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Allgemeine
Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel⸗ jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß:
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essische Sport⸗öeitung
verbreitet im Bezirk Hessen⸗ hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg
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7. Jahrg.
Dienstag, den 30.„ August 1932
Weitere Verbandsspiele im Gau Marburg
Aus Marburg VfB.⸗Kurhessen Marburg— Tura Kassel 1:1(1:0)
Daß Tura kein zu unterschätzender Gegner ist, hat die Mann⸗ schaft am Sonntag in Marburg bewiesen. Die Elf spielte von Anfang an mit aller Energie unter Einsatz aller Kräfte, wo⸗ durch das Spiel zeitweise einen recht häßlichen Eindruck machte, denn auch einige Marburger standen dem hier gezeigten in nichts nach. Das Resultat ist für die Platzmannschaft recht schmeichelhaft, denn ihr Spiel war saft⸗ und kraftlos. Einzig und allein gefielen die beiden Verteidiger Schmitz und Wiese, sowie Merlau und Rueff. Im Sturm klappte es absolut nicht. Ein so schlechtes Spiel hat die Stürmerreihe seit langem nicht gezeigt. Anders sah es bei den Gästen aus. Nur am genauen Torschuß da mangelte es und dies war für Marburg ein Glück. Allerdings muß erwähnt werden, daß der sehr nasse und glatte Boden große Anforderungen an die Spieler stellte, was natür⸗ lich den ganzen Spielverlauf hinderte. Schiedsrichter Kunze— Gießen leitete sehr aufmerksam.
Die erste Germanenelf kam von Kurhessen Kassel mit einer 0:8⸗Niederlage zurück. Kurhessen K. soll sich z. Zt. wieder in glänzender Verfassung befinden und wird wohl noch manchem, Gegner die Punkte streitig machen. Germania hat seine Anhänger durch diese Schlappe enttäuscht. Hoffentlich klappt es am kom⸗ menden Sonntag auf eigenem Platze besser. Borussia Fulda ist der Gegner.
VfB.⸗K. Marburg 1. Igd.— Sp.⸗Vgg. Fürth 1. Jad. 1:5
Die Jugend der Spiel⸗Vereinigung Fürth trug am Mon⸗ tag ein drittes Spiel und damit ihr letztes auf ihrer Reise in Marburg aus. Man sah bei der Elf ein recht gutes System und konnte sich an ihrer Spielweise wirklich erfreuen. Freistek⸗ len, Flachpaß, Kopfspiel, alles konnte man sehen.
Aus dem Hinterland
Wiesenbach— Breidenstein 0:0 Die Wiesenbacher mußten bei ihrem ersten Start in der zweiten Bezirksklasse mit einem Punkt vorlieb nehmen. Die Elf zeigte zwar im Feld gutes Können, es fehlte aber an der letzten Durchschlagskraft und Schießkunst, sodaß kein einziger Treffer zustande kam. Die Breidensteiner zeigten sich in einer
ausgezeichneten Form, hielten den Kampf stets offen und ar⸗
beiteten sogar in der ersten Halbzeit mit großer Begeisterung
kämpfend eine kleine Ueberlegenheit heraus. Wommelshausen— Feudingen 7:1(2:1)
Wommelshausen zeigte sich auf eigenem Platz in großer Form und spielte die stark verjüngte Feudinger Elf in Grund und Boden. Bis zur Pause hielten sich die Witgensteiner noch recht gut. Nachher mit der Sonne im Rücken spielend trat aber eine klare Ueberlegenheit der Platzbesitzer hervor und trotzdem sich die Feudinger Hintermannschaft mit letzter Anstrengung wehrte, mußte sie doch einen Treffer nach dem anderen hin— nehmen.
Laasphe— Banfe 2:5
Die Banfer waren besser und behielten verdient die Ober⸗ hand. Laasphe hatte eine gute Hintermannschaft, vorne fehlte es aber an allen Ecken.
Berleburg 1.— Wallau 2. 1:4
Berleburg kämpfte in der ersten Halbzeit mit großer Be⸗ geisterung, konnte aber trotzdem einen knappen Vorsprung der technisch besseren Wallauer nicht verhindern. Nachher zeigten die Gäste schönen Fußball 05 der klare Sieg konnte da nicht ausbleiben.
Buchenau— Caldern 92
Die neu erwachten Buchenauer zeigten wieder einmal ihr richtiges Können und mit einer hohen Packung mußten die Gäste die Heimreise antreten.
Breidenbachs 2. holte sich in Steinperf zwei Punkte durch einen knappen 3.2 Sieg.
Der FV. Wallau wollte eine Rückspielverpflichtung in Bot⸗ tenhorn einlösen. Leider mußte aber das Spiel durch den plötz⸗ lichen Tod eines verdienten Mitgliedes abgesagt werden. Am 24. August verstarb in der Marburger Klinik an den Folgen eines kurzen schweren Leidens das Spielausschußmitglied und der Mitbegründer des FV. 1913 Herr Otto Prätorius im besten Mannesalter von 34 Jahren. Der Wallauer Fuß⸗ ballverein verliert an dem Dahingeschiedenen einen Mann, der von Jugend auf in der Sportbewegung tätig gewesen ist und der auf Grund seiner großen Erfahrung, seiner außergewöhn⸗ lichen Tatkraft und Zielsicherheit großen Anteil an dem Auf⸗ blühen der Wallauer Sportgemeinde hat.„oh“
Syortneuigkeiten
Für die Deutsche Fußball⸗Meisterschaft 1933 wurden die Termine wie folgt esstgesetzt: Vorrunde am 7. Mai, Zwischen⸗ runde am 21. Mai, Vorschlußrunde am 28. Mai und Endspiel am 11. Juni 1933.
Eine Olympia⸗Revanche im 100⸗Meter⸗Lauf soll anläßlich der Westfalen⸗Kampfspiele in Bochum am 11. September zwi⸗ schen den beiden amerikanischen Negern Tolan und Metcalfe sowie dem als Dritten placierten deutschen Meister Arthur Jo⸗ nath stattfinden.
Drei Olympiasieger, und zwar der Pole Kusocinsky und die beiden Finnen Lehtinen und Isohollo, gehen am 17. und 18. September in Warschau an den Start, wo sie den 5000⸗Meter⸗ und 10 000⸗Meter⸗Lauf bestreiten.
Sexton, der amerikanische Olympiasieger im Kugelstoßen, werbesserte in seiner Heimatstadt New Pork den Weltrekord im Kugelstoßen abermals auf 16,16 Meter.
Der Deutsche Fußball⸗Buno verhandelt mit Oesterreich über das Zustandekommen eines neuen Länderkampfes.
Hans v. Stuck vollbrachte beim Stilfser⸗Joch⸗Kennen mit seinem Mercedes⸗Sportwagen eine Glanzleistung. Er erzielte die beste Zeit des Tages und übertrumpfte damit die Alfa⸗ Nomeo⸗Rennwagenfahrer Carraciola und Nuvolari.
Der NSü⸗Fahrer Bullus war beim Riesengebirgsrennen, das von 50 000 Zuschauern besucht war, wieder der schnellste Fahrer. Seine Zeit übertrumpfte sogar die in den Wagenklassen erzielten Zeiten.
In New Mork eingetroffen sind die beiden deutschen Boxer Adolf Heuser und Max Schmeling. Schmeling kämpft im Sep⸗ tember gegen Walker, während Heuser um die Halbschwerge— wichts⸗Weltmeisterschaft demnächst auf den Titelhalter Rosen⸗ bloem trifft.
Beim UCJ.⸗Kongreß in Rom wurden die Nad-Weltmeister⸗ schaften für 1934 nach Deutschland vergeben, wo sie in Leipzig stattfinden. g
Bei den Radrennen um die Steher⸗Weltmeisterschaft in Rom über 100 Kilometer in einem Lauf siegte Paillard-Frankreich in der phänomenalen Zeit von 120,1 Std. Es folgten Sawall⸗ Deutschland in 1:20,52 Std.; Möller-Deutschland in 121,03 Std.; Thollembeck⸗Belgien, Laquehay-⸗Frankreich und Linart⸗ Belgien.
Deulichlands fünfter Handballsieg
Oesterreich in Weißenfels 15:11(10:3) geschlagen.
N Der siebte Handball⸗Länderkampf zwischen Deutschland und Oesterreich fand in Weißenfels ein großes Interesse. 15 000 Zu⸗ schauer wohnten dem Kampfe bei; sie erlebten ein von Anfang bis Ende mitreißendes und packendes Spiel, das die deutsche Mannschaft, die sich zuerst fand und sehr gut zusammen spielte, verdient mit 15:1 Toren gewann. Deutschland hat damit in der Reihe der Länderspiele mit Oesterreich seinen fünften Sieg errungen, während die Oesterreicher erst zweimal erfolgreich waren. Es stand schon 50, als die Wiener den ersten Gegen⸗ treffer erzielten.
Die deutsche Elf trat in der vorgesehenen Aufstellung mit Cuchra⸗Berlin; Gerloff⸗Berlin, Krohn⸗Berlin; Tege⸗Berlin, Froböse⸗Weißenfels, Kopp⸗Berlin; Geilenberg-Barmen, Vollen⸗ kaul⸗Aachen, Kaundynia⸗Berlin, Sievers-Dortmund und Feick⸗ Darmstadt an. In der ersten Halbzeit waren die Deutschen groß in Fahrt. Besonders der Sturm spielte sehr schön zusam⸗
men und schoß auch sehr gut.
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Schalke 04 in Witten vor 45 000 Zuschauern
Der westdeutsche Fußballmeister Schalke 04 stellte sich a m Mittwochnachmittag in Witten beim FE 92 vor, der sein 40 jähriges Jubiläum feierte und mit 45 000 Zuschauern einen Rekordbesuch zu diesem großen Treffen aufweisen konnte; Die Schalker siegten mit 6:0 und hatten wieder in Kuzorra und Czepan ihre Hauptkräfte.— 45 000 Zuschauer an einem Mittwochnachmittag in einer Stadt, die fast genau soviel Ein⸗ wohner besitzt, wie dem Spiel zusahen— das ist wirklich nur im Westen und nur bei den Schalker Knappen möglich!
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Polizei⸗Sportfest in Kassel
Das Sportfest der Polizei in Kassel wurde am Sonntag mit den Wettkämpfen im Schwimmen und in der Leichtathletik be⸗ endet. Im Schwimmen war Darmstadt am erfolgreichsten. Die Wettkämpfe auf der Hessen-Kampfbahn litten sehr unter dem Regen. Trotzdem gab es gute Leistungen. In den Staffeln war mit Ausnahme der dreimal 1000-Meter⸗Staffel, die Darm⸗ stadt gewann, die Kasseler Polizei siegreich. Sie konnte auch die 10⸗mal⸗½⸗Runde⸗Staffel vor Frankfurt gewinnen. In den Wurfkonkurrenzen war Schneider-Darmstadt der Beste.
Streife durch den Bezirk
Eine beachtenswerte Neuerung
Der Vorstand des Rheinbezirkes hatte eine Umfrage an die Vereine der Bezirksliga erlassen, wie sie sich zu dem Vor⸗ schlag stellten, daß bei den Meisterschaftsspielen die Platzvereine den Gästemannschaften gleich nach dem Spiel gegen Quittung die Fahrtauslagen in Gestalt eines Pauschalbetrages erstatten sollten. Dieser Anregung lagen folgende Erwägungen zu⸗ grunde:
Erstens geht es heute vielen(auch sogenannten großen!)
Vereinen viel schlechter als der Außenstehende glaubt; es
fällt ihnen sogar oft schwer, das Reisegeld für die Mann⸗
schaften zusammenzubringen, weil die Kosten für die Auf⸗ rechterhaltung des Sportbetriebes bedeutend erheblicher und umfangreicher geworden sind, dagegen die Einnahmen eine sehr starke Abnahme erfahren haben; die Liga muß aber bekanntlich den größten Teil des Betriebes finanzieren, des halb auch finanziell in die Lage versetzt werden, die Gegner aufzusuchen, besonders, wenn sie zweimal oder sogar dreimal hintereinander nicht Platzverein ist, sondern reisen soll(was
z. B. im Bezirk Hessen⸗-Hannover in der Vorrunde bei 10
Vereinen eintritt!);
zweitens wird wohl kein Verein mehr auf das Rückspiel
verzichten, auch nicht, wenn er einen schlechten Tabellenplatz
einnimmt und beim Gegner keine Lorbeeren ernten kann,
denn sonst verfällt der Betrag, den er dem anderen seiner⸗
zeit als Vorschuß ausgezahlt hatte. Da die meisten Vereine der beiden Gruppen les handelt sich um 24, davon 9 in Köln) sich beifällig äußerten, hat nun der Vor⸗ stand das Projekt zu einer offiziellen Einrichtung erhoben und gleichzeitig die Beträge, die zur Auszahlung gelangen sollen, festgesetzt. Danach werden z. B. bezahlt für die Reisen Köln— Aachen 60 RM., Bonn—M. Gladbach 65 RM., M. Gladbach— Troisdorf 65 RM. Bei diesen Sätzen kommt es nicht darauf an, die Fahrtkosten auf Heller und Pfennig zu berechnen, son⸗ dern allgemein Pauschalbeträge festzulegen, welche der Wirklich⸗ keit nahe kommen; sie werden ja beim Rückspiel wieder vergütet.
Nun sind die Entfernungen im Rheinbezirk(wie auch in den anderen Bezirken an Rhein und Ruhr) viel kleiner als im Bezirk Hessen⸗Hannover(und Westfalen). Was dort für die Bezirksliga eingeführt ist, müßte hier schon für die Gruppen der 1. Bezirksklasse eingeführt werden, auch schon deshalb, weil die Bahnverbindungen stellenweise sehr schlecht oder kompliziert sind(3. B. Wetzlar Gießen Marburg Biedenkopf Wallau Breidenbach) und daher vielfach per Auto die Fahrten gemacht werden. Für unsere Bezirksliga wäre also eine solche Fahrt⸗ vergütung erst recht am Platze. Das Spieljahr 1932-33 hat aber schon begonnen, so daß das Problem jetzt nicht mehr durch⸗ führbar erscheint; man sollte es aber nicht aus dem Auge lassen, vielmehr für das nächste Spieljahr vorbereiten.
Angenommen, die Einrichtung bekäme bereits in der lau⸗ fenden Saison Gültigkeit, dann würde die Sache etwa so aus⸗ sehen:
Zugrunde gelegt werden die Fahrpreise 3. Klasse Sonn⸗
tagskarte, die auf allen in Betracht kommenden Strecken zu
haben sind(und auch bisher stets benutzt wurden), und zwar für 12 Mann(11 Spieler und 1 Reisebegleiter); da stellenweise Eilzüge und stellenweise D-Züge für die Hin⸗ fahrt oder Rückfahrt am günstigsten liegen und diese einen Zuschlag erfordern, so wird einheitlich der D-Zug ⸗Zuschlag in Rechnung gesetzt. Auch dort, wo gewöhnlich die Fahr⸗ ten mit Autos gemacht werden, muß der Einheitlichkeit halber Bahnfahrt angenommen werden. Auf dieser Grund⸗ lage bauen sich dann die Pauschalbeträge folgendermaßen auf: Kassel Göttingen 50 RM. Kassel Marburg 80 RM. Kassel Hersfeld 55 RM. 4 Kassel Fulda 90 RM. Göttingen— Marburg 130 RM. Göttingen Hersfeld 105 RM. Göttingen Fulda 140 RM. Hersfeld Fulda 35 RM. Marburg Hersfeld(üb. Gießen— Alsfeld) 105 M. Marburg Fulda(üb. Gießen— Alsfeld) 105 M. Natürlich gelten die Sätze auch für die umgekehrten Richtungen. — Da diesmal infolge Verkleinerung der Bezirksliga das Inter⸗ esse in den beteiligten Orten für die Spiele größer sein dürfte als in den Vorjahren, so kann man dort wohl auch mit höheren Besucherzahlen, also auch mit besseren Einnahmen rechnen, von denen die Fahrtkosten an die Gegner ohne weiteres bestritten werden können, selbst an den Plätzen, welche verhältnismäßig hoch belastet erscheinen(denn gerade von diesen aus wurde schon bisher stets über guten oder sehr guten Besuch berichtet!) Am günstigsten liegt Kassel, wo es bei 5 Vereinen 20 Lo⸗


