Ausgabe 
11.1.1932
 
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meine hessische Sport⸗Seitung

verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. 8. v. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, dill und Marburg

jahrlich 2.40 Mk. Erscheint jeden

Die besseren

g 5 einen guten Ruf. e

Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗ führt, vierteljährlich 150, für sonstige Bezieher viertel⸗ Montag. Redaktionsschluß:

8 Uhr vormittags.

Wotzlar gegen Vollenborn 2.1(1:1)

Bottenhorn hat auf Grund seiner letzten Spiele in Wetzlar Auch die Wetzlarer Mannschaft, welche in

ter Zeit von Sieg zu Sieg eilt, hat neue Anhänger gefun⸗ den. So kam es, daß viel Volks der Spilburg zuströmte. Man wußte, daß der Sieg nicht leicht fallen würde, daß es aber so lange bis wenige Minuten vor, Schluß dauern würde, bis der Albdruck durch ein erlösendes Tor wich, hatte wohl niemand erwartet, zumal die Wetzlarer Zuschauer gewöhnt sind, einen Haufen Tore von ihren Schützen zu sehen. Oft glaubte man den Ball im Wetzlarer oder Bottenhorner Tor, aber die Torrufe

waren immer umsonst, immer weiter gings mit dem ungewissen 121.

Bottenhorn spielt zuerst mit starkem Wind im Rücken, ver⸗ legt das Spiel die ersten 10 Minuten in die Hälfte der Gast⸗ geber, mit unerhörtem Tempo stürmen sie vor, suchen 15911 eine Entscheidung, sie wissen von den letzten Spielen, daß Wetzlar stark Endspurt zieht. Die Angriffe sind nicht umsonst, nach 10 Minuten geht ihr Rechtsaußen durch, flankt, Mittelstürmer ver⸗ längert geschickt zu dem vors Tor gelaufenen Halblinken, welcher aus 2 Meter zum ersten Treffer einschießt. Allmählich kommt Wetzlar auf, es wird ernst, die Ueberlegenheit Bottenhorns wird gebrochen, das Spiel ist offen und ausgeglichen. Der Wetz⸗ larer Sturm kommt öfters gefährlich durch, es entstehen fast sichere Torchancen für Wetzlar, aber aus nächster Nähe wird der Ball verschossen. Wetzlar drängt jetzt leicht, ein Bottenhorner Verteidiger macht Hand im Strafraum Elfmeter. Blech täuscht den Tormann, im letzten Augenblick zieht er den Ball in die Etke, aus welcher der Tormann gestartet war, 1:1. Bei verteiltem Spiel bis zur Pause hatte Bottenhorn noch einmal großes Glück, denn Hoffmann schoß an die Innenkante des Pfo⸗ stens.

Die Wetzlarer nahmen sich in der Pause vor, sofort mit gro⸗ ßem Spurt eine Wendung herbeizuführen, welche auch gelang, aber nicht zahlenmäßig, denn Bottenhorn verstärkte sofort seine Hintermannschaft, so daß der Wetzlarer Sturm, obwohl über⸗

Fußballjkandal in Gießen

Der geheimnisvolle Telephonanruf.

In Gießen waren für gestern zwei Spiele angesagt: ein Verbandsspiel des VfB gegen die Fuldger Germanen, um 2,30 Uhr, und ein Gesellschaftsspiel der Spiel⸗Vereinigung 1900 gegen den VfB. Friedberg, um 2 Uhr mittags.

1 Am 2 Uhr hatten sich ca. 300 Zuschauer auf dem Platz der

Spielvereinigung 1900 eingefunden. Als nach Astündlichem Warten der Gegner immer noch nicht erschien, verließen die Zu⸗ schauer protestierend den Platz, um sich zum größten Teil das andere, das Verbandsspiel auf dem VfB.⸗Platz anzusehen. Vor⸗ stand und Spielausschuß der Spielvereinigung 1900 aber setzten sich sofort mit dem VfB. Friedberg in Verbindung. Von dort kam die Antwort, daß um 11,30 Uhr vormittags, kurz vor Abgang des Zuges nach Gießen, von dort tephonisch mitgeteilt wäre, die Friedberger brauchten nicht zu kommen, das Gesell⸗ schaftsspiel sei vom Verband abgesetzt, da zu gleicher Zeit am Platze ein Verbandsspiel stattfinde.

Die Friedberger hatten sich nichts Böses dabei gedacht und waren zu Hause geblieben, Die Spielvereinigung 1900 Gießen forschte sofort nach dem Apparat, von dem aus um 11,30 Uhr nach Friedberg gesprochen worden war. Es war vom Warte⸗ saal 1. und 2. Klasse des Gießener Bahnhof, Sofortige Re cherchen ergaben alle erforderlichen Anhaltspunkte, um den mut⸗ maßlichen Täter festzustellen. Die Kriminalpolizei wird, wäh⸗ rend diese Zeilen geschrieben werden, dabei sein, die Zusammen⸗ hänge dieser mehr wie dunklen Affäxe aufzudecken.

Zur Sache noch: Es ist natürlich ein Unding, weil ein

DieAhe. erscheint wieder wie früher Dienstags!

Von vielen Vereinen, die etwas abseits von den Verkehrsstraßen liegen und schlechte Post⸗ und Eisenbahnverbindungen haben, konnten deren Berichte usw. in den letzten Wochen nicht immer rechtzeitig, d. h. bis Montags Pormit⸗ tags in der Redaktion sein. Die betreffenden Vereine haben darum den Wunsch ausge⸗ sprochen, dieAs Sg. doch wieder, wie früher, Dienstags zu drucken, damit auch ihre am Montag früh zur Post gegebenen Berichte uw. gleichzeitig mit den Be⸗

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4 richten der anderen Vereine veröffentlicht wer⸗

den können.

Diesen berechtigten Wünschen wird ab näch⸗ ster Nummer entsprochen. Trotz alledem un seren Vorschlag:

Alle Verichtle schon am Montag früh zur Post geben!

nicht außer Acht lassen. Verlag und Redaktion.

Abonnements- und Anzeigen-Geschäftsstelle:

Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M.

Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Klein jun. und Georg Burgeleit.

Montag, den 11. Januar 1932

nicht durchkommen konnte. Die Wetzlarer Läufer bauen gut auf, immer wieder rollen die Angriffe auf Bottenhorns Tor, doch der Sturm fand sich heute nicht recht zusammen, die Halbstürmer schossen auff lig viel den Gegner an, auch Wohlgemuth in der Mitte konnte sich nicht recht ent⸗ falten, lediglich gute Vorlagen zum Rechtsaußen brachten stets Hoffnung, aber der linke Verteidiger und Tormann von Botten⸗ horn waren ausgezeichnet, machten fast jeden Angriff zunichte. Bei defensivem Spiel rasten die Bottenhorner Stürmer blitzschnell durch und brachten kurz hintereinander größte Gefahr für Wetz⸗ lar. Zweimal verschoß der Ersatz-⸗Mittelstürmer der Gäste aus 35 Meter; obwohl er allein frei vorm Tor war. Das Spiel stand auf des Messers Schneide, die Zeit war bereits bedenklich vorgeschritten, wer gewinnt?, ja richtig: wenn Bottenhorn gewinnt, dann sind sie mit Wetzlar punktgleich auf dem 2. Platz, wenn Wetzlar gewinnt, haben sie noch Meisterschaftschancen! Die Zuschauer feuern an, der Bottenhorner Hüter wird stark angegangen, verliert den Ball, Kaletsch schießt ein, aber immer noch lein Tor, Schiri Engelter gibt Strafstoß gegen Wetzlar. Bottenhorn ist wieder gut durch, jeder weiß, wer das nächste Tor schießt, hat gewonnen, denn es sind nur noch ca. 10 Minuten zu spielen, der Angriff ist aber noch einmal glücklich für Wetz⸗ lar ausgegangen, Bottenhorn verschießt aus guter Stellung. Wetzlar zieht Endspurt und ist stärker, Bottenhorn abgekämpft, will das Resultat halten, aber da jetzt ist es passiert Wohl⸗ gemuth hat 0 eine Steilvorlage durchgegeben, dieser eilt mit mächtigen Sätzen nach innen, gibt zur Mitte, der Botten⸗ honer Hüter greift vergebens, Wohlgemuth streift den Ball mit dem Kopf, welcher durch die Hände des Hüters an den Pfosten und von da ins Netz geht. Alles atmet auf, tosender Beifall, die Entscheidung ist endlich gefallen, die noch wenigen Minuten än⸗ derten nichts mehr an dem Wetzlarer Siege, der wie geschildert, ganz knapp und reichlich spät, aber verdient erkämpft wurde. Für den kommenden Sonntag rülstet der Sportverein für das Lokaltreffen gegen Niedergirmes. W. Z. W.

legen gespielt wurde,

Ortsverein ein Verbandsspiel austrägt, dem zweiten Ortsverein jegliche sportliche Tätigkeit am Platze also auch ein Gesell⸗ schaftsspiel verbandsseitig zu untersagen. Keine Verbands⸗ instanz wird auf solch eine Idee kommen, und ist es auch nicht, wie wir hören. Auf alle Fälle dürfte dem Täter und seinen eventuellen Hintermännern nicht nur verbandsseitig, sondern auch straf⸗ und zivilrechtlich aller Hand am Zeuge zu flicken sein.

Aus Alsfeld

Alsfeld Sterbfritz 4:0(3:0)

Das Spiel, auf das viele Fußballfreunde gewartet hatten! War es doch gerade die Mannschaft, die Alsfeld die einzige Niederlage beigebracht hatte. Aber das, was man heute sah, zeigte wenig oder gar nichts. Der Kampf spielte sich fast nur in einer Hälfte ab. Die Gäste waren eifrig am Ball, um eine höhere Niederlage zu vermeiden, was ihnen auch infolge ihrer Taktik gelang.

Kommenden Sonntag dürfte wohl in der Gruppe Fulda die Entscheidung fallen, denn die beiden Spitzenführer Alsfeld und Bebra treffen sich in Alsfeld. Hoffentlich steht hier ein Pfei⸗ fenmann, der dem Entscheidungskampf gewachsen ist.

Nachstehend der Tabellenstand der vier führenden Vereine:

Verein Spiele Tore Punkte Alsfeld 1 31:19 18.4 Bebra 10 28 11 14.6 Neuhof 9 1915 1 7 Künzell 9 17:19 10:8

Was der Sonntag brachte

Der Süddeutsche Fullballverband hat vor acht Tagen das Experiment unternommen, seine Vertretung mit Ausnahme einiger erprobten Internationalen gegen Norddeutschland jun⸗ gen, versprechenden Talenten anzuvertrauen. Das Experiment glückte, glückte so gut, daß man es zum Teil gegen Budapest wiederholte. Und abermals machte man recht gute Erfahrun⸗ gen. Den Abschluß machte nun am Sonntag das Zwischen⸗ rundenfpiel um den Pokal des Deutschen Fußball⸗Bundes gegen Brandenburg in Saarbrücken. Die süddeutsche Mann⸗ schaft zeigte sich in einer glänzenden Verfassung und abermals konnten die jungen Repräsentativen sich ihren internationalen Mitspielern als ebenbürtig erweisen. Und das Fazit ist, daß der Süden wieder um einige Spieler reicher ist, mit denen er seine Verbandsmannschaft bestreiten kann.

Am vergangenen Sonntag hatte sich der ganze süddeutsche Fußballbetrieb in den Dienst der Winternothilfe gestellt. Ueber⸗ all im ganzen Verbandsgebiet wurden zahlreiche Begegnungen durchgeführt, die für die Zuschauer von einem besonderen Inter⸗ esse waren. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht, die mei⸗ sten Spiele hatten auch eine stattliche Zuschauerzahl und damit den erwünschten finanziellen Erfolg gefunden, so daß der Win⸗ ternothilfe sicher eine schöne runde Summe zur Ve ung ge⸗ stellt werden kann. Es ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, daß sich der Sport jetzt in einer Zeit bitterster Not für weite Volkskreise der Wohltätigkeit zur Verfügung stellt, aber weniger selbstverständlich ist, daß in derselben Zeit der Deutsche Fuß⸗ ball⸗Bund plant, sich ein Haus für 180 000 Mark anzulegen. Gerade heute, wo die Vereine nicht wissen, wie sie ihren Jugend⸗ betrieb weiter finanzieren sollen, dürfte es dem De wirklich nicht schwer fallen, sein Barvermögen besser und auch zweck⸗

entsprechender anzulegen.

Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für

die 30 mm breite Petitzeile od. deren Raum 24 G.-Pfg., für

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Gegenwartsfragen

Ja, was könnte man unter diesen Worten nicht alles ver⸗ stehen und wünschen. Eins vor allem, jedem Menschen soviel, daß er für seine Arbeit, die heute Millionen versagt ist, das er⸗ hält, was er zur anständigen Fristung seines Lebens nötig hat. Man könnte dieses Kapitel beliebig vermehren. Nun sollte aber der kostbare Raum einer Sportzeitung, die von der Dauerkrise im wirtschaftlichen Leben durchaus nicht verschont blieb, nicht ausgesprochen für wirtschaftliche Probleme verwendet werden, sondern ihrer ureigensten Aufgabe dienen, dem Sport Wegweiser, Berater und Helfer zu sein. Gerade an der Jahreswende lohnt es sich, dieser Frage einmal näherzutreten. Ein Artikel der letzten Nummer der AHS. bietet hierzu die beste Veranlassung. Mußte es, oder darf es soweit kommen, daß die AH Sz. von

einem Scheideweg spricht?

Da hat man sich jahrelang bemüht, ein Sportblatt, das die Interessen der engeren Heimat besonders vertrat, das für alle Instanzen, trotz deren reichhaltigen amtlichen Protokolle und sonstigen Verfügungen, als ein sich immer mehr unentbehrlichexes Bindeglied zwischen Vereinen und Instanzen herausschälte, selbst in dieser krisendurchwebten Zeit, zu schaffen und zu erhalten, da soll auch dieses einzige im Bezirk Hessen-Hannover noch be⸗ stehende Sportblatt den Weg ihrer Vorgänger beschreiten. Ist es möglich, dieses zu verhüten und wie? Da durch Beschluß der Hauptversammlung des WSV. nur noch! derFuß als Amt⸗ liches Organ betrachtet werden darf und damit auch die Einrich⸗ tung, daß die Vereine, die bis jetzt in Form von Pflichtbezügen die Erhaltung der AH Sz. in etwas gesichert hatten, in Wegfall kam, bleibt die Frage für jeden Sportler, der seine Heimatsport⸗ zeitung nicht vermissen will, offen,Was nun?

Es führen ja mehrere Wege nach Rom und so sei mir ge⸗ stattet, einen solchen vorzuschlagen. Nach der Statistik des letzten Jahres hat der Bezirk Hessen⸗Hannover rund 30 000 Mitglieder. Könnte jetzt, wo nur noch ein Verlag das Risiko der Herausgabe einer Sportzeitung trägt, nicht der ganze Bezirk Hessen-Hannover und dessen Vereine sür die Erhaltung derAllgemeinen Hessischen Sportzeitung interessiert werden. Wenn man die Zahl der Arbeitslosen und auch noch die Jugendlichen von den 30 000 abzieht, so blieben m. E. immer noch 14⸗ bis 15 000 Mitglieder übrig. Bei allerungünstigster Lage, in der ja alle Vereine stecken, müßte sich bei einigermaßen gutem Willen der Vereine die Erhaltung derAllgemeinen Hessischen Sportzeitung er⸗ möglichen lassen. Es könnte ein jeder Verein mindestens 2 Exemplare halten. Alle anderen Sportblätter in Ehren, aber was nützen uns diese von ganz anderen Interessenkreisen beein⸗ flußten Zeitungen? Wer soll das Sprachrohr unserer Wünsche sein und wie sollte die sachliche Kritik alles Sportgeschehens innerhalb unseres Wirkungskreises besser zu Wort kommen lassen, als gerade ein Heimat⸗Fußball⸗Sportblatt? Wer also ein richtiges und gesundes Verständnis für die Fußball⸗Sport⸗ bewegung hat, der wird sich die paar Pfennige für dieAHS. noch erübrigen können.

Um zu beweisen, daß es Probleme gibt, die ohne die Spalten einer Zeitung nicht so reibungslos zu lösen sind, als wenn sie zur Erreichung des Zieles in weitgehendstem Maße zur Ver⸗ fügung stehen, ziehe ich nur das jahrelange Auftauchen und Ver⸗ schwinden des PlanesBezirk Lahn an. Zurzeit hält dieser früher so gewichtige Punkt wahrscheinlich seinen Winterschlaf. Wie sollen die paar damit Beauftragten diesem immerhin sehr diskutablen Bemühen näher kommen, wenn die Vermittlung nur auf ein paar, meist terminlich auseinanderliegenden Ta⸗ gungen geschehen soll. Hier kann ein Heimatsportblatt wert⸗

Sportneuigkeiten

In der Zwischenrunde um den Di B⸗Pokal schlug am Sonn⸗ tag Süddeutschland in Saarbrücken Brandenburg vor 25 000 Zuschauern mit nicht weniger als 821(4) Treffern, während in Hamburg vor 15 000 Zuschauern der Norden über Südost⸗ deutschland nur knapp mit 32(271) erfolgreich blieb. Süd⸗ undd Norddeutschland bestreiten also das Endspiel.

Der Hockeylampf Deutschland Oesterreich findet am 10. April in Leipzig statt.

Die deutsche Eishockey⸗Mannschaft fährt, einem neuen und letzten Beschluß des Deutschen Eislauf⸗Verbandes zufolge, nun doch nicht zu den Olympischen Spielen nach Lake Placid.

Beim Dortmunder Sechstagerennen führten am Sonntag⸗ nachmittag 5 Uhr nach sehr bewegtem Verlauf des Renne Charlier⸗Deneef und Wambst⸗Broccardo mit einer Runde Vo sprung vor den Paaren Schön-Göbel, Dülberg⸗Tietz und Pijnen⸗ burg⸗Piet van Kempen.

Bei den Amateurrennen in Frankfurt gewann Gleim(Quar⸗ tett Frankfurt) ein 50-Kilometer⸗Einzelsahren mit 17 Punkten vor Bär(Sossenheim) 14 Punkte.

Ein 100⸗Kilometer⸗Mannschaftsfahren für Amateure in Stuttgart wurden von Schuler⸗Krimmig(Stuttgart) in 2:17.54 Stunden vor Giebler-Göttmann(Stuttgart⸗Frankfurt) gewon⸗ nen. Alle anderen Paare endeten eine bis 12 Runden zurück.

Die Europameisterschaft im Eisschnelllausen in Davos wurde erwartungsgemäß von dem Titelverteidiger Klas Thunberg (Finnland) vor seinem Landsmann Blomquist und dem Wiener

Riedl. gewonnen.

Ein Radländerkampf Deutschland Belgien findet am 23. Januar in Brüssel statt.

Zwei Handball⸗Städtespiele fanden in Deutschland zugun⸗

sten der Nothilfe statt. Fürth schlug Nürnberg mit 10:8(2:6) und Darmstadt siegte über Franksurt mit 11:4 65:1).

Ein Olympia⸗Werbefest des süddeutschen Verbandes findet am 5. Juni in Frankfurt a. M. statt, die süddeutschen Leicht athletik⸗Meisterschaften werden 14 Tage später in München aus⸗ getragen.