Ausgabe 
25.10.1932
 
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den 28 eter, 2. und 4.

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Dienstag, den 25. Oktober 1932.

Allgemeine Hessiusche Sportzettung.

Das 6:1⸗Resultat am Sonntag beweist die Durchschlagskraft der Militärmannschaft, gegen die die 1900er, die am Vortage schon ein Spiel gegen den TWe Hausen siegreich absolviert hatten, trotz tapferer Gegenwehr nicht ankamen.

. Am Abend fand in der überfüllten Siegerehrung statt.

Aus Gießen.

1900 Gießen 2. VfB Gießen 2. 4:1(0:0).

Nach zweijähriger Pause konnten die Blauweißen den Lo⸗ kalgegner einwandfrei schlagen. VfB hat nicht mehr die guten Reservespieler wie früher, die jetzige Mannschaft hat verschiedene

gute Einzelkräfte, aber die einheitliche Linie fehlt, man sieht selten geschlossene Aktionen. Die Hintermannschaft zog sich bei dem dauernden Ansturm der 1900er noch am besten aus der Affäre. Bei den Platzherren blieb auch noch manches zu wün⸗ schen übrig, doch spielte die Elf mit großem Eifer. Das Hinter⸗ trio arbeitete nach anfänglicher Unsicherheit des linken Verteidigers zuverlässig, der Torhüter braucht allerdings kaum einzugeifen. Die Läuferreihe hat das Hauptverdienst an dem Sieg, sie war im Zerstören wie Aufbau gleich gut, der linke Läufer muß endlich frühzeitig abspielen lernen. Im Sturm wurde zu zappelig gespielt, sonst hätte durch Mittelstürmer und halbrechts drei Tore mehr fallen müssen.

VfB begann sehr gut und ließ 1900 kaum zum Zug kommen. Die Hintermannschaft ließ aber zählbares nicht zu. Allmählich kamen die Platzbesitzer stark auf und setzten dem Gegner sehr zu. Ein etwas zu harter Elfmeter wurde nicht verwandelt. Der Mittelstürmer, frei vor dem Tor, schießt darüber weg. Nach der Pause drängt 1900 weiterhin und kann der Rechtsaußen das Führungstor schießen. Kurz darauf erhöht 1900 durch Elfmeter auf 2:0. VfB ist verwirrt, doch statt die Platzherren richtig aufdrehen, lassen sie nach und die Gäste können auf 2:1 verkür⸗ zen. 1900 geht jetzt zum Endspurt vor und kann VfB in die eigene Hälfte drängen, wobei noch zwei Tore vom Mittel⸗ stürmer erzielt werden. Dem Schiri wurde das Leiten durch das faire Spiel beider Mannschaften leicht gemacht. Er war im ganzen genommen gut.

Niederweisel 1. 1900 Gießen 3. 11:0(4:0).

1900 ohne etatsmäßigen Torhüter und mehrfachen Ersatz ließ sich eine schwere Abfuhr aufbrummen, die, wenn jeder seine Pflicht getan hätte, in dieser Höhe nicht zu sein brauchte.

dugendspiele der p- Bag. 1900 Gießen 1900 Gießen A 1. Leihgestern A 7:1(3:1).

Die Blau⸗Weißen spielten anfangs nur mit 9, dann mit 10 Mann, konnten aber trotzdem das Spiel immer überlegen ge stalten. Zuerst fand 1900 sich auf dem kleinen Platz nicht zurecht und verdarb die schönsten Chancen durch Abseitsstellung. Der schlüpfrige Boden ließ ein flüssiges Kombinationsspiel schlecht aufkommen, so daß der eifrige Gegner die meisten Angriffe recht⸗ zeitig abwehren konnte. Der Schiedsrichter konnte nicht immer gefallen, auch war er zu nachsichtig, so daß das Spiel zum Schluß etwas ausartete.

1900 Gießen A 2. Muschenheim A 15:1(6:0).

Die Gäste, die erst seit kurzer Zeit zusammengestellt sind, gaben sich alle Mühe, konnten aber gegen die eingespielte A2. Jugend nichts ausrichten. Die Leistungen und das Zusammen⸗ spiel müssen noch um vieles verbessert werden, wenn Erfolge sich einstellen sollen. 1900 drängte den Gegner fast immer in seinen Strafraum zusammen und erzielte trotz der vielen Verteidiger⸗ beine 15 Tore. V.

Aus Butzbach

Das Tor⸗Resultat unserer 1. Elf beträgt 31:5. Butzbach hat gegen Laubach nicht 4:0, sondern 5:0 gewonnen.(18. 9. 32.) Fer⸗ ner hat unsere 2. Elf gegen 1900 Gießen 3. nicht 1:0 verloren, sondern 1:0 gewonnen.(18. 9. 32.) Beide Resultate waren falsch in derAp S3. vom 20. 9. 1932 gemeldet.

Aus Lollar

Butzbach 1. Lollar 1. 7:2(2:1).

Daß Lollar am Sonntag das schwerste Spiel zu bestreiten hatte, stand von vornherein fest, daß die Mannschaft aber mit einer solchen Niederlage aufwartete, überrascht ganz außer⸗ ordentlich, zumal die Mannschaft ein gleichwertiges Spiel zeigte. Sofort nach Anstoß trägt Butzbach einen guten Angriff vor, Lol⸗ lar klärt und erwidert diesen. Aber Lollar läßt sich auch zum zweiten Mal überraschen und Butzbach führt 1:0. Lollar geht nunmehr aus sich heraus. Der Sturm war aber gegenüber dem letzten Spiel nicht wiederzuerkennen. Nur der Linksaußen war gut. Die schönsten Chancen werden versiebt. Hilflo- steht er in des Gegners Strafraum und kann nicht schießen. Der beste Mann der Lollarer, der linke Läufer, versteht es besser, er schießt in der 19. Minute den lange verdienten Ausgleich. Lollar beherrscht dann das Spiel, aber Butzbach schießt ein zweites Tor und verteidigt seinen Vorsprung bis zur Pause sehr geschickt.

Nach der Pause dasselbe Bild. Lollar spielt überlegen, bringt aber dies nicht zahlengemäß zum Ausdruck. In der 4. Minute schießt Lollar wieder den Ausgleich. Schon hoffen die zahlreichen Anhänger Lollars... Da, in der 17. Minute ein Durchbruch Butzbachs. Lollars Verteidiger springt nach dem Ball, erwischt ihn mit der Hand. Elfmeter! Die gesamte Mannschaft verlor

nach diesem Erfolg der Butzbacher die Nerven und spielte so kopflos, daß die Gastgeber wenige Minuten später den 4. Erfolg buchen können. Butzbach läuft nach diesen Erfolgen zu großer

Form auf und Lollar 9 nach. 1 gleichen Abständen kann

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der Gastgeber nun noch dreimal erfolgreich sein, obwohl Lol⸗ lars Torwart noch nicht einmal schlecht war und eine höhere Niederlage verhütete.

Kritik: Lollar fing sehr gut an und ein Sieg lag immer im Bereich der Möglichkeit, bis zu dem schon geschilderten Elfer. Torwart, linker Läufer und Linksaußen waren gut, alle übrigen nur Durchschnitt. Butzbach hatte seine besten Leute im rechten Verteidiger und Linksaußen. Alle übrigen halfen an dem Siege tapfer mit. Der Schiedsrichter Eidam, Bad-Nauheim, bot nicht die beste Leistung und waren die Gäste nicht mit ihm zufrieden. Welcher Gruppe ist Herr Eidam als Schieds⸗ richter zugeteilt? Die 2. Mannschaft spielte am Vormittag in Dutenhofen und landete einen sicheren 2:0-Sieg. Seipp brachte Lollar in Führung und Hasselbach schoß das zweite Tor. Die 3. Mannschaft ging mit wenig Hoffnung mit nur 10 Mann nach Bieber und brachte die große Ueberraschung und einen 2:1-Sieg mit nach Hause. Durch diese Siege der beiden Mannschaften führen beide Mannschaften die Tabelle ihrer Klasse an. D.

(Einigen Spielern möchte ich noch raten, vor solch wichtigen Spielen abends beizeiten nach Hause zu gehen; es wäre sicherlich dann anders gekommen, trotz des Elfmeters! Euer Obmann.)

Aus Daubringen

Laubach 1. Daubringen 1. 0:1.

Ein Fußballspiel im Hexenkessel. Mit gemischten Gefühlen trat man am Sonntag die Fahrt nach Laubach an. Die gesamte Verteidigung und der Halblinke mußten ersetzt werden. Zum Spiel waren nicht allzu viel Zuschauer gekommen, aber die Er schienenen wußten ihren Mann zu stellen. Sie brachten es fertig, beide Mannschaften und den sehr gut anfangenden Schiedsrichter aus dem Konzept zu bringen. Lediglich der linke Verteidiger von Laubach, übrigens der beste Mann auf dem Platze, brachte es fertig, seine Mannschaft und die auf den Platz dringenden Zuschauer zu mäßigen, so daß das Spiel doch noch zu einem gu⸗ ten Ende kam. Als nach einigen guten Vorstößen die Lau- bacher Stürmer verschiedene Torgelegenheiten vor dem Tore verschossen, kamen einige Spieler und die harmlos Außenstehen den in Wut und diktierten allmählich das Spiel. Kurz vor Halbzeit drangen die Zuschauer ins Spielfeld, um sich mit dem Schiedsrichterauszutauschen, welcher sich einigeSchmeichel⸗ worte gefallen lassen mußte. Das Spiel selbst endete 1:0 für Daubringen. Drei regelrechte Elfer für und einen gegen Dau

Aus Wehlar

Die Liga des Sportvereins war spielfrei. Die 2. Mannschaft trat in stärkster Besetzung im Verbandsspiel Löhnbergs Liga auf eigenem Platze gegenüber und konnte einen weiteren Sieg landen. Mit 7:7 Punkten hält die Mannschaft den Erwar⸗ tungen stand; und ist im Stande die Meisterschaft in dieser Klasse stark zu beeinflussen. Der Besuch war trotz dem nicht günstigen Wetter ansprechend. Das Spiel begann mit schwung⸗ vollen Angriffen auf beiden Seiten. Nach 10 Minuten hebt Rehm⸗Wetzlar eine Vorlage von rechts geschickt über den heraus⸗ laufenden Torhüter und schiebt mit aller Ruhe zur 1:0-Führung ein. Bei Gegenangriffen erhält Löhnberg einen Strafstoß, wel⸗ cher vom Rechtsaußen flach, durch viele Beine, zum Ausgleich eingeschossen wird. Das Feldspiel ist ausgeglichen, der Sieg vollkommen offen, auch dann noch, als Löhnberg bald durch ein weiteres Tor die Führung vorübergehend an sich bringt und Wetzlar kurze Zeit später wieder durch Blech 2. mit Elfmeter ausgleicht, welcher eine sehr harte Entscheidung des Schiris war. Dann wurde Krickau-Wetzlar verletzt und mußte bis wenige Minuten vor der Pause das Feld verlassen. Während dieser Zeit war dann Löhnberg stark im Angriff, aber die Wetzlarer Hintermannschaft, besonders die Verteidigung mit Waldschmidt und Vroomen, ließ keinen Erfolg der Löhnberger zu. Auf der Gegenseite war es anders, der schnelle, gefährliche Wetzlarer Sturm kam noch bis zur Pause zu zwei weiteren Erfolgen, an welchen Rehm und Zambedri und Blech besonders Anteil hat⸗ ten. Das 4. Tor für den Sportverein fiel direkt vor dem Halb⸗ zeitpfiff und ließ den Sieg erwarten, aber nach der Pause macht Löhnberg sofort erhöhte Anstrengungen, um wieder Anschluß zu erhalten und kann auch bald ein Tor aufholen, das Ergebnis auf 4:3 stellend. Da kam eine längere Zeit, in welcher aus⸗ nahmsweise keine Tore fielen. Allmählich macht sich das bessere Stürmerspiel der Wetzlarer geltend. Nach leichter Feldüber⸗ legenheit der Einheimischen schießt Blech aus kurzer Entfernung unhaltbar ein, den Sieg sicher stellend. Löhnberg hat mit seinen Angriffen wenig Glück, verschießt auch viel. Zambedri geht mit

Aus dem Hinterland

Breidenbach Bottenhorn 2:2(0:1).

Der Bottenhorner Platz ist bekanntlich gesperrt. Die Elf muß daher dauernd aufReisen und daß sie dabei einen ganz besonders schwierigen Stand hat, läßt sich verstehen. Aber es ist zu bewundern, mit welcher Ausdauer und Energie sich jeder einzelne einsetzt, um auch auf fremden Plätzen bestehen zu kön⸗ nen. Doch wohl die allerwenigsten hatten damit gerechnet, daß die Bottenhorner in Breidenbach zu Lorbeeren kommen wür⸗ den. Aber das Spiel selbst ließ die Bottenhorner in gutem Lichte erscheinen und alles war angenehm überrascht von dem guten Können der Gäste. Unermüdliches faires Draufgängertum und blitzschnelles Weiterleiten des Balles zeichnete die Gäste be⸗ sonders aus. So kam es auch, daß die Breidenbacher bis zur Pause noch nicht so richtig mitkonnten und sich mit 01 beugen mußten. Im zweiten Akt setzten natürlich die Breidenbacher Dampf auf, die Bottenhorner mußten sich etwas zurückziehen. Durch wunderschönes Kopftor, vom Breidenbacher Linksaußen wurde der Gleichstand geschaffen. Die Einheimischen versuchten weiterhin zu Erfolgen zu kommen, jedoch die sichere Hintermann⸗ schaft der Gäste vereitelte alles. Bis dann die Bottenhorner wieder mal den Ton angaben. Eine feine Kombination schloß der Halbrechte mit unhaltbarem Torschuß ab und verschaffte seinen Farben somit abermals die Führung. Das Spiel wurde nun ungemein schnell, trotz des schlüpfrigen Bodens. Botten horn sah sich in die Defensive gedrängt, aber erst 10 Minuten vor Schluß war es wieder einmal mehr der schußsichere Halbrechte Bergen, der seiner Elf wenigstens noch einen Punkt rettete. Nach

bringen wurden nicht gegeben und das war vielleicht gut so. Daubringen versuchte sich wieder einmal mit einer zweiten Mannschaft. Klein-Lindens 1., welche zu Gast war, wurde 312 geschlagen. Es soll sehr viel zum Lachen gegeben haben, aber immerhin einen guten Anfang für die Neulinge. M.

Aus Großen⸗Bußeck

Zum Spielbericht Großen⸗Buseck 1. Garbenteich 1.

Hierzu gestattet sich der Vorstand des FC 1926 Gr. Buseck, der sich durch diese Kritik auf das Aeußerste verletzt fühlt, fol⸗ gendes zu erwidern:Es geht doch nicht an, daß ein Spieler aus Rache, weil ihm vom Schiedsrichter nichtalles erlaubt wurde, mit solchen verletzenden Erklärungen auftritt. Schläge hat es in Gr.⸗Buseck keine gegeben, obwohl die Platzordnung Mühe und Not hatte, die Begleiter der Gästemannschaft zurück⸗ zuhalten. Es gehört gewiß großer Mut dazu, zu behaupten, die Busecker Zuschauer seien auf den Schiedsrichter eingedrun⸗ gen. Jedenfalls hat Herr Enders, dem die Leitung des Spieles, übertragen war, das Spiel nach bestem Wissen geleitet. Wenn er in seinen Entscheidungen während des Spieles etwas unsicher wurde, so glauben wir erklären zu müssen, daß dies einzig und allein auf die überaus unsportliche und maßlose Kritik der Gästespieler zurückzuführen war. Nebenbei ist der genannte Herr alt genug, um sich zu verbitten, von einem jungen Manne, dem die Reife noch fehlt, sich eine derartige verheerende Kritik gefallen zu lassen. Wir treiben doch schließlich Sport um un⸗ serer Jugend willen und es entspricht durchaus nicht dem Sport⸗ gedanken, nach dem Spiel zu erklären:In Garbenteich gehen die Busecker nicht so gesund vom Sportplatz wie sie kommen.

Das ist unsere Meinung Herr B...! Der Vorstand des FC 1926 Gr. Buseck: L. Brück, 1. Vors.

Aus Alsfeld

Bebra Alsfeld 6:0(2:0).

Alsfeld trat die Reise mit einigen Ersatzleuten an, ging man doch diesem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen. Be⸗ bra, welches auf eigenem Gelände schon schwer zu schlagen ist, hatte am Sonntag leicht zu kämpfen, da schon in der ersten Viertelstunde Alsfelds bester Verteidiger durch Verletzung aus⸗ scheiden mußte; trotzdem durfte die Niederlage nicht so hoch aus⸗ fallen und müssen sich die Oberhessen für die Zukunft besser an⸗ strengen, sonst ist der Abstieg sicher.

dem Ball die Linie entlang, flankt zu Rehm, der einen sehr guten Tag hatte, welcher nach kurzem Alleingang zum 6. Tore für Wetzlar scharf und plaziert einschießt. Das spannende Spiel wurde anständig unter guter Leitung von Schiri Böcher ausgetragen.

Die 3. Elf des SpV. trug vorher ihr Verbandsspiel gegen die 1. Mannschaft von Oberndorf mit schwacher Besetzung aus und mußte eine hohe 2:8⸗Niederlage einstecken. Nach verteiltem Spiel ging Oberndorf einschließlich Elfmeter 4:0 in Führung, Wetzlar kam dann etwas auf, konnte ebenfalls zwei Tore schie⸗ ßen, aber Oberndorf zeigte sich in der Folge des Spieles als die einwandfrei bessere Mannschaft und konnte in regelmäßigen Ab⸗ ständen bis zum Schluß auf 8:2 erhöhen, nachdem die Wetzlarer ziemlich lustlos spielten. Der Schiri war gut.

Die 4. Elf des Sp. stand der 5. Mannschaft des gleichen Vereins im Verbandsspiel gegenüber. Die verstärkte 5. Garni⸗ tur konnte der Ausfstellung entsprechend einen glatten 5:1⸗Sieg landen. Beide Mannschaften bestreiten die Verbandsspiele in derselben Klasse.

Am Sonntagvormittag standen sich auf dem Klosterwald⸗ sportplatz Sportfreunde 1. gegen Hermannstein 2. gegenüber. Das Spiel gewannen die Sportfreunde glatt 7:3. Gleich nach dem Anstoß begann ein schnelles Spiel, welches deutlich die Ueberlegenheit der Wetzlarer erkennen ließ, aber in der ersten halben Stunde konnten diese keinen Erfolg erzielen. Endlich ist der Bann gebrochen und die Sportfreunde können bis zur Pause drei Tore vorlegen. Hermannstein strengt sich mächtig an und kann auch kurz nach Wiederbeginn ein Tor aufholen; aber wenige Minuten später verwandelt der Wetzlarer Mittel⸗ stürmer eine schöne Vorlage zum vierten Tor. Ein Fehler in der Wetzlarer Verteidigung nützt Hermannstein zum 2. Gegen⸗ treffer aus. Von da ab werden die Sportfreunde wieder über⸗ legen und können das Ergebnis durch drei weitere Tore auf 7:3 bis Schluß erhöhen. Das Spiel verlief sehr fair und hatte in Schiri W. Dietz einen guten Leiter. W. Z. W.

schöner Einzelleistung und scharfem Schuß mußte sich der gute

Bottenhorner Hüter geschlagen bekennen. Noch gab es einige

kitzlige Sachen vor beiden Toren, aber die Erfolge blieben aus.

So trennte man sich nach wechselvollen Leistungen Unentschieden. *

Wie hartnäckig die Kämpfe in der ersten Bezirksklasse sind und wohl auch noch werden, sieht man Sonntag für Sonntag. Nur die knappsten Resultate werden erzielt, der beste Beweis dafür, daß sich keiner unterkriegen lassen will.

Auch in Oershausen gab es einremis mit 2:2. Dies⸗ mal mußte Wallau einen Punkt in dem Marburger Vorort lassen und wohl noch weitere Mannschaften werden dort Punkte lassen müssen.

Mit demselben 22 trennten sich ferner Frohnhausen und VfB Gießen. Die Punkte-Differenzen bleiben also weiterhin sehr, sehr knapp.

In den unteren Klassen sah man einige Freundschaftstref⸗ fen: Laasphe 1. Wallau 2. trennten sich nach friedlichem, wechselvollem Kampf 414.

Das Spiel Breidenstein 1. Niederlaasphe 1. wurde beim Stande von 2:1 und nach ca. 20 Minuten Spielzeit abge⸗ brochen, weil man sich zu leicht in die Haare kriegte.

Buchenau 1. spielte gegen Holzhausen 1. nach abwechse⸗ lungsreichem und spannendem Kampf 2:2.

Die Wallauer Jugend blieb auch in Caldern sattelfest und nach überlegenem Spiel konnte ein 8:0-Sieg mit nach Hause genommen werden.