Ausgabe 
30.8.1932
 
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Dienstag, den 30. August 1932.

zu seinem 1. Erfolg. Nach der Pause erhöht Fehling auf 4·2 und Feuster auf 5:2. Auf beiden Seiten wurde nicht viel ge⸗ zeigt und die wenigen Zuschauer, die dem Spiel beiwohnten, verließen unbefriedigt den Platz. 5 a

Die A.⸗H. des Vfch verloren gegen die A.-H. von Sinn 1 45 At Sonntag herrschte den ganzen Tag über auf dem Wald⸗ sportplatz reger Spielbetrieb. Vormittags spielte die 3. Mann⸗ schaft des VIB. gegen die 1. der Wetzlarer Vorstädter Sport⸗ freunde und verlor 011. Das Spiel wurde auf beiden Seiten fair und anständig durchgeführt. Nachmittags spielte die 2. Mannschaft gegen die 1. von Flensungen und gewann 4.0. Flensungen trat allerdings mit nur 9 Mann an. Nach diesem Spiel begegneten sich die A. H. des VfB. mit den A. H. von Burg und verloren 1:2. Dann folgte das Spiel der ersten Mannschaften. Die Spielweise der VfB-Mannschaft ent⸗ täuschte. Die Tore: Eine Flanke von Ritter köpft Seibel ein, 120 für VB. Aus einem Geplänkel vor dem Tor schießt Ritter das zweite Tor für VfB. Lehrmund kann dann ein 3. Tor erzielen. Nach der Halbzeit erzielt Burg durch Eckball sein erstes Tor. Ritter verwandelt dann einen Handelfmeter. 471 für VfB. Burg kam danach noch zu einem zweiten, Torerfolg.

Spogg. 1900 Gießen

Sportfreunde Siegen 1900 Gießen 0:4(0:1)(Sa.)

Am Samstagnachmittag erledigten die Gießener in Siegen eine Rückspielpflicht und konnten einen schönen Sieg heimbrin⸗ gen. Es war im großen und ganzen ein faires Spiel unter korrekter Spielleitung. Die Gießener erwiesen sich im ganzen Spiel als überlegen, in allen Mannschaftsteilen klappte es vor⸗ züglich. Vor allem der Sturm gefiel durch seine Kombinatio⸗ nen, bei etwas größerer Schießfreudigkeit hätte das Ergebnis sogar noch höher ausfallen können.

Nach viertelstündigem Spiel ging 1900 in Führung. Heil⸗ mann köpfte eine Flanke von Best zum 1:0 ein. Trotzdem das Spiel sich fast ganz in des Gegners Feldhälfte abwickelte, kamen die 1900er bis zur Halbzeit zu keinem weiteren Erfolg mehr. Nach Seitenwechsel änderte sich das Bild wenigstens insofern, als die Gießener ihre Ueberlegenheit nun durch Tore dokumen⸗ tierten. In der 55. Spielminute erhöhte Göbel-1900 nach schö⸗ nem Spiel des Sturmes auf 2:0. 5 Minuten später sandte Ar⸗ nold zum 3:0 ein und 10 Minuten vor Spielschluß schloß Gö⸗ bel einen Alleingang mit dem 4. Tor ab.

Während bei der Platzmannschaft lediglich der

Mittel⸗

läufer gelobt zu werden verdient, waren die 1900er insgesamt:

gut. Schlarb im Tor bekam allerdings nur wenig zu tun; die Verteidigung Luft, Lippert stand wirklichwie'ne Mauer. Die Läuferreihe war wie in alten Zeiten in Hochform. Auch im Sturm war nichts zu bemängeln vielleicht konnten die Stürmer nur manchmal noch mehr und schneller schießen. Germania Fulda 1900 Gießen 5:2(3:1).

In ihrem Sonntagsspiel trafen die 1900er auf einen äußerst spielstarken Gegner, dem man die Fürther Verstärkung(Janda und Hofmann) und die Trainerarbeit deutlich anmerkte. Die Platzmannschaft übernahm auf dem aufgeweichten Platz sofort das Kommando, und die 1900er bekamen die erste Viertelstunde wie man so sagt: kein Bein auf die Erde. Ergebnis: drei Tore der Germanen. Zwei schoß Janda, früher Fürth, und eins der Mittelstürmer. Heilmann-1900 verpaßte allerdings, allein vor dem gegnerischen Tor, auch eine totsichere Chaffce. Die Gießener rappelten sich dann ein bißchen zusammen und das Spiel wurde verteilter. Das erste Tor der Gießener war ein Eigentor des Fuldaer rechten Verteidigers, der eine Flanke won Best⸗1900 in das eigene Heiligtum lenkte. Bei diesem Stand blieb es bis zur Pause. In der zweiten Halbzeit spur⸗ tete 1900 zunächst ein wenig und drückte leicht. Jäckel, 1900˙s Rechtsaußen, konnte durch schönen Nachschuß auf 32 aufholen. Arnold versiebte um diese Zeit zwei sichere Tore. Dann aller⸗ dings schien alles Pulver verschossen. Der Sturm ließ nach, die Läuferreihe und die Verteidigung wurde überlastet. Schlarb⸗1900 im Tor wurde reichlich unsicher. So kam es, wie es kommen mußte, der Fuldaer Rechtsaußen erhöhte sicher auf 4˙2 und kurz vor Schluß faustete Schlarb noch in die Luft und mußte dadurch das 5. Tor passieren lassen.

Kritik: Die Germanen boten eine ganz vorzügliche Lei⸗ stung. Die Mannschaft geht mit allen Hoffnungen in die Ver⸗ bandsspiele. Bei den Gießenern war der Sturm lange nicht so gut wie am Vortage in Siegen. In der Läuferreihe stellte nur Henrich seinen Mann, die Verteidigung gab sich alle Mühe, war aber vollständig überlastet. Schlarb war unsicher. Die Gießener können mit dem 572 Resultet zufrieden sein.

1900 Gießen 1. Igd. Spielvogg. Fürth 1. Igd. 1:3(0:3)

Die Gäste sind zwölfmal hintereinander Jugendmeister ihres Heimatgaues und haben den Ruf der Unbesiegbarkeit. Als dann noch das Ergebnis vom 1. Spiel der Gäste von ihrer Ferienreise aus Wetzlar bekannt wurde, wo sie mühelos 10:0 gewonnen hatten, befürchtete man für die Gießener blau-weiße Jugend das Schlimmste. Aber die Gießener enttäuschten nach der angenehmen Seite. Leider mußten die Jugendlichen ihr Spiel in strömendem Regen beginnen und nur wenige Un⸗ entwegte wohnten dem interessanten Spiel als Zuschauer bei. Schiri Schnauth⸗Lollar leitete das faire Spiel in korrekter Weise. Vom Anpfiff ab zeigten die Einheimischen zunächst das bessere Spiel. Bevor die Gäste sich noch recht gefunden hatten, arbeiteten die Blau⸗Weißen einige schöne Chancen her⸗ aus, die ihnen eine 2:0⸗Führung hätte bringen können, wenn mangelnde Energie im letzten Augenblick den Erfolg nicht ver⸗ scherzte. Dann aber kamen die Gäste beängstigend auf und wangen die Gießener zu vielbeiniger Verteidigung. Trotz des aufgeweichten Platzes wanderte der Ball in fabelhafter Präzi⸗ sion von Mann zu Mann. 3 Tore waren die Ausbeute dieser Drangperiode der Gäste. Das erste Tor fiel durch Nachschuß des Mittelstürmers Janda. Kurz darauf konnte der Halb linke der Gäste, Todt, den Ball zum 2. Tore einsenden. Der⸗ selbe Spieler konnte dann das Ergebnis noch auf 3:0 erhöhen, indem er einen Eckball des Rechtsaußen Röschlein in feiner Manier einköpfte. Langsam wurde das Spiel wieder verteilter, aber durch ihre Unentschlossenheit konnten die Gießener zu⸗ nächst zu keinem Erfolg kommen. Nach der Pause hatten beide Mannschaften gleich viel vom Spiel. Die 1900er gingen mehr

Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung aus sich heraus. Ihr Bemühen blieb nicht ohne Erfolg. In der 75. Spielminute flankte der Rechtsaußen Mädel⸗1900, der Gäste⸗ tormann wehrte schwach ab, der Halblinke Schmelz setzte nach und sandte zum 1. Tor für Gießen ein. Im weiteren Spielver⸗ lauf arbeiteten die Blau-Weißen noch einige recht gefährliche Sachen heraus. Zweimal stoppten lediglich die Wasserpfützen den Ball, der auf trockenem Boden sicher den Weg ins Fürther Tor gefunden hätte. Dem technisch und taktisch schönen Spiel der Gäste gebührte jedoch bestimmt der Sieg. Leicht allerdings haben die 1900er ihnen den 3.1-Erfolg nicht gemacht.

Kritil: Bei den Gästen schien der Tormann indisponiert, zu sein. Die übrige Mannschaft war mehr wie gut, besonders der Halblinke gefiel allgemein. Bei den Gießenern fielen die Außenstürmer ab. Innensturm und Läuferreihe taten ihre Pflicht. Die Verteidigung arbeitete sehr gut und bewahrte den Tormann vor weiteren Niederlagen.

ö(Anmerkung: Es ist bedauerlich, daß die mehreren hun⸗ dert Vereinsmitglieder der Spielvereinigung ihre Jugend nicht besser trotz des Wetters durch ihr Erscheinen unterstützt hat.)

Aus Wehlar

ö VfL. Wetzlar spielt auch Fußball. Sportverein Wetzlar spielt auch Handball.

Ein neuer Fußballverein: Sportfreunde Wetzlar hat sich aufgemacht und bereits Spielgenehmigung erhalten.

Wetzlar 1. Bissenberg⸗Biskirchen komb. 4:2(2:2). (Freitag):

ö Dieses Spiel wurde den Erwartungen nicht gerecht. Die Grünweißen spielten zeitweise sehr schön zusammen, verschossen aber vor dem Tor oft jämmerlich. Der Sportverein kam mit geschwächter Stürmerreihe nur sehr selten zu geschlossenen An griffen mit erfolgreichem Abschluß. Bezeichnend dafür ist, daß die Tore mit zwei Ausnahmen durch Strafstöße, Elfmeter und Selbsttor erzielt wurden! Nach der Pause wurden trotz auf⸗ merksamer Leitung des Schiris Delis-Nauborn, unnötige Härten ins Spiel gebracht.

Der Spielverlauf sah erst die B.-B.⸗Kombination in schönen Angriffen überlegen spielen, da der Sportverein die ersten 10 Minuten nur mit 10 Spielern im Felde stand. Trotzdem fiel in dieser Zeit der erste Treffer für Wetzlar. Nach verteiltem Spiel verursacht Hahn-Wetzlar einen Strasstoß. Dieser wird über die Verteidigung dem Halblinken schußgerecht vor die Füße gelegt. Ausgleich 1:1. Nach Vervollständigung der Wetzlarer Reihen tritt eine leichte Feldüberlegenheit der Rot-Weißen ein, aber ohne Wohlgemuth fehlt die flüssige Verbindung. Eine etwas harte, aber berechtigte Entscheidung bringt Wetzlar einen Elfmeter, welchen Diehl verwandelt. 2:1 für Wetzlar. Nach Drängen der Grün-Weißen erzielen diese einen Eckball, im An⸗ schluß entsteht im Wetzlarer Torraum ein Gewühl, der Ball prallt von Brenner 1. ab ins eigene Tor. 22.

ö Nach der Pause liegt B. B. zunächst stärker im Angriff, es sieht möglicherweise nach einem Siege der Kombinierten aus, aber allmählich kommt der Sportverein wieder auf. Bei ver⸗ teiltem, nicht immer schönem Spiel steht die Partie bis kurz vor Schluß 2:2, dann ist der Sportverein im Endspurt über⸗ legen, Diehl verwandelt einen 2. Elfmeter und wenige Mi⸗ nuten später kommt Wetzlar noch zu einem 4. Treffer durch Benner 1.

(Samstag.)

SC. Niedergirmes 1. FC. Burgsolms 2:2(1:1)

ö Die beiden Mannschaften, welche in den Verbandsspielen ebenfalls in der kommenden Serie gegenüber stehen, legten am Samstag Proben ihres Stärkeverhältnisses ab. Burgsolms, zur⸗ zeit in guter Form, spielte von Beginn an überlegen, und zwar mit dem Wind im Rücken. Nach einer Viertelstunde konnten auch diese die Führung an sich bringen, aber Niedergirmes konnte noch vor der Pause ausgleichen. Nach dem Wechsel ist zuerst wieder Burgsolnes in Fahrt und kann durch Zimmer mann erneut die Führung an sich bringen. Die Ueberlegen heit hält aber nicht lange an; denn Niedergirmes hat jetzt den Vorteil des starken Windes und drängt. Der Ausgleich fällt aber erst eine Minute vor Schluß, trotz verstärkten Endspurts der SCer.

Der Kanuklub Wetzlar trug am Sonntag seine diesjährigen Vereinsmeisterschaften aus.

Im Bade des Schwimmklubs Wetzlar waren die Schwim⸗ mer zur Erkämpfung der Hindenburgplakette unter sich.

Wetzlarer Sportverein Igd. SpV. Fürth Igd. 0:10(0:7).

Das Spiel der Fürther Jugend war eine sehr schöne Lei⸗ stung für den Fußballkenner in jeder Beziehung. Der Besuch hätte in Anbetracht der gebotenen Leistungen stärker sein kön⸗ nen. Diejenigen Zuschauer, welche nur beiLigaspielen auf den Sportplatz kommen, wurden dieses Mal durch ihr Fern⸗ bleibt bestraft, denn so ein Spiel sieht man hier nur sehr selten. bleiben bestraft, denn so ein Spiel sieht man hier nur sehr selten. Man muß allerdings bei der gezeigten Spielstärke der Kleeblätter berücksichtiigen, daß diese nicht nur einen viel schwächeren, sondern auch viel jüngeren Gegner hatten und da durch zur Hochform aufkommen konnten. Mit einer Ausnahme hatten die Fürther 18⸗ bis 19jährige Spieler in ihren Reihen. ö

Gleich nach Beginn zeigten die Süddeutschen ihre große Ueberlegenheit, in kurzen Abständen schossen sie 5 Tore, von denen eins schöner fiel als das andere. Wunderbares Zuspiel, fabelhaftes Dribbeln mit dem Ball am Fuß und saftige, unhalt⸗ bare Torschüsse, wie man sie selten in Ligaspielen sieht. Man sah das zweistellige Ergebnis kommen und ganz wie selbst verständlich zappelte der Ball von Zeit zu Zeit im Wetzlarer Netz trotz stärkster Gegenwehr der Wetzlarer Hintermannschaft und glänzenden Paraden des Torhüters. Der Wetzlarer Sturm fand sich nie zusammen, kam kaum einmal zu einem geschlosse⸗ nen Angriff, hatte aber einmal eine große Chance, das Ehren⸗ tor zu erringen, doch im letzten Moment schoß ein Fürther Verteidiger den Ball mit dem Absatz von der Torlinie. Die Fürther Elf hatte einen gantz überragende Spieler in dem 16jährigen Mittelstürmer, welcher ganz raffinierte Täuschungs⸗ manöver zeigte und durch seinen fabelhaften Torschuß nicht weniger als 7 Tore auf sein Konto brachte. Zerndt.

Die 2. Nummer dieser Doppelveranstaltung sah ein Hand⸗ ballspiel zwischen Turnverein und Sportverein auf dem Pro⸗ gramm. Eine angenehme Abwechselung. Auch in diesem Spiel fielen 15 Tore, so daß die torhungrigen Zuschauer dieses Mal grundsätzlich auf ihre Kosten kamen und eigentlich hätten noch nachzahlen müssen!

In diesem Spiel war es nun weniger wichtig, wieviel Tore fielen, sondern für den Sportverein galt es durch erstmalige Aufstellung einer Handballelf eine neue Front zu eröffnen, um allen Mitgliedern vielseitigste Möglichkeit zur Ausübung des Sportes zu bieten. Daß man für diesen Zweck gleich die sehr spielstarke Elf des Turnvereins Wetzlar verpflichtete, ist nicht allen verständlich. Das hohe 12:3⸗Ergebnis kam dann auch programmäßig wie erwartet

Alls Nauborn

Das zweite Pokalspiel, das am Sonntag unter der guten Leitung des Schiri Dietz-Wetzlar gegen Braunfels ausgetra⸗ gen wurde, machte auf die Zuschauer einen harten, manchmal sogar unfairen Eindruck, war aber für einen Fußballkenner durchaus einwandfrei. Vor allem gefiel die beiderseitige schnelle Stürmerreihe. Dadurch entstanden öfters in beiden Strafräu⸗ men kitzliche Momente, die aber immer fair ausgingen. Den größten Fehler beging Braunfels dadurch, daß es durchweg mit seiner Läuferreihe zu sehr defensiv blieb, dadurch war die Verbindung mit dem Sturm recht mäßig. Besser arbeitete Nauborn mit seiner Läuferreihe und das gab den Ausschlag. Die Verlängerung brachte erst die Entscheidung und zwar zu Gunsten Nauborns mit 453.

Rund um Ulm

Bei schönstem Sportwetter wurden am vergangenen Sonn⸗ tag nachstehende Fußball-Gesellschaftsspiele ausgetragen. Ueber sämtliche Spiele hörte man nur Gutes.

FC. Allendorf 1. SpV. 1920 Bissenberg 1. 6:12(3:5)

Dieses torreiche Lokaltreffen war ein Spiel wie es sein soll und alle Spiele sein müßten. Fair, flott, äußerst spannend und schöne Leistungen auf beiden Seiten. Das schöne Zusammen⸗ spiel beider Gegner, Allendorfs großer Eifer, Bissenbergs Tricks und die 18 Tore, die geschossen wurden, befriedigten sämtliche Zu⸗ schauer. Mit 5173 Toren führte Bissenberg bei der Pause. Das Ende sah Bissenberg mit 1276 Toren als Sieger. Mit diesem Er⸗ gebnis können die Allendörfer zufrieden sein, zumal bei der jetzigen Form und dem Können der Bissenberger.

Allendorf 2. Sp. Niedershausen 1. 1:7(0:2)

Einen sehr spielstarken Gegner hatte Allendorfs Zweite in Niedershausen Erster. Die Gäste waren in dem fairen Spiel dauernd leicht überlegen und besser. Recht tapfer wehrten sich die Gastgeber bis zum Wechsel. Denn nur mit zwei Toren war Niedersh. im Vorteil. Nach der Halbzeit erzielte Niedersh. fünf und Allendorf sein Ehrentor.

FC. Sturm Ulm 2. BC. Sinn 2. 1:1(1:0)

Ein schönes und ruhiges Spiel. Ulm besser im Stellungs und Zusammenspiel, Sinn mit der größeren Schnelligkeit. Mit 1:0 Toren Vorsprung für Alm geht es in die Pause. Die zwei ten 45 Minuten sahen die Ulmer leicht im Vorteil. Ein Elf⸗ meter kurz vor Schluß bringt den Gästen den Ausgleich. EK.

Alls Leihgestern

Die beiden aktiven Mannschaften der Spielvereinigung Leihgestern fuhren, trotz des strömenden Regens, nach Rieder⸗ Weisel, um, wie angesetzt, dort zwei Rückspielverpflichtungen zu erledigen. Auch der für diese Spiele angesetzte Schiedsrichter war zur Stelle. Wer aber durch Abwesenheit glänzte, war der Platzverein! Der Regen hatte inzwischen aufgehört, aber die Niederweiseler waren so unhöflich, ihre Gäste ohne Spiel wie⸗ der heimfahren zu lassen. Die Rückspielverpflichtungen sind damit natürlich für Leihgestern erledigt.

Die Leihgesterner Jugend war in Gießen nicht vollzählig, einige Schüler wirkten mit, so daß überhaupt kein richtiges Spiel bei den Leihgesternern aufkam. Die Schüler aber liefer⸗ ten den Schülern von 1900 Gießen ein überlegenes Spiel, was auch das Resultat von 3:0 beweist. Lediglich in der zweiten Halbzeit drückten die 1900er zeitweise. Aber zu Torerfolgen langte es nicht. 150

Vereine mit einer zielbewußten praktischen Führung beziehen dieAllg. Hess. Sport⸗zeitg. in großer Zahl!

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