Ausgabe 
6.12.1932
 
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N. 40

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Sonntag schwere Spiele zu erledigen und konnten sie dieselben,

schaft, schlug die sehr spielstarke 3. Mannschaft des VfR Butzbach

Dienstag, den 6. Dezember 1932.

Allgemeine Hessische Sport⸗Zeirung

Erwesterung der Bezirksliga

Dieses Thema steht seit der(in Nr. 47 derAßS3 be⸗

gesordnung. Es wird sicher noch viel darüber geredet und ge⸗ schrieben werden, bevor man zu einer Einigung gelangt(falls eine solche überhaupt erzielt wird). Doch ist immerhin schon etwas erreicht, wenn die Frage soviel Beachtung findet, daß sie zur Behandlung vor das Forum der Vereinsführer, der Be⸗ ziuksleitung und der Verbandsgewaltigen kommt.(Der BV hat in seiner letzten Sitzung bereits von einer diesbezüglichen Eingabe des SW Hessen 09 Kassel Kenntnis genommen.) Sehr richtig ist dabei die Ansicht, daß man die Erörterung, wenn man schon in eine solche eintreten will, nicht erst noch auf die lange Bank schieben, sondern möglichst bald in Angriff nehmen, soll, und zwar aus folgendem Grunde: Das neue Spielsystem sieht prinzipiell einen Ausstieg und einen Abstiag vor, und an diesem Prinzip wird und muß man auch festhalten, wenn man eine Erweiterung der Hessisch-Hannoverschen Bezirksliga billigen und genehmigen sollte. Diese Erweiterung darf, weil sie eine Aenderung des als Bestandteil der Satzungen geltenden Spielsystems darstellt, nur durch einen besonderen Beschluß der Wahlversammlung herbeigeführt werden, nachdem die Vorlage eines Antrages an diese Versammlung durch den Bezirkstag be schlosen worden ist. Die Aenderung kann frühestens erst mit Beginn des nächsten Spieljahres in Kraft treten. Bis dahin ist die Frage des Tabellenstandes und damit des Abstiegs ge⸗ klärt; jetzt aber ist die Lage noch so verwickelt, daß man mit Sicherheit keine Vorhersage wagen darf; alle Vereine, auch die momentan am Schluß der Tabelle stehenden, rechnen und hoffen darauf, daß sie vor dem Abstieg bewahrt bleiben. Dem⸗ nach können heute noch alle Vereine der Bezirksliga sich der An⸗ regung zur Erweiterung dieser Spielklasse ohne Voreingenom⸗ menheit gegenüberstellen, während am Ende der Spielserie vielleicht zwei Parteien vorhanden sind, von denen die Ab⸗ steigenden wahrscheinlich für und die anderen Vereine gegen eine Aenderung des Statuts eintreten.

Ein besonderes Interesse müßten eigentlich die Vereine der 1. Bezirksklasse an einer Erweiterung der Bezirksliga haben, weil für sie im Falle der Durchführung des Planes die Mög⸗ lichkeit zum Aufsteigen bedeutend verbessert wird. Nach den augenblicklichen Verhältnissen müssen zwei Vereine am Ende des Spieljahres 193233 aus der Bezirksliga absteigen und sollen dafür 2 von den 4 Gruppenmeistern der 1. Bezirksklasse aufsteigen. Der Vorschlag aus Kassel geht dahin, daß kein Verein aus der Bezirksklasse absteigt, dagegen 6 Vereine aus der 1. Bezirksklasse aussteigen; dieses Glück fiele also den 4 Gruppenmeistern und außerdem noch 2 Tabellenzweiten zu, d. h. es würden dreimal soviel Vereine aufsteigen, als z. Zt. im Spielsystem bestimmt sind. Dieser Vorschlag liefe also kurzerhand auf eineAuffüllung der Bezirksliga unter Hinwegsetzung über die Bestimmungen des Spielsystems hinaus. Er hat die

Erfolg. Steinbergs linker Verteidiger schießt unbedrängt für die Gäste das erste Tor. Verwirrung bei den Teutonen. Leih⸗ gestern nutzt dies geschickt aus. Gedränge vor dem Tore und schon rollen in der 7. Minute der Ball und drei Spieler über die Torlinie. Ungeheurer Jubel auf der Leihgesterner Seite. Die Einheimischen verlieren das Selbstvertrauen, nichts will ihnen glücken, Lattenschüsse und harte Sachen direkt auf den, Torhüter der Gäste, der nicht besonders sicher ist, und bei einem kampffreudigeren Sturm gewiß zu Erfolgen geführt hätte, sie blieben aus. Endlich setzt sich der Halbrechte der Teutonen durch, kommt durch hartes Angehen des linken Verteidigers zu Fall und um den sicheren Erfolg. Der verhängte Elfer wird vom Linksaußen verwandelt. Jubel auf der anderen Seiten. Doch schon naht das Verhängnis. Leihgesterns Außenstürmer stehen wie immer frei und schaffen vor dem Steinberger Tor gefähr liche Situationen. Dabei wird durch das zweite Selbsttor der Steinberger das Resultat auf 173 gestellt. Das ist zu viel für die Platzelf. Von drei Toren des Gegners haben sie 2 unhaltbar eingeschossen. Wohl setzen sie sich voll und ganz ein. Aber ohne System, ohne jegliches Stellungsspiel und werden den Gästen bis zur Pause nie ernstlich gefährlich.

Nach dem Seitenwechsel scheint eine Wendung einzutreten. Steinbergs Elf drängt die Gäste in die Verteidigung. Trotzdem ist der Linksaußen in dieser Drangperiode das zweite Mal er⸗ folgreich und die Partei steht 2:3. Das Spiel konnte noch eine Wendung nehmen, wenn die Teutonen endlich systemvoller ge spielt hätten. Doch es klappt nicht. Steinbergs Verteidigung ist zu weit aufgerückt. Alles will zum Ausgleich helfen. Aber es kommt zum befreienden Abschlag der Gästeverteidigung. Ihre Außen⸗ und der Mittelstürmer sthen auf ihrem Posten und wie⸗ der frei, werden sie von der Verteidigung nicht angegriffen und unhaltbar hängt der Ball zum vierten Male im Netz. Damit ist das Treffen entschieden. Die restlichen 10 Minuten wird auf Zeit gespielt und der Ball ist meistens außerhalb des Spielfeldes. Mit dem Abpfiff des recht sicher leitenden Schiri Deis Nau⸗ born überfluten die begeisterten Leihgesterner Zuschauer das Spielfeld und bejubeln ihre siegreiche Elf. Und es ist werständ⸗ lich; durch ihre wirklich schönen Leistungen hatte es diesmal ge⸗ reicht! Nach 6 gegen die Teutonen erlittenen Niederlagen konnten sie diesmal den 1. Sieg und zwei wertvolle Punkte mit

nach Hause nehmen. 5 8

Aus Leihgestern

Steinberg 1. Leihgestern 1. 2:4(1:3). Leihgestern 2. Butzbach 3. 1:0(1:0). Die beiden aktiven Mannschaften der Spielvogg. hatten am

dank der besseren Technik und größerer Routine, beide siegreich gestalten. Der Meisterfaforit in der B-Klasse, die 2. Mann⸗

auf eigenem Platz knapp aber sicher 110.

Die 1. Mannschaft trat zum Lokalderby in Steinberg an, und man sollte es kaum glauben, die 1. Mannschaft der Teu⸗ tonen mußte, nach einem hochinteressanten Kampf, den tech⸗ nisch besseren Leihgesternern die Waffen strecken. Die blauen Jungens von Leihgestern haben hiermit bewiesen, daß sie zu spielen und zu kämpfen verstehen. Die Elf spielte wie aus

größtenteils solche sind, welche im Schluß des

im Spielsystem vorgesehene Einschaltung des Abstiegs wahr scheinlich oder sicher deshalb außer acht gelassen, weil unter den absteigenden Vereinen ebenso gut ein Kasseler Verein wie ein Provinzverein sein kann; ja, es können vielleicht sogar zwei Vereinie aus Kassel dem Abstieg verfallen. Der Vorschlag hat also eine vorbeugende Tendenz. Auf dem Boden der satzungs⸗ mäßigen Bestimmungen steht demgegenüber folgender Vorschlag: Am Schlusse des Spieljahres 193233 steigen von den zehn Vereinen der Bezirksliga zwei Vereine zur 1. Bezirksklasse ab und dafür aus dieser Klasse die vier Gruppenmeister und die vier Tabellenzweiten zur Bezirksliga auf, so daß die selbe im ganzen 16 Vereine umfaßt, die aber in zwei Gruppen mit je acht Vereinen spielen. Vom Spieljahr 193334 ab steigen alljährlich aus jeder Gruppe der Bezirksliga zwei, also aus der ganzen Klasse vier Vereine ab, für welche dann auto⸗ matisch die vier Gruppenmeister aus der 1. Bezirksklasse auf⸗ steigen.

Wir werden auch wenn keine Aenderung an dem Um⸗ fang der Bezirksliga vorgenommen wird es zweifellos erleben, daß die Vereine der 1. Bezirksblasse, welche sich im laufenden Spieljahr das Recht des Ausstiegs erspielen, ausnahmslos oder vergangenen Spieljahres aus der Bezirksliga absteigen mußten; diese Er scheinung wird auch sicher in den folgenden Spieljahren zu be obachten sein, zumal dann, wenn es in der Bezirksliga bei dem Bestand von 10 Vereine und dem jährlichen Abstieg von zwei Vereinen bleibt.

Für die Provinzvereine hat eine Erweiterung der Bezirks liga in dem vorgeschlagenen Maße auch noch insofern einen Vorteil im Gefolge, als bei einer Zweigruppenteilung die Ver⸗ eine aus Kassel auf beide Gruppen verteilt sind, so daß es ihnen wohl nie gelingen wird, eine Gruppe allein auszufüllen, da eben stets eine Anzahl von Provinzvereinen es ihnen an Spielstärke gleichtut. Bemerkenswert ist übrigens, daß aus⸗ gerechnet von Kassel aus eine Erweiterung und Teilung der Bezirksliga angeregt wird; entweder will man auf diesem Wege allmählich eine Dreiteilung herbeiführen, wobei Kassel eine Gruppe für sich bilden würde, so daß also das bisher stets ersehnte und verfolgte Ziel der Isolierung Kassels damit er⸗ reicht wäre; oder man ist zu der Erkenntnis gekommen, daß eine solche Isolierung der Kasseler Vereine durch die andauernden Lobaltreffen nicht nur eine Schwächung der Spielstärke mit sich bringen, sondern auch eine Uebersättigung und daher eine Interesselosigkeit des Publikums zeitigen wird; da diese Fol⸗ gen auch eintreten, wenn die Kasseler Vereine mit der Zeit vielleicht allein die Vertretung in der Bezirksliga-Zehnergruppe erlangen sollten, so beugt der Vorschlag zur Erweiterung und Zweiteilung der obersten Spielklasse diesem Uebel vor; er hat also, wie man ihn auch betrachten mag, stets einen starken lokal⸗ patriotischen Einschlag.

einem Guß, alle waren voll und ganz bei der Sache. Ungefähr 1000 Zuschauer umsäumten den Platz, als der Unparteiische Dais⸗Nauborn den Ball frei gab. Die Gäste haben Anstoß und schon setzt sich der Sturm vor Steinbergs Tor fest. Es dauert auch nicht lange und schon hängt der erste Ball im Netz. In der 4. Minute heißt es schon 1:0 für Leihgestern. Mittel⸗ anstoß, ein kurzes Hin und Her und die Partie steht 2:0 für Leihgestern, in der 5. Spielminute. Gewiß ein schöner Anfang. Die Teutonen lassen sich trotzdem nicht entmutigen, unentwegt geht der scharfe Kampf weiter. Aber der Teutonensturm kommt zu keinem Erfolg. Sämtliche noch so gut gemeinten An- griffe scheitern an der vorzüglichen Hintermanschaft der Gäste, oder der Tormann schnappt sie weg. In der 30. Minute kom⸗ men die Teutonen zu ihrem ersten Erfolg. Ein Elfmeter wird verwandelt. 2:1. Ein wegen Handspiels gegen Steinberg ver⸗ hängter Elfer wird vom Mittelläufer verschossen... Ein schö⸗ ner Durchbruch der Gäste wird mit einem dritten Tor ab⸗ geschlossen; 35. Minute. Das Spiel wird immer schärfer. Die Platzelf spielt jetzt härter. Bei dem Stande on 371 für Leih⸗ gestern werden die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel spielt Steinberg wie immer bergab. Alles wird nach vorne geworfen. Man munkelt schon im Steinberger Lager won einem Sieg der Teutonen. Wenn auch die Teutonen zeitweise drücken, aber zu Erfolgen langt es doch nicht. Durch einen Stellungsfehler der Leihgesterner Verteidigung kommen die Steinbenger zu ihrem zweiten Erfolg. Die Gäste spielen technisch sehr gut. Da, in der 80. Minute naht das Verhängnis für Steinberg; eine schön hereingegebene Flanke vom Rechtsaußen, drückt der Linksaußen zum vierten Tor ein. Das Spiel steht 4˙2 für Leih⸗ gestern. Angeheurer Jubel im Lager Leihgesterns. Der Sieg Leihgesterns steht jetzt fest. Daran ist nichts mehr zu rütteln. Der Schiri war dem Spiel ein gerechter Leiter.

Kritil: Steinbergs Tormann war schuldlos an der Niederlage; der linke Verteidiger war besser als der rechte; die Läuferreihe erledigte ihr Pensum sehr gut, nur spielte der Mittelläufer und linker Läufer viel zu hart; der Sturm fand sich überhaupt nicht zurecht, er war viel zu zerfahren. Von den beiden Halbstürmern ist zu sagen, daß sie sehr fair spielten. Bei Leihgesterns Mannschaft war überhaupt kein Versager. Der Tormann hielt ausgezeichnet; die Verteidigung schaffte durch klare Abschläge immer Luft; der Mittelläufer war in ganz guter Form; der Sturm arbeitete mustergültig. Bei etwas mehr Glück wäre das Torverhältnis noch höher ausgefallen.

Aus Daubringen

Butzbach 1. Daubringen 1. 2:0(2:0). Klein⸗Linden 1. Daubringen 2. 3:3.

Die 1. und 2. Mannschaften weilten am Sonntag wieder auf fremdem Gelände. Von Klein-Linden brachte die 2. Mannschaft ein unentschiedenes Ergebnis nach Hause. Man hatte allerdings, nach den Leistungen vergangener Sonntage, mehr von ihnen er wartet. Zu einem knappen Sieg hätte es doch reichen müssen. Es konnte nur der linke Verteidiger gefallen. Dagegen ließ die 1. Elf in Butzbach aufblicken. Wer hätte in Daubringen nicht mit einer hohen Niederlage gerechnet? Fehlte doch Hilberg, Weiß, Reinhardt, Techer, Knöß und dazu kommt noch, daß sie das Spiel mit 10 Mann bestreiten mußten. Spielverlauf: Beide

Mannschaften legten mächtig los. Nach langem Hin und Her gewann Butzbach allmählich Boden und konnte bis Halbzeit 2:0 führen. Nach Halbzeit war es aus mit dem Toreschießen. Das geschickte Deckungsspiel der Gästehintermannschaft machte jeden Angriff der Butzbacher zunichte und leicht hätte der Ersatzsturm bei etwas mehr Geschick den Ausgleich herstellen können. Emil, die alte Schußkanone, hatte sicher Angst vor dem Netz? Früher brachte er es doch fertig, durch das kahle Tor zu schießen. Die Hintermannschaft verdient ein Lob. Das oftmalige RufenTor ließ Reif im Tor immer verstummen. Hoffentlich sehen wir un⸗ sere Elf bald wieder in besserer Aufstellung. Mancher Sieg wird dann ihr wieder sicher sein. A. O.

Aus Lollar

Lollar 2. 1900 Gießen 4. 8:0(5:0).

Am Sonntagvormittag trafen sich in Lollar obige Mann⸗ schaften zum Verbandsspiel in Lollar. 1900 wird vom Anstoß weg sofort in die Verteidigung gedrückt und mit 5:0 werden die Seiten gewechselt. Nach der Pause verlegt sich 1900 nur noch auf Durchbrüche, kann aber das verdiente Ehrentor nicht erzielen. Lollar dagegen erhöht bis zum Schluß auf 8:0. Schiri Walter⸗ Daubringen leitete gut.

Laubach 1. Lollar 1. 2:6(0:4).

Die 1. Mannschaft Lollars mußte gleich im ersten Spiel der Nachrunde nach Laubach. Lollar hatte diesmal in der Verteidi⸗ gung umgestellt, anscheinend mit Erfolg. Ueberhaupt kann man über den Erfolg der Lollarer froh sein, denn es ist das erstemal, daß Lollar in Laubach gewonnen hat, und zwar ganz überzeugend. Lollar spielte von Anfang an gleich gut zusammen und die Tak⸗ tik war auf Sieg abgestimmt. Der Rechtsaußen bringt sofort die Gäste nach vorne, es dauert nicht lange und Lollar führ: 1:0 Nachdem nun beide Tore öfters ini Gefahr kommen, legt Lollar bis zur Pause 4 Tore vor. Gleich nach Halbzeit hat Lollar eine Schwächeperiode durchzumachen und in dieser kann Laubach durch ein Selbsttor der Lollarer das Resultat auf 41 stellen. Laubach, etwas angespornt, kommt etwas mehr auf und kann auch ein zweites Tor aufholen. Dann ist Lollar aber wieder tonangebend und stellt mit 6:2 für Lollar das Endresultat her.

Am kommenden Sonntag hat Lollars 1. die 1. vonTeuto⸗ nia W.⸗Steinberg als Verbandsspielgegner auf eigenem Platze. Aller Voraussicht nach ist ein spannender, flotter Kampf zu er⸗ warten.

Aus Wiesetk

Wieseck 1. 1900 Gießen 3. 4:2. Wieseck Igd. Steinberg Igd. 1:1.

Wiesecks 1. Mannschaft mußte am Sonntag nach Gießen, um das fällige Verbandsspiel gegen 1900 3. auszutragen. Mit we⸗ nig Hoffnung trat Wieseck den Weg nach dem Trieb an. Es mußten nicht weniger als 5 Spieler(Henrich, Will, Reuter 1., Reuter 2., und Oßwald) ersetzt werden. Aber sie übertraf die Erwartungen und siegten gegen die Platzbesitzer verdient. Aus dem Spielverlauf ist nicht viel zu sagen. Wiesecks neuer Sturm⸗ führer Dörr 2. führte sich gut ein und schoß sämtliche Tore. Beide Mannschaften lieferten sich einen schnellen und ritterlichen Kampf. Schiri Schultz-Butzbach konnte gut gefallen. Die Jugend lieferte auch diesmal ein gutes Spiel und konnten gegen die körperlich überlegene Gäste ein Unentschieden erzielen.

Aus Wohlar

Wetzlarer Sportverein Pokalmeister im Gau Gießen⸗Wetzlar.

Wie im vergangenen Jahr, so hat sich auch der Wetzlarer Sportverein in diesem Jahr durch einen weiteren Sieg über Bottenhorn obigen Titel gesichert und wird voraussichtlich am kommenden Sonntag schon gegen einen anderen Pokal-Gau⸗ meister zur K.⸗O.⸗Runde antreten.

Trotz dem 4:1-Sieg lieferte die Wetzlarer Elf eine schwache Partie, denn von dem in letzter Zeit öfters gzeigtem flüssigen und genauen Zuspiel sah man leider sehr wenig. Die Gründe hierfür sind wohl in erster Linie in der Umstellung zu suchen, welche der Verein durch begründete Absagen vornehmen mußte. Bottenhorn war bei weitem nicht so schlecht, wie das Resultat wermuten läßt, denn trotz zeitweiliger Feldüberlegenheit kamen diese nur zu einem Erfolge, hatten weiter das Pech, fast das ganze Spiel mit nur 10 Spieler bestreiten zu müssen, da einer wegen Verletzung ausschied. Die erste Viertelstunde war Bottenhorn tonangebend, verschoß einige sichere Sachen, die Wetz⸗ larer Verteidigung hatte viel zu tun; dann schied der elfte Spieler von Bottenhorn aus. Wetzlar kam auf, bei Gegenbesuchen des Gästetores zeigt sich der Wetzlarer Sturm stets gefährlicher; Blech 1. hebt eine Vorlage von rechts an dem Gästetorhüter vor⸗ bei und drückt zum Führungstor ein. Das Spiel ist noch voll⸗ kommen offen. Ecken abwechselnd auf beiden Seiten bringen nichts ein, Wohlgemuth ist mit einer Steilvorlage allein durch und strebt dem gegnerischen Tor mit sicheren Aussichten entgegen, wird aber unfair gehalten, den Strafstoß schiebt Benner 1. zum zweiten Tore ein. Dem B-Hüter war die Aussicht vollkommen versperrt. Bald darauf ist Halbzeit. Nach dieser erscheint Bot⸗ tenhorn wieder komplett, derselbe Spieler muß aber bald wieder das Feld verlassen. Wetzlar wurde feldüberlegen, einen Eckball köpft Diehl zum dritten Tor ein, das Spiel ist unter diesen Umständen entschieden, aber Bottenhorn kämpft unentwegt weiter. Eine Flanke von links läßt Blech 1. geschickt zu Fischer durch, welcher zum 4. Erfolg einschießt. Bottenhorn kommt noch einmal gefährlich auf, erzielt auch das längst verdiente Ehren⸗ tor, kann aber den sicheren Sieg der Wetzlarer nicht mehr ändern. Schiri Köhler leitete das faire, aber an Leistungen nicht be sondere Spiel einwandfrei.

Auch die 2. Elf war durch die Umstellungen wesentlich ge schwächt und mußte eine hohe 1:5⸗Niederlage in Aßlar einstecken. Aßlar entschied das Spiel bereits in der ersten Halbzeit, Wetzlar kam in der 2. Hälfte gut auf, konnte sich aber vor dem Tor nicht durchsetzen.

Das Spiel der 3. Elf gegen Braunfels mußte der Sp. V. W. absagen, da verschiedene Spieler geschäftlich verhindert waren.

Die 4. Mannschaft verlor nur knapp mit einem Tor Unter⸗ schied in Waldgirmes 213.

Sportvereins 1. Jugend weilte in Braunfels und konnte auch in diesem Rückspiel eine hohen 7:4⸗Sieg landen.