Dienstag, den 15. November 1932
Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung
Nr. 46
Ins Auge fällt dabei, daß dieses Jahr die Zahl der unent⸗ schiedenen Spiele überall ziemlich stark vertreten ist, nämlich in der Bezirksliga mit 9 bei 40 Spielen, d. h. 22,50 Prozent, in der Gruppe Lahn mit 12 bei 27 Spielen, d. h. 44,44 Prozent, in der Gruppe Fulda mit 6 bei 33 Spielen, d. h. 18,18 Prozent, und in der Gruppe Kassel mit 9 bei 48 Spielen, d. h. 18,75 Prozent. Man darf wohl behaupten, daß solche Tatsachen ein Zeichen von ausgeglichener Spielstärke sind und daß die Ausgeglichenheit um so größer ist, je höher der Prozentsatz der Unentschieden ist. Betrachtet man einmal die Torzahlen, so findet man in der Bezirksliga bei 40 Spielen 183 oder 4,6 im Durchschnitt, in der Gruppe Lahn bei 27 Spielen 103 oder 3,8 im Durchschnitt, in der Gruppe Fulda bei 33 Spielen 158 oder 4,8 im Durchschnitt und in der Gruppe Kassel bei 48 Spielen 200 oder 4,2 im Durch⸗
schnitt.
Aus Weblar
Wetzlar⸗Sportverein— VfB. Gießen 1:0.
Daß Pokalspiele keine Propagandaspiele sind, hat dieses Treffen erneut bewiesen. Es wird ohne Rüchsicht hart um den Sieg gekämpft. In diesem Zeichen stand auch das Pokalspiel am vergangenen Sonntag, ohne jedoch die Grenzen des Er⸗ laubten zu überschreiten.
Nach Beginn hatte zunächst der VfB. mehr vom Spiel, die Wetzlarer schienen nicht recht in Form zu kommen; aber die Wetzlarer Hintermannschaft, besonders die Gebr. Benner, schaff⸗ ten sich immer wieder Luft durch weite Schläge nach vorn, gegen den Wind. Erst nach zirka 15 Minuten kommen die Wetzlarer allmählich auf und statten dem Gießener Hüter vereinzelt Be⸗ suche ab. Ecken entstehen auf beiden Seiten, das Spiel ist ausge⸗ glichen, sehr nervös, zu hoch, schöne flache Kombinationen sieht man selten. Dann endlich— ganz unverhofft, nach einer abge⸗ wehrten Ecke für W. fällt ein Tor, wie man es alle Jahre nur einmal zu sehen bekommt, denn Diehl als Mittelläufer für W. jagt spielend das Leder blitzschnell aus zirka 30 Meter Ent⸗ fernung unhaltbar in die obere Ecke. Der Ball war so unver⸗ hofft und mit solcher Wucht geschossen, daß man die Flugbahn nicht sehen konnte, erst nach dem Klang der Drahtnetze löst sich ein unbeschreiblicher Beifall in der Menge aus! VfB. war überlegen, und jetzt führt Wetzlar 10, hoffentlich halten sie es bis zur Pause, nachher haben sie den Wind im Rücken, das waren die Gedanken der Wetzlarer zu dieser Zeit, und sie haben sich verwirklicht. Nach der Pause war das Spiel aber zunächst noch offen, dann kam eine Aeberlegenheit der Wetzlarer und mit dieser auch schöne Kombinationen zwischen Läufer und Stürmer. Man erhofft alle Augenblicke ein 2. Tor, den Sieg sicher stellend, aber die Gelegenheiten hierzu werden wiederholt ausgelassen. Kreß steht in der Gießener Hintermannschaft als sicheres Bollwerk, abet sein Gegenüber Diehl macht ihm das Leben sauer. Die Zeit vergeht, mit ihr die Chancen der W.; das Spiel wird wieder offen, der Ausgleich kann schnell erreicht werden, aber die W⸗Hintermannschaft ist auf dem Damm und hält das Resultat und damit den Sieg, auch die Zugkraft der Elf gegen die Spielvereinigung Fürth am kommenden Mitt⸗ woch im Stadion.
Auf allgemeinen Wunsch wird die altbekannte Kanone Franz(Resi) für Leupold 2 den Fürther Sturm führen. Der Vorverkauf zu diesem Spiel ist derart stark, daß es für Wetzlar einen Rekordbesuch geben wird!
Vor dem Ligaspiel gegen VfB. Gießen spielte die 4. Elf des Sportvereins gegen die 2. Garnitur des NSpV. Büblings⸗
Am 20. November werden die Meisterschaftsspiele fortge⸗ setzt. Die Bezirksliga erledigt drei Treffen:
Germania-Marburg— SC. 05 Göttingen.
Spielverein Kassel— VfB. Kurhessen⸗Marburg.
Kurhessen⸗Kassel— Tura⸗Kassel.
In der Gruppe Lahn wird das letzte Spiel der Vorrunde ausgetragen:
Breidenbach— Ockershausen.
Im allgemeinen ist der Spielbetrieb an diesem Sonntag schwach, teils weil die Terminlisten erschöpft sind, stellenweise aber auch wegen des Charakters dieses Tages als Totenfest. Nur in Südhannover läuft die Maschine mit Volldampf, weil dort infolge des(jetzt beigelegten) Streiks die Meisterschafts⸗ spiele noch arg im Rückstand sind und nun nachgeholt werden müssen.
Gießen im Pokalspiel Sieger.
hausen und mußte sich den besseren B. mit 2:6 Toren beugen. Das Spiel war reichlich laut und hart von beiden Seiten. Schiri Scharf hatte seine liebe Not, blieb aber immer Herr der Lage. Wetzlar mußte durch unsportliches Verlassen des Feldes eines Spielers die zweite Hälfte mit nur 10 Mann bestreiten, wo⸗ durch B. noch stärker überlegen wurde und den Sieg in dieser Höhe verdiente.
Die erste Jugend gewann diesmal sehr knapp in Burgsolms mit 32 Toren, hält aber noch ungeschlagen die Spitze ihrer Ta⸗ belle.
Der Vfe. trug auf der Spilburg sein erstes Verbandsspiel gegen Waldgirmes aus, welches 11 endete. Bis kurz vor Schluß führten die Wetzlarer 1:0, mußten sich aber noch den Ausgleich gefallen lassen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Elf in den kommenden Spielen einspielen wird, um sich ein Urteil über ihre Spielstärke zu erlauben.
Die erste Handballmannschaft des gleichen Verefns hielt sich gegen den Tabellenführer Polizei Butzbach mit einem guten Resultat von 4:6 Toren.
Auch die Sportfreunde waren auf dem Klosterwald⸗Sport⸗ platz gegen Leihgestern in Tätigkeit. Gegen eine Mannschaft wie Leihgestern nur 0:2 zu unterliegen, ist für die Sportfreunde⸗ Elf ein ehrenvolles Resultat.
Ein kleines Tisch⸗Tennis⸗Gesellschaftsturnier des Vf. W. gegen die Polizisten aus Butzbach endete 3:3 unentschieden. Sports Zerndt.
Spiel⸗ Bereinigung Fürth in Wetzlar
Dem Wetzlarer Sportverein sst es gelungen, die 1. Mann⸗ schaft des deutschen Altmeisters, der Spielvereinigung Fürth, für Mittwoch, den 16. November(Buß⸗ und Bettag) nach Wetzlar zu verpflichten. Die Fürther Mannschaft wird in kompletter Aufstellung antreten mit den internationalen Spie⸗ lern Wenz, Hagen, Leinberger und Frank. Seit langer Zeit ist es den Sportinteressenten in Wetzlar und der Umgebung nicht möglich gewesen, eine Mannschaft von dem Ruf der Spiel⸗ vereinigung Fürth spielen zu sehen. Die genannten Spieler geben die Garantie, daß ein erstklassiges Fußballspiel zu sehen sein wird. Besondere Beachtung wird dem Mittelläufer Leinberger, der der deutschen Mannschaft schon 20 Mal eingereiht war, zu schenken sein. In der Fürther Mannschaft ist altes Können mit neuerem Talent gemischt und jeder der Zuschauer wird voll auf seine Rechnung kommen. Der Spiel⸗ abschluß ist auch deshalb besonders günstig, weil die Fahrt⸗
kosten nach Wetzlar für diesen Tag ermäßigt sind. Die Fahrt mit dem Postauto ist auf 50 Prozent ermäßigt, während die Reichsbahn bis zur Entfernung von 35 Kilometer nach Wetz⸗ lar, Sonntagsfahrkarten ausgibt.
Aus Nauborn
Die 1. Mannschaft des Ballspiel⸗Clubs spielte gegen Braun⸗ fels 1. Bei Schiri Koob⸗Garbenheim lag die Leitung des Spieles in guten Händen. Bei Nauborn glänzte der Innen⸗ sturm und brachte es gleich in den ersten 5 Minuten zum Füh⸗ rungstor. Die Hintermannschaft war durchweg auf ihrem Po⸗ sten und ließ sich nicht durch das hohe Spiel aus dem Konzept bringen. Weitere Torerfolge durch Mittelläufer und Halb⸗ linken reihten sich an. Bei Braunfels merkte man gleich nach dem ersten gegnerischen Torerfolg eine Verstimmung und Zer⸗ rissenheit. Oefters hastiges Vordrängen scheiterte an der man⸗ gelhaften Ueberlegung. Einmal gelang es den Gästen, einen Vorstoß geschlossen über den Strafraum zu bringen und auch zu verwandeln. Hätten sie die Geschlossenheit weiterhin bewahrt, konnte das Spiel anders enden, so wurde der Sturm immer wieder in seinem flotten Fluß gehemmt, durch die umständliche Führung. Während auf der Gegenseite das Zusammenspiel besser war und besonders der linke Flügel häufig zum Durch⸗ bruch kam und die Torerfolge vergrößerte. Die Nauborner Stürmer standen zeitweise dicht vor dem gegnerischen Tor. Im Eckenschießen war Braunfels nicht sehr glücklich. Nauborn ver⸗ wandelte 2 Ecken durch Kopfstöße. Ein gelegentlicher Durch⸗
ein Aufholen war nicht zu denken und das fair durchgeführte Spiel endete mit 7.2 für Nauborn.
Aus Löhnberg
Löhnberg 1.— Burgsolms I. 5:0(2:0). Löhnberg 2.— Hirschhausen 2. 3:1.
Nachdem Löhnhausens 2. in flottem Spiel, das allerdings durch zweifelhafte Pfiffe etwas litt, Hirschhausens 1. mit 370 und einem Selbsttor besiegt hatte, betraten die Burgsolmser Löhnbergs„neuen“ Sportplatz. Burgsolms wühlt mit dem seht starken Wind, der aber nicht imstande ist, den heute gut auf⸗ gelegten Löhnberger Sturm aufzuhalten. Schon nach 12 Minu⸗ ten steht die Partie 130. Als nuch einer Viertelstunde Löhnberg auf 2:0 erhöht und auch weiterhin ein ausgezeichnetes Spiel vorführte, schüttelte mancher Zuschauer mit dem Kopf; denn man ist in dieset Saison von Löhnberg in bezug auf Siege nicht ver⸗ wöhnt worden. Als nach der Pause der sich mächtig anstrengende Tabellenführer gleich mit einem dritten Torr beehrt wird, verlegte er sich doch mehr auf die Verteidigung, ohne jedoch zu mauern. Löhnbergs Torhüter bekam in dieser zweiten Halb⸗ zeit außer dem Eckball und einem Elfer, den er glänzend hielt, keinen einzigen Ball. Dafür aber mußte die sehr gute Burg⸗ solmser Hintermannschaft noch zwei Bälle passieren lassen, so daß ihr Mut sank und sie die letzten Minuten nur noch lustloses Kicken zeigten. Mit dem Schlußpfiff des korrekten Schiri hatte Löhnberg den ersten Tabellenführer hoch besiegt und sich etwas aus der bedrohlichen Abstiegsnähe entfernt: Wenn der Gvist der Mannschaft so bleibt, wird noch manch anderer Spitzenreiter eine harte Nuß zu knacken haben.
Anläßlich des Spieles SpVg. Fürth in Wetzlar am morgigen Mittwoch⸗Nachmittag verteilt das Sporthgus Zerndt, Wetzlar, Langgasse, Rrklamezettel. Beim Kauf von Sportartikeln werden 10 Prozent Rabatt bei Vorlegung dieses Reklamezettels vom Sporthaus Zerndt in Anrechnung gellracht.
Die Landsknechte
Sportroman von Emil Wöhner.
(Nachdruck verboten.) (28. Fortsetzung.) „Komm, Mädel, schenke wieder ein vom gold'nen Saft dem Sieger, und weihe herzhaft einen Kuß dem friedlich frohen Krieger. So stärkst du ihm den kühnen Mut mit treuer Lippen Feuerglut
neuen Siegen.“
danger ener e
Marieliese saß mit ihrem Vater im Frühstückszimmer eines eleganten Boulevard⸗Hotels beim Morgenkaffee.
„Morgen früh reisen wir nun endgültig ab, Marlies. Das große Gepäck ist schon gestern abgegangen. Hast du Mary den Auftrag gegeben, daß sie die Autokoffer packt?“
Marieliese nickte zerstreut und sah durch die hohen Spiegel⸗ scheiben auf den sonntäglichen Verkehr der breiten Ringstraße. Ihre Gedanken waren bei dem jungen Fußballspieler Theo Hansen, der heute nachmittag in Köln zum erstenmal inter⸗ national kämpfte. Sein erstes Länderspiel! Wie gern wäre sie dabei gewesen!
„Ich habe den Eindruck, Marlies, als ob es dir in Paris nicht sonderlich gefallen hat. Wie oft bist du in meiner Ab⸗ wesenheit im Louvre gewesen 38
„Einmal. Mich interessiert das alles nicht sonderlich.“
„Aber Marlies, wie ist das nur möglich? Diese Kunst⸗ schätze! Ich könnte mich wochen⸗, nein, monatelang dort auf⸗ halten.“
„Ja, du... Ich kann mich nicht dafür begeistern. Aber es gehört zum guten Ton, Interesse zu heucheln. Na, ich pfeif darauf.“
„Nein, Marlies, dein Kunstverständnis
it Fur er minimal. Leider. Oder auch Gott sei Dank. Je nachdem. Ich bin eben mehr für die Wirklichkeit.“
Ein Kellner kam an den Tisch und verbeugte sich:„Ein Ferngespräch aus Orleans.“
„Einen Augenblick, Marlies.“
Nach ein paar Minuten kam Henderson wieder zu rück.
„Also, Marlies, eben ruft mich ein Kunsthändler aus Orleans an, er hätte einen echten Rubens aufgetrieben...!“
Marieliese sah von ihrer Sportzeitung auf.
„Nicht möglich, Vater.“
Henderson überhörte den ironischen Ton.
„Da müssen wir natürlich schon heute mittag fahren. Ich
00
es nicht eher, als bis ich das Bild gesehen habe. Ich werde auch noch einen Sachverständigen hinzuziehen müssen. Wahr⸗ scheinlich ist es eine Kopie. Was meinst du, Marlies?“
„Wenn es so gute Kopien gibt, die du nicht einmal ein⸗ wandfrei vom Original unterscheiden kannst, würde ich an deiner Stelle überhaupt nur Kopien kaufen, weil sie bedeutend preis⸗ werter sind.“
„Davon verstehst du absolut nichts,“ meinte Henderson verstimmt.
„Das habe ich dir vorhin schon einmal im Vertrauen ge⸗ sagt,“ meinte Marelese lächelnd.„Aber du fragst mich ja immer wieder.“
„Du bist eben nur im Sport bewandert. Nun liest du schon wieder in einer Sportzeitung. Natürlich eine deutsche. Dabei schickt Fred dir jede Woche amerikanische Blätter. Aber du siehst kaum hinein. Das ist doch merkwürdig.“
Marieliese hörte nicht mehr zu. Mit klopfendem Herzen las sie: g Von dem heute nachmittag im Kölner Stadion statt⸗
findenden Länderspiel Deutschland— Dänemark wird die
zweite Halbzeit 14 Uhr 15 auf Nundfunk übertragen
Marieliese sah auf. Ihr Vater war fortgegangen.
„Ich muß diese Uebertragung unbedingt hören“, dachte sie.„Wenn bloß dieser blöde Kunsthändler aus Orleans nicht dazwischen gekommen wäre Aber einerlei, es muß sich auch so ermöglichen lassen.“
Einen Augenblick überlegte sie.
„Bringen Sie mir doch mal das Kursbuch, Herr Ober oder wissen Sie zufällig, wann der nächste Schnellzug nach Orleans fährt?“
„Einen Moment.. um 12 Uhr 46.“
Marieliese nickte befriedigt, verließ das Zimmer und ging in die Garage. Dort war der junge amerikanische Chauffeur mit dem Putzen des Wagens beschäftigt.
„Guten Morgen, Henry.“
„Guten Morgen, gnädiges Fräulein.“
„Henry, hat mein Vater schon gesagt, daß wird um zwölf Uhr fahren wollen?“
„Jawohl, er war eben hier.“
„Wir werden aber nicht fahren.“
„Nein.“
„Das heißt, eigentlich doch, aber... Seien Sie mal ehr⸗ lich, Henry, wir beide haben uns doch immer gut vertragen können. Stimmt das nicht?“
„Gewiß.. natürlich, gnädiges Fräulein,“ erwiderte der
werde Henry Bescheid sagen, daß er das Auto gegen zwölf Uhr bereit hält... Einen echten Rubens! Aber ich glaube
Chauffeur etwas verdutzt.
„Also hören Sie mal zu. Sie müssen mit einen Gefallen „Gerne, soweit ich es bann.“
„Ja, bei Ihnen liegt es ganz alleine Erinnerm Sie sich noch des Fußballspielers, den ich damals bei dem Regenwet⸗ ter einlud, in meinem Wagen mit nach Hause zu fahren? Sie haben doch noch die Bestellung ausgerichtet.“
„Ja, gewiß“
„Herr Hansen spielt heute nachmittag in Körn. Das Spiel wird auf Nudio übertragen und ich muß es unbedingt hören, Das kann ich aber nicht, wenn wir um zwölf Uhr nach Orleans jahren. Wann sind wir eigentlich da?“
„Ich denke, so gegan vier Uhr,“
„Sehen Sie, dann ist es natürlich zu spät. Ich könnte ja nun einfach zu meinem Vater sagen: Ich bleibe hier und komme nach. Aber das geht auch nicht. Vater hat etwas ge⸗ merkt. Er machte vorhin so eine eigenartige Bemerkung von deutschen Sportzeitungen lesen und so. Sie haben ihm doch nichts verraten von den Motorradausflägen damals?“
Nein, gewiß nicht, gnädiges Fräulein.“
„Das traue ich Ihnen auch gar nicht zu. Dann hat sicher meine Zofe„Tante“ Mary, geplaudert. Einerlei. Also Henry. ich habe mir das so gedacht: um halb zwölf, wenn wir beim Mittagessen sind, kommen Sie plötzlich ins Zimmer, machen ein bestürztes Gesicht und sagen:„Gnädiger Herr, an dem Motor ist etwas nicht in Ordnung, er will nicht anspringen.“
„Ihr Vater wird sprachlos sein“
„Ja, das nehme ich auch an. Diesen Augenblick benutzen Sie dann, um zu verschwinden. Vielleicht sagen Sie noch:„Ich werde mein möglichstes versuchen...!“ Das ist dann meine Sache. Um 12 Uhr 46 fährt ein Schnellzug nach Orleans. Mit dem muß Vater dann fahren und Mary wird er auch mitneh⸗ men. Wenn ich dann die Uebertragung gehört habe, fahren wir beide nach.“
„Ja, gewiß... Haber was soll an dem Motor fehlen?“
„Das ist ganz egal. Mein Vater versteht von einem Motor so wenig, wie ich von seinen Kunstschätzen, nämlich genau nichts.
„Schön, abgemacht.“
„Sie sind ein netter Junge, Henry. Also dann bis nachher. Aber die Sache muß möglichst natürlich wirken, weil mein Va⸗ ter schon etwas mißtrauisch ist. Am besten, Sie üben jetzt schon, ein bestürztes Gesicht zu machen. Stellen Sie sich mal vor, Tante Mary würde Ihnen einen Heiratsantrag machen ja, so war es schon richtig.“
„Keine Bange, es wird schon schief gehen.“
Fortsetzung folgt.)
tun.
bruch ließ den Gästen einen zweiten Torerfolg zukommen, an
loge die f. Leute ware wieder ein wurde aber übrigen da hätten den telstürmer Die Läufer besseten N nach. Die wart Stah
Leider verkürzt w hren Sieg spielen u 1. Schüler geschlagen ten vorne.
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