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Dienstag, den 20. September 1932
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
Nr. 38
werden zu lassen; bei 20 ausgetragenen Spielen(in Südhanno⸗ ver streikt man stellenweise) ist nur Sport Kassel ohne Punkt⸗ verlust geblieben, dagegen haben alle anderen beteiligten 8 Ver⸗ eine durch Niederlagen oder Unentschieden schon mehr oder we⸗ niger Punkte eingebüßt.
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Der vierte Spieltag der Bezirksliga brachte außer der einen, dafür aber auch ziemlich hohen Niederlage in Fulda den. Kasseler Vereinen auf der ganzen Linie Erfolge über die Pro⸗ vinzvereine ein; allerdings war dabei laut Berichten mehrfach das Glück sehr auf ihrer Seite. Die Tabelle sieht nun so aus:
Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Kurhessen⸗Kassel 3 3 0 0 14:1 60 Borussia Fulda 3 3 0 0 1525 60 SC. 03 Kassel 3 2 0 1 10:6 4:2 Spielverein Kassel 3 2 0 1 8:11 42 VfB. Kurh. Marburg 4 1 2 1 5:4 44 Tura Kassel 3 1 1 1 8:10 33 Herm. Kassel 3 1 1 1 3:4 3:3 Hessen⸗Hersfeld 3 1 0 1 72 10 2:4 SC. 05 Göttingen 3 0 0 3 6:13 0:6 Germania Marburg 4 0 0 4 5817 0˙8
Wie nicht anders zu erwarten, sind alle Spiele dieser Klasse bisher hart auf hart ausgetragen worden; so wird es wohl auch weiter gehen. Wenn dabei hier und da leichtere Verletzungen vorkommen, ist das nicht zu verwundern; dagegen kann man nicht verstehen, wenn sich Spieler derselben Partei gegenseitig wehe tun; das kann nur einem Kampfesübereifer zugeschrieben werden, den die Betreffenden eigentlich an dem Gegner aus⸗ lassen wollten, und das deutet doch immer auf eine unfaire Spielweise hin. Dieser Fall ist aus Fulda vom Spielverein Kassel berichtet worden, und Unfairnis hat der Kasseler Bericht auch einigen Spielern des Sportklubs 03 Kassel gegen die
Aus Wehlar
Wetzlarer SpV.— Wallau FV 1:1(0:1).
Auch dieses Spiel brachte den Wetzlarern nicht die ge⸗ wünschte Wendung in der Tabelle. Nach dem unglücklichen Start der ersten beiden Spiele wirkt das Ergebnis mager. Das Unglück verfolgt die W.⸗Elf weiter, Benner 1. stürzte am Sonntagvormittag so schwer mit dem Rad, daß er das Bett hüten mußte, Ackermann hatte am Samstag einen Motorrad⸗ Unfall und konnte mit verletztem Knie nicht seine übliche Lei⸗ stung vollbringen. Immerhin war die Elf im Spiel etwas über⸗ legen, der Sturm konnte aber die oft schönen Kombinationen nicht erfolgreich abschießen. Das einzige Tor wurde von Diehl durch Elfmeterstoß erzielt, Die Wallauer waren in ihrer Spielweise schneller und kräftiger, in dem Torwart, Mittel⸗ stürmer und linken Verteidiger hatten diese besonders gute Stützen, jedoch spielt letzterer oft etwas hart. Das Spiel bei⸗ der Mannschaften stand auf keinem besonderen Niveau; man muß jedoch berücksichtigen, daß das hohe, nasse Gras auf dem Platze eine genaue Ballbehandlung erschwerte. Schiri Dietz⸗W. leitete in gewohnt sicherer Art.
Die 2. Elf des SpV. konnte in Ehringshausen gegen deren erste Mannschaft ein Anentschieden erkämpfen. Ehringshausen ging zunächst in Führung. Wetzlar hatte in Form eines Elf⸗ meters eine gute Ausgleichsmöglichkeit, welche aber Plech ver⸗ schoß. Nach der Pause erhöhte Ehringshausen durch Verwand⸗ lung eines Elfers von Nell auf 2:0. W. wurde dann gegen Schluß überlegen, holte ein Tor durch Mignon auf und Rehm konnte eine Flanke von Schindler wenige Minuten vor Schluß zum Ausgleich verwandeln. Nach Ansicht der Ehringshausener soll der Ball vorher ausgewesen sein. Die Entrüstung gegen diese Entscheidung hatte nach dem Spielende noch unliebsame Folgen.
Pause durch Bährwinkel aus.
Marburger Kurhessen vorgeworfen. Hier hat der Schiedsrichter aus Göttingen versagt, als der Kampf hart wurde: er ließ die Zügel schießen und schritt gegen die dadurch hervorgerufenen „kleinen Gemeinheiten“ und„Unfairheiten“ der Kasseler nicht streng genug ein. Es liegt klar auf der Hand, daß unter sol⸗ chen Verhältnissen die„faire“ und auch„zweifellos bessere“ Mannschaft leiden muß, so daß sie keine Erfolge erringt; ganz verwerflich ist es aber, wenn das Publikum ohne jede Objektivi⸗ tät für seine Partei eintritt und damit deren Unsportlichkeiten beifällig unterstreicht.— Am 25. September finden 4 Spiele statt: Germania Marburg— Tura Kassel, Hessen Hersfeld— Borussia Fulda, Spielverein Kassel— SC 05 Göttingen, Hermannia Kassel— Kurhessen Kassel. In der Gruppe Lahn der 1. Bezirksklasse geht auch nicht alles nach Wunsch der Vereine, das haben, wie schon die Spiele vorher, so auch die Resultate des vergangenen Sonntages wieder deutlich gezeigt, und wenn man den Dingen ohne die Voreingenommenheit eines Parteigängers gegenüber⸗ steht, dann muß man auch weiterhin mit Komplikationen rechnen, die eine Voraussicht der Entwickleung unmöglich machen.— Auf den 25. September sind drei Spiele angesetzt: Spielogg. 1900 Gießen— Breidenbach, Bottenhorn— VfB Gießen. Ockershausen— SW Wetzlar.
Die Paarungen sind sehr interessant und lösen unter Be⸗ rücksichtigung der bisherigen Spiele die Fragen aus:„Wie wird Breidenbach auf großem fremdem Platze zum ersten Male abschneiden? Wird der VfB auf dem ungewohnten Ge⸗ lände Bottenhorns sich durchsetzen oder nicht zurechtfinden? Kann Wetzlar in Ockershausen Punkte erben oder muß es sie dort lassen?“ Das Raten bleibt einstweilen den Lesern über⸗ lassen; die Antwort wird erst durch die Spiele selbst geliefert.
Die 3. Elf brachte überraschend einen hohen 5:0-Sieg gegen die erste von Braunfels fertig, welche durch Wörner und Hun⸗ ger(früher SpV. W.) verstärkt antrat. Die Braunfelser Mann⸗ schaft ist bei weitem nicht so schlecht als das Resultat vermuten läßt. Trotz der sehr guten Ausstellung der W. hat der Braun⸗ felser Hüter die Hauptschuld an der Niederlage, welcher einige Bälle leicht passieren ließ, wodurch der Braunfelser Mannschaft die Lust am Spiel verging, zumal die Punkte vor dem Spiel bereits an Braunfels vergeben wurden.
Die 4. Mannschaft trat in Büblingshausen gegen deren 2. Elf mit nur 8 Mann an und verlor hoch 61 Galbzeit 0:1).
Die 1. Jugend konnte in Schwalbach einen 91Sieg lan⸗
den; dagegen verloren die Schüler des SpV. 61 in Steindorf
überraschend hoch.
Am Samstag stellte sich der VfL. erstmalig mit einer Fuß⸗ ballmannschaft in Niedergirmes vor. Als Gegner stellte der SC. eine kombinierte Elf aus Spielern der 2. Mannschaft und der A.⸗H.⸗Mannschaft, verstärkt durch Kling, welcher auch den Hauptanteil an den 6 Toren für N. hatte. R. ging zuerst in Führung. Nach verteiltem Spiel glich der VfL, noch vor der Kurz vorher wurde der Mittel⸗ läufer Waldschmidt, VIL., stark verletzt und mußte ausschei⸗ den, wodurch die Elf sehr geschwächt wurde. In der Pause wechselte der VfL. mehrere Spieler probeweise aus, um eine bessere Ausstellung für die Zukunft heraus zu bringen. Nach der Pause kam N. durch 2 Selbsttore der noch unsicheren VfL⸗ Verteidigung zu einer 3:1⸗Führung. Die VfLer konnten dann eine Zeit lang drängen, jedoch ohne Erfolg. Auf der Gegenseite ist es Kling, welcher Flanken von Dietz verwandelt und somit die Tordifferenz wesentlich erhöht. Nach verteiltem Spiel holt Bährwinkel ein Tor auf und der alte Kämpe Voß erzielt im
Alleingang mit schönem flachen Schuß das dritte und letzte Tor für VfL. Auch N. ist noch einmal erfolgreich, so daß das Spiel am Schlusse 6:3 für Niedergirmes lautet. Die VfL-Elf ist noch unausgeglichen, gute Spieler stehen neben Anfängern. Im Sturm wurden zeitweise gute Ansätze zur Kombination gezeigt, aber das Schießen will gelernt sein, der plazierte Torschuß ist schwerer als der Torwurf! Das Stellungsspiel, welches beim Handball ähnlich ist, kam den Spielern zum Vorteil. Die Haupt⸗ sache für den VfL ist nicht das Resultat, sondern die Tatsache, daß ein Anfang gemacht ist.
Am kommenden Sonntag tritt der Vfe im 2. Spiel den Sportfreunden im Anschluß an ein Handballspiel auf dem Klo⸗ sterwaldsportplatz gegenüber.
Die Sportfreunde, welche entgegen unserer letzten Ver⸗ öffentlichung die endgültige Aufnahme in den WSV. noch nicht erhalten haben, hatten am Sonntag auf eigenem Platze in Steinbachs 1. Mannschaft einen starken und gleichwertigen Gegner. Der Spielverlauf entspricht dem Ergebnis von 574 für Steinbach. Bei der Gleichwertigkeit beider Mannschaften waren die Gäste die glücklicheren. Die Wetzlarer mußten die erste halbe Stunde mit nur 10 Mann spielen, gingen aber trotz⸗ dem in Führung. Den 2:0⸗Stand glichen aber die Steinbacher bis zur Pause aus, kamen nach dieser in Vorteil, aber die Rot⸗ weißen konnten beim Stande 4:3 für Steinbach abermals aus⸗ gleichen. Der Sieg stand dauernd in Frage. Steinbach war der Glücklichere, denn kurz vor Schluß gelang ihnen noch ein 5. Treffer.
Der kommende Samstag ist für den Wetzlarer Sport von besonderer Bedeutung, denn der Sportverein stellt erstmalig eine Boxermannschaft, abend 8 Uhr, im Schützengarten der Ein⸗ tracht Frankfurt gegenüber. Wenn auch die Frankfurter durch ihre besonderen Kräfte und Ringerfahrung als sichere Sieger erwartet werden, finden wir doch in der Wetzlarer Vertretung bekannte, kampferprobte Boxer, wodurch sehr spannende Kämpfe zu erwarten sind. Das Interesse für diesen Kampf ist in Wetz⸗ lar sehr groß. W. 3. W.
Alls Leihgestern
VfB Gießen 2.— Leihgestern 1. 2:4(1:0).
Leihgestern 2.— VfR Lich 2. 6:0(2:0).
Klein⸗Linden Igd.— Leihgestern Igd. 1:1. Vfch Gießen Sch.— Leihgestern Sch. 1:0(1:0).
Die Spielvereinigung Leihgestern hatte am vergangenen Sonntag alle ihre Mannschaften auf dem Plan. Die 1. Mann⸗ schaft trat mit sehr gemischten Gefühlen in Gießen an, denn sie war gezwungen, mit nur 10 Mann zu spielen, da der Tormann ohne weiteres nicht antraten. Aber die kampferprobten Leih⸗ gesterner haben es doch geschafft. Die VfBer brachten zwar eine etwas harte Note ins Spiel, doch auch diesem war Leihgestern gewachsen und konnte nach überaus hartem Kampf mit 42 Toren als Sieger den Platz verlassen. Ein weiter erzieltes Tor wurde vom Schiri nicht gewertet.
Die 2. Mannschaft hatte die gleiche von VfR. Lich im Ver⸗ bandsspfel zum Gegner. Es dauerte geraume Zeit, bis sich die Platzelf gefunden hatte. Die Gäste waren sehr auf Kampf ein⸗ gestellt, während es bei den Platzbesitzern vorerst gar nicht klap⸗ pen wollte. Endlich in der 28. Minute klappte es. Der Mittel⸗ stürmer gab das Signal und in regelmäßigen Abständen konnte Leihgesterns Sturm noch fünfmal erfolgreich sein, darunter war ein Elfmeter. Der Kampf war hart, auch waren die Gäste reich⸗ lich laut. Der Schiedsrichter war gut.— Die Jugend weilte zum Rückspiel in Klein⸗Linden und erzielten dieselben ein ge⸗ rechtes Unentschieden: 11.
Die Schüler waren bei den Schülern von Gießen VB, um ebenfalls ein Kückspiel zu erledigen. Aber gegen eine solche körperlich starke Schülermannschaft in Gießen waren die Klei⸗ nen aus Leihgestern, die sie dort vorfanden, machtlos. Das Vor⸗ spiel endete 310 für Leihgestern.
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Die Landsknechte
Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (20. Fortsetzung.)
Sie lag in seinen Armen. Mit zärtlichen Augen sah der junge Mittelstürmer auf ihren blonden Bubenkopf. Hell schien der Mond in die efeuumsponnene Veranda. Ein leiser, warmer Wind bewegte die bunten Lampions.
„Wie schön ist es hier,“ flüsterte Marieliese, ganz hingegeben der Stimmung des Abends.
Sie tanzten schweigend, bis die Melodie verklang.
Theo schenkte Wein in die Gläser.
„Danke, mir nicht mehr.“
„Ein letztes Glas,“ bat er mit einem sehnsüchtig heißen Lächeln und blickte tief in Marieliesens Augen.
„Auf ein recht baldiges Wiedersehen... Marlies!“
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Sie tranken die Gläser bis zur Neige leer. Marieliese stand auf und lehnte an der offenen Tür der Veranda. Theo folgte ihr und trat hinter sie.
Goldig schimmerte ihr Haar. Ein zarter Glanz lag auf ihrer von Sport, Luft und Sonne getönten Haut.
„Welch eine Nacht,“ sagte sie so leise, daß er es kaum hören konnte.
Der Vollmond schien auf das herbstbunte Laub und vom See her klang der zärtliche Ruf der Nachtschwalben. Theo nahm Marliesens Hand und hielt sie wunschlos in der seinen...
Die Morgensonne lag hell und warm auf dem Frühstückstisch. Spiegelblank schimmerte der See herüber. Kein Luftzug kräu⸗ selte seine Oberfläche.
„Mit dem Segeln ist es heute nichts, Marlies,“ sagte Theo und sah in die Ferne.„Hättest du Lust zu einer Ruderpartie? Wir können dann auf der anderen Seite anlegen und einen Morgenspatiergang durch den Wald machen.“
„O ja,“ stimmte sie angeregt zu.
Sie fuhren über den schilfumkränzten See. am Steuer. Theo hatte seine Jacke ausgezogen. Bei
Marieliese saß jedem
Riemenschlag glitzerten die aufsprühenden Wassertropfen in der Morgensonne wie silberne Perlen...
In einer halben Stunde waren sie an der anderen Seite. Theo sprang an das Ufer und legte die Bootskette um den Pfahl.
„Hier an der Landungsstelle ist es feucht und moorig, Mar⸗ lies. Du bekommst nasse Füsse. Wart, ich will dich ein Stück tragen.“
Er nahm sie in seine starken Armee und spürte kam die Last... Hand in Hand gingen sie durch den Wald. Auf einer Lichtung blieben sie stehen. In breiten, hellen Streifen fiel die Morgensonne durch das herbstbunte Laub.
„Ich will ein paar Blumen pflücken,“ sagte Marieliese.„Da hinten am Waldrand steht wilder Mohn.“
Theo legte sich in das lange, weiche Gras und schloß die Augen.. Als er sie wieder öffnete, saß Marieliese neben ihm, den Schoß voll Blumen.
„Habe ich geschlafen, Marlies?“ fragte Theo leise und zärt⸗ lich.
„Ja,“ lachte sie.„Hast du etwas Schönes geträumt.. 2 Aber sieh mal, was für feine Herbstblumen ich gefunden habe: Maßliebchen, Tausendgüldenkraut, roter Mohn und silberhelles Wollgras. Daraus binde ich mir jetzt einen Kranz... Du bekommst auch einen, Theo. Aus Eichenblättern. So viele Fußballsiege hast du schon errungen und nie einen Kranz erhal⸗ ten. Aber ich will dich krönen.“
Sie beugte sich ein wenig über ihn und ließ ihre Hand durch sein helles blondes Haar gleiten.
„Daß ich an einem spielfreien Sonntag noch einmal einen Siegerkranz bekommen würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Aber eigentlich müßtest du elf binden, Marlies. Für jeden Spieler der Mannschaft einen Kranz.“
„Du bist doch der Spielführer, Theo, und trägst ihn für alle.“
Der junge Fußballspieler verschränkte die Armee hinter dem Kopf und sah in den blauen Herbsthimmel.
„Wenn du im nächsten Jahr zurückkommst, Marlies, dann wollen wir wieder hierher gehen, nicht wahr?“
„Dann ist Mai,“ sagte sie und ließ die Hände in den Schoß sinken.„Im Herbst nehmen wir Abschied, im Frühling sehen wir uns wieder.“
Nach einer Weile erhob sie sich und setzte den fertigen
Blumenkranz auf ihr blondes Haar. Hell leuchteten die roten Mohnblüten. f
„Gefall ich dir so?“
Theo war aufgesprungen.
„Wunderschön siehst du aus, Marlies!“ rief er und betrach⸗ tete sie andächtigt.„Wie eine Waldprinzessin!“
„Ist das wahr? Jetzt will ich dir den Eichenkranz aufsetzen, Theo. Du mußt den Kopf etwas neigen,“
Sie drückte ihm den grünen Blätterkranz auf sein krauses, blonde Haar. Ihm schoß das Blut in die Backen.
„Für deine Siege im Fußballkampf, Theo, lieber Junge..“
Einen Augenblick lagen ihre Hände auf seinen Schultern.
„Hier, wo uns niemand sieht, will ich dir den Abschieds⸗ kuß geben,“ sagte sie leise.
Sie stellte sich auf die Fußspitzen und küßte ihn auf den Mund
„Und Bruder, trauter lieber Freund, wir kämpften heut' zu zweien
so treugesinnt und unverzagt
in unsrer Brüder Reihen.
Schau mir ins Auge, edles Blut,
sei mir von Herzen ewig gut,
dann hab' ich recht gestritten.“
Die Punktspiele um die Bezirksmeisterschaft neigten sich ihrem Ende zu. Tapfer hatten die Landsknechte gestritten, denn keinem Gegner war es gelungen, diese starke Elf zu schlagen. Von sechszehn Ausscheidungsspielen hatte Theos Mannschaft fünfzehn hinter sich und führte mit dreißig Punkten überlegen an erster Stelle. Die Bezirksmeisterschaft war ihnen sicher, denn der Tabellenzweite folgte mit acht Punkten Abstand. Das Ge⸗ heimnis der Erfolge der Landsknechte lag, abgesehen von ihrem beachtlichen Können, zur Hauptsache in der Vereinstreue der Spieler begründet. In Freud und Leid hielten sie zueinander und fanden so den erstrebenswerten und vorbildlichen Zusam⸗ menschluß als Menschen und Spieler. Gegen eine solche Mann⸗ schaft aus einem Guß und in dieser Form gab es, wenigstens im Bezirk, kaum einen gleichwertigen Gegner.
Fortsetzung folgt.
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