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Dienstag, den 23. August 1932.
Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung
Butzbach kommt durch, Flanke in den Strafraum, Schuß— und es heißt 1:2. Durch diesen Erfolg ermutigt, versuchen sie gleich⸗ zuziehen. Aber die Teutonen haben einen großen Tag. Alle Posten sind gleich gut. Sie spielen jetzt klar überlegen und können noch zweimal erfolgreich sein. Halbzeit. Nach der Pause versucht die Platzelf mit aller Energie das Resultat zu verbessern. Die Steinberger Läuferreihe und Verteidigung stoppen alle gutgemeinten Angriffe ab. Butzbach kämpft bis zum Schlußpfiff des gut amtierenden Schiri Kunze⸗Gießen fair weiter.— Die 1. Mannschaft der Teutonen hat ihr Selbst⸗ vertrauen wieder und alle haben Anteil an dem schönen 4.1⸗ Sieg.
Aus Steinbach
Vergangenen Sonntag weilten die 1. und 2. Mannschaften vom FSpW 1926 in Ettingshausen zu Gast und konnten trotz Ersatz zwei schöne Erfolge erzielen. Gegen 2.30 Uhr betraten die beiden 2. Mannschaften den Platz. Es entwickelte sich sofort ein flottes Spiel, indem beide Tore verschiedentlich in Gefahr kamen. Ettingshausen stellte die körperlich kräftigere Mann⸗ schaft, die sehr wuchtig und hart spielte; aber Steinbach glich dieses durch sein flinkes Spiel voll wieder auf. Das Spiel ging bis zum Schluß abwechselnd weiter, jedoch konnte keine Mannschaft Tore erzielen, obwohl Gelegenheiten gegeben waren. Das unentschiedene 070 entspricht dem Spielverlauf.
Anschließend betraten die beiden 1. Mannschaften das Feld. Steinbach griff gleich gut an, doch sah man, daß der Geg⸗ ner vorzüglich war. Trotzdem war Steinbach tonangebend und war es hauptsächlich der Mittelläufer von Steinbach, welcher ein sehr großes Spiel lieferte. Auch die Stürmerreihe unter der guten Leitung von Schmidt schaffte gut und konnte in der 15. Minute den Führungs- und damit den Siegestreffer durch Kopfball erzielen. Beide Mannschaften brachten nun durch die⸗ sen Erfolg angeschnürt ein mächtiges Tempo ins Spiel, aber zu Torerfolgen kam es nicht. Mit 1:0 wurden die Seiten gewech⸗ selt. Ettingshausen ging gleich zum Generalangriff über, um das Resultat zu verbessern, aber die Steinbacher Hintermann⸗ schaft war sehr auf der Hut und vereitelte jede für den Gegner
gegebene Chance. Steinbach hielt dem Angriff Stand. Den Steinbacher Mannschaften gebührt für ihr schönes fachliches Spiel ein Gesamtlob. H.
Aus Nauborn
Trotz der Augusthitze am Sonntag zeigten die Jugendlichen eine muntere Spielweise. Angetreten zum Freundschaftsspiel waren Schüler und Jugend Steindorfs. Die Gästeschüler zeigten einen geschlossenen und angriffswilligen Sturm und gewannen verdient mit 2:1. Die Gästejugend fand einen technisch guten Gegner. Bei den Gästen war die Verteidigung sicher und ein⸗ wandfrei, der Sturm jedoch ließ zu wünschen übrig. Gleich zu Beginn gelang es Nauborn, mit einem meisterhaft geschossenen Ball sich das Führungstor zu sichern. Zwar blieb es bei diesem Ergebnis auch in der 2. Halbzeit, obwohl Nauborns Sturm un⸗ ermüdlich bis zu Ende kämpfte. Immer wieder drängten die Gäste zum Ausgleich. Ihre Nervosität läßt kein geschlossenes Spiel aufkommen. Sogar einen Elfmeter verschießen sie. Mit 1:0 mußte sich Steindorf geschlagen bekennen.
Alus dem Hinkerland
Punktekämpfe: Vfe Biedenkopf 1.— Nspv. Wommelshausen 1. 4:1(1:1).
Wenn man auch hier allgemein den Kreisstädtern einen knappen Sieg über den vorjährigen Meister zutraute, so hatte man dies doch nicht in dieser überlegenen Weise erwartet. Bis zur Pause war der Kampf ausgeglichen und außerordentlich schnell. Die flinken Gäste hätten sich sogar einen knappen Vor⸗ sprung verschaffen können. Nachher kamen aber die Bieden⸗ köpfer groß ins Spiel, Wommelshausen sah sich in die Deven⸗ sive gedrängt und in kurzen Abständen erzielten die Kreis⸗ städter unter großem Jubel ihrer Anhänger drei feine Treffer.
Erdhausen 1.— Wiesenbach 1.(ausgefallen).
Das Spiel dürfte auf einen späteren Termin verlegt wer⸗
den, da die Wiesenbacher Verlegung beantragt hatten. Breidenstein 1.— Frechenhausen 1. 5:0.
Das Ergebnis drückt eine glatte Ueberlegenheit der Brei⸗ densteiner aus, die man auf dem Spielfeld bestätigt sah. Gut aufgelegt waren die Stürmer der Einheimischen, wovon der kleine brillante Mittelstürmer ein Sonderlob verdient. Die Gäste mußten, tapfer und fair spielend, die bessere Spielweise der Breidensteiner ohne weiteres anerkennen.
*
Wallaus Zweite holte sich einen verdienten 3:1-Sieg in Nieder⸗Laasphe.
Eine Ueberraschung gab es in Biedenkopf, wo die dortige „Zweite“ die erste Elf von Buchenau, die ganz und gar nicht auf der Höhe zu sein scheint, 3:2 hineinlegte. Freundschaftstreffen:
SVp 09 Corbach 1.— JV Wallau 1. 1:2(1:1).
Endlich scheinen sich die Wallauer wieder auf ihre frühere Spielweise zu besinnen. Wenn auch der Sieg etwas knapp aus⸗ gefallen ist, so war doch Wallau wieder einmal eine Kampf⸗ einheit von bester Qualität. Es gelang bald dank der wunder⸗ baren Anterstützung der Läuferreihe das Mannschaftsgefüge in ein harmonisches Ganzes zusammenfließen zu lassen, wobei Schnelligkeit und Gewandheit besonders hervorstachen. Auch die Abwehr war ganz auf dem Posten. Wenn jedenfalls die Schießerei im Sturm so geklappt hätte wie die Spielerei, wäre eine eindeutige Niederlage des Gastgebers nicht zu vermeiden gewesen. Aber die Wallauer Stürmer spielten sich immer und immer wieder schön durch, standen ganz frei, um dann immer noch vorbei oder dem Torhüter in die Hände zu schießen.
Zu loben ist die Corbacher Gastfreundschaft. Dann hatten die Gastgeber einen Platz, wie man ihn sich herrlicher gar nicht vorstellen kann. Die Elf der Corbacher zeigte verschiedenemal blendende Leistungen, wenn auch die Zusammenarbeit dann wieder zusammensackte. Die Hintermannschaft, sowie die linke Sturmseite waren besonders gut besetzt.
Das erste Tor erzielte Wallau durch seinen Mittelstürmer
im Anschluß an eine mustergültige Kombination. Durch den Halblinken konnten die Covbacher bis zum Seitenwechsel gleich— ziehen. Nachher wurden die Wallauer überlegen, der Gegner mußte sich viel auf Abwehr beschränken. Trotz der klarsten Sachen gelang aber nur noch der Siegestreffer durch Bonacker 2.— Die Leitung hatte ein Corbacher Schiedsrichter inne, der den Gästen vieles verdarb.
Dillenburg 1.— Breidenbach 1. 49(2:4).
Die neun Tore der Breidenbacher Stürmer besagen wieder alles. Da wurde vor dem Tore nicht gezögert, oder etwa noch⸗ mal hin und her kombiniert, sondern aus jeder Lage sausten die Schüsse auf das Tor des Gastgebers. Diesmal klappte es zwar in der Hintermannschaft nicht immer wie sonst, aber es langte immer noch zu einem eindeutigen Sieg. Trotz der Breidenbacher Ueberlegenheit war der Kampf spannend, zumal die Dillenburger sich bemühten, die Breidenbacher Spielweise nachzuahmen.„oh“
Großes Lehr⸗ und Werbespiel
1900 Gießen A 1.— Spiel⸗Vereinigung Fürth A 1.
Da bekanntlich der zuverlässige Ersatz für die Senioren⸗ mannschaften wohl meist nur aus den eigenen Jugendabteilungen entnommen werden kann, ist es für jeden Sportverein, wenn er nicht an auswärtige, oft unbekannte Spieler gebunden sein will, zwingend notwendig, für den erforderlichen Nachwuchs, also für eine gute und zahlreiche Jugend— sowie Schülerabtei⸗ lung Sorge zu tragen. Daß dieser Standpunkt auch von der Spielvereinigung 1900 vertreten wird, beweist die große Ju⸗ gendabteilung dieses Vereins, die ohne Arbeit, Mühe und Un⸗ kosten in der jetzigen schweren Zeit zu scheuen, auch in diesem Jahre wieder über 80 Köpfe zählt. Die finanzielle Notlage nicht nur der meisten Spieler, sondern auch der Vereine erlaubt es aber nur, die Wettspiele mit den Gegnern der näheren Am⸗ gebung auszutragen. Unter diesen befinden sich aber keine Mannschaften, die spielerisch so besonders hervorragen, daß man mit ihnen wirkliche Lehr- und Propagandaspiele veranstalten könnte, die in erster Linje im Interesse der Aus- und Fortbil⸗ dung aller Jugendlichen erforderlich sind und sich zugleich als hervorragendes Werbemittel für unsern Fußballsport aus⸗ wirken. Aus diesen Gründen ließ der Jugendausschuß in den letzten Jahren stets einige Jugendmannschaften von namhaftem Ruf der süddeutschen Großvereine kommen, die hier ihr Können unter Beweis stellen mußten. Auch in diesem Jahre soll in demselben Sinne fördernd auf die Jugend und unsere Bewe⸗ gung eingewirkt werden. Zum ersten Lehr- und Propaganda⸗ spiel wurde daher sofort ein ganz großer Gegner verpflichtet, und zwar die A. 1. Jugend des früheren deutschen Meisters, der bekannten Spielvereinigung Fürth, die außer hier noch in Wetz⸗
Leichtathletik
lar und Marburg antritt. Daß diese Jugend etwas kann, steht fest, denn neben einem guten Trainer hat sie in ihrer Meister⸗ liga den besten Lehrmeister. Daß sie dieser nachahmt und sich schon vieles von dem Können des ehemaligen Meisters angeeig⸗ net hat, beweisen ihre erzielten Erfolge.(12 Jahre Gaumeister im Bezirk Nürnberg⸗Fürth und Sieger in vielen Pokalturnie⸗ ren.) Der Jugendausschuß hat nichts gescheut, um diesen Geg⸗ ner nach Gießen kommen zulassen, weil er erwartet, daß alle Ju⸗ gendlichen u. Schüler von diesem Spiel nicht nur in spiekerischer Hinsicht, sondern auch in sportlicher Beziehung etwas lernen. Und so kann man nur wünschen, daß dies erste der Lehr⸗ und Propagandaspiele nicht nur ein Erfolg, sondern sofort ein gro⸗ ßer Erfolg wird und damit die Gewähr für die Durchführung der weiteren vorgesehenen Spiele dieser Art gibt. V.
Was man amtlich hört
Der Fußball⸗Sachbearbeiter des Gaues Gießen-Wetzlar teilt mit: Die Terminlisten sind bis Freitag, den 26. 8. fertig und können abgeholt werden. In der nächsten Ausgabe der „A9 S3“ erscheinen die Termine für den 11. 9. mit Angabe des Schiedsrichters und dann fortlaufend in jeder Ausgabe.
Vereine, die noch mit Pauschalsteuer der vorjährigen Se⸗ rie rückständig sind, können an der Verbandsrunde 1932/33 nicht teilnehmen, bis Rückstände eingezahlt sind. Spiele werden je⸗ weils in der Woche durch Karte wieder abgesetzt, wenn Beleg über Einzahlung beim FSB nicht vorliegt.
Das Gnadengesuch des SC 1920 Herbornseelbach für die Spieler R. Welsch und E. Bott ist von der Spruchkammer des WoW aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnt worden. Eine erneute Eingabe der Sport-Vgg. 1911 Dillenburg zwecks Begnadigung des Spielers Rosemann ist auch von der Spruch⸗ kammer des WSW abgelehnt worden.
In der Untersuchungssache gegen Borussia Fulda wegen des Spielers Konrad Maisel hat die Spruchkammer die Akten an den V.⸗V. des WSV zurückgegeben.
Der Gauvorsitzende des Gaues Dill, Herr Hoffmann, hat sein Amt niedergelegt. Zuschriften sind an den Gau⸗ Geschäfts⸗ führer Göbel zu senden.
Ueber den Fußball⸗Verein Haiger(Dillgau) ist Spielsperre verhängt worden.
Der Gau⸗Fußball⸗Sachbearbeiter Adolf Müller, Frohnhau⸗ sen(Dill), hat bis zum außerordentlichen Gautag die Ge⸗ schäftsführung der Schiedsrichter⸗Vereinigung des Gaues über⸗ nommen.
Die Verbandsspiele im Gau Dill beginnen am 11. Septem⸗ ber 1932.
Für die Festsetzung der Spieltermine in der Nachrunde des Gaues Marburg haben die Vereine bis spätestens 15. September 1932 dem Gau⸗Fußball⸗Sachbearbeiter ihre Wünsche mitzuteilen.
Deuljthe Leichtathleten in Ehikago erfolgreich
Auf dem weltberühmten Soldiers Field in Chikago, wo einst der Weltmeisterschaftsboxkampf zwischen Dempfey und Tun ney stattfand, trafen sich im Anschluß an die Olympischen Spiele noch einmal die Leichtathleten von zwölf Nationen zu einer Veran⸗ staltung, die jedoch bei dem herbstlich kühlen Wetter nicht den erwarteten Publikumserfolg hatte. Nur etwa 35 000 Zuschauer hatten sich eingefunden, doch mögen auch die Eintrittspreise et⸗ was schuld daran gewesen sein. Anscheinend hatten sich die Veranstalter mit einem Preis von zwei Dollar pro Platz ver⸗ kalkuliert. Die teuren Plätze waren nur wenig besetzt, während die billigeren Plätze alle verkauft worden waren. Kurz vor Beginn wurde von der Menge auch noch der Innenraum ge— stürmt, wodurch die Laufbahn, die schon vorher keinen allzu guten Eindruck gemacht hatte, noch weiter verschlechtert wurde.
Mit dem Start zum 110⸗Meter⸗Hürdenlauf wurden die sportlichen Wettkämpfe eingeleitet, wobei Deutschland durch Wegener vertreten war. Sieger wurde der Amerikaner Beard in 14,9. Wegener mußte mit dem fünften Platze vorlieb neh⸗ men. Im 100⸗Meter⸗Lauf befanden sich die Deutschen Hendrix und Borchmeyer. Metcalfe ging sofort in Front, gefolgt von dem Italiener Salviati und den beiden Deutschen Borchmeyer und Hendrix. Borchmeyer schob sich an die zweite Stelle vor. Die Zeit des Siegers mit 10,3, also Weltrekordzeit, spricht für die Schärfe des Kampfes. War bei diesem Lauf der Jubel der Zuschauer groß, kam das Publikum erst so recht bei Austra⸗ gung des 800⸗Meter⸗Laufes auf seine Kosten. Die beiden Deut—⸗ schen Danz und Dr. Peltzer hatten die Innenseite, während auf den Außenstartplätzen der Kanadier Edwards und der Amerika⸗ ner Hornbostel Aufstellung nahmen. Auf den letzten 100 Metern riß sich der Stettiner zusammen und zeigte einen phantastischen Endspurt. Den Amerikaner Hornbostel konnte er noch über⸗ spurten, den Kanadier erreichte er aber nicht mehr. Edwards siegt in 1:55,.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete das Revanche— treffen des Amerikaners Hill mit dem Finnen Lethinen über 5000 Meter. Dazu kam, daß in letzter Minute auch noch der Pole Kusoczinsti, der in Los Angeles an diesem Wettbewerb wegen wundgelaufener Füße nicht teilnehmen konnte, nachgemeldet hatte. Plötzlich bei 1600 Meter gibt der Finne unerwartet weit vor Hill liegend, auf. Mit fünf Meter Vorsprung siegt Kosoczinski in 14:59,9 vor dem Amerikaner Hill. Im 100-Me⸗ ter⸗Lauf der Frauen gab es gleichfalls einen polnischen Sieg, und zwar durch Frl. Walasiewiecz. Sie belegte den ersten Platz in 11,9. Mit einer ausgezeichneten Leistung wartete die Polin Weiß im Diskuswerfen der Frauen auf. Sie konnte mit einer Weite von 41,84 Meter die Leistung der Amerikanerin Copeland in Los Angeles um über einen Meter überbieten. Der 400⸗ Meter⸗Hürdenlauf wurde eine Beute des Italieners Facelli, der das Rennen in 52,5 gewann. Im Weitsprung mußte sich der Olympiasieger, der Neger Gordon, diesmal mit dem dritten Platz begnügen. Sieger wurde der Neger Cator- Haiti, der Zweite bei den Olympischen Spielen in Amsterdam und Welt⸗ rekordinhaber mit 7,51 Meter. Das Kugelstoßen wurde eine Beute des Olympiasiegers Sexton-US A. mit 15,60 Meter vor dem Finnen Järvinen. Der Deutsche Hirschfeld mußte mit dem
dritten Platze vorlieb nehmen. Den 200⸗Meter⸗Lauf der Frauen holte sich ebenfalls die Polin Walasiewicz in der ausgezeichneten Zeit von 24,1, womit sie einen neuen Weltrekord aufstellte. Der 200⸗Meter⸗Lauf wurde ein deutscher Erfolg. Borchmeyer siegte unangefochten in 21,2 Sek., von Anfang an in Front lie⸗ gend. Zwei Meter zurück kam der Finne Strandvall ein, der kurz vor dem Ziel den Deutschen Hendrix passieren konnte, der sich mit Brustbreite geschlagen bekennen mußte. Im 1500⸗Me⸗ ter⸗Lauf gab es einen Sieg des Amerikaners Frank Crowley in 4:38. Das 3000⸗Meter⸗Hindernislaufen sah den Amerikaner MacCluskey als Sieger in 9718. Den Hochsprung gewann der Amerikaner Willi Ward mit der ansprechenden Leistung von 1,88 Meter. Im 8o-Meter⸗Hürdenlaufen der Frauen gab es einen kanadischen Sieg. Das Diskuswerfen brachte den deut⸗ schen Teilnehmern durch Hirschfeld wenigstens einen guten zwei⸗ ten Platz und durch Sievert auch noch den dritten Platz. Sie⸗ ger wurde aber der Amerikaner Laborde mit einer Weite von 47,39 Meter. Im 400⸗Meter⸗Lauf startete wieder Dr. Peltzer, der sich aber hier nicht zur Geltung bringen konnte. Sieger wurde der Amerikaner Fouqua in 47,8. Eine Negermannschaft startete für USA. in der 4⸗mal⸗100⸗Meter⸗Staffel, gegen die nur Italien antrat. Die Neger siegten in 42 Sek., ohne sich, mit Tolan und Metcalfe am Schluß, besonders anstrengen zu müssen. Als man zur letzten Konkurrenz, dem 10 000⸗Meter⸗ Lauf, aufrief, war es bereits Mitternacht geworden. Der Deutsche Syring beendete das Rennen als Sieger in der Zeit von 32.24.
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Athletikkämpfe auf der Hessenkampfbahn
Die bezirksoffenen Leichtathletik-Wettkämpfe des VfL Hes⸗ sen⸗Preußen Kassel hatten nicht nur die Beteiligung gefunden, wie man erwartet hatte. Die Wettkampffreudigkeit scheint bei einigen Vereinen erheblich nachzulassen. Bei den Frauen war nur Hessen-Preußen vertreten. Von den Ergebnissen ist der 200⸗Meter⸗Lauf von Klee(ASC Göttingen) in 22,4 Sekunden bemerkenswert, der auch die 100 Meter in 11,1 gewann. Walpert lief über 5000 Meter diesjährige Kasseler Bestzeit in 16.30, und Knappe sprang 6,55 Meter weit. Anschließend an die Leichtathletik-Wettkämpfe fand ein Fußballspiel Hermannia— Hessen-Preußen statt, das Hermannia 6:1 gewann.
Rekorde auch im Besuch und in den Einnahmen
Bei den 10. Olympischen Spielen in Los Angeles sind nicht nur in den Kämpfen die alten Weltrekorde serienweise gestürzt, auch in manch anderer Hinsicht wurden Ziffern aufgestellt, die man bei ähnlichen Anlässen noch nicht verzeichnet hat.
Die Gesamtbesucherzahl der Spiele stellt sich auf zirka 1% Millionen. Davon entfallen auf die Leichtathletik 500 000, auf die Schwimmkämpfe 150 000, auf die Eröffnungs- und Schluß⸗ feiern etwa 200 000 Menschen. An den Hauptkampftagen der Ruderer fanden sich jeweils 75000 Menschen ein. Im Audito⸗ rium waren täglich an die 10000 Besucher. Hinzu kommen noch die Massen, die beim Reitturnier, beim Segeln, bei den Radrennen auf der Bahn und auf der Straße, bei den Schützen und Fechtern versammelt waren. Die Gesamteinnahmen werden auf ungefähr 3 Millionen Dollar geschätzt.


