Ausgabe 
2.7.1896
 
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freien Reise erhalten die Angestellten in Berlin die Nebenbahn Grünberg Londorf eröffnet und Betrieb übergeben werden. In der mit Fahnen und f ollegien⸗

* 3 ul N 1 jesi 9 Gießen,. Juli. da die hiesige un Umstand, daß die verschiedenen Stationsgebäude hause versammelten sich gegen 11 Uhr Vor⸗

den richtigen Kur-] Verlust ging dem Mann so nahe, daß

dacht des Meineids in Haft genommen uebeln ist leicht abgeholfen, wenn man f Mar 5 5 n fil Methode anwendet. gestern Vormittag in seiner Scheune erhängte.

platz wählt oder die richtige hygienische

wurde, hat sich demnächst wegen fahrlässigen 9 1 8 8 5 8 3 beides 597 R 0 n Man thut also gut, nicht aufs Geratewohl in dis Welt* Mainz, 30. Juni. Von der Straf⸗ verantworten. Derselbe ist geständig, daß seine i f 5 ee a 5 iter Eid Wan 1 22 habe Rothe reiflich zu überlegen und ihren verständigen 0 willig des Lehrers O. zu Gaubischofsheim und der

g ö Gehorsam zu leisten. Nur völlig gesunde, gegen Wind und Commis E., die sich an verschiedenen Schul⸗

hineinzureisen, sondern den Reiseplan mit erfahrenen Aerzten[kammer wurden gestern der 19jährig

an dem betreffenden Abend mit einem blauen] W W fich erlanb

3118 J 9; Wetter abgehärtete Touristen können es sich erlaubrn, ohne ki 8 8 11510 1010

Sträußchen im Knopfloch in der Kratzenber⸗ 5 25 15 f d sen kindern vergangen hatten, zu je ßch pfloch Zweck und Ziel zu reisen, bald hier und da zu rasten Gefängniß verurtheilt.

er'schen Wirtschaft gesehen, falsch sei. Er will und vor keiner Anstrengung, keiner Gefahr ängstlich zu⸗ 5 5 e, Mainz, 0. Juni. In einer unter dem

ich insofern geirrt haben, als er R. an einem rückzuschrecken; doch leider gehören in unserer nervösen 5 f andern Abend gesehen habe. mit Krantheiten aller Art so reich gesegneten Zeitepoche Vorsitze des Herrn Oberbürgermeister Dr

* Gießen, 1. Juli. Die erläßt folgendes Wald verbot. 5 kommenheiten wird andurch ausdrücklich einge⸗

hiesige Oberförsterei] völlig gesunde Menschen fast ins Gebiet der Fabelwesen, ner stattgefundenen Sitzung der

Lollar, 1. Juli. Die vor einigen Jahren sowie die OperMignon von Thoma

schärft, daß das Betreten der Schieß⸗ 5 0 a0

neu erbaute Freysche Dampfe und Wasse re schaffen. Um die Einrichtung desRheingold g 5 i mühle, welche einen Werth von 120 130,000[ganz nach Bayreuther Vorbild zu machen, wird Sonn- und Feiertagen für das Publikum, kepräsentirt, wurde gestern auf Antrag der sich der'städtische Theatermeister nach Bayreuth

stands⸗Aulagen im Gießener Wald,

südlich der Oberhessischen Eisenbahn auch an

bei Strafe verboten ist. Konkursmasse ortsgerichtlich versteigert. Das zu den diesjährigen Nibelungen⸗Auffü * Gießen, 1. Juli. Nachahmenswert. Höchstgebot von 45,000, gab der Frucht- begeben.

Theater-

Wegen Vor⸗ so daß vor Reisen ohne ärztliches Neiserezept nicht dringend[ Deputation wurde beschlossen, die Neuaus⸗ genug gewarnt werden kann! stattung von Richard WagnersRhei ngold,

er sich

e Sohn

Monate

Gaß⸗

5 anzu⸗

hrungen

Der Firma Dykerhoff u. Söhne in Amöne⸗ händler Herm. Katz IV. Gießen ab.

burg hat einer Anzahl Angeste 0 rünl am

Erlaubnis erteilt, die Berliner Ausstellung wie anfänglich geplant war und wie wir auch Universität

mehrere Tage lang zu besuchen. Außer der berichteten, sondern am 1. August l. Is. wird 610 0 95% W. Gi 1

freie Wohnung und Verpflegung. dem fahrplanmäßigen bergeb 0 Grund der Verschiebung des Termins ist der herrlich geschmückten großen Aula im

tomie wurde der Leichnam des 61jährigen n e 0 ö 0 855 4 3 3 Mainz eingeliefert. nicht vollständig fertiggestellt werden konnten. mittags die Teilnehmer der Jahresfeier diere Lehmann an tlichkeltsvelt 9* Bad Nauheim, 1. Juli. In der letzten Ludoviciana. Wtr bemerkten unter d

. g ines Sittlichkeitsverbrechens 5 eim 5 9 5 Derselbe war wegen eines S chkeits ch 7500 hat ein Russe ein ff Dane ei mit etwa 1 e ee Stadt. j. ittels eines Taschentuches er⸗15 0,. Inhalt, eine Dame eine Börse Ein reicher Damenflor füllte einen Teil des W F mit 500 A1 verloren. Das Portemonnaie hat Raumes; die Chargirten der Korps und Ver⸗

in das Mainzer Arresthaus gebracht worden und

hängt. Gießen, 30. Mai.Wohin reisen wir?

So lautet jetzt, je näher die grpßen Schulferien heran⸗ E 1 0. U 5 b. 0 Tag wieder in Besitz seines Geldes gekommen; den Klängen des FestmarschesFriede

die redliche Finderin sofort auf der Polizei au⸗ bindungen ꝛc. waren in Wichs erschienen.

rücken, die Frage bei allen Familien, welche den Luxus einer Sommerreise mit Kind und Kegel sich ohne Ge⸗ die Börse scheint der unbekannte Finder unter von Lechner, ausgeführt von der im Nebensaal Verzicht auf den Finderlohn einfach annektiert untergebrachten Kapelle des Kaiser Wilhelm⸗ Regiments der Lehrkörper der Hochschule im

wissensbisse gestatten dürfen. In der That eine Frage, die oft mehr Kopfzerbrechen verursacht, als diebrennendste] zu haben. Frage der Politik, als die kniffichste wissenschaftliche Offenbach, 1. Juli. Unter starker Be⸗ Saal. Voran schritt Sr. Magniftze

Doktorfrage! Wir raten den vielgeplaaten Hausvätern, teiligung aus allen Teilen des Großherzogtums Rektor Behaghel, angethan mit dem zie noch unentschlossen hin und her schwanken wie das hat am Sonntag Nachmittag in Schlossers Liegen- seiner Würde, der goldenen Amtskette,

Rohr im Winde und durchaus keinen festen Entschluß zu schaft der vierte hessische Katholikentag von zeptertragenden Pedellen. Nachdem der

.. ee e stattgefunden. Es wurden zwei Versammlungen Lehrkörper Platz genommen, intonirte e enebeneinander abgehalten. Die größere Ver⸗ demische Gesangverein das Gedicht H

antwortung der schwierigen Frage des Reiseziels berufen 0 1 0 5 05 92 5 e 12 int. Nicht die L des männli der weib⸗ sammlung in der Gartenhalle wurde von Herrn von FallerslebenAbschiedslied, in Musik ge⸗ r a end d Rechtsanwalt v. Brentano hier geleitet, der setzt vom jüngst verstorbenen Universitäts⸗Musik⸗

stellter ihrer Fabrik die* Grünberg, 30. Juni. Nicht am 1. Juli, Das Jahresfest der Landes⸗

gemeldet und ist der Verlierer noch an demselben] Einhalt des akademischen Viertels erschien unter

1896.

an der en Teil⸗

Unter

nsfeier

nz der Zeichen begleitet

der aka⸗ offmann

überging, zu schreiben. Ueber den weiteren Verlauf der Feier berichten wir morgen.

Vermischtes.

Kubanische Amazonen. Es ist bekannt, daß mit den Aufständischen auf Kuba viele Frauen mit⸗ ziehen. Aber fast Alle bleiben während der Kämpfe im Lager. Die einzige Frau, die selbst Kämpferin ist und sogar eine Befehlshaberstelle inne hat, ist Paulina Ruiz, die Gattin eines Aufständischen, Namens Gonzalez. Mann und Frau gehören zurPartida des Führers Pancho

Perez. Paulina schloß sich erst vor fünf Monaten der

Partida alsKämpferin an; sie ist sehr hübsch, und erst 23 Jahre alt, aber ihre Grausamkeit ist so groß, daß sie sich rühmt, zwei spanischen Soldaten mit Säbel⸗ hieben den Kopf vom Rumpfe getrennt und ihre militä⸗ rischen Grade jetzt ist sieFähnrich stets in der ersten Reihe der Kämpfer erworben zu haben.

Neueste Telegramme.

Hd. Wien, 1. Juli. Die Tischler⸗ meister Wiens beschlossen, solange ihre

Werkstätten zu schließen, bis die Ge.

hilfen den über einige Werkstätten ver⸗ hängten Boykott aufheben. Hd. Rom, 1. Juli. In vatikanischen

Kreisen dementiert man die Meldung

der englischen Blätter, wonach der Papst einen Prälaten nach Eng land senden wolle, um in der Frage der Vereinigung der beiden Kirchen zu verhandeln.

Hd. Brüssel, 1. Juli. Hier hat fich ein Ie

Ausschuß gebildet, welcher die Absicht hat, auf der Brüsseler Welt⸗Ausstellung von 1897 eine Abteilung zu errichten, in der speziell die deutschen Verkaufshallen von Nürnberg,

München und Düsseldorf vertreten sein sollen.

Die Aufstellung dieser Abteilung soll derjenigen

von Altantwerpen auf der Antwerpener Aus⸗

stellung nichts nachgeben.

Hd. Brüssel, 1. Juli. In Lüttich ver⸗ haftete gestern die Polizei den Anarchisten

David, welcher sich bis jetzt der Polizei unter

falschem Namen zu entziehen wußte. Die in der

li lienoberhaupts darf hi Sschlaggebend ins 1 0 5 N aan den due te end der eit über die innere politische Lage in Hessen sprach. direktor Adolph Felchner. Weihe⸗ und weh⸗

Gewicht fallen, sondern der Gesundheitszustand der ein⸗ zelnen Familienmitglieder, besonders der Kinder ist zu be⸗

Herr Weinhändler Molthan von Mainz refe⸗ mutsvoll zugleich verklang die Weise, m

an hatte

rücksichtigen. Man verschaffe sich in ernster Rücksprache rierte über die Schulfrage, Herr Pfarrer Dr. sie am heutigen Tage gewählt zur Erinnerung mit dem Hausarzt darüber Klarheit, ob eine einfache Schieler hier über die soziale Frage. In der und Ehrung des Komponisten, der lange Jahre

Lufttur in waldreicher Gegend und im Gebirge genügt, kleineren Versammlung im Konzertsaale, die Herr den akademischen Gesangverein

geleitet hat.

oder ob Seebäder und andere sanitäre Maßregeln em- Rechtsanwalt Dr. Frenay von Mainz leitete, Hierauf hielt der Rektor die Festrede. Er führte pfehlenswert sind, die den Aufenthalt 105 e wurden die gleichen Themata behandelt von den u. A. aus: Es sei Festtag heute, es herrsche und Kurorten zur Voraussetzung haben. Auch für die Herren Dr. Frenay, Landtagsabg. von Köth Waffenruhe und die Offiziere können Heerschau

dee aße an 55 9 5 1 0 von Darmstadt und Pfarrer Helferich von halten über ihre Soldaten und Kritik ü einer sommerlichen Erholungsreise verfügen, ist eine Kon⸗ Klein⸗Krotzenburg. ferenz mit dem Hausarzt oft sehr geboten. Der Eine] 90 4*. 3

9 g 50er Jahren stehende Landwirt V. verlor am Zügen schilderte Redner dann, wie die

kann einen Zuwachs an körperlicher Fülle vertragen, der 95 1 5 2 es 2 Andere will seinen Ueberfluß an Korpulenz loswerden; letzten Samstag beim Heumachen seine Taschen⸗Schriftsprache seit ihrer Entstehung si

dieser leidet am Magen und jener an der Leber. Derartigen

ben über

102 das, was diese im verflossenen Jahre auf dem * Auerbach, 1. Juli. Der hiesige, in den Gebiete der Wissenschaft geleistet. In großen

deutsche ch mehr

uhr, ohne sie wieder finden zu können. Dieser und mehr gewandelt habe, je mehr man dazu

3 Nein neuerbautes N

Wohnung Davids beschlagnahmte Korrespondenz

celona in Verbindung stand.

Sterbefälle.

1 Am 30. Juni. Heinrich Kreiling II., 86 J. alt, Privatmann dahier, Löwengasse 30. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 2. d. M., Vormittags 11 Uhr vom Sterbehause aus statt.

Gießen.

elier ist vom 1. Juli ab eröffnet und befindet sich an Stelle meines früheren

0 Frankfurlerstraße 9.

Photograph Uhl.

nätzten Kundschaft sowie einem geehrten hiesigen wie auswärtigen

2 Hierdurch beehre ich mich, meiner gesc 7. publikum ergebenst mitzuteilen, dass sich mein Geschäft wegen Errichtung eines Neubaues bis auf Weiteres

befindet.

Seltersweg 2, neben Herrn Kaufmann Adolf Geisse Carl Brück, Gold- und Silberarbeiter.

4⁴9

Stadt. Schlachthaus Freibank.

Heute und morgen

Fasel⸗Ochsenfleisch

nicht ladenrein, pro Pfund 35 Pfg.

Junge Leute, die gesonnen sind, sich Abends an einem Kursus im Schnell-Schönschreiben zu beteiligen, wollen sich melden unter P. G. Ss postlagernd Gießen. 851 Jede noch so schlechte Schrift wird in wenigen Stunden tadellos.

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wollen sich gefällig

GesangvereinHeiterkeit.

Sonntag, den 5. Juli:

Parthie nach Wilhelmshöhe- Cassel.

Abfahrt Morgens 4 Uhr 18 Min. bei Fahrpreisermäßigung. NB. Freunde des Vereins, welche gesonuen sind, sich zu betheiligen. 5 0 st bei Mitglied Arnold(Schipkapaß) bis zum 4. Juli in der daselbst anfliegenden Liste einzeichnen.

Der Vorstand.

Fiir das Bisrgerhospital, Seltersweg Nr. 11, wird ein nicht zu junges, in der Küche erfabrenes, braves

Dienstmädchen

von Wilh. Hamel,

Gießen, Bleichstr. 7. Sigene Neparatur-Werkslätte

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ergab, daß derselbe mit den Anarchisten in Bar⸗

Verleger: Paul Bader in Marburg, Verantw. Re⸗ 4 dakteur: Wilhelm Sell, Druck von E. Ottmann, beide in

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