltsnorm giebt dies einen nicht unwesent lichen Ausschlag.

* Wetzlar, 6. Sept. Im heutigenW. An⸗

zeiger finden wir folgende Amtliche Bekanntmachung:

Da nach tierärztlicher Feststellung der Ver⸗ dacht unter dem Rindvieh des Händlers Kauf⸗ mann Seligmann von hier geschwunden ist, so ist die Sperre des Stalles des p. Seligmann aufgehoben worden.

Wetzlar, den 5. September 1896.

Der Bürgermeister Moritz. Ist derVerdacht etwa eine neue Tier⸗ krankheit? Oder waren die Tiere in dem bösen Verdacht, an irgend einer Krankheit zu leiden? U. A. w. g.

* Wetzlar, 7. September. In der gestern im Römischen Kaiser hierselbst stattgehabten XIV. ordentlichen Generalversamlung des gesamten Taunus⸗Klubs, an der etwa 150 Vertreter der Zweigvereine teilnahmen, regten die Vereine der Lahnsektion an, der Zentral- Ausschuß soll versuchen für die Stationen der Lahnthalbahn Wetzlar, Braunfels, Weilburg und Diez von Gießen aus billige Sonntags- billets von der Eisenbahn⸗Verwaltung zu er⸗ langen. Der Präsident Kittel bat die Antrag⸗ steller ihre Wünsche schriftlich formuliert nach Frankfurt an ihn einzureichen und werde er dann versuchen, daß die Sonntags⸗Fahrkarten bewilligt werden. Er wolle aber bemerken, sehr leicht sei das Ziel nicht zu erreichen. Interessant war die Mitteilung, daß der Zentral-Kasse der Ver⸗

Bekanntmachung.

bei der Stadtlasse Gießen,

einigung aus dem Verkauf der Farbenkarte des östlichen Taunus im Ganzen bis jetzt 2000 M., welche an dieser Karte verdient sind, abgeliefert wurden und daß ein weiterer Betrag von bis jetzt 800 Mark, als in diesem Sommer verdient, noch aussteht. Der Gewinn aus diesem Karten⸗ geschäft soll mit verwendet werden, um einen monumentalen Turm auf dem Feldberg zu er⸗ richten. Als Vorort für die nächstjährige General⸗Versammlung wurde der Feldberg be⸗ stimmt, wobei der Stamm⸗Klub Frankfurt die Kosten der Versammlung zu tragen sich bereit erklärte.

Vermischtes.

Ueber den Verbrauch von Postwert⸗ zeichen giebt die amtliche Statistik der deutschen Reichs⸗ post⸗ und Telegraphenverwaltung folgenden Aufschluß: Im Jahre 1894 sind etwas über 1809 Millionen Stück Postwertzeichen an das Publikum abgesetzt worden, 61¼ Millionen mehr als im Jahre 1893. Für die verkauften Wertzeichen sind 1865¾ Millionen Mark bezahlt worden.

Fast der 3. Teil der verkauften Postwertzeichen waren Freimarken zu 10 Pfg., nahezu 684 Millionen Stück. Von den 3 Pfg. und 5 Pfg.⸗Marken wurden fast gleich⸗ viel abgesetzt, 296 bezw. 295 Millionen. Auch die Inlands⸗Postkarten zeigten einen fast ebenso starken Ver⸗ brauch von gegen 242 Millionen Stück. Außerdem wurden noch 4,8 Millionen Weltpostkarten abgesetzt. In den beiden letzten Zahlen sind die Postkarten mit Ant⸗ wort mit enthalten. Postanweisungs⸗Formulare sind 31 Millionen Stück, Briefmarken zu 20 Pfg. 142/ Millionen und Briefmarken zu 25 Pfg. 41½ Millionen Stück verkauft worden. Von den Briefmarken zu 50 Pfg. sind 70½¼ Millionen Stück verbraucht worden.

Diegute, alte Zeit. Zu dem Rüstzeug der Freunde der Zwangsinnung und des Be⸗ fähigungsnachweises gehört auch diegute, alte Zeit mit demgoldenen Boden des Handwerks. Offen⸗ bar, so schreibt man derNat.⸗Ztg., sind aber diese Verehrer des Alten schlecht darüber unterrichtet, wie es auf dem Gebiet des Handwerks vor einigen Jahrhunderten zuging und welche Klagen über unlauteren Wett⸗ bewerb erhoben wurden. Wir besitzen darüber ein Zeugnis, das Jene nicht ablehnen können, rührt es doch von einem Handwerksmeister her: dem Schuhmacher und Poeten Hans Sachs. In seinem im Jahre 1527 ge⸗ schriebenen Spruchgedicht:Der Eygennutz läßt er sich, wie folgt, vernehmen:

Lernen viel Buben in allen Sachen, Nehmen Geld, sie zu Meistern machen, Und wo jetzt soll ein Werkstatt sein, Sein allmal drei wol für die ein,

Als dann Jung mit Jungen hin wudeln, Und viel Haufen Werks aushin sudeln, All's auf die Eil, wolfeil und schlecht, Man findt weng Arbeit mehr gerecht, Auf Märkt, auf Meß, wo sie's hinführen, In Krämen oder im Haufiren,

Geben wolfeil zu Neid einander,

Bis sie verderben allesander,

Also durch Eigenuutzes Schlund

Gehn jetzt viel Handwerk zu Grund.

Interessant ist es, aus diesem Gedicht zu ersehen, daß der Vorwurf deswolfeil und schlecht, der vor einigen Jahren über die deutschen Massenartikel aus⸗ gesprochen wurde, schon damals gegen Arbeiten von Handwerks⸗(Innungs-)meistern erhoben worden ist. Doch auch über dieLehrlingszüchterei, die übergroße Konkurrenz, die schlechte Arbeit, sogar über das Hau⸗ stieren hat Hans Sachs vor 370 Jahren, in der Periode, die als die Blütezeit des Handwerks gerühmt wird, die⸗ selben Klagen erhoben, die heute laut werden.

Neueste Telegramme.

Hd. Breslau, 7. Sept. Heute Vormittag

8 Uhr 4 Minuten erfolgte die Abreise der deutschen und russischen Kaiserpaare nach örlitz. Das deutsche Kaiserpaar fuhr beim Landeshause vor und holte das russische Kaiserpaar ab. Auf dem Wege zum Bahnhofe bildete ein zahlreiches Publikum und das Kaiser Alexander Garde⸗ Grenadier⸗Regiment Spalier, das auf dem Bahn⸗ steige auch die Ehrenwache stellte. Auf dem Bahnhofe angekommen, führte die deutsche Kaiserin die Zarin und Kaiser Wil⸗ helm den Zaren. Die Majestäten stiegen gemeinsam in den preußischen Hofzug ein, nach⸗ dem sie von den erbprinzlich Meiningischen Herr⸗ schaften herzlichen Abschied genommen. Die Kapelle des Kaiser⸗Alexander⸗Garde⸗Grenadier⸗ Regiments spielte die Nationalhymne, während die Ehrenwache und sämtliche auf dem Babu anwesenden Offiziere des Regiments prästtierten. Die russischen Minister mit Gefolge fuhren gleich⸗ falls in dem Zuge mit; unter den Klängen des Präsentier⸗Marsches fuhr der Zug ab. Hd. Budapest, 7. Sept Aus Losouncz liegen Nachrichten über einen Zusam menstoß zweier 117 vor, wobei zwei Bahnbedienste ihr Leben einbüßten, eine Anzahl Personen trugen Verletzungen davon, darunter einige schwere.

Hd. London, 7. Sept. Wie ver⸗ lautet, beabsichtigt Lord Salisbury dem Zaren in Balmoral folgenden Plan zur Lösung der Orientfrage vorzu⸗ legen; Teilung der Türkei, Umwand⸗ lung von Konstantinopel in einen Freihafen. England beansprucht nichts, sondern will sich mit Regelung seiner Stellung in Egypten begnügen.

Hd. Rio de Janeiro, 7. Sept. Neue Unruhen sind in der Provinz Sergipe ausge⸗ brochen. Die Lage ist um so bedenklicher, als die Polizei und ein Teil der Truppen Par tei für die Aufständigen ergriffen haben. 5

Privattelegramme

derHessischen Landesztg.

Görlitz, 7. September. 2.30 nachm. Der von Breslau kommende Sonderzug mit den deutschen und russischen Majestäten lief 10 Uhr 40 Min. hier ein. Nach Empfang durch den Oberbürgermeister, der eine Be⸗ grüßungsansprache hielt, fuhren die Ma⸗ jestäten in sechsspännigen Equipagen nach dem Paradefeld, wo die Parade um 11 uhr bei schönsten Wetter begann. Die Stadt ist festlich geschmückt. Auf den Straßen herrscht kolossales Leben.

Gottesdienst in der Synagoge. Dienstag, den 8. und Mittwoch, den 9. Sept. 1896. Neujahrssest. l

1. Tag.

Vorabend: 6.30 Uhr.

Morgens: 7.30 Uhr.

Nachmittags: 4.00 Uhr. 2. Tag.

Vorabend: 7.15 Uhr.

Morgens: 7.30 Uhr.

Nachmittags: 4.00 Uhr.

Festesausgang: 7.30 Uhr.

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in Gießen.

Geschäfts- Verlegung.

Betr.: Das Beschueiden der Hecken. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr⸗ oder ßwegen einfriedigenden Hecken in jedem rühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter öhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden und im Laufe des Monat September die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurülckzubinden haben, wird mit dem An⸗ fügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis ge bracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Gießen, den 2. September 1896. Großh. Blülrgermeisterei Gießen. Gnauth.

Bekanntmachung.

Bei der in der gestrigen Sitzung der Stadt- verordneten ⸗Versammlung vorgenemmenen planmäßigen Verlosung der Ende dieses Jahres zur Rückzahlung kemmenden»ssigen Ob⸗ ligationen der Anlehen der Stadt Gießen von den Jahren 1393, 1394 und 1395 sind fol- ende Stücke gezogen worden:

a. von dem 1893er Anlehen.

Lit. L. No. 23, 84, 117, 119, 245 und 297 a 2000 Mark,

Lit. M. No. 18, 45, 90, 96, 149, 283, 318 und 332 à 1000 Mark,

Lit. N. No. 70, 76, 119, 168, 171, 371, 485,

561, 571, 580, 607, 641, 645,

715, 792 und 796 4 500 Mark,

Lit. O. No. 42, 96, 135, 172, 174 und 296 à 200 Mark,

Lit P. No. 15, 96, 133, 148 237, 98, 330 und 374 à 100 Mark.

b. von dem 1894er Anlehen. 303 und 358 à 2000 Mark, 422 und 494 à 1000 Mark, 807, 848, 871, 955, 1005 und 1064 à 500 Mark,

325, 366 und 432 à 200 Mark, 414, 449, 482 und 500 à 100 Mark.

c. von dem 1898er Anlehen.

Lit. M. No. Lit. N. No.

Lit. O. No. Lit. P. No.

It. L. No. 405 über 2000 Mark,

ät. M. No. 518 über 1000 Mark, Lit. N. No. 1157 über 500 Mark, Lit. O. No. 472 und 473 à 200 Mark, Lit. P, No. 640 iber 100 Mark.

Es wird dies mit dem Anfügen zur Kennt- nis der Besitzer der vorbemerkten Schuldver⸗ schreibungen gebrach, daß die Einlösung der⸗ selben

bei dem VNankhause Aron Hei- chelheim in Gießen und bei der Nitteldeutschen Kredit- bank in Fransfurt a. M.

erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 1. Januar 1897 aufhört. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die nach⸗ folgenden im vorigen Jahr zur Rückzahlung ausgelosten Obligationen bis jetzt zur Rück⸗ zahlung noch nicht präsentirt worden sind und zwar: a. von dem 1893er Anlehen. Lit. N. No. 51 und 273 à 500 Mark, Lit. P. No. 174 und 318 à 100 Mark. b. von dem 189er Anlehen. Lit. N. No 1052 und 1099 à 500 Mark, Lit. P. No, 473 über 100 Mark.

Gießen, den 5. September 1896

Großh. Hessische Bülrgermeisterei Gießen.

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