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Sonnabend, den 12. März 1927. lebendigen Gott, die zweifellose Zuversicht zu ihm, so zweifellos, daß einer, mit Luther zu reden, wohl hun⸗ dertmal darüber stürbe! Glaube ist die Zuversicht, daß dieser Gott, der Gott der Ewigkeit und der Allmacht, über meiner Zeit, meinem Leben, meinem Ergehen, treuer walte als die Mutter über ihrem Kinde.“ Schwestern und Brüder, ist das nicht Reichtum, jubelnde Freude, volles, ganzes Lebensglück? Evangelisch glau⸗ ben, das heißt wahrhaft frei sein von aller Welt, weil einzig und allein gebunden an Gott, und zugleich ver pflichtet gegen den Nächsten, in dem uns Gott entgegen⸗ tritt, weil innerlich dankbar gegen unseren Gott. Aus diesem reformatorischen Glauben ist uns einst ein neues herrliches Geistesleben in unserem Volk gekommen, und das beste an deutscher Kultur, was wir heute noch haben, das hat hier seine Wurzel. Streicht diesen Glauben aus der Seele unseres Volkes und ihr werdet sehen, wie dann erst das große Sterben unausweichlich anhebt. Laßt die Genesungskräfte, die aus diesem Glauben geboren werden, wieder ungehemmt hinein⸗ strömen in die Adern unseres Volkskörpers und ihr werdet Zeuge sein, wie ein neues Frühlingsleben er⸗ blüht auf allen Gebieten. Kein wichtigeres, zeitge⸗ mäßeres Leitwort für den Lehrgang für kirchliche Frauenarbeit in dieser Stadt konnte darum gefunden werden, als das Wort von der Herrlichkeit unsere⸗
evangelischen Glaubens, deren Leuchtkraft in diesen Tagen aufs Neue sich zeigen soll. Keine dringendere
Mahnung aber gibt es dann auch für uns alle, als die Mehr evangelisches Bewußtsein! Mehr Verständnis, mehr Blick für den unendlichen Reichtum evangelischen Christentums!
Denn daran mangelt es leider so sehr in ganzen Schichten unseres evangelischen Volkes. Wie steht es z. B. um unsere Arbeiterschaft? Man braucht nicht ge⸗ ring zu denken von der Kraft unbewußten Christen⸗ tums, das auf dem Grunde der deutschen Arbeiterseele vielfach noch lebt, man kann auch die Zuversicht hegen, daß einmal die Zeit kommen wird und kommen muß, wo diese beiden Größen, Evangelium und Arbeiter— schaft, sich wiederfinden werden, und man wird doch zu⸗ geben müssen, daß der größte Teil der deutschen und gerade der evangelischen Arbeiterschaft kaum noch ein starkes Gefühl von dem Wert unserer hohen Glaubens güter aufzubringen vermag. Aber auch in denjenigen Volksschichten, die bei der Lage der Dinge die Kern⸗ truppen für die evangelische Kirche liefern sollten, welch eine weit verbreitete, immer mehr um sich greifende Entchristlichung, Unwissenheit und Gleichgültigkeit! Gewiß ist es unsäglich schwer für den einzelnen, dem Zeitgeist mit seiner Verweltlichung des modernen Le⸗ bens— dies Wort durchaus nicht in schlechtem Sinne verstanden— sich entgegenzustemmen. Aber je ernster diese Bindung durch überpersönliche Mächte zu nehmen ist, desto notwendiger ist, wenn wir nicht ganz und gar verarmen, sondern weiter wollen, dann eben auch der Ruf: Besinne dich endlich einmal wieder auf das Beste, was du fürs Leben mitbekommen hast, was deinem Le⸗ ben allein Halt, Kraft und Ziel geben kann! Mach
Alle die, welche an Rheuma, Gicht, Ischias, Hexenschuß, Rücken- schmerzen und Nervosität leiden, ders auf geregelten Stollwechsel achten.
müssen beson-
aul uatür- iche Weise das Blut von Ablagerungen reiniger, sorgt prompt lar normalen Stoffwechsel und leistet somit bet vorragende Dienste, um die Menschen lebenskrä“ ger und widerstandsfähiger zu mach n. in allen Apotheken u. Droget 4. Dornentpege.
Roman von Clara Meller
15. Forisetzung. ersten Schneeflocken, leichtgefügt wie Flaumfedern, wirbelten durch die Luft und einten sich auf der frierenden Erde zu einer zartgekräusten Decke. Das öde Land sah festlich vor— nehm aus, wie eine, in weiße Schleier gehüllte, schöne Gestalt Die Sonne, die mit sicherem Strahl die griesgrämigen Wollen zur Seite schob, sog nicht einmal Lücken hinein, sondern weckte nur leuchtende Reflexe wie feingliedrigen Schmuck. Hell flacker— ten die Holzfeuer in den hochwandigen Kachelöfen und in Gast⸗ häusern und Privatwohnungen saßen die empörten Staffel—
Die
häuser, disputierten, redeten sich immer mehr in Abroer, daß
eine aus ihren ehrenwerten Kreisen sich vermaß, einen Katho— liken zu heiraten.— Ja, heute, an diesem einzig schönen Winter— tag, war die Hochzeit Urles mit Hans.
Wie eine Winterkönigin war sie den Neugierigen erschienen in ihrem weißen, silberbestickten Seidenkleid, und der Schleier hatte in reichen Falten die lange Schleppe überrieselt. In ihrem ernsten Gesicht zitterte das Glück; sie ließ sich ihren Ehren— tag durch keinen trüben. Was ihr das Schicksal aufbewahrt, mußte sie allein tragen. Was sorgten sich Fremde um ihr Los?
Rosen, purpurne Sonnenkinder dufteten auf ihrem Platz, als sie zur Tafel gingen, lehnten graziös ihre liebreizenden Köpfe an eine goldene Lyra: Hast Du Freuden, singe In Lauten wunderhold,
Gibt Dir das Schicksal Leiden, So singe still und schlicht,
Daß Deine Worte leuchten Daß Dir in Kummertagen Wie Gottes Sonnengold! Dein warmes Herz nicht bricht! stand auf silbernem Notenband, und niemand kannte den sinni— gen Geber. Nur die Braut selber ahnte es und sandte ein freundliches Abschiedsgedenken in die ungewisse Ferne, nach Dr. Möünster.— Sie wußte freilich nicht, daß nur die enge Straßen- spanne sie trennte, daß er bleich und verstört hinter dem vollen Blumenfenster des Oberlandesgerichtsrats Werner stand und Urle
ä
Schluß mit der elenden Gewohnheit, daß du dir dein
„Evangelische Warte“
evangelisches Christentum nur noch eben als Dekora⸗ tionspalme für Hochzeiten und Begräbnisse gefallen läßt und im übrigen es als quantité négligeable behan⸗ delst, sondern putze dies verstaubte Kleinod einmal wieder gehörig blank, und dann weise ihm in deinem tüglichen Denken und Handeln den ihm gebührenden Platz an!
Denn, meine Verehrten, mit der Erkenntnis der Größe und Schönheit der evangelischen Glaubenswerte allein ist es natürlich noch nicht getan. Was nützt das, wenn nicht damit Hand in Hand geht ein entsprechen⸗ des Handeln? Mehr evangelisches Bewußtsein! Das heißt nun selbstverständlich sofort: Betätige dein evan⸗ gelisches Christentum bewußt, ausdrücklich und unab⸗ lässig auf jeglichem Lebensgebiet! Und nun möge es mir verstattet sein, einige dieser Lebensgebiet näher ins Auge zu fassen.
(Fortsetzung folgt.)
Das evangelische Pressewejen in Deulithland.
Wer die Macht des Altramontanismus in Deulsch⸗ land während der Jahre nach dem Weltkrieg erkannt hat, hat auf der anderen Seite die Ohnmacht des Pro⸗ testantismus gefühlt. Wieviele treu evangelische Männer und Frauen haben sich darüber Gedanken len gemacht, woher dieser Zustand kommen konnte. Daß es nicht am mangelnden Wahrheitsgehalt des Pro⸗ testantismus liegen kann, das sah bald jeder Einsich⸗ tige. Denn während man auf römischer Seite eine Ver⸗ mischung des Christentums mit Heidentum u. politischem Machtstreben vor sich hat, haben die Reformatoren das große Verdienst, das Christentum wieder in die reine urchristliche Form der ersten christlichen Jahrhunderte zurückgeführt zu haben. So muß dieser Zustand der Schwäche eine Schuld der Evangelischen sein. Evan⸗ gelische Gedanken wollen zu allen Zeiten in den der betreffenden Zeit eignen Weise verkündet sein. Ein heute wichtiges Mittel, wertvolle Gedanken in der Oeffentlichkeit wachzuhalten, ist die Presse.
Unmöglich kann man sich heute das religiöse, poli— tische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Kulturvolkes denken ohne die Zeitungen. Wir haben es da mit einer nicht zu unterschätzenden Macht zu tun, In wie vielen Häusern wird weiter nichts gelesen als „die“ Zeitung. Sie dient der Unterhaltung ebenso wie der Belehrung. Ganz von selbst gerät man mit seinen Ansichten an die Gedankengänge„der Zeitung“ hinein. Der Wirtschaftskampt läßt keine Zeit, sich eine eigne Meinung über alle Lebensfragen zu bilden. So läßt man seine Zeitung die Fragen der Zeit beantworten und paßt sein ganzes Denken seiner Zeitung an. Wenn man im Volke horcht, dann kann man aus jedem Mund heraushören, welche Zeitung er liest. ohne daß er sie uns nennt. Wer nun rechtzeitig diese Bedeutung der Presse zu verwerten gewußt hat, der konnte die öffentliche Meinung führen und formen.
Früh hat der Ultramontanismus den Wert der Presse erkannt. Bereits 1848 gibt es in Deutschland katholische Zeitungen, z. B.„Die Rheinische“, später „Deutsche Volkshalle“. Im Jahre 1855 wurde in Frankfurt a. M. das katholische Zentralorgan,„Deutsch⸗ land“, gegründet. 1859 entstand das„Mainzer Jour⸗ nal“, 1869 die„Kölnische Volkszeitung“. Seit Ent⸗ stehung der Zentrumspartei wurden alle diese Blätter im Geiste dieser Partei geleitet, und es entstanden rasch hintereinander eine große Menge teils täglich, teils ein⸗ oder mehrmals wöchentlich erscheinende Zentrums blätter. Wie der Stand dieser römischen Blätter heute ist, möge die folgende Tabelle lehren, deren Zahlen dem
im Brautgewand sah, wie sie und eine unüberwindlche Kluft sich zwischen sie schob. Warum mußte die schwere Krankheit ihn mit Eisenklammern in Fesseln zwingen, warum mußte er gesunden, wenn auf dem ersten Weg—⸗ weiser, der ihn am Lebenswege lenkte,„Entsagen“ stand?
„Du gehst einem ungewissen Schicksal entgegen, arme Urle; ich will wenigstens deinem Wege folgen!“ gelobte er und wandte sich von seinem entschwindenden Jugendtraum—
Die Stunden reihten sich im Festestrubel scheinbar besonders schnell aneinander; der Vorhang schob sich immer enger zu— sammen, die Kinderzeit, die mailichte Jugend abschließend, das Sein und War verhüllend und das neue Leben öffnete seine Tore. Urle hatte keinen harten Abschied zu überwinden, sie ließ nichts in dem idyllischen Städtchen zurück; denn Mutter und Dore zogen mit. Nur ein Korridor würde sie in der geräumigen Etage trennen. Konnte es ein schöneres Zukunftsbild für sie geben?*
Aus dem Lehrzimmer von Dore Benningsen scholl gedämpf— tes Singen, das sich trotzdem voll abtönte, da eine ganze Anzahl jugendlicher Stimmen die traute Weise des Loreleyliedes summte. Die kluge Dore mit dem ungewöhnlichen Geschick in den fleißigen, nimmermüden Händen, war hier schnell in das „rechte Fahrwasser“ gekommen; es mangelte in dieser Fabrik— stadt vollständig an einer tüchtigen Industrielehrerin, wo Schüle⸗ rinnen und Erwachsene ihre Kenntnisse erweitern konnten, und so nahm ihre Schule direkt einen ungeahnten Aufschwung. Wie glücklich war sie darüber, hatten sie doch ihr Vermögen Johannes zum Eintritt in eine kleine Fabrik überwiesen, da seine Mutter im Familienrat beschlossen, ihm nichts zu geben. Kurz vor der Hochzeit war diese Hiobsbotschaft zu dem jungen Paar gelangt, nachdem sie vorher Johannes die Hoffnung gegeben, daß er, gleich wie Rudi, zum Anfang Kapital zu erwarten hätte.
„Siehe zu, wie du mit deiner evangelischen Sippe fertig wirst, ich habe kein Geld für dich, ich will überhaupt keinen
sehen“, schrieb sie und hegte die Hoffnung, daß dieser Genie
hinaustrat aus dem Mädchenkreis sie nicht mit der Charakterstärke dieser Mädchenseele.
Allf der Warte. In China schließt sich der Ring um Schanghai immer enger. Allen ableugnenden Meldungen zu— wider schiebt sich die Kantonarmee immer weiter vor. Englands Befürchtungen steigen damit wieder. Im Sieg der Kantonarmee sieht es den Sieg des bolsche⸗ wistischen Rußland, das ihm im Osten gefährlich wer— den kann. Daher auch im englischen Unterhaus eine sehr scharfe Russendebatte mit der Forderung des Ab⸗ bruches der diplomatischen Beziehungen zu Rußland. Damit will aber der englische Ministerpräsident noch nicht spielen und zog sich einen Mißtrauensantrag zu, der originellerweise sein Gehalt um 100 Pfund(2000 Mark) kürzen wollte. Der Antrag wurde abgelehnt.— Frankreich trat mit seinem neuen Rüstungs⸗ und Be⸗ festigungsprogramm vor die Oeffentlichkeit. Danach wird es aus einem waffenstarrenden noch zu einem Fort⸗umgürteten. Von Belfort bis Dünkirchen, also von der Schweiz bis zum Aermelkanal soll eine be— tonierte Schützengrabenlinie laufen. Dahinter schwere Befestigungen. Man kann bald diese furchtbare Angst Frankreichs nicht mehr verstehen. Doppelt interessant ist aber, daß das Rüstungsprogramm auf die amerikani⸗ schen Abrüstungsgedanken des Präsidenten wie ein Keulenschlag wirken muß. Mit diesem zum„Schutze gegen deutsche Ueberfälle“ gebauten Befestigungsgürtel hat man aber einen guten Vorwand, ihn auch längs der
italienischen Grenze fortzusetzen und diese Grenze in der harmlosesten Weise auszupanzern. Was wird Ita⸗
lien dazu sagen?— In diesem Lande ist die Spannung zwischen der faszistischen Miliz und der Armee erheblich gewachsen. Als oberste Führer stehen sich hier gewisser⸗ maßen Mussolini und der König gegenüber. Ein stiller Kampf ist da entbrannt, und wenn Mussolini nicht die Interessen ins Ausland werfen kann, so kann es zwi⸗ schen den beiden Lagern zu erheblichen Differenzen kom⸗ men.— Der deutsche Außenminister Stresemann über⸗ nimmt die Präsidentschaft für die jetzige Tagung des Nölterbundsrates! Gewiß ein bedeutsames Ereignis. Allerdings ist diese Uebernahme eine Ehre, die für Deutschland zunächst nicht den geringsten Vorteil bringt. Dabei stehen für Deutschland bedeutsame Punkte auf der Tagesordnung, über deren Behandlung noch zu reden sein wird. Wünschen wir der Tagung einen er⸗ sprießlichen Verlauf!— Die Zeitungen brachten unter der Ueberschrift„Preußen und das Konkordat“ folgende inhaltsreiche Meldung:
Berlin, 3. März. Die Vorbesprechungen über den Abschluß eines Vertrages zwischen dem päpstlichen Stuhl und dem preußischen Staate sollen zu einer ge⸗ wissen Klärung geführt haben. Nach Auffassung des preußischen Staates müsse eines der Hauptziele der Vertragsverhandlungen darin gesehen werden, daß die preußische Regieruns ein Mithbestimmungsrecht bei der Ernennung der Bischöfe erhält da besonders an der westlichen und der östlichen Grenze Preußens den Bischöfen hervorragende politische Bedeutung zu⸗ komme, und zwar deshalb, weil die Grenzen der bischöflichen Diözesen nicht mit der Reichsgrenze zu⸗ sammenfallen.
Danach müssen die Verhandlungen doch schon sehr weit gediehen sein. Wichtig ist für uns auch ganz besonders die Betonung der politischen Bedeutung der Bischöfe, einen Standpunkt, den wir schon jederzeit unterstrichen haben, der von der Gegenseite aber so gern bestritten wird. Katholischerseits ist zwischen Religion und Poli⸗ tik keine Trennungslinie zu ziehen!— Wenn nun auch
noch Herr Keudell in diesem Augenblicke ein vollkom-
men neu aufgebautes Reichsschulgesetz ankündigt, so wachsen unsere Sorgen, da wir Verquickungen mit dem Konkordat fürchten. Evangelische, seid wachsam!
n Liebe und Güte würden sie bezwungen haben, diese Art und Weise schreckte
sie für immer zurück!—
Geradezu fürstliche Geschenke waren trotz der schroffen Span⸗ nung zwischen ihnen zur Hochzeit eingetroffen, doch ebenso kühl⸗ höflich wie die Glückwünsche, war der Dank auf Königsborn ein⸗ getroffen und seitdem schien jede Verbindung abgebrochen, wenn auch nur eine Stunde Eisenbahnfahrt die Familien trennte.
Niemand ahnte, daß Frau Petronella Wendtland oft in verbissenem Groll das Bild des jungen Paares anstarrte, ihren Jüngsten und die schöne Ketzerin, die ihr den Jungen raubte, in ihren Netzen fortzog von dem Heilswege. O, sie war wohl unterrichtet von allen Vorkommnissen, sie wußte, daß sie sich nur an einige Professoren- und Fabrikbesitzerfamilien ange⸗ schlossen hatten, die alle evangelisch waren. Ludmilla, die gute, fromme Schwiegertochter, die ganz ihre Ansichten besaß, sandie ihr neulich eine Zeitschrift, darin stand ein Gedicht Urles! Frei⸗ lich noch unter ihrem Mädchennamen; aber wie schamlos, wie empörend war dies Betragen, nein, sie durfte nicht mehr still sitzen und die Hände mutlos in den Schoß legen, die Leidenschaft ihres Jungen mußte sich endlich ausgetobt haben; es lag doch sonst nicht in den Wendtlands soviel„Bohei“, um eine hübsche Larve zu erheben, sie waren viel zu materiell gesinnt.——
Da war denn wieder in Arles Leben ein Brief von Ger⸗ hard wie ein erschreckendes Kriegszeichen eingetroffen:„Komme heute noch, Mutter sehr krank!“
Hans ging nicht bis in tiefster Seele erschüttert hin wie damals; denn alles, was er durch der Mutter Härte gelitten und noch litt, stieg wie ein warnendes Menetekel vor ihm auf,
Vor Königsborn begegnete ihm der Wagen des Hausarztes. Er ließ anhalten, um wahrheitsgetreuen Bericht zu erhalten und bekam den Bescheid, daß diese Anfälle sehr besorgniserregend seien; er aber hoffe, daß die kräftige Natur den jetzigen Zustand schnell überwinden werde.
Freudig kläffend sprangen die Hunde um ihn, als er in die
streich Urle zwingen werde, überzutreten. Immer noch rechnete Haustür trat, er wehrte vergebens. Erst der kräftige Zuruf
Anger igen, en i D.
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