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Dienstag, den 8. November 1932
Allgemeine Hessische Sport⸗ Zeitung
gelände waren, weiter die Tatsache, daß sich die Steinberger, überwiegend jüngere Mitglieder, in eiserner Selbstdisziplin nicht zur Selbstzucht hinreißen ließen, zeigt Ihnen Herr Lehrmund, daß die„dummen Bauern“ doch bessere Menschen sind. Und deshalb werden wir stets auch in Zukunft Gästen gegenüber die diesen gebührende Gastfreundschaft zeigen.
Die 2. Mannschaft der Teutonen fertigte in überlegenem Spiel die 2. von Niederweisel mit 4:0 ab.
Die Jugend hielt sich über Erwarten gut und unterlag der sehr spielstarken A-Jugend von 1900 Gießen 470.
Die Schüler spielten in Leihgestern und brachten ein recht beachtliches 1:1⸗Resultat mit nach Hause. 5. 5
Aus Lollar
Die 3. Mannschaft von Lollar mußte am Sonntag gegen die 4. der Spielvereinigung von„1900“ Gießen das fällige Verbandsspiel liefern. Man gab den Lollarern wenig Hoffnung mit, denn in Gießen sind schwer Punkte zu holen. Das 2:0 für Gießen besagt aber trotzdem, daß sich Lollar energisch zur Wehr setzt.
Auf das Treffen Ettingshausen 1. gegen Lollar 1. war man weniger gespannt, denn nur ganz wenige Schlachtenbumm⸗ ler fuhren mit nach Ettingshausen. Diese Wenigen und die 1. Mannschaft Lollars, erlebten aber bei den Gastgebern wenig Erfreuliches. Mit Mühe und Not hat man in Lollar eine Fahr⸗ gelegenheit aufgebracht; die Abfahrtzeit am Samstag festgelegt, da man sich an die festgesetzte Zeit des Verbandes halten mußte. Doch halt! Am Sonntagvormittag kommt eine Postkarte, und Ettingshausen teilt Lollar höflichst mit, das Spiel findet um 1.30 Uhr statt, da die Spieler sonst verhindert wären. Nun rannten der Lollarer Obmann und Schriftführer umher, der bestellte Omnibus kann um diese Zeit noch nicht fahren, da er bis dahin noch anderweitig verpflichtet war. Es gelingt noch drei Privatautos zu bestellen und am Sonntagmittag um 12 Uhr ging's los. Nun waren unsere Spieler rechtzeitig in Ettingshausen zur Stelle, aber die Platzmannschaft ist mit nur vier Mann um 1.30 Uhr da. Der Platz ist nicht abgezeichnet, der Schiri, Herr Wlodarek-⸗Wieseck pfeift das Spiel an, muß es aber wieder abpfeifen, da nur 4 Spieler erschienen sind. Lollar hat also das Verbandsspiel gewonnen.
Das nun folgende Gesellschaftsspiel war alles andere, als ein Fußballspiel. Hier sollte der zuständige Ausschuß ganz ener⸗ gisch vorgehen, um den Uebeltätern ihr Handwerk zu legen. Unsere Mannschaft spielte sehr schonend und gewann 3.2. Mit Rücksicht auf die noch ausstehenden Verbandsspiele schonten sich alle Spieler und wir können von Glück sagen, alle Spieler heil wieder nach Lollar gebracht zu haben. Auch dem Schiri erging es nach dem Spiel nicht rosig, denn er bat die Lollarer Spieler, da er seine Auslagen und Spesen nicht erhalten konnte, ihn doch mit nach Hause zu nehmen, welches trotz großen Platz⸗ mangels in den Autos, nicht verweigert wurde. Wenn ein Schiri wie z. B. in diesem Falle, morgens früh gegen 8 Uhr die Reise antritt und abends nach Hause kommt, ohne seine tatsächlichen Auslagen zu erhalten, wird sich mancher guter Spielleiter von seiner Tätigkeit zurückziehen.
Die 1. Schüler⸗Mannschaft trat in Wieseck zum Pflichtspiel der gleichen vom TW Wieseck gegenüber und erzielte nach sehr schönem, schnellen Spiel, einen eindrucksvollen 5:1⸗Sieg. D.
Aus Butzbach
V. f. R. Lich 1— V. f. R. Butzbach 2 4:2.
Schon der eigentliche Auftakt— das Spiel der 2. Mann⸗ schaften von Lich und Leihgestern— sah, wenigstens soweit ich es in der letzten Viertelstunde des Spieles sehen konnte, sehr vielversprechend aus. Bei einem Angriff der Einheimischen auf des Leihgestener Tor entstand ein großes Gewühl. Eine Entscheidung des Schiri brachte die Einheimischen derartig in den Harnisch, daß verschiedene Zuschauer— die übrigens das Tor und nähere Umgebung so belagerten, daß die Leute buch⸗
stäblich im Tore standen— sich an der Diskussion beteiligten.
Ein Spieler von Lich nahm sich nun einen Zuschauer vor, so ala Schmeling. Man lache nicht. Derartiges darf kein Spieler unternehmen. Für Ordnung auf dem Platze hat der Ordnungs- dienst zu sorgen.
Aber wie gesagt, man hatte seine Ahnungen und wurde nicht betrogen. Was in dem nun folgenden Spiele die Platz⸗ elf sich leistete, läßt sich mit Sport nicht mehr vereinbaren. Fortvauernd machten die Gäste mit dem Boden Bekanntschaft. Der Tormann wurde mindestens 5 bis 6 mal auf dem Boden liegend getreten. Wo bleibt da die Rücksicht auf den lieben Nächsten. Wenn der Punktkampf derartig ausartet, daß auf die persönliche Sicherheit des einzelnen Spielers keine Rück⸗ sich genommen wird, dann geben wir unseren Sport lieber auf. Daß ein Spieler von Lich unserem linken Läufer, der den Ball beim Fuß hatte, derartig ansprang, daß derselbe gleich⸗ gleichzeitig mit dem einen Bein einen Tritt in den Unterleib und mit dem anderen einen Tritt ans Knie erhielt, geht doch tatsächlich über die Grenze des Erlaubten. Anser Spieler war natürlich sofort zusammengebrochen und mußte, vor Schmerzen sich krümmend und stöhnend, vom Platze getragen werden. Zu diesem Zeitpunkt stand das Spiel 2:1 für die Gäste. Der Schiri, Herr Enders, hätte unter allen Umständen ener⸗ gischer durchgreifen müssen. Daß ich die Schuld jedoch allein ihm zuschiebe, das tue ich nicht, ich stehe vielmehr auf dem Standpunkt, daß eine Mannschaft auch beim Punktkampf so diszipliniert sein muß, daß man sozusagen überhaupt keinen Schiri braucht. Daß das sehr zahlreich erschienene Publikum den Sieg der Einheimischen mit Beifall hinnahm, steht außer Zweifel. Den Eindruck, den dieses Spiel aber auf den unbe⸗ fangenen Zuschauer gemacht hat, zu ermessen, lasse ich dahin⸗ gestellt. Zu bemängeln wäre auch, daß der Sportplatz ent⸗ gegen der bestehenden Vorschrift nicht abgesperrt ist, so daß die Zuschauer teilweise im Spielfeld stehen, und andernteils, daß kein einziger Platzordner mit Binde versehen war, obwohl auch dies vorgeschrieben ist.
Das Fazit für uns aus diesem Spiel besteht nun darin, daß eine Anzahl unserer Spieler verletzt wurde. Ich habe nun keinesfalls die Absicht, mit anderen Vereinen Krieg zu führen, sondern ich sage mir, daß sich für die Vereinsarbeit nicht jeder hergibt, und derjenige, der es tut, Freude an seiner Arbeit haben und Erfolge in ritterlicher und fairer Weise errungen
sehen will. Es geht nicht an, daß einzelne Vereine im Sport das Sprichwort voranstellen: Eigennutz geht vor Gemeinnutz. sondern es muß umgekehrt lauten. Und in diesem Sinne möchte ich auch die Vereinsleitung von Lich bitten, hinzuwirken.
Aus Leihgestern 8
Die zweite Mannschaft der Sp. Vg. weilte zum fälligen Verbandsspiel in Lich bei der gleichen des V. f. R. Was man dort zu sehen bekam, war alles andere, nur kein Fußballspiel; auch kein Punktkampf zweier Mannschaften, sondern lediglich eine von einem fanatischen und recht unsportlichen Publikum dirigierte Bolzerei. Dem Vorstand des V. f. R. Lich ist drin⸗ gend zu raten, sein Publikum sich einmal besser anzusehen. Für die Gastmannschaft und auch für den Schiri war es ein großes Glück, daß das Spiel unentschieden endete, denn sonst——— Was sich der Schiri gefallen lassen mußte, spottete einfach jeder Beschreibung; er ist doch auch ein Mensch. Bei diesen Schmäh⸗ rufen tat sich ein Spieler aus der ersten Mannschaft des V. f. R. Lich sehr hervor. Ueber das Spiel ist eigentlich nicht viel zu berichten. Nur das eine ist wichtig: Die Platzelf spielte überaus hart, während die Gäste sich sehr zurückhielten. In der 10. Minute geht Lich in Führung. Leihgestern gleicht in der 30. Minute aus. 10 Minuten später geht Leihg. wieder in Führung, welche es auch bis 15 Minuten vor Schluß hält. Ein schön hereingegebener Eckball bringt den Ausgleich. Leihgestern verläßt mit einem Punkt den Platz. Den Sportruf auf Schiri und Gegner auszubringen, hält die Licher Mannschaft nicht für nötig.
Die Schüler hatten die gleichen von„Teutonia“ W. Stein⸗ berg im Pflichtspiel zum Gegner. Das Lokalderby der Kleinsten endete gerechterweise unentschieden. Ein für L. gegebener Elfer wurde von dem Gästetormann glänzend gemeistert; auch den Nachschuß hielt er gut. Beide Mannschaften befleißigten sich einer guten Spielweise.
Aus Steinbach
Steinbach 1— H.⸗Weisel 1 5:2(3:2). Skeinbach 2— Kl.⸗Linden 1 2:2 Vergangenen Sonntag hatte die erste Mannschaft vom F. Sp. 1926 Steinbach die gleiche von Niederweisel als Verbands⸗ spielgegner zu Gast und konnte das Spiel mit 5:2 Toren für sich entscheiden. Gegen 2 Uhr betraten unter der sehr guten Leitung des Schiri Walter-Daubringen die Mannschaften den Platz. Steinbach hat Anstoß, rückt vor und schon ist in der ersten Minute das Führungstor geschossen. Das Spiel gewinnt jetzt an Tempo. Niederweisel versucht auszugleichen, was ihnen
Aus Wehlar
Frohnhausen— Wetzlar 0:4.
Daß der Sieg gegen 1900 Gießen am vergangenen Sonn⸗ tag kein Zufallssieg war, hat das Spiel in Frohnhausen be⸗ wiesen, denn Frohnhausen verlor in dieser Serie ihr erstes Spiel auf eigenem Platze. Die Wetzlarer Elf ist jetzt in der Form, wie man sie bei Beginn der Serie erwartet hatte. Trotz diesem 4:0⸗Sieg über Frohnhausen kommt die Mannschaft nach ihrem letzten Spiel der Vorrunde nicht über den zweitletzten Tabellenplatz hinaus, hat aber mit ihren 4˙8 Punkten bei Be⸗ ginn der zweiten Runde gute Anschlußmöglichkeit nach oben. Sollte die Mannschaft mit Diehl als Mittelläufer ihre jetzige Form beibehalten, so wird sie auch in den kommenden Pokal⸗ spielen wie im vergangenen Jahr ein wichtiges Wort mitreden.
Daß der Weg am vergangenen Sonntag nach Frohnhausen sehr schwer war, wußte man. Daß der Sieg so glatt mit 470 wurde, war eine Ueberraschung. Wetzlar spielte zuerst den Platz hinunter, kam durch Blech 1. nach 15 Minuten Spielzeit zum Führungstreffer, nach weiteren 15 Minuten schießt Wohl⸗ gemuth scharf aus dem Hinterhalt, den abgewehrten Ball ver⸗ wandelt Blech 2. im Nachschuß. Einer Drangperiode der Ora⸗ nier halten die Gebr. Benner sicher stand. Als Wohlgemuth nach der Pause im Alleingang auf 3:0 erhöht, schien der Sieg der Wetzlarer gesichert. Nach verteiltem Spiel, bei welchem sich auch der Wetzlarer Hüter vereinzelt gut auszeichnete, kommt Wetzlar durch Fischer 13 Minuten vor Schluß noch zu einem 4. Treffer. Wetzlar hat als die bessere Mannschaft verdient ge⸗ wonnen, besonders gut war der Mittelläufer, linker Sturm⸗ flügel und die beiden Verteidiger. Mit der Leitung und fai⸗ ren Spielweise konnte man zufrieden sein. Das Publikum verhielt sich mustergültig.
Wetzlar 2.— Oberbiel 1. 2:1.
Wie schon einmal über die zweite Elf gesagt, kann man von ihr alles erwarten. Diesmal bezieht sich das nicht auf das Resultat, denn dieses hätte, dem Spielverlauf nach eher umgekehrt lauten können, sondern auf die schlechte Spielweise an diesem Sonntag. Oberbiel zeigte fast ebenso wenig. Die unglaublichsten Sachen im Auslassen von Chan⸗ cen auf beiden Seiten wurden geleistet. Die erste Hälfte spielte Oberbiel überlegen, trotzdem ging der Sportverein in Füh⸗ rung durch Zambedri. Nach der Pause war das Spiel zunächst ausgeglichen, mit wenig schönen Momenten. Gegen Schluß drängte der Sportverein etwas und kam abermals durch Zam⸗ bedri zum zweiten Treffer.
Die 3. Mannschaft hatte vorher Burgsolms 2. als Gegner und mußte sich von dem Tabellenführer 32 schlagen lassen. Nach werteiltem Spiel hatte der Sportverein in Form eines Elf⸗ meters 10 Minuten vor Schluß Ausgleichsmöglichkeit, schoß diesen aber auf den Pfosten. Der Ersatz⸗Hüter ließ zwei leichte, haltbare Bälle passieren.
Die 4. Elf holte sich in Schwalbach gegen deren 1. eine erwartete 9:0 Niederlage.
Die erste Jugendmannschaft, welche ungeschlagen nach 5 Spielen die Tabelle mit 32:2 Toren anführt, gewann auf eige⸗ nem Platze gegen die gleiche von Schwalbach 50.
Nach dem Spiel der zweiten Elf spielte eine Schülermann— schaft des SpV. gegen die Schüler aus Braunfels 1:2. Beide Mannschaften verwandelten einen Elfmeter nach verteiltem Spiel.
Der Vfe Wetzlar hat vom Verbands⸗Vorstand die Genehmi— gung erhalten, auch Fußball zu spielen und wird noch in die diesjährige Verbandsserie eingereiht.
auch gelingt. Bei einem Eckball prallt der Ball an einem Steinbacher ab und findet den Weg ins Tor. Niederweisel drückt jetzt stark und kann kurz nach ihrem ersten Erfolg den zweiten, ebenfalls durch Eckball, buchen. Steinbach macht sich jetzt wieder frei, der Ball wandert von Mann zu Mann(was man seither vermißte), aber Niederweisels Hintermannschaft kann immer in letzter Minute noch retten. Erst in der 30. Mi⸗ nute stellt der Mittelstürmer Steinbachs den Ausgleich durch plazierten Flachschuß her, dem er kurz darauf das 3. Tor folgen ließ und so seiner Mannschaft wieder die Führung sicherte. Mit diesem Resultat werden die Seiten gewechselt. Nach der Pause greift Steinbach dauernd an, aber auch die sichersten Chancen bleiben unausgenutzt. Niederweisel leistet energischen Widerstand, macht auch einige gefährliche Durchbrüche, wobei beinahe der Ausgleich gefallen wäre, wenn nicht der St. rechte Verteidiger den Ball im letzten Moment von der Linie weg⸗ getreten hätte. Steinbach hält aber dieser Drangperiode stand und kann der Mittelstürmer Steinbachs bis zum Schluß noch zwei schöne Tore erzielen und somit den verdienten Sieg sicher⸗ stellen. Das Spiel wurde auf dem etwas aufgeweichten Boden äußerst fair ausgetragen.
Nach diesem Spiel lieferten sich Steinbachs zweite und Klein⸗Lindens erste Mannschaft einen spannenden Kampf, der dem Spielverlauf nach mit 2:2 Toren unentschieden gerecht endete. Schiri Walter leitete auch dieses Spiel zur vollsten Zufriedenheit.
Aus Odersbach
Am Sonntag trafen sich Odersbach 1. und Waldhausen 1. zum fälligen Rückspiel. Odersbach, das das Vorspiel 5:0 ver⸗ loren hatte, drehte diesmal den Spieß herum und schlug Wald⸗ hausen nach fast gleichwertigem Spiel 4:0. Halbzeit 3:0. Oders⸗ bachs Hintermannschaft war diesmal in großer Form und ließ den Waldhäuser Sturm nicht zu Worte kommen. Die guten Vorlagen, die die Odersbacher Läuferreihe nach vorne gab, verwertete der Sturm auch prompt, dabei hatte derselbe auch mit einigen Lattenschüssen noch Pech. Der Schiri hatte ein schweres Amt; die Zügel aber hielt er fest in der Hand, so daß das Spiel zu einem guten Ende kam. Alles in allem, es war ein schönes Spiel und Schiri Heinz-⸗Stockhausen leitete gut.
Odersbach 2.— Waldhausen 2. 5:3(3:2).
Alls Arborn
Berichtigung: Das Spiel Arborn gegen Odersbach wurde von Arborn mit 5 0 gewonnen und nicht 2:0. Das Spiel Hasselbach gegen Arborn wurde von Arborn 3:1 gewonnen und nicht wie bereits berichtet 3:1 verloren..
Auf dem Stadion erfocht Wetzlar durch den VfL und den Turnverein zwei wertvolle, überlegene Handball⸗Siege über die Gießener Vereine MTV und 1900 Gießen.
Der Turnverein gewann am Nachmittag gegen den MTV Gießen überlegen 9:5, nachdem die Wetzlarer Turner bis zur Halbzeit bereits 771 geführt hatten und nach der Pause ver⸗ halten spielten, so daß der MTW noch zu 4 weiteren Toren. nach der Pause kam, wogegen der Turnverein nur zu zwei wei⸗ teren Erfolgen gelangen konnte.
Auch am Vormittag war Wetzlar mit dem VfL als bessere Mannschaft gegen 1900 Gießen 4 siegreich.
Die erste Halbzeit brachte hier jedoch noch keine besondere Entscheidung, denn Wetzlar konnte nur durch einen Strafwurf von Reuter 1:0 in Führung gehen. Nach der Pause erhöhten die VfLer auf 3:0, 1900 Gießen kam zum Ehrentor und kurz vor Schluß warf Achenbeier für VfL den 4. Treffer. Die Am⸗ stellung der VfL⸗Läuferreihe nach der Pause erwies sich als nicht vorteilhaft. Die Wetzlarer Elf gewann verdient
Der Sc W.⸗Niedergirmes war mit seinen sämtlichen Mannschaften spielfrei. W. 3. W.
Spiel⸗ Vereinigung Fürth in Wetzlar
Dem Wetzlarer Sportverein ist es gelungen, die 1. Mann⸗ schaft des deutschen Altmeisters, der Spielvereinigung Fürth, für Mittwoch, den 16. November(Buß⸗ und Bettag) nach Wetzlar zu verpflichten. Die Fürther Mannschaft wird in kompletter Ausstellung antreten mit den internationalen Spie⸗ lern Wenz, Hagen, Leinberger und Frank. Seit langer Zeit ist es den Sportinteressenten in Wetzlar und der Umgebung nicht möglich gewesen, eine Mannschaft von dem Ruf der Spiel⸗ vereinigung Fürth spielen zu sehen. Die genannten Spieler geben die Garantie, daß ein erstklassiges Fußballspiel zu sehen sein wird. Besondere Beachtung wird dem Mittelläufer Leinberger, der der deutschen Mannschaft schon 20 Mal eingereiht war, zu schenken sein. In der Fürther Mannschaft ist altes Können mit neuerem Talent gemischt und jeder der Zuschauer wird voll auf seine Rechnung kommen. Der Spiel⸗ abschluß ist auch deshalb besonders günstig, weil die Fahrt⸗ kosten nach Wetzlar für diesen Tag ermäßigt sind. Die Fahrt mit dem Postauto ist auf 50 Prozent ermäßigt, während die Reichsbahn bis zur Entfernung von 35 Kilometer nach Wetz⸗ lar Sonntagsfahrkarten ausgibt.
Turn⸗ und Sportvereine
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Für die einzelnen Spezial⸗Einnahmen und Spezial⸗ Ausgaben sind Spalten vorgedruckt, so daß die Führung dieses Buches sehr leicht ist und die Kassenabschlüsse zu jeder Minute erfolgen können
Albin Klein, Gießen.


