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eee erfchearg War Fer f. Me 99. Wefist hier Run das Resultat, soweit es sich auf den Westdeutschen Spiel⸗ verband und speziell auf den Bezirk Hessen⸗Hannover bezieht, betrachtet wird, so ist dabei zweierlei in Erwägung zu ziehen Erstens liegen den Berechnungen die statistischen Bestands⸗An⸗ gaben der Vereine vom 1. Januar 1931(Anschriften⸗Verzei nis 1931) zugrunde; vom 1. Januar bis 1. Mai können und wer⸗ den die Angaben über den Mitgliederbestand aber fast überall eine Aenderung(meistenteils eine Vergrößerung der Zahl) er⸗ fahren haben. Zweitens wird der Mitgliederbestand der Ve eine und damit auch die Zahl der Arbeitslosen vom 1. Mai bis jetzt, d. i. Ende des Jahres, wiederum eine Erhöhung ae n die nicht berücksichtigt ist. Die Betrachtung kann also keinen A spruch auf Erfassung der momentan tatsächlich bestehenden Ver⸗ hältnisse machen, sondern nur einen Anhalt bieten, aus dem man 35 weitere Schlüsse zu kombinieren vermag.
Am 1. Januar 1931 hatte der WSW acht Bezirke oder 53 Gaue mit 2179 Vereinen und 293 247 Mitgliedern, nämlich 210313 Senioren(über 18 Jahre alt) und 82 934 Jugendlichen (unter 18 Jahren). Die Fragebogen des Dey7B wurden von 1570 Vereinen mit 152011 Senioren beantwortet, die sich auf 48 Gaue verteilen. Von diesen 152011 Senioren waren am 1. Mai 64334 arbeitslos; das sind 42,3 Prozent. Der Bestand an Senioren betrug am 1. Mai im Bezirk Hessen⸗Hannover 21988, von diesen lag über 18 284 aus 315 Vereinen eine Mi teilung vor, und diese ergab, daß 8351 oder 45,7 Prozent arbeit los waxen. Auf die einzelnen Caue fallen folgende Berechnun⸗ gen: Dill 60,8, Marburg 54,3, Fulda 46,0, Gießen⸗Wetzlar 44.6, Harz⸗Weser 44,6, Kassel 39,1 und Göttingen 30,5 Prozent. Der Anterschied in den einzelnen Gauen erklärt sich aus der ver⸗ schiedenen Bevölkerungsstruktur, d. h. der beruflichen Tätigkeit (Industriearbeiter, Landwirte, Handwerker, Kaufleute, Be⸗ amte usw.). Interessant dürfte es auch sein, daß von den 1570
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Vereinen im Verband 21 Vereine leine und 19 Vereine nur Ar⸗
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Die Weihnachtsspiele sind vorüber. Ungünstige Witterung und schlechte Platzbeschaffenheit machten Zuschauern und Spie⸗ lern das Vergnügen recht zweifelhaft. Im großen Ganzen war die Zahl der Darbietungen ziemlich spärlich und dabei auch mei⸗ . stens auf Wettkämpfe von Bezirksvereinen untereinander be⸗ schränkt. Selbst die sogenannten„großen“ Vereine sahen dieses Jahr von der Verpflichtung auswärtiger Gegner ab, wegen der Unkosten, die vielleicht durch die Einnahmen nicht gedeckt wor⸗ den wären. Nur in Kassel will man nachträglich, am 10. Ja⸗ nuar, etwas Besonderes bieten: die drei Vereine: Sportklub 0. Sport und Kurhessen haben sich zusammengetan und den FC 97 aus Budapest zu einem Gastspiel engagiert, Dieser
Verein hat früher als Amateur neunmal und jetzt als Pro⸗ sessional zweimal die Ungarische Meisterschaft errungen, woraus
ches die elf Spieler für den Kampf gegen die Ungarn deklarieren soll. Kassel wird also doch noch ein„großes“ Spiel zu sehen bekomme Nun sind aber für den 10. Januax die drei Mei⸗ sterschaftskämpfe der Bezirksliga: Horas— SC 03, Hessen— Kurhessen und Sport— Tura angesetzt. Die beteiligten drei Vereine werden natürlich um Verlegung ersuchen, die ihnen jedenfalls auch zugebilligt werden wird. Hoffentlich gibt es da⸗
durch aber keinen neuen Wirrwar in der Tabelle. zum Soll dies ohne
20. März muß der Bezirksmeister gemeldet sein. i hn Umwälzungen in dem Terminkalender geschehen, so bleiben für die Verlegungen nur folgende Tage übrig: am 31. Januar Sport— Tura, am 28. Februar Horas— SC 03 und am 6. März Hessen Kurhessen. An allen anderen Tagen ist schon der eine und andere Verein angesetzt. Man darf wohl erwar⸗ ten, daß durch die Sonderinteressen Kassels die Interessen der Provinzvereine nicht geschmälert werden.
Sportneuigkeiten
Köln gegen Budapest, der im Kölner Stadion am 1. Ja⸗ nuar vor 12000 Besuchern ausgetragene Fußball⸗Städtekampf endete mit einem nur knappen 3.2⸗(0:2)⸗Erfolg der Magyaren.
FTE Budapest konnte in Düsseldorf vor 6000 Zuschauern gegen eine Kombination VfL Benrath Fortung Düsseldorf nur ein 22 erzielen.
München kam im Fußball⸗Städtespiel gegen Berlin in der Reichshauptstadt vor 25 000 Zuschauern am Neujahrstage zu einem wohlverdienten 4:2(371) Sieg. 59385
Bei den Endspielen um die Süddeutsche Fußballmeisterschaft gab es am 3. Januar nur zwei Spiele in der Abteilung Südost, die Treffen der Abteilung Nordost fielen dem schlechten Wetter zum Opfer. In der Abteilung Südost schlug die SpVgg. Fürth
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Bet den Baer(Sossenheim) im Stunde mit Rundenvorsprung vor Glein furt).
Südbayern schlug im Länderkampf der Amateurringer die Mannschaft von Württemberg mit 1018 Punkten.
Der Voxländerkampf Italien Schweiz in Basel endete mit einem 10:6⸗Sieg der Italiener.
Die Olympischen Winkerspiele 1936 werden Partenkirchen abgehalten.
Deutschlands Eishockey⸗Mannschaft fährt nicht zu den Olym⸗ pischen Spielen nach Lake Placid, da die finanzielle Frage nicht befriedigend gelöst werden konnte und da auch selbst mit einem sportlichen Achtungserfolg kaum zu rechnen war.
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n n* nd Volk verantwortlich fühlenden Arbeit dienen. Es gibt eine ganze Reihe von Geschichts- und Heimatsvereinen, die eine Massenflucht der einst sie stützenden Mitglieder beklagen. Nicht die gehen von ihnen, die dort selbstlose Arbeit leisten und auch nicht die, die diese Arbeit lieben und denen diese Arbeit etwas bedeutet, son⸗ dern andere: solche Mitglieder, die sich einst zur Ehre anrechne⸗ ten, dabei zu sein, die die Verpflichtung empfanden, einzusprin⸗ gen. Leider sind die Gründe der Abkehr mit notwendig gewor⸗ denen„persönlichen Sparmaßnahmen“ zu rechtfertigen. Viel⸗ fach sind sie nur ein Zeichen für das Schwinden eines kulturel⸗ len und auch sozialen Verantwortlichkeitsgefühls. Man läßt die Dinge eben laufen, weil das so der Zug der Zeit zu sein scheint. Es bringt persönlich nichts ein. Man kann gewiß niemandem vorschreiben. wo er helfend dabei sein sollte, auch wenn es un⸗ mittelbar keinen persömlichen Vorteil für ihn bedeutet. Aber die Bitte soll doch an alle, die es angeht, ausgesprochen werden, zu prüfen. ob nicht der oder jener Beitrag für eine Sache, die man sonst als wertvoll und berechtigt anerkannte, nicht doch weiter geleistet werden kann und ob es nicht Sparmaßnahmen an anderen Stellen gibt, wo sie weniger zerstörend wirken. 5 gibt es da viele Wünsche, die bei gutem Willen erfüllbar sind.
Aber auch an die Vereine, Verbände und Bünde geht der Ruf, in ihrer Arbeit sich auf das Notwendige einzustellen, auf das Notwendige: d. h. um zu wiederholen, auf das, was zur Notwende führen kann. Die Mittel der Organisationen und auch die Mittel, die etwa von anderen Stellen noch hinzukommen, gilt es, sorgfältigst zu verwalten und nur dort einzusetzen, wo sie auch einen inneren Ertrag bringen. Es ist die schon in besseren Zeiten ausgesprochene Bitte, an die Mitglieder keine Anforderungen zu stellen, die sie nicht vor sich selbst oder ihren Familien verantworten können, daß den erwerbslosen Freunden der Beitrag erlassen wird und daß darüber hinaus einer dem andern beispringe. Das ist durchweg wohl bereits ausgefühet. Feste und Feiern sind eingeschränkt und erhalten ein dem Ernst
fa——— Punsch aber, der als be⸗
sgesprochen werden mag,
20 ö 50 53 4 2 Bünden und Verbänden 7 25 e, volksverbunden in dem Verbände nicht versteckte
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7 den, nicht nur der innere
11 5 15 0 hnen soll von dem Willen
zt Brücken abzubrechen nicht auch das erfüllbare Wuünsche?
Der weitere Kreis unserer kulturellen, volksbildnerischen und jugendpflegerischen Organisation will aber auch angefüllt sein mit Menschen innerster Anteilnahme. Die wirkende und die aufnehmende Betätigung in ihnen erfordert fast durchweg kein besonderes finanzielles Opfer. Sie gibt aber innere Be⸗ reicherung, Weitung des Gesichtsfeldes, gibt edle Geselligkeit, treue Freundschaft, echte Kameradschaft und sinnvolle Ausfül⸗ lung der freien Zeit. Unsere Organisationen ringen hart mit der äußeren Not, sie wollen aber noch härter kämpfen gegen die inneren Nöte unseres Volkes, wollen die Notwende herbeiführen helfen. Darum wenden sie sich zum Jahresbeginn an jeden ein⸗ zelnen unserer Volksgenossen mit der Bitte: Laßt nicht brach


