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tigen Kessel. Er war bis zum Rande mit einer schwärzlich⸗
braunen Flüssigkeit gefüllt, welche man mir auf meine Frage Eine alte Frau saß daneben und rührte darin herum. Ich fand es für gut, die Ent⸗ wicklung des angezeigten„Fünf⸗Ceutimes⸗Essens“ abzu⸗ Meine Geduld wurde aber auf keine zu lange Ein Blusenmann trat ein, bestieg die
als Hasenragout bezeichnete.
warten. Probe gestellt.
hat sich wesentlich ge—
Erzherzogs Karl Ludwig itlich ge und dürfte in
bessert. Derselbe ist fieberfrei 14 Tagen das Bett verlassen. Hd. Paris, 4. Mai. Auf die 80 Sitze des Pariser Gemeinderats wurden gewählt: 14 Konservative, 20 gemäßigte
Hd. Rom, 4. Mai. Infolge der Ent⸗ hüllungen, welche die Grünbücher gegen Crispi und seine Anhänger enthalten, ist die Stellung Rudinis konsolidiert.
Hd. Brüssel, 4. Mai. Der„Soir“ ver⸗ öffentlicht die Freisprechung Lothaire's wie folgt. Es ist diese Freisprechung mit der großen Ent⸗
bindungen mit allen Organen der Zeitungspresse des In⸗ und Auslandes geführt hat, ist sie mit ihren zahlreichen Zweighäusern und Agenturen vorzugsweise in der Lage, dem inserirenden Publikum sich in jeder Weise nützlich zu machen. Alle Aufträge werden prompt und billigst aus⸗ geführt, da nur die Originalzeilenpreise der Zeitungen berechnet werden, und kommen auf diese Preise bei belang⸗ reicheren Aufträgen noch die höchsten Rabatte in Abrech⸗
Erhöhung, legte der Wirthin fünf Centimes hin und empfing dagegen von ihr eine riesige Gabel. Auf gut Glück stieß er diese in den Kessel, zog sie alsdann wieder heraus, doch leider— sie war leer. Aufs neue gab er fünf Centimes, wiederholte deu Versuch, abermals mit demselben Unglück. Mit einem Fluche verließ er das Zimmer. Jetzt begriff ich Alles: Es war ein Lotto, worin gegen den Einsatz von fünf Centimes ein Mittag⸗ essen gewonnen werden konnte. Um das Verhältnis der Treffer zu den Nieten zu prüfen, näherte ich mich dem Kessel, zahlte den Einsatz und brachte die leere Gabel, wie mein Vorgänger heraus. Siebzehnmal wiederholte ich das Spiel vergeblich. Beim achtzehnten Mal endlich blieb eine undeutliche Fleischmasse an den Zinken hängen, welche die Wirtin für einen halben Hasen erklärte. Ich erhielt nun dazu einen Teller, Sauce und Brot, verzichtete aber auf den Genuß meines Gewinns und überließ denselben einem Armen. Eine Zeit lang sah ich dem Schauspiel noch zu; denn es kamen viele hungrige Thoren, um ihre Centimes zu verschleudern und wie der Marder vor dem geschlossenen Taubenschlage abzuziehen.
Neueste Telegramme.
Hd. Wien, 4. Mai. Der neue Schah, Muzaffa Eddin Mirza, depeschierte dem hiesigen Hofe offiziell seine Thronbesteigung und beließ den hiesigen Gesandten in einer persönlich unter⸗ schriebenen Depesche auf seinem Posten.
Hd. Wien, 4. Mai. Das Befinden des
oder radikale Republikaner, 18 Sozia⸗ listen. Außerdem haben 28 Stichwahlen stattzufsinden. In Marseille wurden die Sozialdemokraten gewählt. Stichwahlen haben stattzufinden in Lyon, Bordeaux, Lille und Toulon. Zahlreiche Wahl⸗ resultate sind noch unbekannt. Die Zahl der vorzunehmenden Stichwahlen ist sehr beträchtlich.
Hd. Paris, 4. Mai. Der Baron von Mackau⸗ einer der einflußreichsten Führer der Monarchisten, erklärte, er habe weniger für das Kabinett Meline, als gegen Bourgeois gestimmt. Sollte eine Auf⸗ löfung der Kammer erfolgen, so würden die Konservativen für die Ordnungsparteien und gegen die Revolutionäre sowie gegen Entfaltung der rothen Fahne stimmen. Dupuy erklärte, das Kabinett Meline müsse sich auf die Konser⸗ valiven stützen, um die Sozialisten zu besiegen. Dies sei nicht beschämender für Meline als die Stütze, welche Bourgeois bei den Sozialisten sucht.
Hd. Paris, 4. Mai. Gestern fanden im 9. und 11. Wahlkreise antisemitische Kund⸗ gebungen statt. Etwa 2000 Personen durch— zogen die Straßen unter den Rufen: Nieder mit dem Senat. Es lebe die Kommune, es lebe die Sozialdemokratie. Polizei sprengte die De⸗ monstranten auseinander.
— ͥͤ— 8— 0.*
Bekanntmachung, Submissionen.
betreffeud Beitreibung der Notstandsgelder. Die zur Herstellung von dem äußeren Verputz an dem Gemein
Im Auftrag des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz bringen wir hiermit zur Kenntnis der Juteressenten, daß sämmiliche im Rückstande befindliche Schuldigkeiten für im Notstandsjahr 1893,94 durch Vermittelung der Notstandskommission bezogene Waaren, soweit diese Schuldigkeiten von Großberzogl. Ministerium nicht ausdrücklich weiter gestundet worden sind, bis spatestens zum 13. Juni d. J. mit rückständigen Zinsen an die betr.
nerstag,
Ob Widdershei
stunden zu
den 11. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, schrift versehen, daselbst einzureichen.
berg erforderlichen Weißbinderarbeiten, veranschlagt zu 176 Mk. den 7. l. M., Vormittags 10 Uhr, daselbst öffentlich in Akkord gegeben werden.
Die bei Verlegung und Ausbau der Haltestelle Ober⸗
erhessische Eisenbahnen.
m vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: 1) E
arbeiten ꝛc., 2) Erbauung eines Empfangsgebäudes nebst Gilterschuppen, sollen im Wege schrift⸗ lichen Angebots vergeben werden. sind auf dem Bureau der Großh. Eisenbahnbauinspektion, Frankfurterstraße 24, in den Geschäfts⸗
Bedingungen und Zeichnungen, so
r Einsicht offen gelegt. Die Angebote sind bis zum Eröffr
2. ͤv—
postfrei, verschlossen und mit entsprechender Auf
schädigungssumme, welcher der Kongostaat für die angebliche ungesetzliche Hinrichtung Rockes an England geleistet hat, in Einklang zu bringen. Hätten die englischen Minister mit Frankreich oder Deutschland zu thun gehabt, so würden sie keine Eutschädigung gefordert haben, wenn Lothaire als schuldig erkaunt worden wäre. Es sei bewiesen, daß Rockes sein Schicksal verdient habe. Wenn England noch für zwei Sous Ehrgefühl besitze, müsse es die vom Kongostaat erpreßte Summe zurückzahlen.
Hd. Washington, 4. Mai. Der ameri⸗ kanische Senat hat ein Gesetz angenommen, betreffend die Erbauung von zwei Panzer- schiffen und 13 Torpedobooten.
nung.
Hunderttausende werden weggeworfen durch unzweckmäßige Abfassung von Annoncen und durch Benutzung ungeeigneter Zeitungen. Ein Jnserat muß nicht allein sachverständig und treffend abgefaßt sein, sondern es ist auch der Leserkreis der Zeitungen in Betracht zu ziehen. Auf dem weiten Felde des Zeitungswesens wird sich der Laie nicht leicht orientieren und deshalb eines erfahrenen und zuverlässigen Rathgebers be⸗ dürfen, um sein Geld nutzbringend anzulegen und mit. einiger Sicherheit Erfolge zu erzielen. Ein berufener Führer ist die älteste Annoncen⸗Expedition Haasenstein u. Vogler, A. G., Frankfurt a. M. Vertreten in Gießen durch Gust av Wohlmuth, Seltersweg. Durch 40jqährige Praxis, welche zu den intimsten Ver⸗
dehause zu Staufen⸗ 90 Pfg., sollen Don-
rd⸗ und Chaussierungs⸗
wie Arbeitsverzeichnisse 503 in
nungstermin Montag,
Größ. Distrikts⸗Einnehmerei entrichtet sein müssen, widrigensfalls das gerichtliche Bei⸗ treibungsverfahren gegen die Säumigen eingeleitet und betrieben werden wird. ießen, den 27. April 1896. Großherzogl. Kreisamt Gießen. v. Gager n.
Bekanntmachung.
Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die Abhaltung der Viehmärkte zu Alsfeld am 11. und zu Kirtorf am 13. Mai l. J. unter folgenden Bedingungen genehmigt:
Auf den Markt dürfen nur Tiere aus un⸗ verseuchten Orten des Großherzogtums Hessen, Tiere von Händlern aber nur dann, wenn sie mindestens 7 Tage in unver⸗ seuchten hessischen Orten in seuchenfreiem Zu⸗ stand zugebracht haben, aufgetrieben werden. Beim Auftrieb der Tiere ist durch eine streng zu handhabende Kontrole der betreffenden Ur⸗ sprungsscheine zu verhilten, daß andere Tiere auf den Markt gebracht werden
Marktverlegung.
Die Großh Bürgermeisterei Nidda bringt zur Kenntnis des handeltreibenden Publikums, daß in Folge eingelangter Entschließung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz der für den 19. Mai l. J. genehmigte Viehmarkt
2 K
3K
1 Kg.(2 Pfd.) Tafelbrod 2 Kg.(4 Pfd.) Taselbrod 1 Kg.(2 Pfd.) Weißbrod 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod 1 Kg.(2 Pfd.) Schwarzbrod.
1 Kg(2 Pfd.) Weißbrod bei Aug. Deibel in Wieseck 2 Kg.(4 Pfd.) Weißbrod bei Gg. Ant. Heuser von
— Vr dypreise—
vom 3. Mai bis 17. Mai 1896. Der hiesigen Bäcker.
Roggen Schwarzbrod bei Ernst Muth und W. Amend
2 Kg.(4 Pfd.) Schwarzbrod.
Roggen ⸗Schwarzbrod bei Ernst Muth und W. Amend
3 Kg.(6 Pfd.) Schwarzbrod.
Der auswärtigen Bäcker.
Gr.⸗Linden L. Schmidt von Gr.⸗Linden Aug. Deibel von Wieseck W. Weitzel von Lang-Göns g.(4 Pfd). Schwarzbrod bei Joh. Kd. Velte von Kirch⸗Göns Gg. Ant. Heuser von Gr.-Linden W. Weitzel von Lang⸗Göns W. Steinmüller von Lang⸗Göus Louis Schmidt von Gr.⸗Linden. G. Jacoby von Alten-Buseck g.(6 Pfd.) Schwarzbrod bei Aug. Deibel von Wieseck. 8 Der Brodverkaufer. Dieselben Preise wie bei den hiestgen Bäckern. Gießen, den 2. Mai 1896.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. v
Bech
Confection.
Anfertigung n a eh Maaß ·
26 Pfg. 52„ 24„ 48„ 21„ 44„ 42„ 66„
24 40„ 42„ 43„ 44„ 38„ 38„ U 40 40 42„ 66
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Am 3. Mai Eugen Hermann Letsch, 20 Jahre alt, Kaufmann dahier, Bahnhofstraße 49. erdigung findet Dienstag, den 5. d. M., nach⸗ mittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
Am 3. Mai Marie Benner, von Taglöhner Friedrich Benner hier, Sonnen⸗ straße 14. den 5. d. M., nachmittags 2 Uhr, vom Sterbe⸗ hause aus statt.
Am 3. Mai Minna Cellarius, geb. Bloch, 64 Jahre alt, Witwe von Oberamtsrichter August Cellarius dahier, Ludwigstraße 5. Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. d. M., nachmittags halb 5 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
Am 3. Mai Luise Fresenius, 57 Jahre alt, ledig, Privatin dahier, Bahnhofstraße 49. erdigung findet Dienstag, den 5. d. M., vor⸗ mittags 11 Uhr, vom Sterbehause aus statt.
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