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Dienstag, den 27. September 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Nr.
39.
mitleidlos einschreiten und den Regeln mores beibringen“, sonst gerät das Fußballspiel bald in einen ganz schlechten Ruf.— Am 2. Oktober steigen die Spiele:
Aus Gießen
1900 Gießen— Breidenbach 4:1(0:1).
Die Breidenbacher rechtfertigten ihren guten Ruf auch in Gießen. Sie führten ein technisch gutes und schnelles Spiel vor, aus dem sie beinahe als Sieger hervorgegangen wären. Denn die blau⸗weiße Mannschaft konnte und konnte die zahlreichen Torchancen, die sich ihr boten, nicht in Erfolge verwandeln. Die Gießener warteten in teilweiser neuer Besetzung auf. Die alte Läuferreihe Langsdorf, Glitsch und Henrich war aus verschie⸗ denen Gründen durch K. Schmidt, Schlarb 1. und Blum ersetzt. Im Sturm wirkte Zeiler als Halbrechter und Lippert an seiner Stelle in der Verteidigung mit.— Schiri Henkel amtierte korrekt.
Die erste Halbzeit bot im Feldspiel den 1900ern etwas mehr, wenn auch der Sturm vor des Gegners Tor— aber auch durch das Können des Breidenbacher Hüters und ihres rechten Ver⸗ teidigers— kein Tor schießen können. Dieses Schußunvermögen war die Schwäche des Gießener Sturmes, das die zahlreichen Zu⸗ schauer fast zur Verzweiflung trieb. In der 25. Minute konnten die Breidenbacher einen ihrer häufigen, schnellen Angriffe, in schönem Kombinationsspiel vorgetragen, durch ihren Halblinken, zum 1. Tor einsenden. Bei diesem Ergebnis blieb es nicht nur, die erste Halbzeit, sondern auch nach der Pause noch, bis etwa 20 Minuten vor Schluß des Spieles. Zeiler und Lippert hatten die Plätze gewechselt und damit wurde es besser, nicht ursächlich, aber Lippert konnte dann endlich eine wiederholte Ecke zuin Ausgleich einköpfen. Damit war der Bann gebrochen. Fünf Minuten später war der zweite Erfolg für Gießen da und wieder war Lippert der Torschütze. Die Breidenbacher waren dadurch etwas aus dem Konzept gekommen. Durch die Zurufe der Zu⸗ schauer angefeuert, liefen die 1900er zur Hochform auf. Ein Kombinationszug Heilmann, Best, Jäckel, Göbel schloß letzterer mit dem dritten Tor ab. 31 für 1900 Gießen und 3 Minuten später, 7 Minuten vor Schluß, konnte Jäckel aus günstiger Po⸗ sttion an dem verblüfften Tormann der Gäste vorbei zum 4. Tor einsenden. Somit haben die letzten 20 Minuten das Spiel für 1900 entschieden. Die Tordifferenz tut den Gästen Unrecht; denn sie waren keine drei Tore schlechter. Ihre besten Leute hat⸗ ten die Breidenbacher in ihrem Torwart, rechtem Verteidiger, Mittelläufer, Halblinken und Rechtsaußen.— Die 1900er spiel⸗ ten in dieser Aufstellung nicht schlecht. Die Hintermannschaft war sowohl mit Lippert wie später mit Zeiler gut besetzt. In der Läuferreihe war Schmidt am besten. Während im Sturm Göbel am wenigsten mitkam. Heilmann gefiel duch das große Pensum, was er an Arbeit leistete.
1900 Gießen 2.— TV. Lollar 1. 0:1(0:0
Die Gäste konnten einen wohlverdienten, aber schon glück⸗ lichen Sieg erringen. Der einzige Treffer fiel durch einen Elf⸗ meter, der stark nach Konzession roch; denn der sonst wirklich nicht schlechte Schiri Dauser⸗Wetzlar hat andere weit schwerere Vergehen nicht gerügt. Lollar wird von einem früheren Liga⸗ spieler vom Karlsruher Je trainiert, was sich in dem Spiel schon bemerkbar machte, besonders der Mittelläufer Wißmann ist wieder erwacht. Trotzdem konnte der Sturm kein reguläres Tor erzielen, was hauptsächlich ein Verdienst von Fischer im Gieße⸗ ner Tor war, der sein bestes Spiel lieferte. Bei 1900 lonnte der rechte Verteidiger bei bestem Willen nicht überzeugen, er werursacht auch durch ein unnötiges Rempeln den Elfmeter und dadurch die Niederlage. Die Läuferreihe spielte weit unter Form. Der Sturm hatte es bei dem Versagen der Läuferreihe nicht leicht. Halblinker und Mittelstürmer hätten aber bei etwas ideenreicherem Spiel Tore schießen können. Das Spiel war im allgemeinen sehr schnell und fair, es wurden teilweise sehr gute Leistungen gezeigt.
Vic Gießen— Ocershausen, Bottenhorn— 1900 Gießen, Wallau— Frohnhausen.
1900 Gießen 4.— Lollar 2. 1:3(1:3).
1900 konnte in diesem Spiel beweisen, daß das vorsonntäg⸗ liche Ergebnis von 7:0 verloren gegen Lollars 3. irregulär war und nur durch Verstärkung der Gastgeber in dieser Höhe gewon⸗ nen worden war. Das Spiel war verteilt. Die Gäste konnten aber besser schießen und gewannen daher nicht unverdient. Die Platzherren spielten wider Erwarten gut, nur der Sturm war im Strafraum nicht entschlossen genug. Eine Ueberraschung nach der angenehmen Seite war der neue Schlußmann der Blau⸗ Weißen. Schiri Henkel war sehr korrekt.
1900 Gießen 3.— Dutenhofen 1. 1:3(0:2)
Durch unglückliche Umstände war 1900 gezwungen, mit neun Mann zu beginnen; später sprang noch ein Mann ein. So etwas darf einfach nicht vorkommen, wenn Erfolg erzielt werden sol⸗ len. Bei kompletter Besetzung wäre die Niederlage nie gekom⸗ men, zumal die Gäste nicht überragend spielten. Der Eifer aber, mit dem sie kämpften, kann jedem 1900er ein Vorbild sein Bei den Platzherren konnten nur Balzer und Enders gefallen.
Aus Lollar
Die 1. und 2. Mannschaft von Lollar weilten am vergan⸗ genen Sonntag in Gießen bei 1900. um ihre ersten Verbanos⸗ spiele zu absolvieren. Die 2. Mannschaft Lollars war gegen die 4. von 1900 hoher Favorit und siegte auch trotz der Ersatzleute 3. Lollar hatte während des Spiels die größten Aussichten, höher zu siegen, aber es fehlte an dem Torschützen. Keiner der Mannschaft war imstande, von den gegebenen drei Elfern auch nur einen zu verwandeln. Der Schiri leitete gut.
1900 Gießen 2.— Lollar(Liga) 0:1(0:0) Eckenverhältnis 4:8 für Lollar.
Die 1. Mannschaft trat in einer Amstellung zum 1. Ver⸗ bandsspiel an. Lollar wählt mit dem Winde im Nücken und spielt auch won Anfang an überlegen; aber zum Toreschießen langt es nicht. Es macht sich dann eine leichte Ueberlegenheit der Lollarer bemerkbar. Läuferreihe und Verteidigung geben ihr Bestes, aber im Sturm überragt nur der Halbrechte seine Ne⸗ benleute um eine ganze Klasse. Diesem Tordrang und Torhun⸗ ger sollten sich seine Nebenleute aneignen. Immer und immer wieder schafft er den Sturm in Tornähe, aber keiner kann schie⸗ ßen. Von diesem Uebel ist der Halblinke schwer behaftet. Frei wor des Gegners Tor verfehlt er weit das Ziel. Ein Strafstoß wird hart an der Strafraumgrenze diktiert, Lollars Anhang fiebert, der Halbrechte schießt, seine Bombe prallt an einem Geg⸗ ner ab und die letzte Chance der 1. Halbzeit ist dahin. Nach Beginn der 2. Halbzeit zieht 1900 los und drängt auf eine Ent⸗ scheidung. Lollars Verteidigung und der Torwart sind aber zur Stelle und schlagen jeden Angriff ab. Dann zieht Lollar wieder vor des Gegners Tor und setzt sich fest. Schöne Schüsse werden auf das Tor gesetzt, aber der Torwart der Gäste ist in Hochform Die Zeit verstreicht; niemand glaubt noch an einen Sieg der einen oder anderen Partei. Noch 15 Minuten sind zu spielen. Lollar geht zu einem guten Endspurt über. Der Mittelstürmer Lollars wird bei einem Angriff regelwidrig gelegt, der gegebene Elfmeter wird vom Halbrechten nach Wiederholung unhaltbar verwandelt. Die letzten Minuten verstreichen unter ständigem Drängen der Lollarer und jetzt sieht man Leistungen, die man am Anfang gerne gesehen hätte. Schlußpfiff und Lollar verläßt den Platz als glücklicher Sieger. Der Schiri leitete gut.
Kritik: Beide Mannschaften taten ihr Möglichstes, um einen Sieg für ihre Farben zu erringen. Bei Gießen war der Tor⸗ wart ausgezeichnet, sonst ragte in der Mannschaft keiner be⸗
0 sonders hervor. Lollar hatte seine besten Leute in dem Halb⸗
rechten und linken Verteidiger, der rechte Verteidiger war gegen Schluß etwas unsicher. Die Läuferreihe war insgesamt gut. Im Sturm war die linke Seite nicht besonders stark, der Mittelstür⸗ mer hatte einen schwachen Tag. Der Rechtsaußen hatte einen schlechten Start und zeigte auch große Stellungsfehler; er darf auch ruhiger spielen. Alles Fehler, die leicht zu beheben sind. Der Kampfgeist der Mannschaft war gegen Schluß das Beste.
Alls Daubringen
Daubringen 1.— BfR Butzbach 1. 1:5(1:3).
Hoffnungsvoll empfing Daubringen am Sonntag Butzbachs 1. Mannschaft zum Punktspiel; denn Daubringen konnte seit langem wieder einmal komplett antreten, und man hatte sich so im Stillen schon seine Gedanken über die Siegesfeier gemacht Aber— o weh— der Standartverteidiger Hilberg verknackst sich schon beim Training vor dem Spiel den Fuß— der aufgestellte Ersatzspieler ist nicht zur Stelle und Hilberg will es versuchen. Aber beim Versuch ist es geblieben; denn er mußte ja ausfallen. Der Ersatz⸗Verteidiger wurde am Anfang der 2. Halbzeit heraus⸗ gestellt und so spielte Daubringen mit 9 Mann das Spiel zu Ende und war am Schluß des Spiels unverdient hoch mit 571 geschlagen, nachdem beim Stande von 3:1 Daubringen un⸗ glaubliches Pech zum Aufholen hatte. Butzbach konnte sehr gut gefallen und hat in Anbetracht der Verhältnisse verdient ge⸗ wonnen. Schiedsrichter Willer aus Wetzlar erregte oft die Gemüter der Zuschauer und Spieler, brachte aber das Spiel doch unter Dach und Fach.
Leider muß Daubringen auch noch die bitteren Pillen der Nachwehen kosten, denn in den nächstfolgenden Spielen müssen in den Reihen der Schwarz⸗Weißen wieder die Lücken mit Er⸗ satzspielern ausgefüllt werden, deren Zahl sich am nächsten Sonn⸗ tag voraussichtlich auf 3 belaufen wird. Damit sinken die Hoffnungen auf ein ehrenvolles Bestehen in Watzenborn⸗Stein⸗ berg bis auf den Gefrierpunkt.
Aus Heuchelheim
In einem spannenden Treffen fanden sich die Hiesigen nit der 1. Mannschaft des FC 26 Großen⸗Buseck zusammen. Her⸗ chelheim, durch die hohe Niederlage in Lich hatte seinen Ruf auf eigenem Platze zu verteidigen und konnte gegen die Gäste 1:1 spielen. Bis kurz vor Schluß stand das Spiel noch 1˙0 für Heuchelheim, und erst durch Handelfmeter kam Großen⸗Buseck zum Ausgleich. Alles in allem ein lebhaftes Auf und Ab beider guten Mannschaften, und hatte in dem Resultat 1:1 einen ge⸗ rechten Ausgang genommen.— Am kommenden Sonntag spie⸗ len die Einheimischen in Dutenhofen, wo man ebenfalls auf ein ehrenvolles Ergebnis wartet. E. M.
Aus Leihgestern
Leihgestern— Ettingshausen 1. 3:1(3:0). Garbenteich 2.— Leihgestern 2. 0:3(0:0). Leihgestern Igd.— Grünberg Igd. Grünberg nicht angetr.
Zum fälligen Verbandsspiel weilte die erste Mannschaft des Sportvereins Ettingshausen bei der ersten Mannschaft der Spogg. Leihgestern. Wenn das Nesultat auch nicht höher aus⸗ gefallen ist, wie man allgemein annahm, so ist dieses auf das Schußpech, welches Leihgesterns Sturm verfolgte, mit zu rückzu⸗ führen. Das Spiel war in der ersten Hälfte sehr spannend, während die zweite Hälfte langsam war. Das Spiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten beider Gegner. In der 15. Minute gelingt dem Halblinken der Platzelf nach wunderschöner Kombination das erste Tor anzubringen. Sofort verstärken die Gäste ihre Verteidigung. Der Kampf wogt auf und ab. Leih⸗ gesterns Sturm ist den Gästen in punkto Technit und Ballbe⸗ handlung überlegen. Noch zweimal muß der Gästetormann hinter sich greifen. In der zweiten Hälfte gelingt den Gästen das längst verdiente Ehrentor. Schiri Petr i-Wetzlar leitete ein⸗ wandfrei.
Die zweite Mannschaft weilte bei der 2. Mannschaft des
Die Lundsknethle
Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (21. Fortsetzung.)
Die Sportzeitungen sangen das Lob der Landsknechte in allen Tonarten. Dabei vergaßen sie in ihrem Eifer, der beiden Männer zu gedenken, die bescheiden im Hintergrund standen und doch an der Kampfesstärke der Spieler einen so großen Verdienst hatten: Bringhoff und Dr. Bargmann. Während der Trainer ganz in der Arbeit an seiner Mannschaft aufging, vertrat der Vorsitzende die Interessen der Spieler innerhalb des Vereins. Da nicht nur die Meisterschaftskämpfe, sondern auch die Freundschaftsspiele der Landsknechte viele Zuschauer an⸗ zogen, lag die Gefahr nahe, die Spieler auszunutzen ohne Rück⸗ sicht auf ihr Ruhebedürfnis. Aber Dr. Bargmann wachte über das Wohl seiner Mannschaft. Als in einer Vorstandsversamm⸗ lung wieder einmal in kurzer Reihenfolge für einen spielfreien Sonntag ein Freundschaftsspiel angesetzt werden sollte, entgeg⸗ nete er kurz:„Daraus wird nichts. Nur um die Vereinskasse zu füllen, dafür ist mir meine 1. Mannschaft zu schade. Wenn sie Sonntag für Sonntag Punkte schinden muß, hat sie einen Ruhetag ehrlich verdient und auch nötig...“
Da war der Rechnungsführer aufgesprungen.
„Soweit ich im Bilde bin, wünschen unsere Spieler gar keinen spielfreien Sonntag. Sie würden sich freuen, wenn sie dieses Freundschaftsspiel austragen dürften.“
„Das will ich nicht bestreiten,“ entgegnete Dr. Bargmann lächelnd.„Sie müßten eben keine rechten Fußballspieler sein, wenn sie Sonntags lieber zu Hause säßen, als auf dem grünen Rasen ihre Kräfte zu messen. Aber, meine Herren, wir sollten doch etwas weitersehen. Sie wissen doch auch, daß die Erledi⸗ gung der Meisterschaftskämpfe an die Nerven der Spieler nicht geringe Anforderungen stellt und die notwendige Folgeerschei⸗ nung der vielen außerterminlichen Freundschaftsspiele eine über⸗ spielte Mannschaft sein wird. Ich weiß mich in diesem Punkte
eins mit unserem verehrten Trainer, Herrn Bringhoff. Außer⸗ dem ist unser Verein doch finanziell so gestellt, daß wir auf solche Einnahmen nicht unbedingt angewiesen sind...“
So sorgten Trainer und Vorsitzender für ihre Mannschaft. Und während die Namen der Spieler in aller Munde waren, gingen sie still und ungenannt ihren Weg, erfüllt von echtem Sportsgeist und mit einem Herzen, das warm für die Jugend schlug.
*
Heute fand das letzte Punktspiel um die Bezirksmeister⸗ schaft statt. Ein harter, zäher Kampf stand in Aussicht, denn der Gegner hatte die zwei Punkte bitter nötig.
In den Ankleideräumen der Landsknechte haft zu.
„Ich habe heute so das Gefühl, als wenn wir mit 3:1 ge⸗ winnen würden,“ meinte Ernst Zille und zog sich seinen Jersey Über den Kopf.
„Das ist noch nicht amtlich!“ rief Otto Drees. ner werden sich sicher mächtig ins Zeug legen. unter allen Umständen gewinnen.“
„Gediegen, daß die Gegner auch immer siegen wollen,“ lachte Günther Freund.„Wenn sie sich das erst abgewöhnt hu⸗ ben, brauchen wir uns längst nicht mehr so anzustrengen.“
„Sag' mal Otto, kennst du den Anterschied zwischen Scharf⸗ schütze und Schlafmütze?“ wandte sich Adolf Müller an den Linksaußen. 5
„Nein,“ meinte Drees ahnungslos.
„Das habe ich mir gleich gedacht,“ entgegnete der Mittel⸗ läufer trocken unter allgemeinem Gelächter.
Theo Hansen trat zwischen die Spieler.
„So, jetzt wollen wir noch einmal zeigen, was wir können. Dieses Spiel müssen wir gewinnen. Aber wir dürfen den Geg⸗ ner nicht unterschätzen. Jeder muß gleich sein Bestes hergeben, wenn der Laden klappen soll. Noch ein gewonnenes Spiel, Dan
„Dann gibst du einen aus, Theo?“ lachte Adolf Müller. „Dazu bist du als Spielführer auch verpflichtet nach Paragraph elf der Vereinsstatuten. Ich trinke hell...“
Die Mannschaften begaben sich auf den Platz. Dr. Barg⸗ mann und Bringhoff sahen von der Tribüne aus interessier dem Spiel zu.
„Es scheint, als ob unsere Elf sich heute nicht so recht zu⸗
ging es leb⸗
„Die Geg⸗ Sie wollen
sammenfinden kann,“ wandte sich der Vorsitzende an den Trainer. „Der Kampf spielt sich ja zur Hauptsache in unserer Platzhälfte ab. Es wäre wirklich schade, wenn der Siegeslauf der 1. Mannschaft jetzt noch unterbrochen würde. Der moralische Ein⸗ druck wäre für die nun folgenden Kämpfe um die Verbands⸗ meisterschaft entschieden von Nachteil.“
„Ich glaube bestimmt, daß unsere Jungs auch dieses Spiel gewinnen werden,“ entgegnete Bringhoff zuversichtlich.„Die Gegner spielen allerdings ausgezeichnet. Sie kämpfen mit dem Mut der Verzweiflung, um dem drohenden Abstieg zu entgehen, während unsere Spieler die Bezirksmeisterschaft in der Tasche haben. Aber ich kenne ihren Ehrgeiz und ihr Ehrgefühl und weiß, daß sie trotzdem alles daran setzen werden, auch heute un⸗ besiegt den Platz verlassen zu können. Es ist ganz gut so, daß unsere Spieler noch nicht so aus sich herausgehen, denn wenn die Gegner in diesem mörderischen Tempo fortfahren, sind sie in der zweiten Halbzeit erledigt. Die Abwehrarbeit Freunds ist übri⸗ gens wieder einmal erstklassig. Man hat bei ihm immer ein Gefühl der Sicherheit, auch wenn der Ball ganz in Tornähe ist... Schmidt und Zille sind ebenfalls gut.“
„Das stimmt,“ entgegnete Dr Bargmann.„Ansere Ver⸗ teidigung hat dem Gegner schon manchen Erfolg vereitelt. Jetzt hat Müller den Ball... täuscht. gibt an Hoffmann ab .. Schuß... Schade, das war eine gute Torgelegenheit. Der Ball ist von dem Verteidiger abgeprallt..“
Der Schiedsrichter pfiff: Elfmeter!
„Die Entscheidung des Unparteiischen ist entschieden zu hart,“ meinte Bringhoff.„Er muß den Vorfall nicht einwand⸗ frei beobachtet haben. Man konnte doch deutlich sehen, daß der gegnerische Verteidiger das Leder im Strafraum nicht ab⸗ sichtlich mit der Hand berührt hat.“
Theo Hansen führte den Elfmeterstoß aus. Ein paar Se⸗ kunden überlegte er. Dann schoß er den Ball hoch über das gegnerische Tor.
„Bravo!“ rief der Trainer.„Das ist so richtig Theo Han⸗ Sein Ehrgefühl läßt es nicht zu, das Führungstor nur det Ich
sen. Fehlentscheidung des Schiedsrichters verdanken zu müssen. hätte an seiner Stelle genau so gehandelt.“
(Fortsetzung folgt.)
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