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Sonnabend, den 5. Februar 1927.
„Evangelische Warte“
Nr. 6.
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die Aenderung der Gesetzgebungerklären; niemals ent⸗ schuldigt es die Minderwertigkeit.
Der zweite Grund liegt in dem Zeitgeist, im eng⸗ herzigen Spezialistentum. Der heutige Spezialist miß⸗ achtet das Allgemeine. Sein Dorf, das er vortrefflich kennt, ist ihm die Welt.
Ich komme zu den politischen Gründen. Nicht das Zusammenwirten von Regierung und Volksvertretung gehört hierher, sondern nur die Art des mannigfaltigen Zusammenwirkens aller möglichen Organe. Derglei⸗ chen sind Reichskabinett, Reichsrat, Reichstag, Reichs⸗ wirtschaftsrat, Fachverbände, Presse, Gelehrtenkommis— sionen und was hinter allen diesen steht. Wer könnte da noch an rein sachliche Motive glauben!
Die Reichsregierung teilt sich in die Fachministe⸗ rien. Jedes von ihnen ist ein Staat im Staate, be⸗ strebt, die eigene Macht zu fördern; das lose Band des Reichskanzlers hält sie zusammen. Dem Reichsjustiz⸗ ministerium ist allmählich der kleinste Teil des Rechts zur Bearbeitung verblieben, das Verwaltungsrecht, Arbeitsrecht, Finanzrecht, Verkehrsrecht, Militärrecht sind ihm ganz, das Wirtschaftsrecht ist ihm zum Teil entzogen.
Was aber, zweitens, strömt auf den Embryo ein, bis er als Gesetz das Licht der Welt erblickt? Welche persönlichsten Interessen, welche Kirchturmspolitil, Popularitätshascherei, Angst, Verhetzung, welch grauen⸗ hafte Unwissenheit verderben seine Säfte vor der Ge⸗ burt! Da werden Anträge gestellt von Leuten, denen die Befähigung zum Justizwachtmeister fehlt. Und schließlich freut sich die Regierung, irgend etwas zu er⸗ reichen, sei's, was es wolle. Fängt sie doch mit dem Kompromiß meist an!
Zuletzt persönliche Gründe. Erstens der Ehrgeiz der Ministerialräte. Die parlamentarische Regie⸗ rungsform bedingt, daß der Minister der Arbeit seines Ministeriums meist fernsteht; sein Einfluß erstreckt sich allenfalls auf Fragen von politischer Bedeutung. Er wechselt zudem rasch; die Möglichkeit, sich einzuarbeiten, fehlt auch dem Begabten. Die positive Mitarbeit lei⸗ sten seine Räte; sie kennen die Materie und die Tra⸗ dition. Das sind die Wurzeln ihrer Macht. Naturge— mäß sucht jeder Ministerialrat seinen Einfluß auszu dehnen; er reißt Materien an sich, monopolisiert sie, macht sie zur Geheimwissenschaft. Sein Minister wird ihn unterstützen, denn auch er gewinnt an Macht. So kommt es, daß jedes Ministerium sucht, seine eigenen Gesetze, seinen eigenen Behördenapparat und seine eigene Rechtsprechung zu haben.
Zweitens die Furcht vor der Verantwortung. Je⸗ der will sich den Rücken decken: der Kollegialgrundsatz auch in der Gesetzgebung. Kommissionen über Kommis⸗ sionen; Abänderungen in letzter Stunde, deren Trag⸗ weite niemand ahnt; Kompromisse. Nirgends die ge— rade Linie, nirgends ein Wille.
Was ist zu tun? Umkehr tut not, soll nicht das ganze Necht ins Wanken kommen. Ich will mein Ziel nicht zu hoch stecken. Nur zweierlei will ich empfehlen: Selbstbescheidung des Gesetzgebers und Sorge für eine einheitliche Gesetzgebung.
Wir sind wahrhaftig nicht so berufen zur Gesetz— gebung, daß wir jetzt allen Uebeln steuern müßten, die seit vielen Zeitaltern die Menschen plagen, ja viel⸗ leicht der menschlichen Natur entspringen. Bessere Rechtsprechung und bessere Polizei— das fördert mehr.
Sind dann noch die Gesetze kurz und klar, was frei— lich schwerer ist als breit zu sein— dann mag die Zeit des Aufstieges kommen. Möchten wir sie erleben!“—
Vom Mainzer Domfest.
Aus Mainz wird uns geschrieben:
Dieser Tage ging durch die Mainzer Tageszeitun— gen eine Notiz mit der Ueberschrift„Was bietet Mainz im Jahre 19272“, die unbedingt festgehalten werden muß. Die Sache hat folgende Bewandtnis: Die Stadt Mainz hatte zum Zwecke der Gewinnung eines Ueber- blickes über die im Jahre 1927 in Mainz geplanten ver— schiedenen Veranstaltungen die Führer verschiedener Organisationen, Verbände und Vereine zu einer Be⸗ sprechung in das Stadthaus eingeladen. Der Ein⸗
ladung wurde, wie berichtet wird, allseits große Sym—
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Dornenwege.
Noman von Clara Meller. 11. Fortsetzung.
Johannes schluchzte gefoltert auf, vor Erregung seiner Sinne kaum mächtig, legte er seine zitternde Hand auf ihren Arm: „Mutter, stirb nicht; gehe nicht so von mir! Hörst du? Ich will nicht mehr zurück in den dir verhaßten Beruf, doch hilf mir zu einem neuen Leben!“
Frau Petronella Wendtland legte die Hand fest auf sein volles Haar:„Ich habe es gehört! Nun rufe alle!“
Da erklang das silberfeine Glöckchen auf dem Hof. Scheu traten ihre Kinder ein und unten im Gesindezimmer beteten die ganzen Gutsangestellten, dort oben lag die Herrin und empfing die Sterbesakramente.
Still saßen sie im Krankenzimmer, niemand wagte sich zu rühren. Die Schwester hantierte lautlos, legte ihr kalte Kom— pressen auf und sie schlief lange, als wäre der Frieden der ruhe— losen Frau zurückgegeben, die, wie das lebendige Gespenst einer Ahnfrau, wochenlang herumgewandelt war, Gebete murmelnd und darüber das reelle Leben in seinem vorwärtsschreitenden Fordern vergessend.
Der Tod war vorübergezogen; er hatte nur die erschreckten Menschenkinder geängstigt durch seinen eifigen Fingerzeig. Nun sangen die Vögel wieder das jauchzende Lebenslied, die Blumen durchdufteten den sonnglühenden Aether und die Allegorien des Lebeng, die zierlichen Tagfalter durchsegelten den weiten Raum wie windgetriebene Blütenblätter der Wunderblumen des Para⸗
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pathie entgegengebracht, sodaß etwa 50 Vertreter von Verbänden und Vereinen anwesend waren. Da ver⸗ anstaltet der Auto⸗ und Motorradklub im März sei ne alljährliche Fuchsjagd, der Mainzer Turnverein von 1817 Ende Mürz ein großes Sportfest, der Katholische Kaufmännische Verein Ende Mai seine 50jährige Ju⸗ belfeier usw. Dagegen wäre auch nichts zu sagen. Aber nun kommt am Schluß des Berichtes eine interessante Mitteilung, die wörtlich lautet:„Der Glanzpunkt des Jahres dürfte ein sogenanntes Domfest werden, das seitens der Martinuskommission arrangiert wird. Zu dieser Feierlichkeit gab Dr. Burgbacher lein Syndikus Die Red.) nähere Aufklärungen. Er führte aus, daß möglichst diese Feier mit der Fertigstellung des Domes veranstaltet werden soll. Ein konfessionelles Fest (Aha! Die Red.) wird es nicht sein, dagegen ein histo⸗ risches, bei dem alle Mainzer Vereine(sicherlich auch der Evangelische Verein. Die Red.) mitwirken sollen. Der Festausschuß sei so bescheiden, anzunehmen, daß der mit dem Fest verbundene Festzug sich rümlichst neben den Gutenbergfestzug aus dem Jahre 1900 wird stellen können. In Verbindung damit ist als Neuerung für Mainz eine Dombeleuchtung vorgesehen. Der Reinge⸗ winn dieser Veranstaltung soll für den inneren Ausbau des monumentalen Kunstwerkes rheinischer Baukunst verwandt werden.“
Ein Kommentar wäre hierzu eigentlich vollständig überflüssig, wenn man nicht wüßte, daß mindestens 90 Prozent aller Protestanten auf diesen Leim herein⸗ fallen. Wenn unsere Schwesterkirche Geld benötigt, dann gibt es keinen konfessionellen Unterschied mehr. Sie versteht, so schön sich zu drehen und zu winden, gleich einer Schlange. Ganz Jesuit fängt sie mit Wor⸗ ten. Und dabei hat die katholische Kirche doch Geld ge⸗ nug, Hotels aufzukaufen, Kirchen zu bauen und Pfarr⸗ häuser zu errichten an Plätzen, an denen nur sehr wenig Katholiken sich aufhalten. Dieses Geld allerdings dient zum Kampf gegen die Ketzer. Das ketzerische Geld ist jedoch gut genug für Reparatur und Aus⸗ schmückung von kirchlichen Kunstbauten. Ketzer, wirst Du bald wach?
Sobald das Geld im Kasten klingt,
Der Priester sich freudig die Hände ringt.
Er weiß ja, der Zweck, der heiligt die Mittel.
Und nun, Ketzer, bleib fern, sonst spürst du den Knüttel.
Evangelljche Kirthe und Evangelische Volksgemeinfthaft.
Wir brachten in unserer vorigen Nummer einen Aufsatz über die Stellungnahme der evangelischen Kirche Nassaus zu unserer Bewegung. Eingeflochten war der Mahnruf der Kirche an die Parteien, bei der Wahl des neuen Landeshauptmanns für den Reg.⸗ Bez. Wiesbaden ihrer Versprechen eingedenk zu sein und die Forderung nach einem evangelischen Landes— hauptmann zu berüchsichtigen.
Der Appell ist ergebnislos verhallt. Der Zen⸗ trumsmann Dr. Lutsch ist Landeshauptmann geworden. Unsere Mitglieder in Nassau müssen sich fragen, was die Kirche denn nunmehr zu tun gedenkt. Sieht sie denn jetzt vielleicht ein, wie wenig auf die Versprechun⸗ gen der bestehenden Reichsparteien zu geben ist, wie leichtfertig immer wieder unsere Forderungen behan⸗ delt werden? Begreift sie endlich, daß es ohne eine evangelische Partei nicht mehr länger geht, wenn un⸗ sere Interessen nicht ganz und gar unter die Räder des Ultramontanismus geraten sollen? Hoffen wir, daß auch in Nassau das große Erwachen beginnt! Gern und freudig wollen wir uns sowohl mit der Masse als auch mit den Führern des evangelischen Volkes an das ge⸗ meinsame, große Tageswerk begeben. Und wer den Glauben an den Erfolg hat, dem ist der Sieg! E. M.
Das Mesen der„Fließ arbeit
Unter den Mitteln der Rationalisierung steht die sog.„Fließarbeit“ mit an erster Stelle. Man versteht darunter die Betätigung am laufenden Band, das den zu bearbeitenden Gegenstand an seinem Anfang in rohem Zustande empfängt, um ihn an seinem Ende
dieses. Inmitten all dieser Erdenschöne saß Frau Petronella im bequemen Stuhl in der dichten, breitblättrigen Pfeifenkraut⸗ laube, das grüne Licht spielte über ihrem ergrauten Scheitel und legte sich wie Sammetfalten auf das lose herabfließende, graue Gewand. Die gleichgültigen Mienen hatten sich in schlaffe Energielosigteit gewandelt, der klare Blick bekam etwas Lauern⸗ des, Unwahres, ja wer die üppige, Lebenslust sprühende Guts⸗ frau in ihren jungen Jahren kannte, würde sicher nicht in dieser still Dasitzenden dieselbe vermutet haben; es war auch hier so, dessen kein Mensch sich auf Erden entziehen kann: die Seele zeich— nete sich selbst mit scharfem Griffel den Schild an ihrer Wohnung.
Johannes stand am Bache, der plätschernd durch den Kloster⸗ garten floß und die schlanken Gerten der Haselnußsträucher, die den zierlichen Bau einer Badeanstalt verdeckten, streiften spielend Kopf und Schulter. Er stieß mechanisch kleine Kiesel mit der Fußspitze in das Wasser, ihm graute vor einer Auseinander- setzung mit seiner Mutter, noch immer schwieg er über seine Urle. Es kam ihm wie eine Entweihung seines Herzensgeheim— nisses vor; aber es mußte sein. Wer den Kampf umgeht, kann auch nicht siegen! Energisch richtete er sich auf, ein Seufzer ent⸗ stieg seinen bärtigen Lippen, er trat zur Mutter, zog einen Gartenstuhl herbei und setzte sich so, daß er ihr voll in das Gesicht sehen konnte.
„Mutter, regt es dich auf, wenn ich mit dir spreche?“
„Nein, ich wünsche sogar eine Unterredung. Wenn du nicht soeben kamst, würde ich gerufen haben; denn Ungewißhelt hindert mehr die Genesung als freies Wissen.“
Kein freundliches Lächeln, kein lieber Händedruck, wie ihn
versandfertig oder fertig für den nächsten Bearbeitungs⸗
Auf der Warte.
In China sind die Verhältnisse weiter ungeklärt. Die chinesische Regierung tritt sehr mannhaft auf und will sich von England nicht über die Ohren hauen laf⸗ sen. England vermeidet einen militärischen Eingriff, da der Ausgang eines entbrennenden Kampfes mit dem 400⸗Millionen⸗Reich zweifelhaft wäre. Vor allen Dingen ginge enorm vieles englische Kapital zu Grunde. Auch wissen die Engländer nicht, wie sich im Ernstsall so manche mit ihm verbündete Staaten stellen würden. Daher das Zaudern, die Hinnahme von Beleidigungen usw.— Der Franc schwankt unentwegt, immer neue Hindernisse türmen sich im westlichen Nachbarreiche auf. Mit dauernden Anleihen kann er auch nicht gehalten werden, da diese Anleihen, die nur zum Teil im In⸗ land untergebracht werden können, einen starken Schuldendienst im Gefolge haben. Dazu steigt die Ar⸗ beitslosigteit.— Man kann aus diesen Gründen ver⸗ stehen, daß man sich bei den Verhandlungen über die Oftfestungen, um die öffentliche Stimme Frankreichs abzulenken, krampfhaft um einige Betonunterstände tagelang stritt. 88 Unterstände für je 8 Mann auf einer Breite von 400 Kilometer verteilt, sollten eine Bedrohung des Ostens darstellen. Ueber dieses lächer⸗ liche Argument viel zu schreiben, erübrigt sich. Die Meinung Frankreichs mußte aber wieder einmal mit Erfolg aufgeputscht werden.— In Tirol hat die ita⸗ lienische Gerichtsverwaltung einen deutschen Rechts⸗ anwalt und einen Lehrer ohne Angabe von Gründen im geheimen Verfahren zu fünf Jahren Zwangsarbeit ver⸗ urteilt. Wo bleiben die Unterorgane des„mensch⸗ lichen Völkerbundes?— In Deutschland kam schließ⸗ lich das„schwarze Kabinett“ zusammen. Es war eine mühsam zusammengewundene Angelegenheit, und schon die Aussprache nach der Regierungserklärung zeigte recht deutlich die feindlichen Brüder, die sich in eigen⸗ artiger Harmonie getroffen haben. Eine lange Le⸗ bensdauer können wir von diesem zusammengekleister⸗ ten Kabinett nicht erwarten. Ueber die Taten wird noch zu sprechen sein. Der einzige ruhende Punkt in der Flucht der Erscheinungen ist der Reichswehrminister Geßler, der, wie man auch sonst zu ihm stehen möge, einen zielbewußten Weg zu gehen bemüht ist. Daß ein solcher Weg über Blöcke, Steine, Disteln und Dornen geht, ist nicht zu verwundern, daß der Mann aber die Sache über die Partei stellt, ist anerkennenswert.— Auf den hessischen Gesandtenposten in Berlin wandert der Zentrumsabgeordnete Nuß-Worms, attachiert wird ihm als„süße“ Pille der sozialdemokratische Mi⸗ nisterialrat Bornemann. So etwas nennt man gegen⸗ seitige Komplimente, die niemand zu leide sein sollen und allen wehe tun.
prozeß abzuliefern. Der zu produzierende Gegenstand wird auf dem laufenden Band zu den Arbeitern heran⸗ und an ihnen vorübergeführt, ohne daß sie selbst sich von der Stelle fortzubewegen brauchen. Ein jeder von ihnen hat immer denselben Teil der Arbeit in einem vom Rhythmus des Bandes fest vorgeschriebenen Zeit raum zu verrichten.
Der Arbeitseffekt der Fließarbeit beträgt nach den bisherigen Erfahrungen innerhalb der gleichen Arbeits, zeit im Durchschnitt rund die Hälfte mehr als bei der früheren Arbeitsweise. In demselben Maße werden Arbeitslöhne erspart. Selbstverständlich ist die Fließ⸗ arbeit nur dort anwendbar, wo die gleichen Produkte in nur wenigen Typen serienweise hergestellt werden. In Amerika sind indes auch einige Handelsbetriebe mit laufenden Bändern versehen, in Chicago haben selbst die Schlachthäuser Fließarbeit eingeführt.
Die Vorteile der Fließarbeit bestehen neben der Verkürzung der Arbeitszeit vor allem in der Ersparung an Rohmaterial durch die Exaktheit des Arbeitsprogzes⸗ ses und in der Ersparung an Kapital durch das beschleu⸗ nigte Produktionstempo. Die Nachteile liegen in der Schwierigkeit der Umstellung auf neue Konstruktionen und in der restlosen Mechanisierung des Arbeitsvor⸗
wohl sonst die Mutterliebe diktiert, ermunterte ihn. Er sah in das ernste Gesicht, und ein kältender Strahl zog durch sein Herz „Bleibst du bei deinem Wort, daß ich wieder meinen Beruf wechseln soll, wo ich doch mit zäher Kraft gestrebt und mein Ziel erreicht habe?“ „Ja, ich habe dein Wort und halte es!“
Durch mein Braumeisterdiplom werde ich unabhängig und sorgenfrei!“ 0
„Du sollst in eine berühmte holländische Mühle einige Mo⸗ nate als Volontär gehen, dann die Paula Neuenberg heiraten, und deren Vater übergibt dir als Hochzeitsgabe seine Wasser, mühle am Sieggraben, dann bist du versorgt!“
daß das grüne Netz schwankte„Bin ich eine Maschine doß du wagst, so willkürlich über mich zu verfügen?“
Kind“, fuhr sie gleichmütig sort.„Van Schönheit kann man nich leben! Du kannst morgen dort zum Besuch fahren. Alles andete findet sich. Ich habe mit dem Vater Paulas gesprochen.“
Er lachte gellend auf:„Hast du auch so geheiratet?“
„Meinft du, Liebe gibt dir Gewähr für ein glückliches Leben! Nein, das sind Ideale aus Seifenblasen. Liebe! Liebe!— Gs gibt nur eine Liebe, das ist die zur allein seligmachenden Kliche. und wenn du nicht zurücktehrft in ihren heiligen Schoß, daun sieh du zu, wie du zurecht kommst, und stößt du meine Hand zurüld, die ich dir zum letztenmale biete, dann habe ich meinen jüngsten Sohn nicht mehr.“
„Nie!“ brauste er auf. Erregt griff er in die Blattrankev,
„Neuenbergs sind fast so reich wie wir und Paula das einzige
„Mutter, ich kann mir schnell eine feste Exiftenz gründen
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