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Einzelpreis 20 Ryf.
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allgemeine hessische Sport⸗Seitung
verbreitet im Bezirk Hessen⸗Hannover des W. S. V. und in den Gauen Gießen⸗Wetzlar, Dill und Marburg
Bezugspreis: durch die Vereine, wenn obligatorisch einge⸗
führt, vierteljährlich 1,50, für sonstige Bezieher viertel;
jährlich 2,40 Mk. Erscheint jeden Dienstag. Redaktionsschluß: 8 Uhr vormittags.
Vithtig!
Abonnements⸗ und Anzeigen⸗Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Tel. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 531 Frankf.⸗M.
Druck und Verlag: Albin Klein, Gießen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.
Dienstag, den 6. September 1932
Allseitig beachten!
Ein alter treuer Freund des Fußballsportes schreibt der„Allgemeinen Hessischen Sport⸗ Zeitung“ folgendes mit der Bitte um Veröffentlichung:
Schon wieder ist eine Sportzeitung der Ungunst der Zeitverhältnisse zum Opfer gefallen: Der„FN⸗Sport“
hat vom 1. September ab sein Erscheinen eingestellt!
Der Verlag der„Frankfurter Nachrichten“, der die
Sportzeitung bekanntlich herausgab, begründet den Schritt mit dem Hinweis darauf, daß die meisten Tages⸗ zeitungen einen besonderen, meist recht ausführlichen Sportteil eingerichtet hätten und daß dadurch das Interesse für periodisch erscheinende rein sportliche Zeitschriften sehr stark herabgemindet sei; deshalb wolle er
die Heausgabe des„FN⸗Sport“
ganz einstellen und statt dessen den Sportteil der„Nachrichten“ entsprechend
umfangreicher ausbauen.— Der Standpunkt dieses Verlages ist leider nur zu berechtigt. Hinzu kommt aller⸗ dings noch, daß sozusagen nur ein Haus weiter, nämlich in Offenbach, das„Sport⸗Echo“ erscheint, dem vom Süddeutschen Verband(gleichwie dem„Kicker“⸗Nürnberg) amtlicher Charakter verliehen worden ist; das be⸗
deutet, daß jeder Verein des Verbandes eine bestimmte
Anzahl dieses Blattes zu beziehen verpflichtet ist, so
daß also für die Existenz desselben immerhin eine gewisse Unterlage gegeben ist.
Im Westdeutschen Spielverband gibt es bekanntlich keine offizielle Zeitschrift, die sich mit der Berichterstat⸗ tung befaßt. Aber auch hier müssen die Vereine ein Verbandsblatt obligatorisch halten und— allerding
als Bestandteil der Pauschalgebühr— bezahlen:
die wöchentlich erscheinenden„Amtlichen Mitteilungen“
und den monatlich erscheinenden„Ful“; dieser bringt meistens zwar sehr lehrreiche Aufsätze, doch werden die⸗ selben von nur sehr wenigen Personen— in der Hauptsache Verbandsbeamten— gelesen; die große Masse des We bekommt die Monatsschrift überhaupt nicht zu Gesicht und ist gezwungen, ihre Kenntnis von dem Ver⸗ lauf der Spiele, von dem Tabellenstand usw. aus den Tageszeitungen zu schöpfen, von denen einige einen sehr guten vielseitigen Sportteil besitzen, die Mehrzahl jedoch sich auf die lokalen oder regionalen Ereignisse be⸗
schränkt.
Demgegenüber ist der südliche Teil des Bezirkes Hessen⸗Hannover in einem Vorteil, den die Vereine leider nicht richtig einzuschätzen wissen: in Gießen gibt es eine rein sportliche Zeitschrift, die„A H S3“, die sich be⸗
müht, alle wichtigen Sportereignisse zu erfassen, teils zahlenmäßig, teils in längeren Ausführungen.
Diese
Mühen und Arbeiten werden aber schlecht gelohnt, denn nicht nur, daß die Abonnements und der Einzelkauf zahlenmäßig mehr als zu wünschen übrig lassen— sehr viele Vereine schicken noch nicht einmal rechtzeitig ihre Berichte ein. Der Verlag kann nicht an jedem Ort ein en Redakteur entsenden oder an jedem Ort einen Be⸗ richterstatter anstellen; dazu wären im Gau Gießen⸗Wetzlar etwa 70 und im Lahnkreis rund 220 nötig! Er muß damit rechnen, daß die Vereine doch selbst ein In teresse daran haben, über ihre Spiele usw. der Mitwelt
eine Nachricht zu liefern, daß sie also selbst Berichte einschicken.
Nur auf diese Weise erfahren sie gegenseitig
von ihren Leistungen oder Mißerfolgen, aber das auch nur dann, wenn alle Vereine die Sportzeitung dauernd beziehen, aber nicht nur in einem Exemplar das schnell in irgend einer Tasche verschwindet, son⸗ dern in einer Anzahl, die dem Mitgliederbestand we nigstens prozentual entspricht; es läßt sich aber auch sehr
gut so einrichten, daß jedes Vereinsmitglied ein Exemplar erhält:
es muß nur ein Presse⸗ oder Zeitungswart
bestimmt werden, dem sowohl die Berichterstattung obliegt als auch das Einsammeln des Zeitungsgeldes, das wöchentlich in kleinen Beträgen(10 Pfg.) entrichtet werden kann, übertragen wird und der natürlich auch für die pünktliche Einzahlung an den Verlag besorgt sein muß. Auf diese Weise muß es doch klappen und wird
es auch klappen.
Wie bisher, so geht es nicht weiter; sonst sieht sich der Verlag der„Ah S3“, wie ich höre, gezwungen, das Erscheinen des Blattes ebenfalls einzustellen. Und dann? Also:
Erhaltet Euch Euere Heimat⸗ Sportzeitung!
Werdet Abonnnenten! Liefert Berichte!
Sorgt für weitere Verbreitung!
Laßt Euch nicht durch das
Geschwätz von Großmäulern oder durch abfüllige Kritik von Mißgünstigen verleiten, tatenlos abseits zu stehen
oder etwa gar in das Horn der Widersacher zu blasen!
Denkt objektiv über die Lage nach und zeigt Euch als
wirklich sportlich eingestellte Menschen, indem Ihr immer und überall— von der Ueberzeugung durchdrun⸗
gen, daß
für den Lahnkreis die Erhaltung der„A Sz.“ notwendig
ist— vor allen Dingen mindestens 10 Abonnenten in jedem Verein herbeiholt. jeden Verein nur 1,50 RM.— verteilt auf alle Vereinsmitglieder,
Das find die Woche für wenn wöchentlich bei der Aus⸗
gabe das Zeitungsgeld kassiert wird— pro Mitglied vielleicht nur 5 Pfennig. Wollen wir wegen 5 Pfennige Beitrag pro Woche die„Allgemeine Hessische Sport⸗Zeitung“ eingehen lassen, die uns nunmehr 8 Jahre lang das geistige Bindeglied und die uns treue Mitkämpferin war?!
Das darf nicht geschehen, sonst verlieren wir unsere zentrale Informationsstelle, unseren Einfluß nach
außen.
H.
Frohnhausen schlägt 1900 Gießen
1900 Gießen— Frohnhausen 1:3(0:2).
Wie in den Vorjahren blieben die 1900er auch in diesem Jahr in ihrem 1. Verbandsspiel nur 2. Sieger und verloren zwei wertvolle Punkte. Das kam überraschend; denn gegen Frohnhausen, den diesmaligen Sieger, glaubte man die Blau⸗ Weißen auf alle Fälle siegreich zu sehen— noch dazu auf eige⸗ nem Platze. Aber drei Faktoren sind dann entscheidend für den Spielausgang geworden. Erstens die Energie und Schnelligkeit der Frohnhäuser Gäste, zweitens das mangelnde Zusammenspiel und allgemeine Versagen der Platzmannschaft und drittens einige glatte Fehlentscheidungen des doch sonst als gut bekann⸗ ten Schiri Petry⸗Wetzlar.
Die Platzmannschaft spielte zunächst mit Wind und Sonne Kombinierte ganz brav, kam dann aber langsam aus dem Konzept, als die Gäste flink und mit schöner Ballbehandlung langsam besser wurden. Trotzdem konnten die 1900er das Spiel mit Hilfe des Windes vorwiegend in des Gegners Spiel⸗
hälfte verlegen, allerdings ohne Torerfolge dabei zu erzielen. Die Frohnhäuser verstanden ihr Heiligtum sauber zu halten und außerdem konnten die 1900er am Sonntag durchweg nicht schießen. In schnellen und wuchtigen Gegenstößen schaffte sich Frohnhausen Luft und konnte dabei zwei Tore(davon das erste aus Abseitsstellung!) vorlegen. Die 1900er spielten um diese Zeit derart plan- und hilflos, daß man eine haushohe Nieder⸗ lage erwarten durfte. In der zweiten Halbzeit wurde die Platzmannschaft langsam besser. Aber es war zu spät. Eine Flanke konnte Arnold⸗Gießen aus dem Gedränge zum einzigen und Ehrentor der Blau-Weißen verwandeln. Während der Linksaußen der Gäste den Gießener Torwart, der sehr schwache Leistungen zeigte, noch einmal hinter sich greifen ließ. 31 für Frohnhausen. Bei diesem Ergebnis blieb es.
Kritik: Bei den Frohnhäusern überraschte die gute Ball⸗ behandlung und das harmonische Zusammenspiel. Gut war be— sonders die Verteidigung, der Mittelläufer und der linke
Anzeigenpreise(bis auf Widerruf): a) im Anzeigenteil für
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Sturmflügel.— Die Gießener haben sich durch ihr zerfahrenes, lustloses Spiel viele Sympathien verscherzt. Schlarb im Tor war mäßig. Das erste und dritte Tor mußte er halten. In. der Verteidigung tat Luft seine Pflicht, während Zeiler wohl die schlechte Partie seines Lebens lieferte. Er versagte restlos.
Die Läuferreihe beschränkte sich fast ausschließlich auf Zer⸗ störungsspiel und zeigte keinerlei Aufbauspiel. Im Sturm konnten nur Lippert und Heilmann, die beide unermüdlich
schafften, gefallen. Göbel bekam bei den schnell angreifenden Frohnhäusern keinen Ball fort, Arnold„stoppte“ den Ball fast stets für die Gäste und Best auf Linksaußen kam an der gegne⸗ rischen Verteidigung nicht vorbei, auch flankte und schoß er sehr ungenau.
Auth Weglar verliert
Sportverein Wetzlar— VfB Gießen 1:2(0:2).
Daß beim Fußballspiel nicht immer der Bessere gewinnt, hat dieses Spiel wieder erneut bewiesen, denn wohl selten hat eine Wetzlarer Mannschaft gegen einen Gegner aus Gießen so überlegen gespielt und doch verloren.
Es gibt eben nicht nur Freunde im Sport, sondern auch bittere Pillen, welche selbst von einem wahren Sportmann schlecht zu verdauen sind.
Das Spiel begann für die Wetzlarer verhängnisvoll, denn schon nach wenigen Minuten kam VfB. zu einem gefährlichen Angriff, Schreier hörte leider auf die Rufe der Zuschauer, ver⸗ ließ sein Tor zu früh und schon wurde der Ball über ihn ins Netz geschossen. 120 für VfB. 3 Minuten später machte ein Verteidiger Hand im Strafraum— Elfmeter. Dieser wird prompt verwandelt, das Spiel steht 2:0 für Gießen und es sind erst 10 Minuten gespielt bei gleichen Angriffen beiderseits. Wetzlar wird überlegen, aber es dauert eine geraume Zeit, bis der erste Erfolg winkt, Blech wurde im Strafraum unsanft ge⸗ nommen— Elfmeter. Der sonst so sichere Schütze Diehl setzt den Ball knapp neben den Pfosten ins Aus. Gießen wird immer mehr in die Verteidigung gezwungen, spielt vom 2:0 ab auf halten, meistens sind nur drei Stürmer vorne, die verstärkte Hintermannschaft läßt den Wetzlarer Sturm immer anrennen, aber nicht zum Schuß kommen. So vergeht die erste Hälfte und Wetzlar konnte trotz der starken Angriffe und vielen Ecken kein Tor aufholen! Da die VfBer ziemlich ermattet schienen, hoffte man auf ein groß überlegenes Spiel der Wetzlarer nach der Pause, welches Tore bringen mußte. Nach 10 Minuten kam auch diese große Ueberlegenheit, aber Tore fielen immer noch nicht. Die Wetzlarer Läuferreihe mit Ackermann, Ziehlberg und Hert⸗ stein ist heute sehr gut, aber der rechte Sturmflügel auffallend schwach. Die linke, stark besetzte Wetzlarer Sturmseite hat in dem linken Läufer den besten VfBer als Gegner und kann sich auch nicht durchsetzen. Kreß⸗Vfcß steht wie ein Turm in der Schlacht. Seine Körpergröße kommt ihm sehr zu nutzen, ohne unfair zu sein. Mit vereinten Kräften sausen die Bälle ins Aus, nur fort, möglichst über die Bretterwand, um Zeit zu ge⸗ winnen! Wer macht das nicht so, um Punkte an sich zu bringen! Wetzlar wechselt Benner 1. mit Fischer, um den Angriff zu verstärken. Je näher der Schluß kommt, je mehr sind die Wetz⸗ larer im Angriff, aber durch das weite Aufrücken der Hinter⸗ mannschaft kommt Gießen wiederholt zu sehr gefährlichen Durch⸗ brüchen, welche sicherere Torchancen bringen als auf der Gegen⸗ seite! Mit dem Ende der regulären Spielzeit gibt es einen Handelfer für Wetzlar, welchen Benner 1. verwandelt. Die 4 Minuten Nachspielzeit bringen den oft in der Luft hängenden Ausgleich nicht mehr. Pf ist sehr glücklicher Sieger. Schiri und Besuch gut, das Spiel bis auf wenige Ausnahmen fair
Wallau läßt 2 Punkte in Breidenbach FV Breidenbach— FW Wallau 2:1(1:1).
In Breidenbach stieg der große Lokalkampf zweier der be⸗ kanntesten Hinterländer Fußballmannschaften, die sich auch dies⸗ mal getreu der Tradition, wiederum einen hartnäckigen span⸗ nenden Kampf lieferten, den letzten Endes diesmal Breidenbach als glücklicher Sieger für sich entscheiden konnte. Glücklich war der Sieg deshalb, weil Wallau durchweg eine große Feldüber⸗ legenheit zeigte und fast während der 90 Minuten schönen Fuß⸗ ball vorführte, vor dem Tore aber von allen Glücksgöttern ver⸗ lassen war und weil Breidenbach lange nicht so gut spielte, bei den erzielten Toren aber Fortuna zur Seite hatte. Es gelang bald dank der guten Anterstützung der Läuferreihe das Mannschaftsgefüge in ein Ganzes zusammenfließen zu lassen, wobei Schnelligkeit und Gewandheit der Wallauer, die Breiden⸗ bacher stets den kürzeren ziehen ließ. Aber es fehlte bei Wallau ein Mann, der die Tore hätte schießen müssen. Die Breiden⸗ bacher Stürmer waren vielleicht auch nicht in ihrer besten Ver⸗ fassung, aber man merkte doch gleich, daß da vor dem Tore nicht lange gefackelt wird. Nachdem Wallau eine Anzahl Sachen versiebt hatte und ein Breidenbacher Verteidiger den Ball noch soeben auf der Torlinie rettete, kam ein Durchbruch der Breiden⸗ bacher. Der Linksaußen gab hoch vors Tor, der Wallauer


