schworenen zuerst den in Rede stehenden Pferde— handel vor, kommt dann auf den Prozeß Seipel⸗ Sommer und weist darauf hin, daß der Schimmel wie zahlreiche Zeugen in der Beweisaufnahme bekundet, gelahmt habe— zu allen Zeiten, bald mehr, bald weniger. Trotzdem hat der Ange⸗ klagte das Pferd ein gutes Pferd, ein braves, ein stolzes, reines und klares Tier geheißen. Allerdings nur so lange, wie es sein Vater im Stall hatte und er es Jemand aufhängen wollte. Der Angeklagte hat leichtsinnig gehandelt, als er den ihm vom Laudgericht Hanau aufgegebenen Eid leistete. Er durfte diesen Eid nicht leisten, denn er wußte, daß das Pferd lahmte infolge eines Huffehlers. Folglich hat er einen wissent⸗ lichen Meineid geschworen. Der Staatsanwalt führt den Geschworenen noch einmal diejenigen Momente der Beweisaufnahme vor, die es für jeden denkenden Menschen klar machen müssen, daß der Angeklagte Gesetz und Recht mißachtend, das Verbrechen begangen und bittet die Ge⸗ schworenen seinen Ausführungen zu folgen und den Angeklagten schuldig zu sprechen des wissent⸗ lichen falschen Eides.
Der Verteidiger Rechtsanwalt Ka ttz plaidirt für Freisprechung seines Klienten. Es gehe nicht an, künstlich etwas in die Aussage, die der An⸗ geklagte auf Erfordern bei der Zivilkammer in Hanau beschworen, hineinzuinterpretieren. Der Angeklagte habe nicht geschworen, es sei ihm un⸗ bekannt, daß das Pferd lahme oder daß es am Gebrauch seiner Vorderfüße gehindert. Dieses brauchte ja gar nicht beschworen zu werden, denn das wußte das Hanauer Landgericht bereits. Der Verteidiger verliest nun die Eidesaussage des Sommer, wonach er beschworen, daß er nicht gewußt habe, daß das verkaufte Pferd Zwangs- und Flachhufe habe und dadurch an dem ordeut⸗ lichen Gebrauch seiner Vorderbeine behindert ge⸗ wesen. Durch die Beweisaufnahme sei nicht das Min deste bewiesen, daß sein Klient diesen Fehler, auf den es allein ankommt, gekannt habe, daß er wußte, daß Zwangs- und Flachhuf die Ur⸗ sache des Lahmens bei dem Schimmel sei. Wenn er als Verteidiger eine Nebenfrage gestellt, so habe er nur seine Pflicht als Verteidiger gethan. Aber seiner Meinung nach müßten die Geschwo⸗ renen beide an sie gerichteten Fragen verneinen. Es folgte eine kurzegieplik des Staatsanwalts, welche damit schloß, daß er den Geschworenen erklärte, der Angeklagte gehöre ins Zuchthaus. Wenn sie die Frage aus§ 153 des R.⸗Str.⸗G. wegen wissentlichen Meineides nicht mit ja beantworten würden, dann sollten sie die zweite Frage nur ruhig auch verneinen. Nachdem der Vertei⸗ diger noch einmal seinen Standpunkt präzisiert, zogen sich die Geschworenen nach geschehener Rechtsbelehrung durch den Vorsitzenden zur Be⸗ ratung zurück. Das Resultat der„ stündigen Beratung war die Bejahung der ersten Frage wegen wissentlichen Meineides. Staatsanwalt Koch beantragte darauf eine Zuchthausstrafe von 4 Jahren und 5 Jahre Verlüst der bürgerlichen Ehrenrechte. Rechtsanwalt Katz hob alle vor⸗ liegenden Milderungsgründe hervor und bat, bei Zumessung der Strafe möge der Gerichtshof wesentlich heruntergehen unter die von der Staats—
behörde beantragte. Der Gerichtshof verurteilte den Angeklagten zu 3 Jahr Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren und sprach dem Angeklagten dauernd die Fähigkeit ab, vor Gericht als Sachverständiger fungieren zu können. Um 9 Uhr abends war die Sitzung beendet.
Standesamtliche Nachrichten.
Geburten.
Dem Fabrikant Margaretha.
Dem Steinhauermeister Jakob Atzbach
Am 23. Februar. Gustav Mueller 1 Tochter, Käthe
Am 25. Februar. 1 Sohn.
Am 26. Februar.
Am 26. Februar.
Dem Taglöhner Christoph Steih 1 S.
Dem Universitätsdiener Johannes Ruhl 1 Sohn, Curt Friedrich Adam Christian Konrad.
Am 29. Februar. Dem Hüttenbeamten Max Baumann 1 Tochter, Helene Gertrud.
Am 29. Februar. Dem Bahnarbeiter Heinrich Lotz 1 Tochter, Karoline Elisabeth.
Am 29. Februar. Dem Tapezier Wilhelm Sohn, Friedrich Franz.
Am 2. März. Dem Schutzmann Hermann Tochter, Hedwig.
Am 2. März. Dem Karussel-Besitzer Rudolf Winter 1 Tochter, Wilhelmine Emilie Elise.
Am 3. März. Dem Schuhmacher Jakob Gimbel 1 T., Minna Johanna Friederike Bertha Helene Dorothea. Aufgebote.
Am 3. März. Wilhelm Gustav Cellarius, Forstassessor zu Mainz, mit Friederike Luise Ottilie Gerbode dahier. Am 3. März. Franz Joseph Ganß, Schmied zu Gießen, mit Johanna Christine Luise Mathilde Elisabeth Rinn
hierselbst. Am 4. März. Friedrich Christian Marx, Bauaufseher⸗ Aspirant dahier, mit Karoline Auguste Brühl hierselbst. Am 4. März. Karl Friedrich Wilhelm Ludwig Flamme, Hausdiener zu Gießen, mit Anna Maria Lotz zu Butzbach. Am 6. März. Karl Friedrich August Emil Berthold Gerbode, Kaufmann zu Gießen, mit Pauline Auguste Felsing zu Zehlendorf bei Berlin. Eheschließungen. Wilhelm Nuhn, Schneider
Schuldt 1
Schäfer 1
Am 6. März. dahier, mit Pauline Meckes hierselbst.
Am 6. März. nrich Wilhelm Bastian, Kellner dahier, mit Karoline Luise Seidewand hierselbst.
Am 6. März. Jakob Leinweber, Kutscher dahier, mit Maria Schmidt hierselbst.
Sterbefälle.
Am 28. Februar. Elisabeth Leib geb. Rinn, 67 Jahre alt, Ehefrau von Fabrikaufseher Konrad Leib dahier.
Am 29. Februar. Frieda Friederike Katharine Christiane Selzer, 3 Monate alt, Tochter von Former Peter Friedrich Selzer dahier.
Am 29. Februar. Heinrich Tag 2., 53 Jahre alt, Ge⸗ meinderechner von Trais-Münzenberg.
Am 1. März. Johanna Magnus, 1 Monat alt, Tochter von Schuhmachermeister Friedrich Magnus dahier.
Am 2. März. Luise Pauline Magdalene Ruff, 5 Jahre alt, Tochter vom verstorbenen Kaufmann Robert Ruff dah.
Am 2. März. Katharine Johanna Kreuter, 1 Jahr alt, Tochter von Schlosser Ludwig Kreuter dahier.
Am 2. März. Franziska Mühl, 28 Jahre alt, Privatin dahier.
Am 3. März. Willy Heinrich Schmidt, 1 Jahr alt, S. von Former Friedrich August Schmidt dahier.
Am 3. März. Rudolf Wilhelm Bepler, 9 Monate alt, Sohn von Metzgermeister Konrad Bepler dahier.
Am 3. März. Elisabethe Peter geb. Groß, 51 J. alt, Ehefrau von Leinweber Konrad Peter von Grünberg.
Am 3. März. Hedwig Schäfer, 1 Tag alt, Tochter von Schutzmann Hermann Schäfer dahier. Am 3. März. Wilhelm Kieper, 20 Jahre
graph von Hameln in Hannover.
Am 4. März. Elisabeth Wilhelmine Schlabach, 24 J. alt, Tochter vom verstorbenen Kaufmann Rudolf Schlabach dahier.
Am 4. März. Wilhelm Hansmann, 38 I. alt, Rangirer
alt, Photo⸗
dahier Am 4. März. Emil Stecker, 8 Monate alt, dahier. Am 5. März. Lina Rödel, 2 und dreiviertel Jahre alt,
Tochter von Schwimmlehrer Andreas Rödel dahier. Am 6. März. Heinrich Wittmann, 1 und einhalb Monat alt, Sohn von Wirth Karl Wittmann dahier.
Auszug aus den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinde.
Matthäusgemeinde. Trauungen.
Den 6. März. Jakob Leinweber, Kutscher zu Gießen, und Marie Schmidt, Tochter des Feldschützen Heinrich Karl Schmidt zu Burkhardsfelden.
Beerdigte.
Den 5. März. Wilhelm Hansmann, Rangirer, 38 Jahre
alt, starb den 4. Merz.
Marcusgemeinde. Taufen. Den 5. März. Eine uneheliche Tochter, Wilhelmine Lina, geb. den 11. Februar. Beerdigte. Den 2. März. Elisabetha Leib, geb. Rinn, Wittwe des verstorbenen Fabrikaufsehers Konrad Leib zu Gießen, 67 Jahre alt, starb den 28. Februar.
Lukusgemeinde. Taufen. Den 1. März. Dem Bäcker Karl Schoder ein Sohn, Eduard Karl Konrad, geb. 1. Februar. Denselben. Dem Bahnarbeiter Johannes Weinandt ein, Sohn, Wilhelm, geboren den 24. Januar. Denselben. Dem Schreiner Ludwig Beckee ein Sohn, Ludwig Karl Adam Franz, geboren den 31. Dezember. Beerdigte. Den 5. März. Franziska Mühl, Tochter des verstorbe— nen Schuhmachers Christian Mühl zu Wetzlar, 29 Jahre alt, starb den 2. März.
Johannes gemeinde. Getaufte. Den 3. März. Dem Schutzmann Hermann Schäfer eine Tochter, Hedwig, geboren den 2. März. Den 5. März. Dem Forstassessor Christian Walter eine Tochter, Frida-Ottilie, geboren den 24. Januar. Beerdigte. Den 6. März. Elisabeth Schlabach, Tochter des ver- storbenen Kaufmanns Rudolf Schlabach, 24 Jahre alt, starb den 4. März.
5 0 1 0 l. 59 schluß des Solinger Parteitages über! die Entwürdigungserklärung Schuma⸗
chers nicht billige, weil prinzipielle ründe dafür völlig mangeln. Die Fraktion ift nicht in der Lage, einem der beiden—
Recht zu geben, spricht vielmehr bei Teilen ihren entschiedenen Tadel
den seit langer Zeit im Solinger We kreise unter den Parteigenossen herrschen⸗ den Streit aus. 2. Die Fraktion erklärt,
um den Streit in Solingen zu be U
und endgültig Ruhe zu schaffen, d Solinger„Arbeitsstimme“ müsse in den Besitz der Partei übergehen, und ersucht die Parteileitung, dieses in Erwägung zu ziehen.
Hd. Berlin, 7. März. Der Pariser Kor⸗ respondent des„Kleinen Journals“ meldet seinem Blatte, er habe mit dem Verteidiger Friedmauns, Maitre Laine, eine Unterredung gehabt, in der dieser erklärte, er hoffe die Auslieferung Fried manns zu verhindern und auch die neuerlich er⸗ hobenen Anschuldigungen gegen Friedmann in
—
Teak Kreuzule
Zur 10
Sachen der rheinisch-westfälischen Bank zu ent⸗
kräften. Heute hat Maitre Laine eine Audienz
beim Justizminister, dem er das von ihm ver⸗ Der il bei
faßte, von Friedmann unterzeichnete Schriftstück“ d gange!
überreichen wird. Nach der Ansicht Laines er- e Uffe l f
folgt die Entscheidung des Justizministers frühestens in zwei Wochen. 9 Hd. Paris, J. März. Der„Temps“ schreibt in einem Artikel über Italien: Wenn der König ein Cabinet Ricotti bildet, so wird dasselbe von ganz Italien und allen Staaten Europas sym⸗ pathisch aufgenommen werden. Jede andere Combination aber würde alle verheerenden Ele⸗ mende Italiens mobil machen. J
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Hd. Rom, 7. März. Aus Massaua wird mitgeteilt, daß die Verluste der e Italiener sich auf 12000 Mann beziffern. 15 uff, Im Publikum glaubt man, die Regie 2 1 90 u. d
ol find il
e und n Flamen die o an freudig z u bill, Aaggemach, auc licht ert!
rung halte den wahren Sachverhalt ge, heim, weil zu befürchten sei, daß bel. J Bekanntwerden der vollen Wahrheit. de die eine Revolution im ganzen Lande zum dg behal Ausbruch kommen werde, cen viedetgeben 140 A 3 1 daß le! 7 Marktpreise. b dete Gießen, den 7. März. Alt werden kö
Wochenmarkte kostete: Butter per Pfund 75—80, Hühner⸗
Neueste Telegramme.
Hd. Berlin, 7. März. Die sozia⸗ listische Reichstagsfraktion hat sich in zwei Sitzungen unter Zuziehung von Anhängern und Gegnern Schumachers aus dessen Wahlkreise mit der Solinger Angelegenheit beschäftigt und dem„Vor⸗ wärts“ zufolge folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Die Fraktion erklärt nach Anhörung beider streitenden Teile, daß sie den Be⸗
Auf dem heutigen eceaufscht f ale legt und si 0 ehr verscht cen Seite ste l aber die lu Ficksam eingegri colftonsingenieu ie Betriebe über uns bei fortschrei e für Unfallbe berbeaufsicht in letzte und ent igel, über ge Aurlächer Einricht
eier per St. 5—6, Enteneier 78, Gänseeier 12— 13, Käß 5—8, Käsematte 3, Erbsen per Liter 17, Linsen 80 Pfg., Tauben per Paar 0,85— 1 Mk., Hühner p. St. 1,10 1,40, Hahnen 1,50— 1,80, Enten 1,702 Mk., Gänse per Pfund 46—54, Ochsenfleisch 70— 74, Kuh- und Rindfleisch 66 bis 68, Schweinefl. 56—68, Schweinefl., gesalz. 70— 72, Kalbfleisch 60—00, Hammelfleisch 60— 70, Kartoffeln per 100 Kilo 4,00—5, Zwiebeln per Zentner 5 0,00 Mk., Milch per Liter 16— 18 Pfg.
Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re dakteur: i. V. A. Kleinschmit, Druck von E. Ottmaun, beide in Gießen.
N Volle aber d F wfändnisses!
1———
Holzversteigern
Fh. Strupbach von Schenk'scher Wald. Distr. Eschen: 4 Stangen mit 0,33 km,
sahl. Eichen: 21 Stamme und Stangen mit 5,79 fm,
Buchen: 484 rm Scheite und Knüppel, 921 rm Reiser 1—3. Kl
bolz: 18
Reiser. 9 Donnerstag, den 12. März, Vormittags 9 Uhr.
im Holzschlage, Distrilt Horschbach. Oberförsterei Johannisburg bei Löhnberg.
= 162 fm(darunter Schneidholz bis 103 em, 4 fm), 85 St. 27 rm Nutzscheit(Küferbolz), 90 Stg. 1. und 2 Kl.; Buchen:? 4 fm, 17 rm Nutzscheit und Knüppel; Fichten: 240 St. 1. und 2. Kl.— 220 fm(Distr. 29 Sammerland), 400 St. 3. Kl.= 100 fm, 840 1. und 3. Kl., 7 Het. 4.—6. Kl., 38 rm Nutzscheit und Knüppel; Kiefer: 220 Stämme
Grubenbolz), i 48 fm(bis 55 em); Weichbolz: 6 St
Stg. 2 Kl.= 160 fm.(Blümenstein bei Niedershausen), 50 St. 3. Kl. 15 fm, 10 rm Nutz⸗ scheit. Mittwoch, den 11. und Donnerstag, den 12. März, Vor⸗
mittags 10 Uhr. f d. Oberförsterei Schiffenberg. Eschenstämme von 15—40 em Durchm. und
von 20—26 em Durchm. und 8—14 m Länge, mit 144 fm. bis 14 em Durchm. und 4— 10 m Länge mit 6,09 fm, 20 Fichtenderbstangen von 7 em Durchm. und 8 m Länge, mit 0,62 fm; Buchen: 29,9 xm Scheiter, 19 rm Knüppel, 1550 Wellen, 38 rm Stöcke; Eichen: 83,8 rm Scheiter, 28 rm Knüppel, 1800 Wellen,
1290 Wellen; Erlen: 17 rm Knüppel, 20 rm Stöcke; Weichholz: 6010 Wellen. Diens⸗ tag, den 10. März.— Abteilung Braunhof 3a, Sommerberg 35a, Kirchberg 39 Rückars 1 41, Brauhofsberg 42, 43. Buchen: 104,4 rm Scheiter, 51 rm Knüppel, 6110 Wellen, 104,8
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Indem ich einem geehrten
Stadtwald, Distrikt
El 2* 22 Geschäfts⸗ Empfehlung. mache, daß ich das in meinem Hause Liebigstrasse 71 befindliche
— KRolonialwaaren⸗Gesehäft
Aahah machen, ei sten dem, wa⸗ e cr ver , pürde er d pon sein T elne ung dene Beha . alge sein un Ten bei Unt
hiesizen, sowie auswäctigen Publikam die ergebene Mitteilung
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Chr. Bischoff.
rm Scheiter, 350 Wellen, 3 rm März. Zusammen⸗
Gießen, des
de 2 ssc den 12 Armenkasse
und
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Jagd⸗Verpachtungen.
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März, dem Gemeindehaus dabier die Feld- und Waldjagd auf weitere sechs Jahre verpachtet.
Gießen, den 4
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Der Entwurf des Voranschlags der Stadt
Stidterweiterungsfonds, der 4 5 des städtischen Gas- und l liegt 8
Wasserwerks für das Etatsjahr 1896/97 in Gemäßbeit des Art. 83 — 13. Marz 1896 im Bürger meisterei- Gebäude— Zimmer Nr. 15— zur Einsicht der Beteiligten offen.
März 1896.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
a Lager fertiger Herren- und Knaben- Kleider.
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Anfertigung eleganter Herren-Garderobe nach Maaß.
S SDS e
igt wetden, dus allen die chen dadon, d Aden agen u amen vermag . der Gewerb. knnen. Nun! sltet dur einen h durch eine een Großhe ahl hersehen w . Aenztin, wi
c Ates beg * e den
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der Städte⸗Ord⸗
ee, ee. eee ee n,
Nachmittags 3 Uhr, wird auf
Submissionen.
Für Großherzogl. Landgericht und die Staatsanwaltschaft Gießen soll die Lieferung der für 1896097 erforderlichen Schreib materialien und die Fertigung der Angebotswege öffentlich vergeben werden und sind versiegelte Angebote und Muster der Mate rialien(Papiere, Packpapiere, Briefumschläge und Altendeckel) kostenfrei bis zum Eröffnungs termin Montag, den 23. März, Vormittags, 11 Ubr, auf der Gerichtsschreiberei Gr. Land- 33) niederzulegen
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