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Sonnabend, den 24. September 1927.
bei der Wahl bitter rächen. Alle Agitation mit den besten Rednern wird nicht wieder gutmachen, was eine schon jetzt in weiten Kreisen unzufriedene Wählerschaft noch mehr verbittert. Der Landtag nach dem 13. No⸗ vember dürfte ein anderes Gesicht haben, als der gegen— wärtige. Gerade die trotz der Wahlbeschränkung neu auftretenden Gruppen werden viele Stimmen der un⸗ zufriedenen Kreise unseres Hessenvolkes auf sich ziehen. Besonders unsere Evangelische Volksgemeinschaft wird mit den besten Hoffnungen auf den Plan treten können.
Hr.
Uebernahme der Straßen auf die Provinz Oberhessen.
Unser Abgeordneter im Kreistage des Kreises Büdingen, Herr Bürgermeister Hensel-Hirzen⸗ hain, übersendet uns folgendes:
Mit dem Jahr 1927 gingen die seitherigen Kreis⸗ straßen auf die Provinz über. Ob dies gut war, ist eine andere Frage. Wir sehen nun, daß ein Teil der Stra⸗ ßen gepflastert wird, so von Vilbel über Friedberg, Büches— Büdingen usw. Der Autoverkehr hat in un⸗ geheurem Maße zugenommen und nimmt noch mehr zu. Wer leidet nun am meisten durch diesen Verkehr? Doch nur die Leute an den Hauptortsstraßen. Es ist ihnen nicht möglich, auch nur eine zeitlang das Fenster zu öffnen, um frische Luft in das Zimmer zu lassen, ja selbst des nachts nicht. Draußen, auf der freien Land⸗ straße, verfliegt der Staub bald, während er sich im Orte lange hält. Selbst durch geschlossene Fenster dringt der Staub in die Zimmer und erzeugt Krank⸗ heiten. Deshalb ist das einzig richtige, daß vorerst alle Ortsstraßen, durch die der Hauptverkehr geht, gepflastert werden und dann haben erst die Verbindungsstraßen zu kommen. Ein dementsprechender Antrag ist von mir gestellt und soll in einer Versammlung im Oktober, zu der sämtliche Bürgermeister und Kreisdirektoren Ober⸗ hessens eingeladen werden, zur Besprechung kommen.
Deuljche Volkspartei u. Noithssthulgesetz.
In einer Konferenz der Gruppenvorsitzenden und Vertrauensleute des Wahlkreises Ostpreußen der Deut⸗ schen Volkspartei hat der Vorsitzende der Reichstags⸗ fraktion der Deutschen Volkspartei, Reichsminister a. D. Dr. Scholz, Arbeit und Ziele der Deutschen Volkspartei erörtert.
Auf dem Gebiete der Innenpolitik bezeichnete Dr. Scholz das Reichsschulgesetz als eine der wichtigsten Fragen. Die Deutsche Volkspartei werde keinem Ent⸗ wurf zustimmen, der die Schulhoheit des Staates an— getastet läßt. Dem Wortlaut des Entwurfs nach soll ztbar die absolute Schulhoheit des Staats festgelegt wer⸗ den, aber es seien noch einige Hintertüren vorhanden, durch die praktisch eine geistliche Schulaufsicht hinein kommen könne. Wir verlangen weiter, fuhr Dr. Scholz fort, die Gewissens- und Lehrfreiheit der Lehrpersonen. Sie ist äußerlich auch nicht angetastet, aber auch hier⸗ über gibt es einige bedenkliche Stellen. Ein fernerer Hauptpunkt ist die Stellung der Gemeinschaftsschule. Verfassungsbestimmungen über die Schule erweisen sich immer mehr als ein unseliges Kompromiß. Ein Para⸗ graph widerspricht dem anderen. Die Gemeinschafts⸗ schule war damals als Regel gedacht. Aber auch das Elternrecht soll möglichst berücksichtigt werden. Ich bin der Meinung, daß die erste Bestimmung der zweiten vorangeht. Jedenfalls werden wir daran festhalten, daß die Gemeinschaftsschule, die ja dasselbe ist wie die Simultanschule, unbedingt als Regelschule anzusehen ist, daß sie bestehen bleiben muß, sofern nicht eine aus⸗ drücklich zugelassene Option für die Konfessionsschule vorliegt. Die Simultanschule muß da, wo sie gesetzlich strittig ist, also in Baden, Hessen, im früheren Herzog⸗ tum Nassau und in der Pfalz erhalten bleiben, denn es gibt ja gar kein besseres Mittel, um die konfessionel⸗ len Gegensätze zu mildern.
„Evangelische Warte“
Auf der Warte.
In Genf wird munter weiter getagt. Ueber die Abrüstungsfrage bestehen fast unüberbrückbare An⸗ sichten. Der deutsche Vertreter, Graf Bernstorff, hat energische Töne angeschlagen, hat darauf hingewiesen, daß die vielen Reden nur dazu da wären, die Ab⸗ rüstung immer weiter hinauszuschieben. Man müsse bald an dem guten Willen zweifeln. Im Abrüstungs⸗ ausschuß der Vollversammlung präzisierte er seine An⸗ sichten noch mehr und forderte schleunigste Einberufung der Abrüstungskonferenz, gleichzeitig vorschlagend, der vorbereitenden Abrüstungskommission neue Richtlinien zu fruchtbarer Arbeit zu geben. Durch die kleineren Staaten hat Deutschland in seinen Ansichten lebhafte Unterstützung gefunden, offen wagen sich die Groß— staaten nicht dagegen auszusprechen.— Der Außen⸗ minister Stresemann hat bei einem Interview der Presse sich an diese gewandt und darauf hingewiesen, daß Deutland das einzige Land sei, das abgerüstet habe. Weiterhin rechnete er scharf mit der„Mensch⸗ heit“, dem Organ des Prof. Förster, und seinem An⸗ hang ab.— Bei der Wahl der drei nichtständigen Rats⸗ mitglieder wurden Kuba, Finnland und Kanada ge⸗ wählt. Belgien, das Wiederwählbarkeit beantragt hatte, fiel knapp durch. Deutschland hatte seine Stimme Belgien gegeben. Die Erregung in der bel— gischen und französischen Presse ist darob groß, daß die anderen Staaten so absichtlich an ihm vorbeigegangen sind.— In Frankreich ist die amerikanische Legion zu großen Feiern eingetroffen. Kriegsreden schallen wie— der von jenseits der Grenze. Wir sind das gewöhnt.— Welches Entsetzen aber, als Hindenburg am vergange⸗ nen Sonntag bei der Einweihung des Tannenberg⸗ Nationaldenkmals den Vorwurf der Kriegsschuld feier⸗ lichst zurückwies. Die französische Presse kann sich der Entrüstung nicht genug tun. Wir haben es unserem greisen Reichspräsidenten tief zu danken, daß er mit Billigung des Kabinetts diese Worte gesprochen hat. In den anderen Ländern nimmt man seine Aeußerungen streng sachlich auf und bezeichnet sie als eine Mahnung an die Welt zur Nachprüfung der Kriegsschuldfrage. Die Tannenbergfeier hatte ca. 100 000 Menschen zu⸗ sammengeführt. Die gesamten Einweihungsfeierlich— keiten wurden durch zahlreiche deutsche Radiostationen übermittelt und ließen eine ungefähre Vorstellung der Weihestunden zu.— Der Reichspräsident hatte an den Tagen zuvor Reichsmarinemanövern in der Ostsee bei⸗ gewohnt.— Der deutsche Reichstag kann nun, da die Vorarbeiten für das Reichsschulgesetz noch nicht abge— schlossen sind, erst am 17. Oktober zusammentreten, statt, wie beabsichtigt, am 3. Oktober.— Aus der Reichs⸗ wohnungszählung ergibt sich das für Deutschland be⸗ dauerliche Bild, daß 4 Millionen Haushaltungen ohne Wohnung sind. Wohin soll das noch führen?— In Wiesbaden tagte die Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt. Leider mußten infolge des Einspruches der französischen Armeeverwaltung die Flugveranstaltun⸗
gen, die geplant waren, unterbleiben. Die Fesseln, dů um das besetzte Gebiet geschlungen sind, liegen immer noch eng, der Tag der Lösung ist noch fern.
Verschiedenes.
Die Auswanderung im Jahre 1926.
Im Jahre 1922 wanderten aus: 36 627; 1923“ 115 416, 1924: 58 328; 1925: 62 828; 1926: 64 985 Deutsche. Davon entfallen auf Preußen 29 754; auf Bayern 9342; auf Sachsen 4563; auf Württemberg 4536; auf Baden 4743; auf Thüringen 1584; auf Heß sen 1156 auf Hamburg 3107; auf Mecklenburg⸗Schwerin 341; auf Oldenburg 789, auf Braunschweig 278; auf Anhalt 185; auf Bremen 1330; auf die übrigen Länder 3277.— 35,7 Prozent der Auswanderung des letzten Jahres(22 124) entfallen auf die Industrie, einschließ lich Bergbau und Baugewerbe; Landwirtschaft, Gärt⸗ nerei, Tierzucht und Forstwirtschaft sind beteiligt mit 21,4 Prozent(13 283); Angehörige des Handels und Verkehrs mit 17,2 Prozent(10 673); der Rest entfällt auf Angehörige freier Berufe und solche ohne Berufs angabe.— 80,5 Prozent(49 924) der deutschen Aus⸗ wanderer wandten sich nach den Vereinigten Staate von Nordamerika; nach Argentinien gingen 3975; nach Brasilien 3300; nach Afrika 1883; nach Kanada(Bri⸗ tisch⸗Nordamerika) 1245. Planlose und unbesonnene Auswanderung— wie viele hat sie schon in größtes Elend gestürzt! Und noch wandern fortwährend Tau— sende in die Fremde, ohne zu wissen, was sie dort er⸗ wartet.(Licht und Leben“.)
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Verbreitung der Todesstrafe.
Angesichts der Weltdebatte über die Beibehaltung oder Abschaffung der Todesstrafe interessiert es, wie gegenwärtig die Rechtsbestimmungen bezüglich dieser Frage in den einzelnen Kulturländern sind. Nach einer Zusammenstellung im„Vorwärts“(1927, 408) sind in Europa ohne Todesstrafe: Schweden, Norwegen, die, Schweiz, Oesterreich, die Niederlande, Rumänien und Portugal. In Italien ist sie im vorigen Jahre für die Dauer von 5 Jahren für schwere politische Verbreche eingeführt. In Belgien ist seit 1864 nur ein Todes urteil vollstreckt worden. In Dänemark, Finnland, Lettland, Ungarn und der Tschechoslawakei wird die Aufhebung der Todesstrafe in den neuen Strafgesetz⸗ entwürfen vorgesehen. Die Strafgesetzbücher von Deutschland, Rußland, England, Frankreich, Spanien, Bulgarien, Jugoslawien, Griechenland, Litauen, Est land, Luxemburg und Polen sehen die Verhängung der Todesstrafe vor. In den meisten dieser Länder if jedoch neben dieser Todesstrafe auch wahlweise lebens⸗ längliches Zuchthaus vorgesehen. In den Vereinigte Staaten wird Mord in insgesamt sieben Staaten stet mit dem Tode bestraft. In 33 Staaten besteht di Todesstrafe wahlweise mit lebenslänglichem Gefängnis,
mern, die ein Freiquartier wünschen.
Anträge für die Reichstagung sind auf Grund des§ 9 unserer Satzungen spätestens einen Monat vor der Tagung(mit kurzer Begründung) bei uns einzureichen. nisation und jedes Einzelmitglied der EV. berechtigt.
Sowohl die Mainzer Reichstagung als auch unsere Werbearbeit für die hessische Landtagswahl kosten viel Geld. Es ist darum unbedingt nötig, daß die noch rückständigen Beiträge für 1927 sofort— spätestens am 20. September— auf unser Konto Nr. 593 bei der Bezirkssparkasse Nidda(Postscheckkonto 8907 Frank⸗ furt a. M.) überwiesen werden. Diese Mahnung gilt ganz besonders den Ortsgruppen, die für 1927 noch keine Beiträge eingesandt haben. Unsere Arbeit ist doch nur möglich, wenn uns unsere Mitglieder nach Kräf⸗
ten unterstützen.
der Rubin Märchen von Fr. Hebbel. 1843.
Es war an einem schönen, hellen Nachmittag, da stand Assad, ein junger Türke, der vor wenigen Tagen zum ersten Male die unermeßliche Stadt Bagdad betreten hatte und sich nun mit stets gesteigertem Erstaunen unter all ihren Wundern erging, vor der Bude des reichsten und angesehensten Juweliers. Mit inniger Lust versenkte er sich in das mannigfaltige glühende Leben, das, in Strahlen und Farben sich offenbarend, die edlen Gesteine durchflammt.„O, Edelstein,“ rief er voll Ent⸗ zücken aus,„wohl mit Recht bist du erkoren, die Kronen der Könige zu schmücken, denn in dir ist alles Herrliche zugleich zusammengedrängt und geläutert, der flüchtige Sonnenstrahl ist gefangengenommen und in deinen geheimnisvollen Kern eingeschlossen; die schnell verlöschende Farbe feiert in dir ihre Verklärung und empfängt Unsterblichkeit, die reinen himmlischen Elemente, Luft, Feuer und Wasser vermählen sich in deinem Glanze! Hier steh' ich an der Grenze der Natur, hier ist das letzte, höchste Produkt der schaffenden Kräfte, weiter— schauernd fühlt es der Geist— kann die Unendlichkeit selbst nicht.“
Der Juwelier, ein gutmütiger Mann, der für seine Kunst enthusiastisch eingenommen war, stand gerade in der Tür und empfand großes Vergnügen über die begeisterten Worte, die aus dem Munde des Jünglings hervorgingen. Er trat, bisher ungesehen, lächelnd zu ihm heran, öffnete den Kasten, ergriff seine Hand und steckte ihm einen schweren Ring an den Finger. Assad bemerkte es kam, seinen Blick fesselte mit magischer Ge⸗ walt ein Rubin von seltener Größe, auf den die Sonne, die eben aus einer verschleiernden Wolke hervortrat, ihren vollen Schein
holte zum Erstaunen des Juweliers einen tiefen Seufzer, dann
streifte er den ihm angesteckten Ring mit dem Ausdruck sonder⸗ baren Wderwillens wieder ab und rief, auf den Rubin zei⸗ gend, leidenschaftlich aus:„Behaltet das elende Ding und gebt mir den!“ Kopfschüttelnd erwiderte der Juwelier:„Der Stein ist mir um Hunderte nicht feil!“—„Ich muß ihn aber haben!“ versetzte der Jüngling wie im Wahnsinn, ergriff den Rubin und stürzte flammenden Auges fort.
Der Juwelier erhob ein großes Geschrei, rannte Assad nach und schalt ihn einen Dieb, ja, da dies nicht zu helfen schien, einen Räuber und Mörder. Alsbald entstand ein Auflauf auf der Straße, der Jüngling wurde ergriffen und mit Ungestüm vor den Kadi geschleppt.
„Herr,“ begann der Juwelier voll Zorn,„so jung dieser Mensch zu sein scheint und so viel Einnehmendes in seiner Ge— stalt liegt, so ist er doch ein frecher, undankbarer Bösewicht. Ich sah ihn vor meiner Bude stehen und ergötzte mich, als ich ihn über die dort ausgebreiteten Schätze mit lauter Stimme, wie ein Kind, seine Verwunderung ausdrücken hörte. Von Wohlwollen übermannt, dachte ich: Du sollst einmal billiger kaufen als ein anderer, nahm einen kostbaren Ring aus dem Kasten und steckte ihm diesen an. Ich erwartete, er würde, so plötzlich beschenkt, große Augen machen und nicht wissen, wie er sich gebärden solle. Stadt dessen nahm er kaum Notiz von meiner Freundlichkeit und stieß zu meinem nicht geringen Aerger dumme, unvernünftige Seufzer aus. Dann zog er den Ring wieder ab, warf ihn mir verächtlich hin und verlangte in einem so gebieterischen Ton, als ob er, wenn es ihm beliebte, auch wohl meinen Kopf fordern dürfte, den wundervollsten Rubin, der je in meine Hände geraten ist. Als ich, meinen gerechten Unwillen bekämpfend, weil ich seine Unwissenheit für den Grund seiner Unverschämtheit hielt, ihm bescheiden bemerkte,
warf. Er drückte unwillkürlich seine Hand gegen das Herz und
daß ein solcher Stein mehr Wert habe, als er denke, erklärte
Pichtige Mitteilungen der Neithsgeschüftsstelle.
Wie bereits bekannt ist, findet die 3. Reichstagung vom 22. bis 24. Oktober in Mainz statt. Wir er⸗ bitten Anmeldungen an Herrn C. Wolf in Mainz, Richard Wagnerstraße 3, insbesondere von den Teilneh⸗
Zur Stellung von Anträgen ist jede Orga⸗
Weidner.
er geradezu, er müsse ihn haben, nahm auch, mit der bekannten Abneigung der Straßenräuber gegen Formalitäten, sogleich von meinem Eigentum Besitz und begab sich auf die Flucht. It folgte ihm; wie es mir bei der Last meines Bauches und i einer der Verdauung heiligen Stunde möglich war, ihn wieder einzuholen, begreife ich selbst nicht, die Angst muß dem Men
schen übernatürliche Kräfte verleihen.“ ö
Der Kadi, ein langer, hagerer Mann, mit einem Gesicht
das, wenn er in seiner Gerichtsstube stand, die Inschrift der 1
Danteschen Hölle furchtbar getreu widerspiegelte, war einma selbst bestohlen worden und sprach seitdem gegen Diebe nur noch Todesurteile aus. Er fragte Assad freundlich, ob er das ihm angeschuldigte Vergehen leugne.„Wie könnt' ich!“ gab der Jüngling finster zur Antwort.„Es wäre auch gleichgültig“, versetzte der Kadi, mit jenem dem Teufel abgeborgten Lächeln, womit Gerichtspersonen in allen Ländern der zerquetschten Menschheit in einem Unglücklichen so gern den Gnadenstoß geben, „man führe ihn vor die Stadt hinaus und tue, was Rechtens, Jedoch nicht ohne vorgängige nachdrückliche Bastonade!“ setzte er hinzu und griff nach der Pfeife, die ein Sklave ihm darbot.
Assad wurde abgeführt; auf der Straße wandte er sich ag den Juwelier, der in seiner Entrüstung noch gar nicht daran gedacht hatte, sich den Rubin zurückgeben zu lassen, und sagte zu ihm:„Herr, ich bitte Euch um einen letzten Gefallen. Laßt mir den Stein bis zum Tode. Begleitet mich hinaus bis vor das Tor, daß ich ihn dort noch einmal anschaue und in Eute Hände überliefere. Nicht wahr, Ihr werdet es mir nicht ab⸗ schlagen? Es ist ja nur noch eine kurze Zeit.“ In dem Juwe⸗ lier erwachte Mitleid, ihn dauerte der schöne gefaßte Jüngling,
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der jetzt noch in voller Kraft und Glut des Lebens vor ihm Jen
stand und doch schon in wenigen Augenblicken der Natur vor der Zeit zur beliebigen Verwendung für einen neuen Zweck zu⸗


