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Dienstag, den 31. Mai 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Aus Marburg
Germania Marburg
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— Wormatia Worms 2:2 Es mögen ca. 700 Zuschauer gewesen sein, die am Samstag⸗ abend den vorgenannten Mannschaften zuschauten. Die Gäste waren gezwungen, ohne ihren schußgewaltigen Winkler an⸗ zutreten, was sich auch beim Spiel stark bemerkbar machte. Die Mannschaft lieferte ein schönes Zusammenspiel, ohne aber mit ihren Leistungen über die der führenden Vereine von Hessen⸗ Hannover hinauszukommen. Wenn die Stürmerreihe auch nur zu 2 Erfolgen kam, so lag dies eben daran, daß bei der viel⸗ beinigen Verteidigung kein Schuß durchkam. Jedoch hielt auch der neue Torhüter der Germanen, Steinmüller, öfters in blen⸗ dender Manier. Auch bei diesem Spiele machte sich das kleine Spielfeld wieder stark bemerkbar. Die Germanenelf spielte wohl sehr eifrig, ohne aber viel Wert auf ein durchdachtes Spiel zu legen. Zeitweise wurde auch reichlich hoch gespielt. Immerhin muß zugegeben werden, daß Steinmüller im Tor recht nette Sachen hielt, allerdings anfänglich reichlich unsicher war und einige Bälle abspringen ließ. Die Verteidger en der ersten Hälfte Schmidt und Brauer waren reichlich unsicher; als in der zweiten Hälfte Emmler für Brauer spielte, wurde es besser, da Emistler durch befreiende Schläge gut klärte. In der Läuferreihe fiel Pusch stark ab, auch Happ konnte diesmal nicht so recht gefallen; dagegen lieferte Haupt ein gutes Spiel. In der Stürmerreihe bildeten die Gebrüder Schaub einen gu⸗ ten rechten Flügel. Tschokke spielte reichlich unproduktiv. Wag⸗ ner 1. wurde nur wenig eingesetzt. Bei W. Wagner will es immer noch nicht so recht klappen. In der letzten Viertelstunde wirkte er in der Verteidigung, um zu helfen das Resultat zu halten. Der Torhüter der Gäste war mitunter reichlich leicht⸗ sinnig. In der Verteidigung war der Rechte der Bessere. In der Läuferreihe ragte der linke besonders hervor. Der Sturm war gut und zeigte fürs Auge ein schönes Kombinationsspiel. Das Eckenverhältnis lautete 12:2 für Worms. Schiedsrichter Schnei⸗ der⸗Marbach leitete gut. Hervorzuheben ist noch das vorzüg⸗ liche Abseitsstellen der Gäste, worauf die Germanen auch im⸗ mer wieder hereinfielen. Kommenden Sonntag empfängt VfB Kurhessen die 1. Elf von 1900 Gießen.
Aus Gießen.
1900 Gießen— VfL. Frkf.⸗Sachsenhausen 4:0(2:0)
Die Leistungen der Platzmannschaft am Vorabend gegen Gladenbach waren trotz des 4:1⸗Sieges nicht gerade überzeu⸗ gend gewesen. Allerdings stand die Mannschaft nicht komplett Daß die 1900er ihre Frankfurter Gäste jedoch so eindeutig schlagen würden, überraschte allgemein. Die erste Halbzeit zeigte bei leichter Ueberlegenheit der Platzmannschaft noch gleichwertiges Spiel des Gegners, der in der letzten Viertel⸗ stunde der ersten 45 Minuten sogar kurze Zeit den Ton angaßh. Nach der Pause bauten die Frankfurter mehr und mehr ab. Der Kampf wickelte sich fast ausschließlich in des Gegners Spielhälfte ab. Ein verzweifelter Endspurt der Gäste um das Ehrentor in den letzten Minuten blieb erfolglos. An den To⸗ ren der Gießener trifft den Gästetormann keine Schuld— er zeigte im Spielverlauf, daß er was konnte. Wilhelmi⸗1900, der als Rechtsaußen auf gutem Posten stand, schoß die beiden Tore der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte schloß Goebel einen schönen Kombinationszug mit dem 3. Tor ab und Arnold erhöhte, nachdem er einige Gegner umspielt hatte, auf 40. Vier Bälle fanden den Weg ins Netz, ungezählte gingen im Verlauf des einseitigen Kampfes an den Pfosten vorbei ins Aus.
U 1
Kritik: Bei den Gästen waren Tormann und Läufer⸗ reihe der bessere Mannschaftsteil. Der Sturm, der im Zuspiel nicht einmal schlecht war, litt an Schußunvermögen. Hervorge⸗ hoben zu werden verdient die überaus faire Kampfesweise der Mannschaft, selbst als die Niederlage für sie feststand.— Bei der Platzmannschaft hatte Schlarb im Tor dank seiner hervor⸗ ragenden Vorderleute Zeiler und Lippert wenig zu tun. In der Läuferreihe fiel Glitsch durch sein Phlegma gegen seine Nebenleute ab. Langsdorf ist wieder ganz der Alte und in Hochform. Der Sturm überraschte durch seinen Drang nach vorn. Ein wenig Training könnte hier noch Wunder verrich⸗ ten— die Anlagen dazu sind da. Wilhelmi als Rechtsaußen war gut; Goebel, ein wenig nervös, muß schneller abgeben; Arnold darf nicht egoistisch sein und muß wenjger werden; Heilmann als Halblinker, technisch der beste in der Fünferreihe, fehlt der abschließende Bombenschuß, Schmidt auf der linken Flanke technisch gut, muß sich besser durchzusetzen lernen. Also trotz des verdienten Gesamtlobes noch ein reiches Feld der Verbesserungen!
Aus Wetzlar
Koblenz⸗Neuendorf— SpV Wetzlar 3:2(1:2). Mit froher Laune fuhr die Ligamannschaft des Sportvereins nebst Anhang in einem Omnibus an den schönen Rhein. Ein Spielabschluß mit dem langjährigen Meister Koblenz⸗Neuendorf sollte die derzeitige Spielstärke des Sportvereins unter Beweis stellen. Bei nicht gerade idealstem Wetter, aber hervorragen⸗ den Platzverhältnissen stieg das Spiel am Samstag um 6 Uhr. Das Spiel war schwach besucht, die Einheimischen hielten Wetz⸗ lar für ihren„Meister“ wohl nicht spielstark genug! Der Spiel⸗ verlauf aber bewies, daß Wetzlar trotz einer schwachen Läufer⸗ reihe beinahe einen Sieg landen konnte. Die ersten 10 sah es um unser dorf legte sich gleich vor unserem Tor fest und höhere Klasse spieltechnisch und za Letzteres gelang ihnen aber außer ei guten Verteidigung, auch stand Szuskal wo der Ball die Richtung aufs Tor na nierte vorbildlich, engmaschig, flach, auffallend sehr viel zurück, vom Stürmer zum Läufer und wieder nach vorne, immer wie der auf Umwegen zur Tornähe. Die Wetzlarer
schien
Spiel wird ausgeglichen, der schnelle Wetzlarer Sturm rast ver 0
Vorlage kommt zu Wohlgemuth, dieser verwandelt zum Aus⸗
neter Parade zur Ecke lenkte. Jetzt wechseln die Angriffe blitz⸗ schnell, der Wetzlarer Sturm zeigte sich hierbei weit gefährlicher, ein Generalangriff Diehl⸗Blech⸗Diehl⸗Wohlgemuth endet durch
gewinnt Neuendorf wieder an Boden. Der Meister vom Rhein hat seine ernste Lage erkannt und zieht alle Register seines Kön⸗ nens auf, auch macht er von seiner körperlichen Ueberlegenheit Gebrauch, um die gewünschte Wendung herbeizuführen. Wetzlarer Verteidigung stellt aber in dieser Drangperiode wie⸗ der ihr Können unter Beweis, auch hält der Wetzlarer Hüter wiederholt recht glücklich. Noch eine Viertelstunde; wird Wetz⸗ lar bei diesen Angriffen den Sieg halten, das ist die Frage. Da wird Zielberg gelegt— kein Pfiff— eine Sekunde später— ein Stürmer von Neuendorf wird regelrecht gesperrt— Elfme⸗ ter— großes Pfeifenkonzert auf dem ganzen Platz! Der Aus⸗
leitete Angriffe ein, welche nach Durchbrüchen von Hoffmann
Minuten e Mannen allerdings beängstigend aus. Neuen⸗ ihre hlenmäßig beweisen zu wollen. nem Tor nicht, dank unseret ski immer an der Stelle, hm. Neuendorf kombi⸗
Läufer ka⸗ men nicht zum Aufbau, aber nach einer Viertelstunde stellten die Halbstürmer, besonders Diehl, die Verbindung her. Das
chiedenemale schnurgerade durch, eben ist Hoffmann auf dem
leich. Wetzlar liegt weiter im Angriff, mehrmals wird in ussichtsreicher Position verschossen oder der Hüter hält glän⸗ end, welcher auch kurz vorher einen Elfmeterstoß in ausgezeich⸗
etzteren mit dem Führungstor. Wetzlar bleibt bis zur Pause eicht überlegen, ohne den Vorsprung vergrößern zu können. Nach dieser ist das Spiel zunächst wieder verteilt, aber bald
Die
gleich ist durch vorbildliche Verwandlung hergestellt. Diehl und Wohlgemuth öfters erneut nach einem Führungstor aus⸗ sehen, aber der linke, vorzügliche Verteidiger von Neuendorf stoppt wiederholt im letzten Augenblick ab.
Der Wetzlarer rechte Läufer reklamiert eine gepfiffene Hand, wird darauf sofort vom Platz verwiesen. Mit nur 10 Spielern muß sich Wetzlar den starken Endspurt der Neuendorfer gefallen lassen. Einen Eckball faustet Szuskalski schön ins Feld zurück, aber der Neuendorfer Halblinke köpft diesen Ball direkt ins verlassene Wetzlarer Tor, kurz darauf erfolgt der Abpfiff. Der Schiri in Zivil()) bewies zuerst, daß er vorzüglich leiten kann, brachte die Wetzlarer aber dann durch zwei krasse Fehlent⸗ scheidungen um den Sieg. Neuendorf hatte in seiner Läuferreihe ein großes Plus, während Wetzlar nur im Sturm und Verteidi⸗
gung Gleichwertiges zu zeigen vermochte. W. 3. W. Aus dem Hinterland FC Laasphe— FW Wallau 224(1:2). Im Hinterland wurde erstmalig auch ein Spiel am
Laasphe hatte den FW Wallau zu einem Werbespiel verpflichtet. Man hatte vielleicht allgemein einen größeren Torvorsprung der Wallauer erwartet, aber es kam nicht dazu. Die Gäste spielten zwar im Feld recht schön, schossen aber derart wenig und ungenau, daß es bei diesem Ergebnis blieb. Oft sollte der Ball bis ins Tor getragen wer⸗ den, was natürlich die vielbeinige Verteidigung der Wittgen⸗ steiner nicht zuließ. Runkel und Bonacker 2. zeichnen für die vier Wallauer Treffer verantwortlich. Laasphe lieferte ein aufopferungsvolles Spiel, verbissen und mit allem Ehrgeiz versuchte man die Wallauer Angriffe zu zerstören. Heinzerling 1. in der Verteidigung und Heinzerling 2. im Sturm waren die besten Laaspher Spieler. Letzterer erzielte auch die beiden Tore, wovon das letzte ein werwandelter Elfmeter war.— Das Spiel hatte eine ganz schöne Anzahl Zuschauer auf die Beine gebracht.
Wochenende ausgetragen.
Breidenbach— Wommelshausen 312. Der Meister der 2. Bezirksklasse hinterließ in Breidenbach einen ausgezeichneten Eindruck. Man spielte frisch und fröhlich darauf los und dabei war auch oft System und Schliff in den Handlungen der Gäste. Die Breidenbacher konnten da zunächst nicht mit und mußten sich bis eine Viertelstunde vor Schluß einen 0:2⸗Rückstand gefallen lassen. Im Endspurt waren aber die Breidenbacher nicht wieder zu erkennen. Die Gäste, die vorher noch so glänzend in Fahrt waren, sahen sich in die De⸗ fensive gedrängt und schnell war der Ausgleich geschaffen.
Kurz vor Schluß gelang durch eine vorzügliche Leistung des Halblinken den Breidenbachern der etwas glückliche Sieges⸗ treffer.
Biedenkopfs Jugend schlug die ersatzgeschwächte und nur mit 10 Mann spielende Wallauer Jugend 4:1. Auch die Schüler der Biedenköpfer waren besser wie die Wallauer und gewannen 40. In Erndtebrück fanden Pokalspiele statt, die sich unter recht großer Anteilnahme des Publikums programmäßig abwickelten. Pokalsieger blieben:
Sp Ferndorf 1.(2. Bezirksklasse) FV Wallau 2.(1. Gauklasse), Sp Ferndorf 2.(2. Gauklasse).
Aus Dreihaujen
Dreihausen 2.— Leidenhofen 2. 6:1. Dreihausen 1.— Leidenhofen 1. 6:0(4:0). Zum Gesellschaftsrü beiden Mannschaften am vergangenen Sonn Beide Mannschaften mußten sich trotz geizes geschlagen bekennen. Von Anbeginn diktierte Dreihau sen den Gang der Dinge,
tag in Dreihausen
noch zu mehr Stürmerreihe noch besser auf dem Plan gewesen wäre.
Aus Watzenborn⸗Steinberg
W.⸗Steinberg 1.— Butzbach Liga 3:1(1:0).
Platze sah man altbekannte Gäst VfR Butzbach, und hatte dieses Spiel eine stattliche Zuschauer menge angelockt, welche besonders durch das äußerst fair Kämpfen der sympathischen Gästesportler zufriedengestellt wa ren. Die Teutonen konnten das Treffen dank ihres große Eifers, und durch die präzisen, flachen Ballabgaben und Vor lagen der Läuferreihe zu ihren Gunsten entscheiden. Bei de
weder wurden zu lange oder zu kurze Vorlagen gegeben, un mit den höchst ungezielten Schüssen des Sturmes war weni anzufangen, und schuf derselbe nur mente vor dem Gastgebertor, die jedoch si. gung abgewehrt ode
cher von der Verteid
ckspiel weilte Leidenhofen mit seinen ihres Eifers und Ehr⸗ wenn auch Leidenhofen mit viel Fleiß versuchte, eine Wendung herbeizuführen. Leicht hätte es
Treffern kommen können, wenn die einheimische H. V.
Bei diesem Spiele der diesjährigen Spielzeit auf hiesigem e aus der 1. Bezirksklasse, den
Butzbacher Mannschaft war nur der Sturm zu kritisieren, ent⸗
zeitweise gefährliche Mo⸗
t eine Beute des Torhüters wurden, dem
Nr 22
mißte man das altbekannte, raumfördernde Flachspiel, es wurde reichlich hoch und zu weich gespielt, im entscheidenden Moment fehlte der kurzentschlossene, harte Torschuß. Bei den Gästen gefielen besonders die Läuferreihe und das Schlußtrio, und brachten dieselben sofort dem Platzbesitzerangriff die Ueber⸗ zeugung bei, daß es gewaltiger Anstrengung bedarf, erfolgreich zu sein. Der überraschende Erfolg in der 22. Minute festigte nur noch die Ruhe der Gäste. Ihre Aktionen wurden durch⸗ dachter, das Zusammenspiel planvoller, der Druck auf des Geg⸗ ners Tor energischer. Doch der Rest der ersten Halbzeit ver⸗ lief torlos. In der zweiten Halbzeit bringen gute Läufer⸗ arbeit die Platzmannschaft wieder in volle Tätigkeit, das Tempo wird schneller, doch gegen die blitzschnelle Gästeabwehr ist nichts zu wollen. Erst in der letzten Viertelstunde fallen kurz hintereinander der zweite und dritte Treffer als Erfolg famoser, flacher Vorarbeit. Die Gäste drängen nun mächtig um eine Verbesserung des Resultats ul können in der letzten Mi⸗ nute aus einem Gedränge heraus das längst verdiente Tor ein⸗ schießen. Alles in allem: Butzbach mußte sich dem schnelleren und taktisch besseren Gegner beugen, zeigte aber recht beachtliche Leistungen.
Ein Spiel, unter der bewährten Leitung Rabes, ist zu Ende, das der hiesigen Fußballgemeinde weitere Anhänger ge⸗ wonnen hat. Nach dem Spiele sah man beid⸗ Vereine im Vereinslokal die alten Freundschaftsbeziehungen erneut festigen. 2. Mannschaft verlor nach einem reichlich harten Kampfe in Wieseck gegen eine kombinierte Mannschaft 3:0. Die 2. Mannschaft muß unbedingt ihr Selbstvertrauen wieder festigen.
Aus Daubringen
Ein fairer und flotter Kampf bei schönem Fullballwetter, ein guter Schiedsrichter und— 12 Tore— Fußballherz was begehrst du noch mehr? 1:0, 270, 320, 4:0, 4:1, 51, 6:1, 62, 6˙3 7:3, 8:3, 913. Damit ist der Spielverlauf auf dem Dau⸗ bringer Waldsportplatz entsprechend geschildert, 80 Minuten für Daubringen, 10 Minuten für Heuchelheim und eine ganze Menge Saftschüsse in, auf, neben und über das Tor, ein Hipp, hipp Hurra auf alle Kontrahenten! M.
Aus Garbenteith
Garbenteich 1.— Wetzlarer Sportverein 2. 2:4(1:1). Garbenteichs 1. Mannschaft hatte zum Gesellschaftsspiel die 2. Elf vom Wetzlarer Sportverein zu Gast. Die spielstarke Gästeelf konnte wiederum, zumal sie schon in Wetzlar mit 613 als Sieger hervorging, auf hiefigem Platze mit 4.2 über den Gastgeber triumphieren. Man hatte wohl Garbenteich wenig Siegesaussichten zu diesem Spiel eingeräumt, aber die An⸗ hänger der Platzmannschaft wurden sogar auf das Anange⸗ nehmste enttäuscht, da sie ihre ganze Mannschaft weit unter ihrer bisherigen Form spielen sahen. Die Gästeelf dagegen, welche in allen Teilen gleich gut besetzt war, führte ein schönes faires Kombinationsspiel vor und gewann dementsprechend verdient. Jedoch den Torchancen nach allerdings zu urteilen, wäre ein Unentschieden möglich gewesen, da Garbenteich einen Elfmeterball verschoß und oft aus ganz aussichtsreicher Posi⸗ tion die Bälle entweder neben den Pfosten oder dem Torwart direkt in die Hände pfefferte. Mit den Leistungen des Schiri, Böcher⸗Gießen, war man beiderseits vollkommen befriedigt.— Die 1. Schülermannschaft trug ein Pflichtspiel gegen die gleiche vom VfR Lich auf hiesigem Platze aus. Die Jüngsten des Sportvereins konnten hier leider durch Krankheitsfälle nur mit 9 Mann zur Stelle sein und verloren dementsprechend gegen die körperlich weit stäkeren Schüler aus Lich mit 50 Toren. Schiri Rammling, VfR⸗Lich, war gut.
Aus Sleinbath
Steinbach 1.— Geilshausen 1. 6:3 Steinbach 3.— Lich 2. 2:4.
Vergangenen Sonntag hatte sich die erste Mannschaft vom FSpW 1926 Steinbach die gleiche vom Sportverein 1928 Geils⸗ hausen zum Gesellschaftsspiel verpflichtet und hatte einen hart⸗ näckigen Gegner gefunden, der sich aber trotzdem mit 6:3 Toren geschlagen bekennen mußte. Aus dem Spielverlauf: Punkt 3,30 Uhr gibt der gutamtierende Schiri Noll⸗Gießen den Ball rei. Steinbach hat Anstoß und greift gut an, aber Geilshausen leistet energischen Widerstand, kann sogar mit dem Wind als Bundesgenossen eine Zeit lang drücken— bis sich die Stein⸗ bacher Mannschaft etwas mehr zusammengefunden hat und zu Gegenangriffen übergeht, wobei in der 7. Minute die erste Ecke für Steinbach fällig ist, die aber abgewehrt wird. Stein⸗ bach läßt nicht nach und kann in der 13. Minute der Halblinke zum Führungstor einsenden. Das Spiel wird jetzt lebhafter, beide Mannschaften spielen sachlicher und kann Geilshausen in der 17. Minute durch Eckball ausgleichen. Dieser Erfolg Geilshausens spornt die Steinbacher Mannschaft an und der Steinbacher Sturm zeigt, daß er auch noch schießen kann und verbessert das Resultat durch den Linksaußen, Halblinken und Halbrechten auf 4:1. Mit diesem Stand werden die Seiten ge⸗ wechselt. Geilshausen greift gleich mächtig an und bringt die scheinbar etwas nachlassenden Steinbacher mit 2 Gegentreffern erst wieder richtig in Fahrt. Denn wie es 4:3 heißt, werden die Steinbacher viel lebhafter, greifen mehr an und spielen bis zum Schluß überlegen, wobei der Halbrechte das Resultat auf 6:3 erhöht. Mit diesem Resultat trennten sich 2 fast gleich⸗ wertige Gegner und hat Steinbach, das seinen Mittelstürmer ersetzen mußte, nur durch sein technisch besseres Spiel gewonnen. — Die dritte Mannschaft weilte in Lich und mußte sich einer kombinierten Mannschaft(1. und 2.) vom VfR. Lich mit 4.2 Toren beugen. H.
Aus Alsfeld
Großenlüder 1.— Alsfeld 1. und 2. komb. 5:5.
Alsfeld weilte mit einer kombinierten Mannschaft bei dem Meister der 2. Bezirksklasse— Leider waren die Platzver⸗ hältnisse etwas klein, was zur Folge hatte, daß sich die Gäste nicht gleich zurecht fanden. Die Platzbesitzer nützten das aus und legten gleich 3 Tore vor. Durch Selbsttor und Handelfmeter konnte sie dann noch auf 5:0 erhöhen, aber Alsfeld ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schoß in regelmäßigen Abständen 5
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Bollwerk der Teutonen.
rechten Flügel nach innen ge
kurpt, seine flache, fein berechnete
Bei dem Sturm der Teutonen ver⸗
Tore.


