Ausgabe 
7.6.1932
 
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Allgemeine Hessische Sportzeitung

Rund um Löhnberg

In Löhnberg trat zum fälligen Rückspiel Aumenau mit 2 Mannschaften an. Während Löhnbergs 2. nur ein 2:0 heraus⸗ holte, konnte die 1. Mannschaft ihr Vorspielresultat von 672 trotz drei Ersatzleuten auf 6:1 verbessern. Dem Spielverlauf nach hätte das Resultat noch höher ausfallen müssen, wurden doch allein zwei Elfmeter verschossen. Schiri Kunze⸗Gießen sehr ut. N In Weilburg leitete Schiri W. Henkel⸗ Wetzlar ein un⸗ gleiches Spiel der Weilburger 1. Mannschaft gegen Hadamar 1. Beide spielten mit Ersatz, bei W. muß derselbe jedoch als voll⸗ wertig bezeichnet werden. Mit 9:2 ging H. geschlagen vom Platz. Vorher siegte Weilburgs 2. Mannschaft gegen Hadamars 2. Mannschaft mit 5:2 Toren.

Am Vormittag fand in Weilburg das Pokalendspiel der Ot zwischen Tiefenbach 1. und Allendorf(Oberlahn) 1. statt. Das Spiel wurde, nachdem sich Allendorf reichlich unsportlich betragen hatte, von Allendorf 10 Minuten vor Schluß beim Stand 4:2 für Tiefenbach abgebrochen. Alle Bemühungen des Schiris Pick, das Spiel zum guten Ende zu bringen, waren vergeblich. Es wäre wirklich an der Zeit, wenn der Gauvor⸗ stand sich diesenSportwerein einmal gründlich unter die Lupe nähme. A.

Aus Watzenborn⸗Steinberg

Hermannstein 1. Watzenborn⸗Steinberg 1. 1:4(0:2)

Hermannstein 2. Watzenborn⸗Steinberg 2. 25(1:2)

Teutonia weilte vergangenen Sonntag in Hermannstein mit beiden Mannschaften und konnte zwei beachtliche Siege nach Hause bringen. Die erste Mannschaft legte sofort in ge⸗ wohnter Weise mächtig los und beherrschte jederzeit das Feld. Sie dominierte durch ihren Flachpaß und ähre fließende Kom⸗ bination, gegen welche die Gastgeber trotz kämpferischen Geistes und Härte nicht aufkommen konnten. Sie wurden in die De⸗ fensibe gedrängt. Die Neueinstellung im Gästesturm bewährte sich bestens und ist sein burz entschlossenes Handeln für den Gegner äußerst gefährlich. Die Läuferreihe gefiel sowohl in der Zerstörung wie auch im Aufbau. Die beiden Verteidiger nebst Tormann sind äußerst zuperlässig, sodaß Teutonia Watzen⸗ born⸗Steinberg in derzeitiger Form wohl sehr schwer zu schlagen ist. Der Schiedsrichter(in Zivil!) konnte nicht befriedigen und muß man seine Elfmeterentscheidung in letzter Minute gegen Watzenborn⸗Steinberg als viel zu hart bezeichnen. Der Strafstoß wurde jedoch von Happel in, blendender Manier ge⸗ halten. Auch die zweite Mannschaft gefiel und konnte vor allem der Sturm restlos befriedigen. Die ganze Mannschaft spielte äußerst flott und vor allem ohne großeNebengeräusche. Es geht auch so, sogar viel besser und dürfte die Mannschaft sportlich an Achtung gewinnen.

Kommenden Samstag spielt die 1. Mannschaft von Watzen⸗ born⸗Steinberg auf dem Waldsportplatz in Gießen gegen die 1. Mannschaft des VfB. Gießen. Man ist allgemein auf das Treffen gespannt, zumal Watzenborn⸗Steinberg das Vorspiel 2·1(0) gewonnen und in letzter Zeit gegen klassenmäßig weit überlegene Gegner beachtliche Erfolge erzielt hat. Ig.

Aus Daubringen Daubringen 1. Lollar 1. 5:2(4:0).

Lollar weilte am Samstagabend mit einem großen Ge⸗ folge von Schlachtenbummlern in Daubringen und gaben dem Spiel das Gepräge eines Lokalkampfes. Beide Mannschaften traten ersatzgeschwächt an, aber sie gaben ihr Bestes um zu siegen. Daubringen arbeitete sich bis zur Halbzeit eine 4:0⸗ Führung heraus und erhöhte nach Wechsel sogleich auf 50. Ein fast sicher scheinendes Tor wird gerade noch vom Lollarer Ver⸗ teidiger an der Torlinie gestoppt. Aber auch Lollar kam noch zu zwei schönen Toren und stellt so den Schlußstand von 5˙2 her. Ein Elfmeter wird vom Daubringer Tormann gehalten. Be⸗ trübt ziehen die Zuschauer von Lollar von dannen und warten auf den Revanchekampf, welcher am kommenden Samstag in Lollar steigt. M.

Aus Garbenteith

Garbenteich 1. VfB. Gießen 2. 3:3. Bei diesem Spiel machte sich wiederum bemerkbar, daß Gar⸗ benteich durch die Verletzung seines guten Mittelläufers ge⸗

Augen und konnte so alt wie Benjamin sein. Sie setzte sich ans Klavier. Benjamin stimmte die Geige. Und dann spielten sie.

Du glaubst nicht, Theo, wie der Junge spielen konnte. In einer Matrosenkneipe geht es ja sonst ziemlich laut und lustig her. Aber jetzt war alles mäuschenstill. Immer mehr Gäste kamen... Endlich legte Benjamin die Geige hin.

So, jetzt ist's genug. Wir Klaus...

Drei Tage blieben wir noch in Rio und jeden Nachmittag gingen Benjamin und ich in die kleine deutsche Wirtschaft. Ma⸗ ria erwartete uns dann schon vor der Tür. Am letzten Tage hieß es Abschied nehmen. Es ging wieder in See.

Muß ich denn, muß ich denn zum Städtelein hinaus, spielte Benjamin auf der Geige.

Auf Wiedersehen, Maria. Und wenn ich wieder mal nach Rio komme, dann spielen wir doch wieder zusammen, nicht wahr? Er gab ihr einen kleinen Fächer, den er vorhin in einem Bazar gekauft hatte.

Das ist eine kleine Erinnerung an die schönen Stunden.

Dann gingen wir fort. Maria stand an der Haustür und sah uns noch lange nach.

Wir waren nun schon über ein Jahr unterwegs. Als wir nun endlich die Heimreise antraten, wurde Benjamin krank. Er hatte hohes Fieber. Mit allen Kräften versuchte er- dagegen anzugehen und auf den Beinen zu bleiben. Aber schließlich mußte er sich doch hinlegen. Von Tag zu Tag magerte er ab und lag meistens ohne Besinnung. In meiner ganzen Freizeit saß ich an seiner Koje. Aber sein Zustand verschlimmerte sich immer mehr. Er siechte so dahin und keiner konnte ihm helfen.

Eines Nachmittags saß ich wieder bei ihm. Teil nahmslos

wollen wieder an Bord,

Da kam seine Tochter. Sie hatte blondes 5 5 und blaue

handikapt ist. Trotzdem gelang es dem Gastgeber, der guten VfB.⸗Mannschaft ein Unentschieden abzutrotzen. Die VfBer waren im Feldspiel der Platzmannschaft etwas überlegen, konn⸗ ten aber dieses Plus vor dem Tor nicht auswerten. Garben⸗ teich sei an dieser Stelle gesagt: Einigkeit in der Mannschaft verspricht Erfolg! Das Spiel erlitt etwas Verspätung durch das Herbeischaffen eines Ersatzschiedsrichters, da unverständ⸗ licherweise der angesetzte Schiedsrichter ohne Entschuldigung ausblieb. Schiedsrichter dieser Art sollte man aus der Be⸗ wegung herausnehmen. W.

Aus Morenberg

Der VfB. 1930 hatte am Sonntag die beiden Mannschaften des Sport⸗Vereins Waldernbach als Gegner zu zwei Freund⸗ schaftsspielen verpflichtet. Merenbergs zweite Mannschaft muß⸗ te sich mit 0:2 Toren geschlagen geben. Die Hilflosigkeit des Sturmes vor dem Tore trug zu dieser Niederlage bei. Nicht viel anders war es im Spiel der beiden ersten Mannschaften. Auch hier blieben zahlreiche günstige Gelegenheiten unausge⸗ nutzt. Mit 2:2 trennten sich die Gegner nach einem wenig spannenden Kampf, der vom Schiedsrichter Göbel-Gräven⸗ eck vorbildlich geleitet wurde. Me.

Jugendspiele der Sy- Bag. 1900 Gießen

VfB. Friedberg 1. Igd. 1900 1. Igd. 5:1(4:0). Die erste Jugend fuhr mit Ersatz nach Friedberg. Die dadurch not⸗ wendig gewordene Umstellung bewährte sich nicht. Die Mann⸗ schaft spielte planlos und versuchte vergebens ihr Heil in vie⸗ len Umstellungen während des Spiels. Die körperlich stärkeren Friedberger waren auch technisch besser und konnten 1900 durch

taktisch richtiges Spiel sofort überrumpeln, indem sie drei Tore in kurzer Spielzeit vorlegten. Der beste Mann der 1900er, der Tormann, verhütete durch sein hervorragendes Spiel weitere Erfolge des Gastgebers, der kurz vor der Pause auf 410 er⸗ höhte. Nach der Pause kam etwas mehr System in die blau⸗ weißen Reihen, so daß ein mehr gleichwertiges Spiel zustande kam. Beide Parteien erzielten noch je ein Tor.

SV. Ettingshausen 1. 1900 2. 1:0(0:0). Die zweite Jugendmannschaft verlor das Entscheidungsspiel in Ettings⸗ hausen. Sie traf dort aber auf eine ganz andere Mannschaft, wie beim Vorspiel hier in Gießen. Der Gastgeber hatte seine Jugend durch verschiedene Aktive verstärkt, so daß sich sein Ge⸗ winn dadurch in Verlust umwandelt. Trotzdem 1900 fast an⸗ dauernd überlegen spielte, vermasselte sein Sturm durch das eigennützige Spiel einzelner Leute sämtliche noch so sicheren Chancen.

FV. Ebsdorf 1. 1900 3. 1:0. Die schwachen 1900er waren dem Gast, der ebenfalls einige Aktive in seinen Reihen hatte, nicht gewachsen. Aber durch den unermüdlichen Eifer konnten sie teilweise sogar überlegen spielen und weitere Erfolge der Gastgeber vereiteln.

Klein⸗Linden Sch. 1900 3. Sch. 1:0. Trotz der vor⸗ herigen ausdrücklichen Bitte, den Kleinsten nur Schüler gegen⸗ überzustellen, gruppierte sich die Mannschaft des Gastgebers fast nur aus Jugendlichen. 1900 war aber trotzdem besser und kam nur durch den Schiedsrichter vom Platzverein, der zwei ein⸗ wandfreie Tore(darunter einen verwandelten Elfmeter!) nicht gab, um den verdienten Sieg. Die Gegner der ersten umd zweiten Schülermannschaften(Leihgestern und Garben⸗ teich) traten nicht an. V.

Leichtathletik

Warum war das Spind nicht abgeschlossen?

Wer beimKommiß war, erinnert sich: kam jemand gelaufen, es sei ihm etwas abhanden gekommen, lautete die allererste Frage:War das Spind auch wirklich abgeschlossen?! Und wehe demjenigen, der es offen gelassen und damit einen Anreiz für nicht ganz Taktfeste gegeben hatte, Mein und Dein zu verwechseln. Bei Vater Philipp hatte er durchweg drei Tage lang Zeit, darüber nachzudenken, daß Gelegenheit Diebe macht und derjenige, der sie herbeiführt, im gleichen Maße wie der Dieb schuldig ist. Eine handfeste, aber sehr gesunde Justiz.

*

Auf der Verlustliste der internationalen Leichtathletik stehen bisher wegen Vergehens gegen die Amateurbestimmungen: La⸗ doumégue⸗Frankreich, Petkiewicz⸗Polen, Nurmi⸗Finnland, um die Allerbesten zu nennen. Hinzukommen voraussichtlich mit einer mehrmonatigen Sperre sechs der besten schwedischen Leichtathleten, darunter der Hürdenrekordmann Sten Petters⸗ son, die Mittelstreckler Birger Kraft und Magnussen sowie der Stabhochspringer Lindgren. Rechnet man dazu den noch soeben wegen seiner Tätigkeit als Cheftrainer eines Universität⸗Sport⸗ vereins gemaßregelten Mortensen⸗AS A., der immerhin auch Zehnkampfmeister, Rekordmann und eine der größten olympi⸗ schen Hofnungen seines Landes ist, fehlt es dieser sportlichen Leporello⸗Liste wahrlich nicht an Auswahl.

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Albin Klein in Gießen

Dr.

mit geschlossenen Augen lag er da. Ich wischte ihm den Schweiß aus dem Gesicht und trocknete sein fiebernasses blondes Haar.

Da schlug er die Augen auf.

Klaus!

Ja, Benjamin.

Wenn ich tot bin, mein kleines Segelschiff, das sollst du haben, das schenke ich dir.

Ach, Benjamin, was redest du. du wieder gesund.

Nein, Klaus, ich werde nicht wieder besser.. Und meine anderen Sachen, die in der Seeliste sind, kannst du auch kriegen. Wenn du sie nicht magst, gib sie den anderen Matrosen...

Er lag wieder mit geschlossenen Augen.

Nach einer Weile sagte er leise:Spiel mal auf deiner Handharmonika, Klaus.. Ich hör das so gerne.

Was soll ich denn spielen, Benjamin?

Was du willst, Klaus.. oder, wenn es dir einerlei ist, spiel das Lied: Lustig ist's Matrosenleben'. Das haben wir beide ja so oft gesungen, wenn wir zusammen die Wache hatten. Weißt du das noch, Klaus? Du mußt jetzt auch dazu singen.

Mit schwerem Herzen erfülle ich ihm seinen Wunsch und singe mit leiser Stimme zu meinem Spiel:

In ein paar Tagen bist

Lustig ist's Matrosenleben, ist mit lauter Lust umgeben. Bald nach Süden, bald nach Nord treiben uns die Wellen fort.

Hat das Segel Wind gefaßt, steig ich auf den höchsten Mast. Seid nicht bange, Kapitän, Wind und Wetter werden schön.

Ihnen allen wirft man vor, sie hätten sich nicht immer und nicht überall als chemisch reine Amateure erwiesen, wären um schnöden Mammon über die Hürden geflitzt, hätten ihre Welt⸗ rekorde nicht bloß des Spaßes wegen gelaufen, seien überhaupt

ganz schlechte Menschen, die in der Gesellschaft anständiger Sportsleute nichts mehr zu suchen haben sollen. Gut, angenommen, sie sind diese Bösewichter. Streichen

wir sie aus. Nehmen wir kein Stückchen Brot mehr von ihnen und Weltrekorde schon gleich gar nicht. Marschieren wir mit dem über Nacht so erstaunlich tatendurstig gewordenen Inter⸗ nationalen Leichtathletik⸗Verband in den Kampf gegen die Vier⸗ tel⸗, Halben⸗ und Dreiviertel⸗Profis.(Ganze gibt's in der Leichtathletik einstweilen noch nicht, von einer Handvoll mehr schlecht als recht lebender Reklameläufer abgesehen.) Wir wer⸗ den sie schon kriegen.

Aber bevor wir in die männermordende Schlacht ziehen, wollen wir dem gleichen Internationalen Verband eine einzige, ganz kleine und bescheidene Frage stellen: Was geschieht mit den Veranstaltern, die den Ladoumégues, den Nurmis und all den anderen zu diesen Verstößen gegen das Amateurgesetz erst die Hand geboten haben, die ihnen die Gelder in den Nagelschuh steckten?!

Und ganz besonders richten wir an den Vorsitzenden der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletih, Dr. Ritter von Halt, die gleiche Frage. Der Führer der deutschen Leichtathletik hat nach der Berliner Tagung des Internationalen Verbandes, auf der Nurmi herausgehängt wurde, in einer betont zugespitzten Erklärung gesagt:Entweder wir haben einen Amateurstand⸗ punkt, oder wir haben keinen. Und er hat weiter erklärt:Die Befolgung der heutigen Amateurbestimmungen muß für die Aktiven und Veranstalter eine Gewissensfrage sein.

Damit sind wir mehr als einverstanden. Nicht nur der Aktive, sondern und gerade der Veranstalter hat die Amateur⸗ bestimungen innezuhalten. Ist das aber in den beiden Fällen Stuttgart und Königsberg geschehen, die, wie man hört, Nurmi den Hals gebrochen haben sollen? Was gedenkt man zu tun, diese Veranstalter zur Rechenschaft zu ziehen?

*

Nurmi, um bei diesem zu bleiben, hat sich fremde Gelder angeeignet. Was er nicht durfte, da es die Amateurbestimmun⸗ gen verbieten. Aber er konnte es nur, weil das Spind nicht abgeschlossen war. Warum war es das nicht?

Aus ist nun das Seemannslied, er nimmt von der Welt Abschied. Ziert sein Grab kein Leichenstein, wird er dennoch selig sein.

Das war schön, Klaus. Und wenn du mal wieder nach Rio kommst, grüße Maria von mir... Nun spiel noch das Lied, das die Matrosen so gerne singen, wenn sie auf der Heimreise sind.

Da spielte ich denn die alte Weise:

Nach der Heimat möcht' ich wieder,

nach dem teuren Vaterort,

wo man singt die frohen Lieder,

wo man spricht manch trautes Wort.

Sei gegrüßt in weiter Ferne, teure Heimat, sei gegrüßt...

Benjamin hatte den Kopf nach der Wand gedreht. Ich sollte nicht sehen, daß er weinte.

Leise stelle ich die Handharmonika fort ben

Wie ich nach einer halben Stunde runterkomme, ist er tot. Seine Backen waren noch naß von Tränen.

Wir haben ihn dann in eine alte Flagge gewickelt und in Segeltuch eingenäht. So hat unser Benjamin ein kühles See⸗ mannsgrab bekommen, weit von der Heimat. Aber seine rich⸗ tige Heimat war doch wohl eigentlich das Meer

Ich kann ihn nicht vergessen. Und wenn du mich mal besuchst, Theo, zeige ich dir das Segelschiff, das er geschnitzt und mir geschenkt hat. Es hängt in meiner Stube.

Klaus Petersen stand auf, klopfte seine Pfeife aus und ging mit dem Netz nach seinem Boot.

Theo Hansen mochte auch nichts sagen. Schweigend kleidete

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und gehe nach

er sich an und machte sich auf den Heimweg. orts. folgt.)