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Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗
führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel;
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hessische Sport⸗ͤ5eitung
erbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg
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7. Jahrg.
Dienstag, den 7. Juni 1932
Wir hören dazu von gut unterrichteter Seite:
Bekanntlich kam es zu Beginn des Spieljahres 1931/92 zwi⸗ schen den Bezirks⸗Instanzen und den Vereinen von Butzbach, Gießen und Wetzlar zu schwierigen Verhandlungen, bevor die Meisterschaftsspiele obiger Gruppe steigen konnten. Die genann⸗ ten Vereine vertraten nämlich den Standpunkt, daß der Spiel⸗ verkehr mit den Vereinen des„Marburger Hinderlandes“(Bot⸗ tenhorn, Breidenbach, Wiesenbach und Wallau) spielerisch und finanziell zu unrentabel wäre. Der Verlauf der Spielserie hat aber gezeigt, daß die Vereine aus dem Hinterland spielerisch sehr wohl mit den städtischen Vereinen konkurrieren können; wenn trotzdem die Anhängerschaft der Stadtvereine das Erschei⸗ nen der Landvereine in den Städten nicht genügend würdigte, d. h. den Spielen unberechtigter Weise fern blieb, so daß die Stadtvereine finanziell zu kurz kamen, dann sind doch dafür nicht die Landvereine verantwortlich zu machen, sondern liegt die Schuld ganz allein an der Voreingenommenheit und Ein⸗ seitigkeit des Stadtpublikums. Mit diesen Tatsachen muß man sich also abfinden; in der heutigen schweren Zeit der Not geht es nicht an, daß einzelne Vereine mit Bestrebungen hervortreten, die nur auf die Wahrung der eigenen Interessen hinzielen und andere Vereine an die Wand zu drücken versuchen. Die Instan⸗ zen können und dürfen mit ihren Maßnahmen auch nur die Belange der Gesamtheit wahrnehmen u. müssen ihr Ohr den Son⸗ derwünschen verschließen, wenn diese nicht mit den großen Zielen konform gehen, welche von der Sportmoral und Sportdisziplin vorgezeichnet sind und durch das Spielsystem angestrebt werden; letzteres bringt durch die Einrichtung der Klassen den Grundsatz zur Geltung:„Freie Bahn dem Tüchtigen!“, ohne Rüchsicht da⸗ rauf, ob die Tüchtigkeit von einem Stadtverein oder einem Landverein, von einem großen oder kleinen Verein bewiesen wird.
Von diesen Gesichtspunkten betrachtet, können die Bezirks⸗ instanzen nur zwei Möglichkeiten ins Auge fassen, nämlich: die Gruppe Lahn spielt
entweder unter Auffüllung in zwei Abteilungen, oder nach dem neuen Spielsystem ungeteilt mit 10 Ver⸗ einen.
Im ersten Falle treten zu den letztjährigen 10 Vertretern der Gruppe(Bottenhorn, Breidenbach, Butzbach, Dillenburg, Frohnhausen, 1900 Gießen, Wallau, Wetzlar, Wetzlar⸗Niedergir⸗ mes und Wiesenbach) vor allen Dingen die zwei Vereine aus der Bezirksliga: VfB Gießen und Ockershausen, so daß die Zahl 12 erreicht wird. Um aber die Abteilungen zahlenmäßig stär⸗ ker zu machen, können die Bezirksinstanzen eine„Auffüllung“ vornehmen derart, daß aus jedem Gau die Gruppenmeister der 2. Bezirksklasse hinzugezogen werden; es sind dies
im Gau Marburg: Gladenbach und Wommelshausen, im Gau Dill: Sinn und Ober⸗Roßbach,
im Gau Gießen⸗Wetzlar: Weilburg, zum Ausgleich gegen⸗ über den anderen Gauen nimmt man hier noch den Ta⸗ bellenzweiten, Aßlar oder Ehringshausen,(punktegleich) hinzu.
Dadurch würde sich der Bestand auf 18 erhöhen. Ist das zu viel, so läßt man es zwecks„Auffüllung“ nur bei den 3 Gau⸗ meistern der 2. Bezirksklasse verwenden; dann gibt es nur 15 Vereine. In Frage kommen: Weilburg, Gladenbach loder Wommelshausen) und Sinn(oder Oberroßbach). Ein Recht zum „Aufstieg“ besteht für keinen Verein, da das Spielsystem einen solchen nicht vorsieht, vielmehr mit einem allgemeinen Abstieg rechnet, damit überall die vorgeschlagene(geringere) Gruppen⸗ stärke hergestellt wird. Eine„Auffüllung“ ist also nur ein Ent⸗ gegenkommen der Instanzen und kann von diesen ebenso gut un⸗ terbleiben.
Die geographische Lage aller genannter Vereine zueinander ist aus nachfolgender Skizze ersichtlich:
Aus dieser Skizze ergibt sich auf den ersten Blick, daß eine
Teilung der Gruppe nur nach Norden und Süden stattfinden
kann, da in der Mitte von Westen nach Osten eine große Lücke
Hlafft. Es müßten demnach zusammenspielen:
im Norden: Wallau, Wiesenbach, Breidenbach, Marburg⸗Ockers⸗ hausen(Oberroßbach), Bottenhorn, Gladenbach, Frohnhau⸗ sen,(Wommelshausen) und Dillenburg; das sind 10 bzw. 8 Vereine;
im Süden: Butzbach, Weilburg, Wetzlar, Wetzlar⸗Niedergirmes, (Ehringshausen oder Aßlar), 1900 Gießen, VfB Gießen und Sinn; das sind 8 bzw. 7 Vereine.
Bei einem Bestand von 18 Vereinen bekäme also die nördliche
Abteilung 2 Vereine, bei 15 Vereinen nur einen Verein mehr
als die südliche Abteilung. Das läßt sich aber nicht umgehen,
denn nur durch eine solche Scheidung liegen die Orte der bei⸗ den Abteilungen günstig zusammen. Aus diesem Grunde kann auch eine Zuteilung von Dillenburg(und Frohnhausen) und be⸗
vornherein nicht in Betracht kommen. Im Süden haben sämt⸗ liche Vereine direkte Bahnverbindung; im Norden liegen Ober⸗ roßbach, Wiesenbach und Bottenhorn zwar nicht direkt an der Bahnstrecke, aber auch nicht weit davon; heute werden übrigens die Spielfahrten vielfach mit Autobussen gemacht, so daß die Bahnlage oft ausgeschaltet werden kann.
Kommt eine Einigung bezüglich der Gruppenteilung nicht zustande, so werden die Bezirksinstanzen nicht umhin können, kurzerhand auf Grund des neuen Spielsystems(Beschlüsse von Münster) eine einzige Gruppe zu bilden, welche 10 Vereine um⸗ faßt. Dieser werden dann angehören: die zwei Vereine aus der Bezirksliga, VfB Gießen und Ockershausen, sowie acht Ver⸗ eine aus der letztjährigen Gruppe Lahn. Es müssen also zwei Vereine absteigen; wen dieses Schicksal trifft, läßt sich im Mo⸗ ment nicht sagen, weil bisher noch keine amtliche Tabelle über den Schlußstand der Spiele veröffentlicht worden ist. Auf alle Fälle bleiben aber Wallau, Breidenbach und Bottenhorn in der Gruppe, so daß die Spielreisen nach dort und von dort fast wie im Vorjahre gemacht werden müssen; dazu kommt auch noch Marburg⸗Ockershausen.
Noch eine kleine Aufklärung: Es wird stellenweise dafür agitiert, daß Alsfeld aus der Gruppe Fulda in die Gruppe Lahn überschrieben werden soll. In der Luftlinie ist die Entfernung Alsfeld Marburg gleich der Entfernung Marburg Dillenburg, und die Entfernung Alsfeld—Gießen gleich der Entfernung Butzbach—Frohnhausen(vergleiche die Skizze!). Daraus kann man sich schon ein Bild machen von den Fahrten, die Alsfeld unternehmen müßte, ganz gleich, ob es bei einer Gruppenteilung zur nördlichen oder zur südlichen Abteilung geschlagen würde, oder ob es unter die 10 Vereine der ungeteilten Gruppe ge⸗ hörte(wobei übrigens noch ein dritter Verein absteigen müßte!). Eine Einbeziehung Alsfelds liegt also weder in dessen eigenem Interesse, noch dient sie den Interessen der Lahnkreisvereine!
Um den Vereinen Gelegenheit zu geben, sich in der Frage der Gruppengestaltung auszusprechen und zu einigen, werden die Instanzen in der Fußballsperrzeit an verschiedenen Orten Vertreterversammlungen veranstalten.(Diese haben übrigens nur privaten Charakter, sind also keine offiziellen Verbands⸗ tagungen; demnach hat jeder anwesende Verein auch nur eine Stimme.) Die Vereine haben also ihr Schicksal selbst in der Hand; an ihnen liegt es, dieses zu ihrem Vorteil oder zu ihrem Nachteil zu gestalten; sie müssen sich schon vorher darüber klar sein, ob sie überhaupt die Spiele in der 1. Bezirksklasse durch⸗ halten können oder nicht; wenn sie der Klasse angehören wollen, müssen sie es sich genau überlegen, wo und wie sie am besten unterkommen, bei einer Teilung der Gruppe oder bei einer Gruppe von 10 Vereinen.
» Wallau Wiesenbach? 1„ Breidenbach Marburg⸗ Ockershausen Ober roßbach Bottenhorn 2 0 0 * 5„ Gladenbach Frohnhausen Wommelshausen »»Dillenburg Sinn Ehringshausen„ Aßlar„ Gießen »Niedergirmes 0 Wetzlar » Weilburg Butzbach“ Lem= 5 ben
sonders von Marburg⸗Ockershausen zur südlichen Abteilung von
Mie kann die Lahn⸗Gruppe der 1. Beüittsklasse gestaltet werden?
Endspiel um den DF B.⸗Bundespokal:
in Leipzig: Süddeutschland— Norddeutschland 1·2(121) Nepräsentativpspiel:
in Bonn: Westdeutschland— Luxemburg 6:0(1:0)
in Metz: Lothringen— Saar 3:2(1:0) in Basel: Städtespiel Basel— Freiburg 2:1(0:0)
Wofldeuljchland
Turu Düsseldorf— Schalke 04 1:6 Solingen⸗Gräfrath— Fortung Düsseldorf 076 SSV. Barmen— SSV. Elberfeld 30 Meidericher Sp.⸗V.— Schwarz⸗Weiß Essen 32 Arminia Bielefeld— Vf. Benrath 6:5 Rheydter Sp.⸗V.— Fortuna Düsseldorf 0:1 SW. Hamborn 07— Spogg. Fürth 4:8(Sa.) Stadtelf Recklinghausen— Spogg. Fürth 2:2 Alemannia Aachen— Kickers Offenbach 5:5(Sa.) Fogg. Bleyerheide— Kickers Offenbach 513 Alemannia Aachen— Wormatia Worms 2:3 Spfr. Essen— SV. Kaiserslautern 273
hessen⸗Hannober VfB.⸗Kurh. Marburg— 1900 Gießen 34(2.2) VfB Gießen— Ockershausen 470(2:0)(Sa.) VfB. Gießen— SpV. Wetzlar 6:6(4:2) Großalmerode— Wallau 1:0(0:0) Wiesenbach— Eckelshausen 3.2
Gießen⸗Wetzlar
Weilburg 1.— Hadamar 1. 92
Löhnberg 1.— Aumenau 1. 611
Daubringen 1.— Lollar 1. 5:2(4:0)(Sa.) Garbenteich— VfB. Gießen 2. 3:3
Büblingshausen— SpV. Wetzlar 2. 74
Hermannstein 1.— Watzenborn⸗Steinberg 1. 14(0.2) Weilburg 2.— Hadamar 2. 5:2
Löhnberg 2.— Aumenau 2. 270
Merenberg 1.— Waldernbach 1. 22(111)
Allendorf 1.— Tiefenbach 1. 2˙4 abgebrochen. Merenberg 2.— Waldernbach 2. 02(072) Gau⸗Dernbach— Allendorf 2. 3:4
Hermannstein 2.— Watzenborn⸗Steinberg 2. 2:5(1 2 1900 Gießen 4.— Ebsdorf 1. 2:0(0:0)
VfB. Gießen A.⸗H.— Schiri⸗Vereinigung 15(Sa.) VfB. Friedberg 1. Igd.— 1900 Gießen 1. Igd. 51(4:0) Sp.⸗V. Wetzlar 1. Igd.— VfR. Butzbach 1. Igd. 3:1 Ettingshausen Igd.— 1900 Gießen 2. Igd. 1:0(0:0)
Sporineuigkeiten
Das Endspiel um den D B.⸗Pokal wurde in Leipzig vor nur 5 000 Zuschauern von Norddeutschland überraschend mit 2:1(1:1) gegen Süddeutschland gewonnen.
Fußball: Repräsentativkämpfe: In Bonm siegte vor 10 000 Zuschauern Westdeutschland über Luxemburg mit 670(1:0), eine Saar⸗Pfalz⸗Elf wurde in Metz von Lothringen 3:2(1:0) ge⸗ schlagen, Freiburg verlor in Basel das Städtespiel gegen Basel mit 1:2(0:0) und Belgien siegte in Kopenhagen über Däne⸗ mark mit 4.3.
Die Entscheidungsspiele um die Deutsche Handball⸗Meister⸗ schaft zwischen den Meistern der DSB. und der DT. finden am 19. Juni statt.
Mit dem Rekordergebnis von 28:1(13:0) gewann Oester⸗ reich den 1. Handball⸗Länderkampf gegen die Tschechoslowakei.
Bei„Rund um Schotten“ erreichte vor 40 000 Zuschauern der Engländer Bullus auf NSU. mit einem Stundenmittel von 102,44 Kilometer eine neue Rekordzeit. Bester deutscher Fahrer war Kratz⸗Oberohmen auf BMW. mit einem Stundenmittel von 98,9 Kilometer.
Der Radländerkampf Deutschland Ausland wurde won den Deutschen Sawall, Hille und Dederichs gegen Wambst, Thollem⸗ beeck und Ptieto mit 33:27 Punkten gewonnen.
Die Vorläufe zur Meisterschaft von Deutschland im Omni⸗ um⸗Mannschaftsfahren kommen am 12. Juni auf der Frank⸗ furter Stadion⸗Radrennbahn zum Austrag.
3 000 Frankfurter haben sich für das am nüchsten Sonntag in Nürnberg stattfindende Endspiel um die Deutsche Fußball⸗ meisterschaft zwischen Bayern München und Eintracht Frank⸗ furt angemeldet.
Der Berliner Sportpalast ist wieder einmal in einer Fi⸗ nanzkrise. Wahrscheinlich wird er für sportliche Zwecke gar nicht mehr in Frage kommen, sondern zu einer Großgarage oder
Gau
einem Bureauhaus umgebaut.


