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Dienstag, den 26. Juli 1932

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Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung

gendliche, die noch nicht dem ältesten Jahrgang angehören, zu Senioren erklärt werden können. Die Seniorenerklärung kann in diesem Falle jedoch nur durch den VIA. ausgesprochen wer⸗ den. Hierbei ist darauf zu achten, daß die ärztliche Bescheini⸗ gung folgende Mindestangaben enthält: Größe, Gewicht, Spiro⸗ meterwert und Befund der inneren Organe. Da wo ein Spiro⸗ meter nicht vorhanden ist, muß dies in der Bescheinigung ver⸗ merkt werden, damit unnötige Rückfragen vermieden werden.

Für die Spielzeit 1932/3 können nur Jugendliche des Jahrganges 1914 in die Jugendklasse 1915/16 zurückversetzt wer⸗ den. Es ist daher zwecklos, Anträge auf Zurückversetzung des Jahrganges 1913 einzureichen, da sie nicht genehmigt werden können. Es ist selbstverständlich, daß in erster Linie nur kör⸗ perlich schwache Jugendliche zurückversetzt werden sollen, da wo es aber gilt, den Wünschen der Eltern in bezug auf Verwen⸗ dung der Jugendlichen Rechnung zu tragen, und auch da, wo den Vereinen die Möglichkeit der Erhaltung einer Jugendmann⸗ schaft gewährleistet werden kann, dürfen Ausnahmen gemacht werden.

In diesem Zusammenhang muß aber auch darauf hingewie⸗ sen werden, daß die Jugendlichen, die zurückversetzt worden sind, im Laufe des Jahres kein Antrag auf Seniorenerklärung gestellt werden kann. Des weiteren ist es den Vereinen jetzt gestattet, Jugendliche des älteren Jahrganges(für die Spielzeit 1932/3 Jahrgang 1915) in Gesellschaftsspielen mitwirken zu lassen, ohne daß für diese Jugendlichen eine Seniorenerklärung nachgesucht zu werden braucht und ohne daß dieselben dadurch die Berechtigung verlieren, in ihrer Jugendklasse zu spielen. Man erhofft von dieser Maßnahme, daß die Vereine talentierte Spieler in dem letzten Jahr, in dem sie noch der Jugend ange hören, in Gesellschaftsspielen auf ihre Reife für die Senioren⸗ mannschaften ausprobieren und daß sie, falls sie genötigt sind, aus der Jugendmannschaft für die Senioren Ersatz zu stellen, nicht solche Jugendlichen zu Senioren erklären lassen, die sich nach ein oder zwei Spielen schon als ungeeignet erweisen und somit meist dem Sport verloren gehen. Durch diese Maßnahme soll ein reibungsloser Uebergang geeigneter Spieler aus der Ju⸗ gend⸗ in die Seniorenklasse erzielt werden. Christ.

Von der Olympiade in Los Angeles die Deulschen in Los Angeles glütklich angekommen Feierlicher Einzug

Los Angeles, 22. Juli. Die Freude, als der Zug endlich in Pasadena einlief, war einfach unbeschreiblich. Man wurde von dem plötzlichen Wechsel der Landschaft, von dem unvermittelten Uebergang von trostloser Einöde und Gleichförmigkeit zu dem paradiesisch schönen Villenvorort Pasadena direkt überrumpelt. Endlich am Ziel. Der Bahnhof war voll von Menschen. Blumen über Blumen wurden durch die Wagenfenster gereicht, immer wieder Händeschütteln und tausend Glückwünsche für die großen Kämpfe.

In Los Angeles selbst glich der Einzug unserer Olmypia⸗ kämpfer in die Stadt der Olympischen Spiele einem wah⸗ ren Triumphzug. Einen derartigen Empfang hatte kein

Mensch erwartet. Die erste Fahrt ging zum Rathaus. Der Bürgermeister begrüßte die deutsche Expedition, sprach ein paar herzliche Worte und schüttelte jedem die Hand. Das nächste Ziel war das Klubheim des Deutschen Turnvereins Germania, der das Zentrum des Deutschtums in der Olympiastadt bildet. Es gab eine kleine Tafel, bei der die Musik deutsche Weisen spielte, die üblichen Reden, dasGut Heil, das alles nur die große Freude der Deutsch-Amerikaner über die Ankunft ihrer Landsleute ausdrückte. Die Zeit drängte. Man besichtigte nur noch ganz kurz die Anlagen des DT., bestieg dann wieder die Kraftwagen und fuhr in das Olympische Dorf.

Endspiel um den Dabispokal

U. S. A. gegen Deutschland 3:2 Glänzende Leistungen der deutschen Spieler am Schlußtag.

Was man in Paris und auch bei den Amerikaner nicht er⸗ wartet hat, war der äußerst tapfere Widerstand und das kluge Tennisspiel der beiden Deutschen Prenn und v. Cramm.

Als am Sonntag das letzte Spiel beendet war, hörte man allgemein, daß Deutschland diesen Kampf ebenso wie die Pan⸗ kees hätte gewinnen können. Wäre nämlich die Spieleinteilung am Sonntag anders gewesen, d. h. hätte Prenn zuerst gegen Shields gespielt, so würde der an sich schon sehr nervöse Vines kaum die Nerven gehabt haben, um das schwere Match gegen w. Cramm durchzustecken.

Die beiden Einzelspiele des letzten Tages gingen vor 8000 begeisterten Zuschauern vor sich. Im ersten Kampf holte sich der amerikanische Zweimetermann Elsworth Vines nach einem schweren und mitreißenden, bis zum letzten Ball äußerst span⸗ nenden Ringen einen knappen 3:6⸗, 613⸗, 9:7⸗, 6:3⸗Sieg gegen den jungen Deutschen Gottfried v. Cramm. Damit war die Partie auf 31 für U.S. A. gekommen und bereits entschieden.

Der letzte Kampf brachte aber die Gemüter noch einmal in Wallung. Daniel Prenn zeigte gegen den amerikanischen Zwei⸗ ten, Frank Shields, ein äußerst kluges Tennis, das ihm auch unter dem tosenden Beifall der Zuschauermassen einen in dieser Ueberlegenheit nicht erwarteten 61, 6:0, 6:8⸗, 6.2⸗Sieg sicherte.

Das deutsche Tennis kann mit dem jungen Hannoveraner v. Cramm mehr als zufrieden sein. Von Cramm ist in kurzer Zeit zu einem Spieler von Weltklassenformat herangereift.

Vom bergeverjsetzenden Willen

Wenn man einmal in der Runde herumfragt, welches sport⸗ liche Ereignis am festesten, am frischesten in der Erinnerung haften geblieben, man wird immer wieder auf das gleiche, nur entsprechend der Sportart in den äußeren Umständen ver⸗ schiedene Erinnerungsbild stoßen: eine sportliche Großleistung, bei der der Wille alles, Technik, Taktik und was sonst noch zu dem mehr handwerksmäßigen des Sportes zählt, wenig oder gar nichts bedeuteten. Und wenn etwa gar noch dieser Wille sich siegreich durchsetzte, sich gegen überlegene Beherrschung des Tadellos, übertrieb Bubi Zille mit sanfter Frechheit. Ich sagte dem Schaffner einfach: Mein Name ist Hans Zille. Darauf meinte er: Ach so, Sie sind der bekannte linke Ver⸗ teidiger der Landsknechte. Ihre Kameraden warten schon oben. Und wenn Sie die Bahn nicht mehr kriegen, stellen wir schnell einen Extrazug zusammen, damit Sie das Wettspiel nur nicht versäumen. Darauf sagte ich: Dann vergessen Sie nicht, auch einen Speisewagen mit anzuhängen...

Eine Stunde dauerte die Fahrt. Der Regen klatsche ge⸗ gegen die Scheiben.

Vielleicht findet das Spiel gar nicht statt, meinte Willi Hoffmann.Wenn der Boden nicht spielfähig ist, wird der Schiedsrichter das Spiel hoffentlich absetzen und verlegen.

Das glaube ich nicht, meinte Bringhoff.Der Regen hat ja erst heute vormittag eingesetzt. Da wird der Spiel- platz sicher noch in einigermaßen brauchbarem Zustande sein...

Er sah aus dem Fenster.

Ich glaube übrigens, es klärt sich auf. Das Barometer ist seit heute morgen auch etwas gestiegen.

Bringhoff war in Sorge. Sonst hatte er vor jedem Kampf die Gewißheit gehabt, daß die Landsknechte es schaffen würden. Aber heute fehlte ihm diese Zuversichert. Er kannte den Platz des Gegners. Bei gutem Wetter war er erstklassig, aber bei schlechter Witterung einfach miserabel. Aeußerlich trat es noch gar nicht mal so sehr in Erscheinung. Aber unter der kurzen Grasnarbe war eine lehmige Schicht, die nur zu leicht die Spie⸗ ler zu Fall bringen konnte. Der Gegner war allerdings mit diesen Verhältnissen vertraut und deshalb heute entschieden im Vorteil. Bringhoff machte sich Vorwürfe.Ich hätte den Spielern Gelegenheit geben müssen, sich auch mit solchem Boden vertraut zu machen. Aber wie? Einerlei. Siegen die Geg⸗ ner, so können sie sich bei mir dafür bedanken.

Aber wenn Bringhoff dann wieder das zuversichtliche Ge sicht Theos Hansens sah, konnte er an eine Niederlage der Landsknechte nicht glauben.Mit einem solchen Mittelstürmer einen Kampf verlieren? Ausgeschlossen. Dann müßte es schon ganz schlimm kommen.

Dr. Bargmann ging durch den Wagen. In einer Ecke 500 Hugo Schmidt, Fritz Körner und Ernst Gehle beim Skat⸗ piel.

Na, wer von Ihnen hat denn das meiste Glück? erkun⸗ digte er sich lächelnd.

Och, Herr Doktor, antwortete der Rechtsaußen,wir spielen, so daß am Schluß jeder eine Kleinigkeit gewonnen hat.

technischen und taktischen Alphabetes erfolgreich behauptete, aus theoretisch aussichtsloser Lage heraus den Sieg an sich riß, dann gehört dieses Erlebnis zu den ganz großen des Lebens, die man überhaupt nicht vergessen kann.

Man behauptet bestimmt nicht zu viel, wenn man sagt, daß es gerade diese Höhepunkte im sportlichen Geschehen sind, die den Siegeslauf des Sportes vom Nord- bis zum Südpol ge⸗ bahnt haben und ihm noch weiter ebnen. Sowohl der selbst⸗ ausgeübten sportlichen Betätigung als auch der rein genießen⸗ den, zuschauenden. Könnte nicht jeder junge Mensch mit ge⸗ sunden Gliedern die Zuversicht haben, es beim Einsatz seiner

Sie können mir mal etwas helfen, rief Hugo Schmidt. Ich habe eben einen Grand ohne Vieren vergeigt. Sogar mit contra! Das ist ein Schlag ins Kontor! Ich muß gleich eine Hypothek auf meine Fußballstiefel aufnehmen. Wieviel minus habe ich jetzt eigentlich, Ernst?

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In dem Jahre war gerade die Schlacht auf dem Lechfelde, meinte Otto Drees, der gelegentlich gerne mit seinen Kennt⸗ nissen renomieren mochte.

Das ist ein schwacher Trost, lachte Hugo Schmidt.Uebri⸗ gens kenne ich diese Schlacht gar nicht. Da habe ich wohl ge⸗ rade in der Schule gefehlt.

Ich hab' 96 Gute. Weißt du denn auch, was in diesem Jahre passiert ist, Otto? stichelte Ernst Gehle.

Da war Kaiser Augustus zur allgemeinen Zufriedenheit Linienrichter in dem Länderspiel Aegypten gegen Italien! rief Adolf Müller aus dem Nebenabteil.

Laßt doch den Unsinn, brummte Fritz Körner.Wir wollen ordentlich spielen oder gar nicht.

Immer mit der Ruhe. 18. 20 22 23 Ich passe..

Ich glaube, wir müssen uns bei dem aufgeweichten Boden ganz auf halbhohes Zusammenspiel einstellen, meinte Theo Hansen zum Trainer.Und dann möglichst lange Vorlagen. Das kurze flache Kombinieren hat heute wirklich keinen Zweck.

Bringhoff nickte.

Natürlich. Sie müssen möglichst auf Bodengewinn spielen. Bloß nicht zuviel Dribbeln. Halbhohes Zuspiel, weite Vor⸗ lagen an die Flügel, genaue und wuchtige Flankenbälle zur Mitte und im gegebenen Augenblick lange Querpässe. Und gutes Kopfspiel. Darauf kommt heute auch viel an. Mit dem Regen hat wohl keiner gerechnet. Ich werde vor Spielbeginn Ihnen allen noch einige besondere Anweisungen geben.

Er wandte sich an Günter Freund.

Sie haben heute auch keinen leichten Stand. Diese nassen Bälle sind manchmal sehr heimtückisch. Hoffentlich haben Sie sich zwei Paar Wollhandschuhe mitgebracht.

Alles da, Herr Bringhoff..

Vom Bahnhof fuhren die Spieler gleich zum Platz. Pünkt⸗ lich um drei Uhr waren beide Mannschaften angetreten. Trotz des Regens, der allerdings etwas nachgelassen hatte, waren etwa fünftausend Zuschauer anwesend. Die Landsknechte spielten! Das zog immer.

Im Anfang konnte sich Theos Mannschaft schlecht zusam⸗

ganzen Persönlichkeit und seiner ganzen Energie eines Tages ebenso weit zu bringen, wie sein von Natur aus begabterer Sportkamerad, er würde es bald aufgeben, und würde der Mann hinter der Barriere beim Erleben dieser Willensleistun⸗ gen nicht gewissermaßen mit neuem Lebensmut und neuer Hoffnung für seinen Daseinskampf angesteckt werden, er würde bald einen handfesten Skat vorziehen.

Technik und Taktik sie gehören selbstverständlich zum sportlichen Kampf, denn auch im Sport gestaltet sich kein Gebild, wenn rohe Kräfte sinnlos walten. Nicht einmal beim Stein⸗ stoßen macht's die Bulligkeit. Aber Technik und Taktik, sie seien ausgeklügelt bis ins Letzte, tun's allein nicht, begeistern nicht, lassen kalt. Wir sahen's jetzt erst wieder bei den Gast⸗ spielen englischer Fußballmannschaften, wie wir es unzählig oft bei anderen Gelegenheiten schon erlebten.

Daß aber auch die Engländer in ihrer Heimat, wo das Fußballspiel kein Zuckerschlecken und keine vergnügliche Urlaubs⸗ teise durch Deutschland im Salonwagen ist, zu kämpfen ver⸗ stehen, das Letzte aus sich herausgeben, nicht nur Ballartisten sind, zeigt eine Geschichte, die zwar schon einige Jahre alt ist sie passierte nämlich im Jahre 1909 aber eine der schön⸗ sten ist, die der Sport überhaupt hervorgebracht hat.

Damals standen sich in Liverpool im Meisterschaftsspiel der diesjährige Pokalsieger Neweastle und Liverpool gegenüber. Newcastle, der Gastklub, legte vom Start weg ein mörderisches Tempo vor, alles klappte und alles gelang, während die Leute aus der Baumwollstadt sich gar nicht finden konnten, Tor folgte auf Tor und Totenstille herrschte im Rund, als Newcastle bei Halbzeit mit 5:0 in Front lag.

Liverpools Schicksal war also menschlichem Ermessen nach besiegelt. Der fanatische Anhänger des Hausherren hätte keinen einzigen Penny auf Liverpool gewettet. Match und Punkte waren hin, mußten verloren sein. Nur die Spieler Liverpools waren anderer Meinung. So sang⸗- und klanglos wollten sie nicht untergehen.

Als sie nach dem Wechsel einen Treffer erzielten, lächelte man, als sie den zweiten buchten, war man erstaunt, als der dritte in den Maschen des gegnerischen Tores hing, brüllte die Menge vor Begeisterung, als der vierte fiel, gebärdeten sich Zehntausende wie Irrenhäusler. Newcastle verteidigte sich mit allen Beinen und allen Kräften gegen das unvermutet her⸗ aufgezogene Unheil, es half nichts, unter einem Beifallsorkan hatte Liverpool zum Ausgleich eingeschossen. Nun der letzte, rasende Ansturm einer Mannschaft, deren Siegeswillen durch eine irrsinnig gewordene Menge vertausendfacht war, New⸗ castle war 615 geschlagen!

Das ist die schönste Geschichte vom bergeversetzenden Willen im Sport. Wen es im sportlichen Kampf mal schief steht und alles verloren scheint, sollte man nicht nach Entschuldigungen oder gar Sündenböcken suchen, sondern sich dieser Geschichte er⸗ innern, die so unwahrscheinlich und doch wahr ist.

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menfinden. Der nasse Boden machte ihnen viel zu schaffen. Die Vorlagen der Läufer an die Stürmer waren noch ungenau. Eine schöne Gelegenheit blieb unausgenutzt. Theo stand ganz frei. Aber als Adolf Müller das Leder abstoppen und seinem Mittelstürmer zuspielen wollte, rutschte er aus. Theo tröstete ihn.

Nur nicht die Ruhe verlieren, Adolf. erst an den Boden gewöhnen. Dann wird die klappen.

Günter Freund hatte viel Arbeit, da die beiden Verteidi⸗ ger auf dem aufgeweichten Boden ihre alte Sicherheit auch noch nicht erreicht hatten. Aber der Torwart war gut in Form. Einige scharfe Schüsse wehrte er glänzend ab. In der zwan⸗ zigsten Minute wollte Hugo Schmidt in höchster Bedrängnis das Leder an den Torwart zurückspielen. In der Aufregung war ihm die Abgabe vielleicht zu scharf gelungen. Günter Freund kam zu Fall und der Ball rollte ins Netz! Eigentor! Starker Beifall begleitete diesen ersten Erfolg, an dem die Geg⸗ ner allerdings ganz unschuldig waren. Aber die große Menge der Zuschauer setzte sich ja fast nur aus Anhängern der feind⸗ lichen Partei zusammen. Schon wurden unter dem Publikum Stimmen laut: Dies Mal schaffen es die Landsknechte vielleicht nicht. 1:01 Sollte die bislang unbesiegte Mannschaft hier ihre erste Niederlage erleben? Das wäre ein Erfolg... Und durch begeisterte Zurufe spornten sie ihre Spieler zu immer neuen Taten an.

Zweifellos waren die Gegner im Vorteil. Ein Tor Vor⸗ sprung, dazu ein Spiel auf eigenem Platz und eine begeisterte Zuschauermenge, das war entschieden ein starkes Plus.

Mit der Zeit fand sich allerdings die Stürmerreihe Theo Hansens besser zusammen, aber ein Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Karl Schäfer schoß zweimal über die Latte, und einen schön hereingegebenen Eckball köpfte Theo scharf neben das Tor. Janßen konnte sich noch immer nicht mit dem glatten Boden abfinden. Seine Vorlagen an die Stürmer waren so ungenau, daß oft genug der Gegner den Ball viel besser er reichen konnte. Aber Theo feuerte seine Mannschaft immer wieder zu neuen Angriffen an. Unermüdlich war er tätig. Einmal hatte er sich glänzend durchgespielt und wollte schon zum Schuß ansetzen, als er im letzten Augenblick sah, daß Hoff⸗ mann ganz frei und günstiger zum Tore stand. Haarscharf legte er ihm den Ball vor, aber der Linksinnen jagte den Schuß hoch über die Latte. Theo biß die Zähne zusammen.

Fortsetzung folgt.

Wir müssen uns Sache schon