Dienstag, den 6. Dezember 1932.
Der Spielbetrieb am 4. Dezember war, wie die neben angeführten Ergebnisse schon verraten, nicht sehr groß. Die Bezirksliga hatte als Beginn der Nachrunde nur zwei Spiele in Kassel zu erledigen, die von den im woraus als Sieger erwarteten Platzvereinen gewonnen wurden und deren Tabellenstand befestigte, wie man hier sehen kann:
Spiele gew. unent, verl. Tore Punkte Borussia Fulda 9 9 0 0 37:9 18:0 Kurhessen-Kassel 10 8 0 2 33:9 16:4 SC. 03 Kassel 10 5 2 3 12:8 Herm. Kassel 9 3 2 4 8:10 VfB. Kurh. Marburg 9 2 4 5 8:10 Tura Kassel 9 5 2 4 7 8:10 Spielverein Kassel 10 3 2 5 17:26 8:12 SC. 05 Göttingen 9 3 1 5 21:28 77 Hessen-Hersfeld 9 2 2 5 18:21 6 12 Germania Marburg 10 0 3 7 15:32 3:17
Am 11. Dezember finden drei Spiele statt: Germania Marburg— Kurhessen Kassel(Spurt) SC 05 Göttingen— Spielv. Kassel(Wingenfeld) Hermannia Kassel— Borussia Fulda(Pötting Bielefeld)
Der erste Dezembersonntag brachte die Fortsetzung der Ver— bandspokalspiele. Dabei wurde in der Gruppe Lahn der Grup⸗ penmeister ermittelt; es ist der Wetzlarer Sportverein, der im Schlußspiel mit 4:1 über Bottenhorn Sieger blieb. In den an⸗ deren Gruppen finden die Schlußspiele am 18. Dezember statt.
Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung
2. Bezirlsklasse Gruppe Gießen.
Der VfR Butzbach hat am 27. November bereits die Nach⸗ runde begonnen, seinen Siegeszug durch zwei Heimsiege verlän⸗ gert und wird sich von der Tabellenspitze nicht mehr verdrängen lassen. Steinberg verliert sein 1. Spiel auf eigenem Gelände gegen die wiedererstarkten Leihgesterner und muß sich somit mit Butzbach in die Führung teilen, was insofern von großer Bedeu⸗ tung für die Meisterschaft ist, als Steinberg weit schwerere Geg⸗
mit einem hohen Sieg in Laubach gut begonnen hat, wird es nächsten Sonntag gegen Steinberg eine Vorentscheidung geben. Falls Lollar siegt, sieht die Sache für die Teutonen nicht gerade rosig aus. 1900 Gießen steht relativ noch in der Spitzengruppe, hat aber das letzte Spiel der Vorrunde noch in Steinberg aus⸗ zutragen. Das Torverhältnis zu verbessern gelang auch dies⸗ mal nicht, da Ettingshausen nicht antrat. Leihgestern hat in zwei Auswärtsspielen drei Punkte geholt; ein deutliches Zeichen der Verbesserung.
von guten Leistungen. Ettingshausen und Laubach werden nach den gezeigten Leistungen nicht höher kommen. Der nächste Sonn⸗ tag bringt die beiden alten Rivalen zusammen. VfB Gießen wird nach der Spielberechtigung werschiedener Spieler noch man⸗ chen Punkt erwerben und das Tabellenende anderen überlassen. Der nächste Sonntag bringt: Lollar— Steinberg und Ettingshausen— Laubach.
Aus dem Gau Gießen⸗Wetzlar
Aus Gießen.
1900 Gießen Liga— SpV Bad⸗Nauheim 1:3(0:2) Die Gießener spielten gegen die süddeutsche A-Klasse eine klägliche Rolle. Wohl selten hat man die Blau- Weißen so schlecht gesehen. Der ganzen Mannschaft fehlte die einheitliche Form und der zündende Siegeswille. Dabei war das Spiel von Anfang an eine sehr einseitige Angelegenheit. Die Platzmann⸗ schaft drängte schwer, aber keiner der fünf„Stürmer“ konnte schießen. Ein rascher Durchbruch der Gäste brachte ihnen zwei aufeinander folgende Ecken ein, deren zweite dann überraschend mit langem Schuß zum 1. Tor für Bad⸗Nauheim führte. 1900 drückte weiter— ohne Erfolg. Durch den Leichtsinn Zeilers (rechter Verteidiger), der überhaupt während des ganzen Spieles keine Stellung hielt, und einen schlecht zurückgegebenen Ball von Luft(linker Verteidiger) kam der blitzschnelle Gästestürmer zum zweiten Erfolg. Bis zur Pause änderte sich am Spiel nichts.— In der zweiten Halbzeit bekamen die Bad⸗ Nauheimer zunächst etwas Luft und können wiederum einen Alleingang am weit vornestehenden Zeiler vorbei zum dritten Tor einsenden.— Durch ein Foulspiel eines Gästeverteidigers kam dann kurz da⸗ rauf 1900 zu einem Elfmeter, den Zeiler ins leere Tor trat.— Die Gäste benahmen sich bei dieser einwandfreien Entscheidung des Schiri wenig schön.— Der Kampf ging dem Ende zu, 1900 wurde im Feldspiel wieder überlegen, konnte aber trotz dauern der Umstellung nichts erreichen.— Enttäuscht verließ das Pu⸗ blikum den Platz. 1900: Die Mannschaft: Schlarb(Tor), Luft(I. V.), Zeiler (r. V., M.⸗St.); Glitsch(I. L.), Schmidt(M.⸗L., H.⸗L.), Langs⸗ dorf(r. L.); Best(L.⸗A), Arnold(§.⸗L., H.-R.), Heilmann (M.⸗St., M.⸗L.), Lippert(H.-R., R.⸗A.), Wilhelm(R.⸗A., r. V.). Es fielen ganz aus: Zeiler, Glitsch, Langsdorf, Best, Ar⸗ nold; nicht viel besser waren Lippert, Schmidt und Heilmann. Mit diesem Mannschaftsgeist gewinnt 1900 in der 2. Verbands⸗ spielrunde nicht ein Spiel. Hoffentlich wird Abhilfe geschaffen!
Die Landsknothte
Sportroman von Emil Wöhner. (Nachdruck verboten.) (31. Fortsetzung.)
Das Länderspiel Deutschland Dänemark steht 2:1 Deutschland!
Es sind noch etwa 12 Minuten zu spielen.
Die Gäste versuchen mit allen Kräften, durch spontane Vor⸗ stöße wenigstens den Ausgleich zu erzielen, aber ihre Stürmer⸗ reihe besitzt scheinbar nicht mehr die Durchschlagskraft der ersten Halbzeit. Damit ist natürlich nicht gesagt, daß das Spiel schon entschieden ist. Bis zum Schlußpfiff kann sich noch vieles ändern.
Der rechte deutsche Flügel hat sich fein durchgespielt. Der Mittelstürmer nimmt die hereingegebene Flanke gut Ruß er ist in vollem Lauf... aber er verliert den Ball an den rechten Verteidiger.
Zur Abwechslung greifen die Dänen an. Der linke Läufer paßt zum Rechtsinnen... der schießt... gegen die Latte! Der Ball springt wieder zurück... aber unser Verteidiger ist eine Sekunde eher am Ball als der gegnerische Stürmer.
für
Das war eben ein sehr aufregender Moment.
Der Ball ist schon wieder in der dänischen Spielhälfte.. Unsere Stürmerreihe arbeitet ganz vorzüglich, besonders der Mittelstürmer Hansen ist die treibende Kraft... jetzt nimmt er, von zwei Gegnern bedrängt, in hohem Sprung eine Flanke aus der Luft und köpft sie zum Linksinnen, der aus ungünstiger Position weit neben das Tor schießt. Abstoß vom dänischen Tor.
Der deutsche Mittelläufer hat wieder einmal den Ball gut abgefangen.. Her gibt ihn an seinen linken Nachbarn.. der schickt einen weiten Querpaß zum Rechtsaußen... der Mittelstürmer hat sich ganz frei gestellt... jetzt hat er den nt Tor
Ein wunderbares Tor! Unhaltbar..
Sie hören den brausenden Beifall der Zuschauer. Alles ist begeistert. Nicht weit von mir sitzen ungefähr fünfzig Jungens, die immer wieder rufen: Hansen, Hansen, Hansen! Der junge Mittelstürmer scheint ihr Held zu sein... Ohne die anderen Spieler zurückzusetzen, kann man wohl sagen, daß die beiden jüngsten internationalen Hansen und Müller sich gut bewährt haben. Sie sind zwei würdige Vertreter der in den letzten
Monaten durch ihren beispiellosen Siegeslauf so populär ge— wordenen Landknechtself.
Bei den Gästen, die einen unberechenbaren, aber produktiven Fußball spielten, gefiel vor allem die zähe Schnelligkeit. Ganz vorzüglich war die Hintermannschaft, besonders der linke Vertei⸗ diger. Die Läuferreihe war im Zerstören besser als die der 1900er. Der Sturm— während dem größten Teil des Spieles waren es nur 3 Spieler, da die Halben mit zurückgegangen waren— konnte laufen, und wenn's soweit war, schießen.
Der Schiedsrichter Schnauth-Lollar konnte nicht in allen seinen Entscheidungen gefallen.
1900 Gießen 2.— Ettingshausen.
1900 Gießen 2. wartete vergebens auf Ettingshausen. Es verrät wenig sportlichen Anstand, wen man dem Gegner sein verrät wenig sportlichn Anstand, wenn man dem Gegner sein anderes Spiel abschließen kann. Ein Verein der 2. Bezirksklasse soll übrigens wor Abgabe der Meldung zu den Verbandsspielen wissen, ob seine Mannschaft immer antritt oder nur bei gün⸗ stigem Tabellenplatz.
1900 Gießen 3.— TW Wieseck 1. 24.
Beide Mannschaften zeigten nicht viel. 1900 läßt werschie⸗ dene sichere Sachen aus, die den Sieg bringen konnten. Der Torhüter ließ ebenfalls einen leichten Ball passieren.
Jugendspiele der p- Bgg. 1900 Gießen Jugendklubkampf 1900 Gießen— Germania Marburg 3:3. 1900 Gießen A 1.— Germania A 1. 4:0(4:0). 1900 Gießen A 2.— Germania A 2. 0:0. 1900 Gießen Schüler— Germania Schüler 0:1. Die beiden 1. Jugendmannschaften lieferten sich ein sehr schnelles und äußerst faires Spiel, das manche interessante Mo⸗ mente aufwies. Die kräftigeren Gäste begannen mit vollem Elan den Kampf und versuchten durch weite Vorlagen die Blau⸗ Weißen zu überrumpeln. Der Sturm war aber zu langsam und schlecht im Zuspiel, so daß die Gießener Verteidigung alle An- griffe zu nichte machen konnte. Verteidigung und Läuferreihe
Dänemark steht 3:1 für Deutschland...
Der Ball ist in der deutschen Spielhälfte... die Dänen greifen noch einmal an... der Ball geht über die Seitenlintre. Einwurf für Dänemark.
Der Schiedsrichter pfeift.
Das Spiel ist zu Ende! Die Zuschauer strömen begeistert auf den Platz, um die Sieger zu beglückwünschen. Alles jubelt. Sie heben die Spieler auf die Schultern und tragen sie vom Spielfeld. Wir beenden damit unsere Uebertragung aus dem Stadion in Köln...“
Marieliese nahm die Kopfhörer ab, sprang vom Stuhl auf und verließ das Zimmer.
Der junge Chauffeur wartete in der Empfangshalle des Hotels auf seine Herrin und blätterte in einer illustrierten Zeitschrift. Er stand diensteifrig auf, als Marieliese auf ihn zukam.
„Bleiben Sie sitzen, Henry,“ rief sie schon von weitem und nahm in einem Korbsessel ihm gegenüber Platz,„ich muß mich erst mal von dieser Aufregung erholen! O, Henry, es war fabel⸗ haft, einfach überwältigend! Die Deutschen haben gewon— Fenn
„Das freut mich, gnädiges Fräulein. Da hat Herr Hansen sicher gut gespielt.“
„Ja, er hat allein zwei Tore geschossen! Dreißigtausend Zuschauer haben ihn spielen sehen, nur ich nicht!“ Sie wandte rasch den Kopf zu ihm empor.„Henry, ich muß Ihnen etwas sagen, aber fallen Sie nicht auf den Rücken: Wir fahren jetzt nicht nach Orleans sondern nach Köln.“
„Mit dem Wagen?“
„Nein, das ist natürlich ausgeschlossen. Bis morgen früh müssen wir spätestens wieder zurück sein. Wir nehmen ein Flugzeug. Sie lassen mich doch nicht im Stich Henry? Bitte.“
„Ich tue alles, was Sie wünschen, gnädiges Fräulein,“ erwiderte der junge Chauffeur und wurde rot.
„Bravo... Wie weit mag es wohl sein von Köln?“
„Luftlinie?“ Na, so schätzungsweise vierhundert Kilometer.“
„Da gebrauchen wir also drei Stunden. Jetzt ist die Uhr vier. Wenn das Flugzeug um fünf startet, sind wir gegen 8 Uhr in Köln. Ich will sofort beim Flugplatz anwecken, ob eine Maschine zur Verfügung steht... oder noch besser, Henry wir fahren gleich mit dem Auto zum Flughafen. Mündlich läßt sich die Sache besser besprechen.“
hier nach
Nr. 49
von 1900 hatte ihren guten Tag, sie wehrten unermüdlich alles ab und brachten den Ball immer wieder nach vorne. Der Sturm lieferte ein selten von ihm zu sehendes schönes und energisches Kombinationsspiel, so daß die Erfolge nicht ausblieben; der Mittelstürmer erzielte 3 Tore und der Rechtsaußen 1. Nach der Pause hatten die Gäste umgestellt und damit scheinbar erst ihre richtige Aufstellung heraus; denn sie lieferten ganz anderen Wi⸗ derstand und konnten das Spiel ziemlich offen halten. Manch
ner auswärts hat wie Butzbach. Nachdem Lollar die Nachrunde
Daubringen hat mehr erreicht wie anfangs angenommen wurde; die knappe Niederlage in Butzbach zeugt
Meine Damen und Herren, der Länderkampf Deutschland
geschickter und gefährlicher Angriff wurde jetzt von ihnen vor⸗ getragen, doch die Gießener Verteidigung und ihr Tormann konnten durch oft vorzügliche Leistungen jede noch so gute und sichere Torchance vereiteln. Bei den 1900ern arbeitete jeder auf eigene Faust und wollte Tore schießen, der Erfolg war aber gleich Null. Bei demselben Kombinationsspiel wie in der ersten Halb⸗ zeit wäre sicher noch manche der teilweise recht guten Torgelegen⸗ heiten ausgenutzt worden.
Das Spiel der 2. Jugendmannschaften war ebenfalls stets fair, bonnte aber wenig begeistern. Wohl gaben sich beide Teile die größte Mühe, doch das Zusammenspiel war schlecht, so daß fast keine Chancen herausgearbeitet wurden und somit Erfolge unmöglich waren. Beide Gegner waren gleich stark, doch die Stürmer konnten sich gegen die Verteidigung kaum durchsetzen, der unentschiedene Ausgang des Spieles ist gerecht.
Die Schüler lieferten sich zum Schluß einen recht interessan⸗ ten Kampf. Die Germanen waren körperlich stärker und dadurch leicht im Vorteil. Aber die kleinen Blau-Weißen gaben das Ren⸗ nen bis zum Schluß nicht auf, unentwegt griffen sie an, mit vor⸗ bildlichem Eifer waren sie hinter jedem Ball her und konnten so bis kurz vor Schluß ihr Tor sauber halten. Durch ein Miß⸗ verständnis und die Unentschlossenheit des Tormannes kamen die Gäste zum Siegestor. Die letzten Minuten lag 1900 im Angriff, doch der verdiente Ausgleich blieb aus.
Die Pflichtspiele nehmen erst nach der Wintersperre ihren Fortgang. Da fast alle Spiele der Vorrunde ausgetragen sind, gibt nachfolgende Tabelle ein ungefähres Bild über das Stärke⸗ verhältnis der A-Jugendmannschaften in der Gruppe Gießen:
Spiele gew. nnent. verl. Tore 1900 KJ 7 7 0 0 47:4 1999 H II 2 4 1 2 30:12 VfB.(a. K.) 6 4 0 2 27:12 Steinberg 4 1 1 2 8.10 Lich 5 1 0 4 8:36 Muschenheim 5 1 0 4 3:34 Leihgestern 6 1 5 9:24
Aus Wahenborn⸗Steinberg
FC Teutonia Watzenb.⸗Steinberg 1.— Leihgestern 1. 2:4(1:3).
Das fällige Verbandsspiel beider Mannschaften wurde am vergangenen Sonntag vor einer sehr großen Zuschauermenge ausgetragen. Ließ das erkämpfte Unentschieden der Leihgesterner am vorletzten Sonntage in Lollar schon aufhorchen, so mußte man hier in W. Steinberg wieder feststellen, daß Leihgestern zu den Stimmungsmannschaften zählt. Diesmal trafen sie in bester Stimmung auf einen weit unter Form spielenden Gegner und wurde ihnen dadurch ihr verdienter 2:4 Sieg nicht sehr schwer gemacht. Immerhin sind die gezeigten Leistungen der Gäste hoch anzuerkennen. Die Spiele haben bei beiden Gegnern immer wieder lokalen Charakter und mußte auch der Tabellenerste des⸗ halb diesen Kampf als eine gefährliche Klippe ansehen. Daß dieses bei der Platzmannschaft in üblichem Maße geschah, zeigte der Spielverlauf.
Wie es kam: Beide Mannschaften in ihrer besten Ausstel⸗ lung. Die Teutonen zeigen ihre bekannte schwache erste Viertel⸗ stunde. Schon in der 4. Minute kommt Leihgestern zum ersten
„Jawohl, gnädiges Fräulein.“
„Wenn der Laden klappt, muß Vater vorher noch ein Te⸗ legramm haben.„Eintreffe erst morgen früh!“ Das genügt. Er wird dann bei seiner Sachunkenntnis ohne weiteres anneh⸗ men, daß die Autopanne noch nicht behoben ist.“
„Wissen gnädiges Fräulein, wo Herr Hansen sich in Köln aufhält?“
„Keine blasse Ahnung. Er hat mir nur geschrieben, daß er mit dem Nachtschnellzug um 10.12 Uhr wieder abdampft. Wir fahren also am besten vom Kölner Flugplatz gleich zum Bahnhof. Dort werden wir ihn dann schon treffen, wenn es auch nur für kurze Minuten ist... Ach Henry, Sie glauben nicht, wie ich mich darauf freue. Es ist auch schon über ein viertel Jahr her, seit wir uns zuletzt gesehen haben...“
Sie bestiegen den Wagen, Henry ergriff das Lenkrad und fuhr sogleich im schärssten Tempo nach dem Flugplatz hinaus. Durch die sausende Fahrt kam Marieliese innerlich einigermaßen wieder ins Gleichgewicht.
Eine halbe Stunde später saß sie dem Direktor des Flug⸗ hafens gegenüber.
„Muß es denn unbedingt heute noch sein, gnädiges Fräu⸗ sein?“
„Ja sofort. Morgen hat es keinen Zweck mehr.“
„Sie werden aber doch einsehen, daß als Flugzeugfiihrer für die Fahrt nur Piloten in Frage kommen, die diese Strecke nach Köln schon nachts geflogen sind. Wir haben augenblick⸗ lich drei: Mercier, Flaubert und Laquoche. Der erstere ist vor zwei Stunden nach London gestartet, Flaubert ist augenblick⸗ lich in Köln und kommt morgen mittag zurück und Laquoche hat heute keinen Dienst.“
„Können Sie Herrn Laquoche telephonisch erreichen?“
„Wenn er sich in seiner Ppivatwohnung aufhält, gewiß. Aber ich glaube nicht, daß...“
„Versuchen Sie es bitte.“
Der Direktor griff zum Hörer.
„Bitte 6051... Sind Sie am Apparat, gnädige Frau. Hier ist Manger... Guten Tag... Ist Ihr Herr Gemahl
zu hause... Er rasiert sich gerade... ach so, Sie wollen heute abend ins Theater... Nein, es ist nicht besonderes vorgefallen..., ja, wenn ich ihn mal sprechen könnte.
bitte sehr... guten Tag, Laquoche, hier sind zwei Fahrgäste,
die sofort nach Köln wollen... was sagen Sie...2 Ausge⸗ schlossen... 2 Ja, das kann ich nicht sagen... einen Augen⸗ 1 blick mal(Fortsetzung folgt.)
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1. rochenel denen 7 wel schieben, eine fa 5 erl. 7 75 Beha zitsleitug Int in eine eingebe ahi in man schon i lunge Loft ful, und 1 seht prinnif Meen det man eine vlg und sie eile Ae Spielsostens Wahlversamm eiles Antag salsn van Beginn des it die Frage llätt; jeßt a Sicheheit b die Momente hoffen daral nach können regung gut menheit get vielleicht zu steigenden u eine Aender Ein beso 1. Bezitkskla weil für sie lichtet zum augenbliclich des Spieljal sollen dafür aussteigen. Vetein aus der J. Bezir Gruppenmeis es würden! Spielsystem! auf eine„ über die Be 7
Erfolg. Sie die Gäste das gestern nutzt schon tollen die Torlinie Die Einhein ihnen glücker Torhüter der lampffreudig blieben aus. kommt durch und um den Lintsaußen schon naht de wie immer liche Situati Steinberger die Platzeff angeschossen. Sten, ohn bis zut Pau Nach de Steinbergs 0 it der nk; salgreih und Wendung ne delt hätten it u weit a ts bonn zn Außen⸗ undd der frei, werf unhaltbar b it dus Teff 5 bp idem Al bun übers Spiel un lich, durch ih 0 Na omen se d nach Haise f
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