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lange, bis das erste Tor fiel.
bach. Spielbeginn 3 Uhr.
Dienstag, den 27. September 1932.
Sportvereins Garbenteich zum Verbandsspiel. Zwei gleichwer⸗ tige Gegner kämpften hartnäckig um die Punkte. Beide Mann⸗ schaften hatten viele todsichere Gelegenheiten, zu Erfolgen zu kommen. Aber alles wurde vermasselt. Es dauerte reichlich In der 80. Minute gelangt dem Rechtsaußen der Gäste der erste Schuß. Dies war das Zeichen zum Endspurt. Drei Minuten später war es derselbe Spie⸗ ler, welcher auf 20 erhöhen konnte. In der letzten Minute er⸗ zielte der Halbrechte noch ein drittes Tor. Die Gäste gewan⸗ nen verdient. Schiri Schulz⸗Butzbach war gut.
Kommenden Sonntag steigt auf dem Platz in Leihgestern unter Leitung von Dauser-Wetzlar das mit Spannung erwar- tete Treffen gegen die sehr spielstarke Elf von Teutonia Lau⸗ Da sich beide Mannschaften schon dieses Frühjahr schöne Kämpfe lieferten, so ist mit einem hoch- interessanten Kampf zu rechnen.
Aus Watzenborn⸗Steinberg
Laubach 1.— FC Teutonia W.⸗Steinberg 1. 1:7(0:5). W.⸗Steinberg 2.— VfR. Butzbach 3. 5:0(2:0). W.⸗Steinberg Schüler— 1900 Gießen 2. Schüler 30.
Die erste Mannschaft der Teutonen trat gum 2. Verbands⸗ spiel, diesmal in Laubach, an. Die Gastgeber zeigten in der ersten Viertelstunde einen großen Eifer und versuchten den Gästen durch Ueberraschungen beizukommen. Die Teutonen hat⸗ ten in den letzten Spielen noch verschiedene Schwächen, welche sie diesmal geschickt abstellten. Sie waren während der ganzen
Aus Wehlar
Der Sportverein weilte mit seiner ersten Elf in Ockershau⸗ sen zum Verbandsspiel. Auch diesesmal reichte es nicht zu einem Siege, denn die Führung des Sportvereins glich jedesmal Ockershausen wieder aus und zwar durch Elfmeter und Straf⸗ stoß, sodaß das Spiel 2:2 endete. Die ersten 20 Minuten war Wetzlar stärker im Angriff und konnte durch Blech mit unheim⸗ lich scharfen Schuß 1:0 in Führung gehen. Das Spiel wurde dann ausgeglichener. Ockershausen werwandelte einen Handelf⸗ meter zum Ausgleich. Nach dem Wechsel war zunächst Ockersh. tonangebend, doch die Wetzlarer Hintermannschaft machte alle Angriffe zunichte, auch Schneider, welcher als Ersatz für Benner 1. spielte, leistete vorzügliches, sodaß Ockersh. in ihrer Drang⸗ periode zu keinem Erfolge kam. Nach einer Viertelstunde kam Wetzlar wieder auf, beide Tore waren abwechselnd in großer Gefahr. Nach schönen Kombinationen kam Hoffmann am rech⸗ ten Flügel zum Schuß und Wetzlar führte wieder 2:1. Die Freude dauerte aber nicht lange denn, wenige Minuten später erhielt Ockershausen in Nähe des Strafraumes einen Freistoß zugesprochen, welchen diese zum Ausgleich verwandelten. Die noch kurze Zeit bis Spielende war Wetzlar stark im Angriff, man erhoffte jeden Augenblick noch den Siegestreffer, aber es hat nicht sollen sein, ein Schuß von Blech sprang vom Pfosten zurück ins Feld, Diehl verlor 3 Meter vor dem Ockershausener Tor den Ball. Auch in diesem Spiel zeigten die Wetzlarer eine technische Ueberlegenheit ohne zum erhofften Siege zu gelangen.
Die 2. Elf hat in den Liga⸗Vereinen ihrer Klasse überaus starke Gegner und muß zufrieden sein, wenn sie einen guten Mittelplatz der Tabelle erobert, welcher nach den bis jetzt aus⸗ getragenen Spielen mit 3:3 Punkten zu erhoffen ist. Am ver⸗ gangenen Sonntag stand sie auf eigenem Platze der Liga des VfR Biskirchen gegenüber. Beide Stürmerreihen hatten in diesem Spiel unzählig viele Torgelegenheiten, von welchen der Sp nur 3 einschließlich eines Elfmeters und Biskirchen nur 2 perwandeln konnte. Mit beginn drängt der Sportverein, 2 „sichere Sachen“ werden versiebt, dann erhält Wetzlar einen Elf⸗ meter, welchen Krickau mit Glück verwandelt, der Ball sprang vom Pfosten ins Netz. Biskirchen findet sich und wird stark überlegen, Volkmar, Wetzlars Mittelläufer, wird verletzt und muß einige Zeit ausscheiden. Während dieser Zeit sieht es für den Sportverein sehr beängstigend aus, die Stürmer von Bis⸗ kirchen stehen wiederholt nur wenige Meter vor dem Tor und verschießen. Die Wetzlarer sind dagegen glücklicher, bei Gegen⸗ angriffen können diese ein weiteres Tor vorlegen, bis Biskirchen 4 Minute vor Halbzeit durch ein Mißverständnis von Wald⸗ schmidt⸗Heckcher mit scharfem Schuß ein Tor aufholen kann. Nach der Pause ist das Spiel lange verteilt, unzählige Gelegenheiten werden auf beiden Seiten ausgelassen, Biskirchens Rechtsaußen setzt einen hohen, weiten Schutz aufs Wetzlarer Tor, Szuskalsli ging dem Ball zu weit entgegen, welcher sich über ihm ins Netz
senkte. 2:2. Gegen Schluß drängte Wetzlar, Zambedri am
rechten Flügel macht einen Alleingang, seine feine Flanke drückte Blech und Rehm gemeinsam über die Linie— 32 für Wetzlar. Auch in den letzten wenigen Minuten boten sich für Biskirchen noch Ausgleichsmöglichkeiten, so daß das Spiel bis zum Schluß die Zuschauer in Spannung hielt, aber nur sehr selten schöne Leistungen zeigte.
Die 3. Mannschaft des Sportvereins trat in Aßlar gegen deren 2. Elf mit nur 9 Spielern an und konnte trotzdem ein Anentschieden 22 erzielen, sie hat in dieser Serie noch kein Spiel verloren.
Die 4. Elf spielte vor dem Spiel gegen Biskirchen gegen Nauborns 2. Mannschaft und gewann sicher 31 durch England, welcher mit seinen Schüssen den Hauptanteil an den Erfolgen hatte, und Vroomen, welcher in der Verteidigung kaum zu schlagen war.
Die 1. Jugend wartete vergebens auf ihren Gegner aus Burgsolms.
Der Sportverein hatte am vergangenen Samstag im Schützengarten, welcher bis auf den letzten Platz besetzt war, ein ganz besonderes Programm, denn erstmalig stellte er sich mit einer Boperstaffel den begeisterten Zuschauern vor. Als Gegner war bekanntlich die starke Staffel der Eintracht Frankfurt ver⸗ pflichtet, welche viele Meister in ihren Reihen hatte und die nötige Zugkraft sicherte. Die Punktkämpfe gingen über dre:
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Spielzeit tonangebend. Wenn auch zwei Mann ersetzt werden mußten, so hatten sie keinen schwachen Punkt in der Mannschaft. Trotz heftiger Gegenwehr gelang es den Laubachern nicht, der in jeder Hinisicht überragend spielenden Teutonen⸗Elf Erfolge streitig zu machen, und 0:5 hieß es in der Halbzeit. Nach der Pause dasselbe Bild. Strömender Regen verhindert den Gästen noch manchen Erfolg. Mit dem recht beachtlichen Resultat von 771 für die„Teutonen“ trennten sich die beiden fair kämpfenden Mannschaften. Die Sieger gefielen durch ihr ruhiges, syste m⸗ volles Kombinationsspiel und alle„Elf“ haben Anteil an den wertvollen 2 Punkten. Schiri Zitzer⸗Gießen leitete korrekt. Die zweite Mannschaft trat zu Hause der dritten aus Butz⸗ bach im Verbandsspiel gegenüber. Durch Zugang neuer Mit⸗ glieder konnten die Teutonen verstärkt antreten und waren sie auch sichere Sieger. Einigen„Teutonen“ ist zu empfehlen, diese Verbandsspiele ernster zu nehmen und die Sache nicht ins Hu⸗ moristische zu ziehen. Auch bei einem sichere Siege muß es Sport bleiben. Es kommen auch wieder Tage, wo die Tore nicht so fallen. Die recht sympathischen Butzbacher verloren schon im Anfang durch unglücklichen Zusammenstoß einen Spieler, welcher wohl versuchte, bis zum Schluß tapfer durchzuhalten, aber es blieb leider nur bei dem Versuch. Die Teutonen wünschen ihm baldige Genesung. Schiri Kreiling⸗Gießen leitete gut. Anschließend spielten die Schüler gegen die Jüngsten von 1900 Gießen. Die Schüler wollten hinter den aktiven Mann⸗ schaften nicht zurückstehen und konnten das Spiel auch 3:0 für sich entscheiden.
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Runden mit je 3 Minuten. Im ersten Kampf standen sich Span⸗ ner⸗Wetzlar und Baumhammell Eintracht im Halbschwergewicht gegenüber. Spanner gab nach der 2. Runde auf. Desch-Wetzlar stand im Jugendfedergewicht dem Frankfurter Lehrbuser gegen⸗ über. Desch hielt sich wider Erwarten gut. Im Fliegengewicht war das Stärkeverhältnis des Wetzlarer Ache und des Frank⸗ furter Meisters so ungleich, daß dieser Kampf vorzeitig abge⸗ brochen werden mußte. Die Hoffnungen der Wetzlarer wurden immer geringer, es sah so aus, als ob der Sportverein keinen Punkt erobern könnte, aber da kam Nosenau⸗Wetzlar und lie⸗ ferte einen großartigen, überlegenen Kampf im Federgewicht gegen Rüdemeyer. Da Rosenau sich einige Regelverstöße zu⸗ schulden kommen ließ, reichte es ihm nur zu einem Unentschieden. Im Leichtgewicht wurde Scheer⸗Wetzlar Sieger, nachdem sein Gegner einen unerlaubten Genickschlag anbrachte. Nach schönem, gleichwertigem Kampfe erzielte Prokech⸗Wetzlar im Welter⸗ gewicht einen weiteren Punkt durch Unentschieden. Dann kum die große Sensation des Abends: Wohl-Wetzlar⸗Werdorf im Schwergewicht gegen Schmidt⸗Eintracht. Mit großem Mitleid sah man Pohl durch die Seile klettern, man erwartete jetzt be⸗ stimmt einen schnellen k.⸗o.⸗Sieg des Frankfurters, da Pohl erst vor kurzer Zeit überhaupt einen Ring gesehen hatte und sein Gegenüber ein in vielen Schlachten erfahrener Meister wur. Aber— Pohl dachte und konnte anders, er ging mutig in den Kampf und verabfolgte in stürmischen Angriffen mit langen Schlagwechseln schwere Treffer, welche seinen Gegner zur vollen Hergabe seines Könnens zwangen. Man glaubte bereits an einen Sieg für Pohl, aber in der dritten Runde schwanden diesem die Kräfte überraschend; aber auch der Frankfurter war so erschöpft, daß er einen entscheidenden Schlag nicht mehr an⸗ bringen konnte. Das Kampfgericht erklärte Schmidt zum Sie⸗ ger, welches einen starken Protest der Zuschauer auslöste.(Er⸗ gebnis: 10:6 für Frankfurt.)
Das kleine„Lokaltreffen“ zwischen Sportfreunde und VfL. am Samstag auf dem Klosterwaldsportplatz endete unentschieden
Germania Marburg— Tura Kassel 2:2(1:0).
Nun endlich hat auch Germania einen Punkt erobert, aber erst in der letzten Minute konnte er noch gerettet werden. Ger⸗ mania scheint in dieser Serie mit Pech verfolgt zu sein, denn Sonntag für Sonntag hat die Mannschaft ein anderes Aussehen. Aus diesem Grunde heraus kann es natürlich nicht so klappen, wie es eigentlich sein müßte. Auch bei dem heutigen Spiele stellte sich die Elf wieder verändert vor. Es spielten: Happ; Emmler, Werner Chr.; Sauerwald, Happ Kuhl L.; Pusch, Wagnere., Schaub, Teitge, Wagner 1. Die fortwährenden Aenderungen der Mannschaft ergeben sich daraus, daß einige Spieler an Ver⸗ letzungen laborieren. Das Spiel an und für sich zeigt mitunter recht schöne Momente; besonders beide Torhüter mußten des öfteren ihr Können unter Beweis stellen. Schon in der zweiten Minute kann Germania in Führung gehen. Eine präzise Flanke vom Linksaußen Wagner an seinen Bruder Willi kann dieser direkt zum Erfolg verwandeln. Dieses Tor spornt die Platz⸗ mannschaft erheblich an. Trotzdem lassen sich die Turaleute nicht entmutigen. Germania hat in der ersten Hälfte durchweg mehr vom Spiel, jedoch in der Stürmerreihe will es nicht so recht klappen, denn sonst wären bestimmt mehr Tore gefallen. Das Fehlen won Zschokke macht sich hier stark bemerkbar. Außer⸗ dem zeigt sich auch das Schlußdreieck der Gäste als äußerst sicher. Mit 1:0 für die Germanen werden die Seiten gewechselt. Das Bild ändert sich jetzt insofern, als daß die Gäste wie umgewan⸗ delt sind. Germania verlegt sich hauptsächlich auf Abwehrspiel. Ecke auf Ecke, ohne jedoch daß Tore fallen. 15 Minuten vor Schluß kann Kassel durch einen direkten Freistoß von ca. 20 Me⸗ ter den Ausgleich erringen. Beide Mannschaften spielen mit aller Energie. Jede will das siegbringende Tor erzielen. Schon glaubt man, es bleibt bei diesem Stande— doch nein— Emm⸗ ler wehrt im Strafraum einen Ball mit der Hand ab. Elfmeter — Totenstille.—— Tor, Tor jubeln die wenigen Kasselaner, 2:1 für Kassel. Noch 4 Minuten. Ein Teil der Germanen⸗ hänger verlassen schon unzufrieden den Platz. Ich ziehe meine Uhr. 1 Minute vor Schluß. Das Buch wird zugeklappt. Es war zu früh. Hand des Tura linken Verteidigers. Pfiff— und der Schiedsrichter entscheidet Elfmeter. Willi Wagner ist der Schütze, der mit genauem Schuß den Ausgleich erzielt. Ein Punkt ist gerettet, doch glaube ich nicht fehl zu gehen, wenn ich behaupte, daß, wenn die Mannschaft nicht bald wieder komplett antreten kann, nicht mehr allzu viel Punkte hinzukommen wer⸗
Albin Klein in Gießen
Aus Nauborn Vier Mannschaften des BC. waren am Sonntag sportlich tätig, wovon drei außerhalb Spiele austrugen und nicht gün⸗ stig abschnitten. Die 1. Mannschaft trug das Verbandsspiel mit der 1. Mannschaft Hermannstein aus. Ein faires und sche⸗ nes Spiel, das sportlich und kameradschaftlich den zwei Vereinen nur zum besten dienen möge. Flotte Kombinationen wurden gezeigt. Allerdings dauerte es nicht lange, bis sich die Ueber⸗ legenheit Nauborns herausgeschält hatte. Hermannsteins Stuxin zeigte noch große Unsicherheiten und gegenseitige Mißverständ⸗ nisse. Die Verteidigung arbeitete sauber, der Tormann zeigte schöne Paraden, war aber reichlich unsicher. Nauborns Stürmer⸗ reihe war auffallend gut in seiner Durchschlagskraft, unterstützt von einer sehr aufmerksamen Läuferreihe. Nauborns Vexteidi⸗ gung war im großen und ganzen allen Anforderungen ge— wachsen, hatte aber in den gelegentlichen Durchbrüchen alle Hände voll zu tun. Zu ändern gab's für Hermannstein nichts mehr., Der Schlußpfiff des gut leitenden Schiri Scharf stellte ein Nesultat mit 7:2 für Nauborn fest.
Aus Weilburg
Weilburg 1.— Oberbiel 1. 8:3(4:3).
Zum 3. Verbandsspiel hatten die Weilburger gestern gegen die 1. Mannschaft von Oberbiel anzutreten. Daß die Nieder⸗ lage der Gäste nicht noch höher ausfiel, haben sie nur ihrem Glück in der ersten und ihrem guten Tormann in der zweiten Halbzeit zu verdanken. Nachdem Weilburg schon in der 5. und 6. Minute die ersten Torerfolge hatte, holte Oberbiel bald darauf durch Selbsttor Weilburgs 2:1 auf. Der Weilburger Sturm schoß noch 2 Tore, aber Oberbiel stellte durch ein zweites Selbsttor und durch ein weiteres Tor das Halbzeitresultat auf 43 für die Weilburger. Waren die WRVer schon in der ersten Spielhälfte überlegen gewesen, so zeigte sich dies in der zweiten Halbzeit noch mehr. Aber die Gäste zogen die Läuferreihe in die Ver⸗ teidigung zurück und riegelten ihr Tor ab. Schließlich brach Henß den Bann und eröffnete den Torreigen. Durch blitz⸗ schnell Durchbrüche verursachten jedoch die Oberbieler Stürmer öfters kritische Momente vor dem Weilburger Netz. Das Spiel endete mit einem überlegenen 8:3⸗Sieg für Weilburg. Ueber die Mannschaften ist nicht viel zu sagen. Oberbiels bester Mann war der Torwart, der wahre Glanzleistungen vollbrachte. Die sonstige Mannschaft ist nicht schlecht und überdies sehr flink, jedoch fehlt ihr eine einheitliche Leitung. Auf Weilburgs Seite hatte die Verteidigung ihren schwarzen Tag. Besonders ge⸗ fährlich erwiesen sich die Schußkanonen des Innensturms, die Läuferreihe war fleißig, die Außenstürmer waren schwach, be⸗ sonders der Rechtsaußen, Lenz im Tor gefiel.
Aus Grävenetk
Am Sonntag trafen sich auf dem Platze in Gräveneck die beiden 1. Mannschaften von Gräveneck und Hirschhausen zum fäl⸗ ligen Verbandsspiel. Hirschhausen hat Anstoß und legt gleich ein großes Tempo vor. Ihre Angriffe scheitern aber an der guten Hintermannschaft von Gräveneck. In der 32. Minute macht der rechte Verteidiger von Gräveneck im Strafraum Hand. Der Elfmeter wird vom recht guten Ersatztormann gehalten. In die Halbzeit geht es mit 0:0. Nach Wiederanstoß drückt Gräveneck mächtig, aber Tore wollen nicht fallen, bis dann der Mittel⸗ stürmer von Gräveneck in der 85. Minute eine Vorlage vom lin⸗ ken Läufer zum einzigen Tore des Tages einsendet. Eine Mi⸗ nute vor Schluß gibt es dann noch einen bedauerlichen Unglücks⸗ fall, bei dem der Tormann von Hirschhausen sich einen Bei a⸗ bruch zuzog. Schiri Kleemann⸗Bissenberg war dem Spiel ein sehr guter Leiter.
Rund um den Marburger Sthloßberg
den. Schiedsrichter Speckhardt-Gießen leitete in gewohnt sicherer Weise. Eckenverhältnis 1110 für Tura. Ockershausen 1.— Wetzlar 1. 22.
Mannschaften vorgeführt, das allerdings erst in der letzten Mi⸗ nute der Platzmannschaft einen Punkt brachte. Die Wetzlarer Mannschaft hat sportlich wie auch gesellschaftlich in Ockershausen einen recht guten Eindruck hinterlaen. Schiedsrichter Kunze; Gießen war dem Spiel ein gerechter Leiter.
VfB Kurhessen Marburg weilte zur Platzeinweihung in Ge⸗ münden a. d. Wehra und lieferte ein Propagandaspiel gegen Ge⸗ münden 1. VfB K. siegte mit 41 Toren. Durch die faire und sehr schöne Spielweise beider Mannschaften dürften für den Fußballsport wieder Anhänger geworben sein.
Ockershausen 2.— Germania 2.
Dieses Spiel mußte ausfallen, da der angesetzte Schiedsrich⸗ ter in letzter Minute absagte. Solche Herren müssen aufs schärfste bestraft werden.
Dreihausen 1.— Sarnau 1. 4:4.
Ein Spiel, was von Anfang an die Zuschauer in Spannung hielt. Die Platzmannschaft lag zuerst mit 310 in Führung, konnte es aber nicht verhindern, daß die Gäste in der 2. Hälfte aufhol⸗ ten. Kurz vor Schluß stand es noch 42:3 für Dreihausen. Ein Elfmeter brachte den Sarnauern den Ausgleich. Der Schieds⸗ richter hat von seiten der Platzmannschaftsanhänger allerlei Un⸗ liebsames hören müssen. Der Gauvorstand wird sich wohl hier⸗ mit noch zu befassen haben.
Roth 1.— Altenvers 1. 4:1.
Bei diesem Spiele wurde hart aber doch fair gekämpft. Die Altenverser waren keine 3 Tore schlechter. Vor dem Tore wollte der Mannschaft nichts klappen; denn manche sichere Sache wurde ausgelassen.
Aus Dernbach
Dernbach— Weidenhausen 2:3(1:1).
Am Sonntag trafen sich auf dem neuen Sportplatz in Dern⸗ bach obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel. Auf dem Platze hatte sich eine stattliche Zuschauermenge versam⸗ melt und waren alle auf das Resultat gespannt, da Dernbach seine letzten Spiele gegen Weidenhausen immer nur mit viel Glück und knappem Torunterschied gewinnen konnte. Weidenhau⸗
sen hat Anstoß und sofort entwickelt sich ein flotter Kampf.
Ein recht schönes und flottes Spiel wurde seitens beider 0
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