selbst eingeleitet, mit den Jesuiten, die bereits überall erkannt und darum gehaßt, eine Macht waren, eine furchtbare, eine entsetzliche Macht, weil sie durch lange und verwegene Uebung von Ränken, Lastern und Ver⸗ brechen zur öffentlichen Schamlosigkeit gelangt war und im Besitz von unermeßlichen Reichtümern nichts mehr fürchtete.“ Ein wenig weiter schreibt er:„Und diese Jesuiten führen wieder in manchen Ländern das große Wort und muttern und meutern bereits überall in Staat und Kirche, eine furchtbare Vehme des Glaubens und der Politik, beseelt von einem Fanatismus der RNänke und der Spaltungen.“
Das waren drei Katholiken, die vor dem Jesuiten⸗ orden dringend gewarnt haben. Nur eine Partei gibt es in Deutschland, welche schon immer Schildhalterin des Jesuitenordens war, die Zentrumspartei. Haben früher noch katholische Männer, wie der Abgeordnete Völk⸗Lindau in der Reichstagssitzung vom 16. Mai 1872, den Mut gehabt, gegen die Umtriebe des Jesui⸗ tenordens und die ihn schützende Zentrumspartei auf⸗ zutreten, so sieht es doch heute damit recht traurig aus. Die Parteien sind heute alle mehr oder weniger ultra⸗ montan durchsetzt. Es ist ein traurig Ringen um die Gunst des Zentrums auf rechter wie linker Seite. Ab⸗ geordneter Völk-Lindau sagte damals:„Ihr rühmt die Sittlichkeit einzelner Jesuiten, ja sogar ihren Patrioris⸗ mus als Krankenpfleger im Kriege, wofür der eine oder andere auch das eiserne Kreuz erhalten habe. Aber solche Leute greifen wir ja gar nicht an, wir kämpfen nur gegen das allbekannte Institut und System des Jesuitenordens. Wenn Sie, meine Herren vom Zen⸗ trum, diesen Orden für identisch mit der katholischen Kirche erklären, so schlagen Sie sich selbst. Wer sich mit den Jesuiten identifiziert, muß auch mit ihnen getrof⸗ fen werden. Aber, meine Herren, es ist nicht an dem, daß man die katholische Kirche mit dem Jesuitenorden identifizieren lassen will. Man ist sehr wohlfeil mit der Behauptung: wir Katholiken werden den Streit aufnehmen, wir Katholiken werden uns verteidigen Wer gibt Ihnen das Recht, im Namen aller Katholiken zu sprechen? Ich, meine Herren, und meine zwei näch⸗ sten Wahlkollegen aus dem Kreise Schwaben und Neu- burg, wir sind durch die Stimmen von 30000 Katholi⸗ ken in dieses Haus gesandt, deren allergrößter Teil bei dem Kampfe gegen den deutschen Staat nicht auf Ihrer Seite, sondern auf der unsrigen stehen werden. Hätte man nicht unter Anführung des Jesuitenordens alle die neuen Dekrete, welche überall Unfrieden und Haß her⸗ vorgerufen, erlassen, hätte man die Sache gelassen, wie sie war, der Kampf wäre nicht gekommen. Ich kann sagen: wir sind angegriffen, wir werden den Kampf aufnehmen, wir werden auch siegen und dem deutschen Volke die Friedenspalme bringen. So gewiß das deut⸗ sche Volk die Welschen über den Rhein geschlagen hat, so gewiß wird es auch die Welschen über die Alpen zu schlagen verstehen!“
Die Welschen stehen heute wieder am Rhein und wollen nicht weichen. Die Welschen sind auch wieder über die Alpen gekommen und treiben ihr Wesen in Deutschland. Was sie in der Zeit von 1872 anrichteten, werden sie es heute unterlassen? Wenn unsere katholi⸗ schen Volksgenossen noch nicht die offenen Augen wie die vorstehend aufgeführten Glaubensgenossen haben, so ist es eben ihre Sache. Wir halten es für unsere Pflicht, vor allem unseren evangelischen Volksgenossen die Augen hell und offen zu machen. Wir dürfen uns nicht, wie seither, zersplittern in viele Interessengrup— pen und Parteien, in die der geeinte ultramontane Geist eindringen und nach dem römischen Grundsatze „teile und herrsche“ den Zielen des Jesuitenordens die⸗ nen kann. Wir brauchen eine Zusammenfassung aller evangelischen Interessengruppen und Wirtschaftszweige, die alle geeint sind durch das Wort„evangelisch“. Dann werden wir vielleicht das wieder erleben, was Ageord⸗ neter Völk⸗Lindau wünschte, daß die Welschen wieder üfer die Alpen geschlagen werden. Hr.
unter dem Schatten des Konkordats.
Die„Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung Nr. 27, 1927, schreibt:„Seitdem im Konkordat der Bayerische
Staat seine Hoheitsrechte auf dem wichtigsten und vor⸗
Viola Tritolor. Von Theodor Storm. Schluß. Am Nachmittage kam der Arzt; er neigte sich über die Schla⸗
deckte. Rudolf blickte gespannt in das Antlitz seines Freundes, dessen Züge den Ausdruck der Ueberraschung annahmen.
„Schone mich nicht!“ sagte er.„Laß mich alles wissen!“ Aber der Doktor drückte ihm die Hand.
nehmsten Gebiete, das ihm zur Verwaltung anvertraut ist, auf dem Gebiete des Geistes und der Kultur, der Kirche preis gab, geht die Entwicklung unaufhaltsam der Verkirchlichung des gesamten Staatswesens ent⸗ gegen.„Bayern eine geistige Provinz Roms“, das ist das schließliche Ergebnis der Schul- und Kulturpolitk der„Bayerischen Volkspartei“. Man muß auf diesen Gang der Dinge in Bayern immer wieder binweisen, so entrüstet sich auch jene Kreise gebärden, die dafür allein die Verantwortung tragen. Es ist wirklich kind⸗ liche Naivität, wenn der„Katholische Lehrerverein“ in Bayern behauptet, noch habe sich kein einziger Konkor⸗ datsfall ereignet. Wir wollen von den krassen Fällen, die bereits vorliegen, aus bestimmten Gründen heute schweigen. Wohl hat auch die Lehrerschaft noch nicht allenthalben den vollen Ernst der Lage erkannt, ob⸗ gleich sie sehen kann, wie da und dort einem Übereifrigen Kaplan der Kamm zu schwellen beginnt, so daß er dem erstaunten Lehrer, der immer noch der Meinung ist, die Schule sei eine Angelegenheit des Staates, in aller Offenheit klar zu machen versucht, daß dies eine irrige Auffassung sei; denn nach den Bestimmungen des Kon⸗ kordats„gehöre nun die Schule der Kirche und nicht mehr dem Staate.“
Wie unsicher sich auch die staatlichen Behörden so⸗ gar in solchen Fragen fühlen, die das Einflußgebiet der Kirche garnicht berühren oder doch nur sachte streifen, zeigt ein Fall in Würzburg. Bisher war es, wie auch anderwärts möglich. daß am dortigen Alten Gymna⸗ sium auch Mädchen Aufnahme finden konnten. Im Februar dieses Jahres schrieb nun das Institut der Englischen Fräulein aus, daß im Anschluß an das Mäd⸗ chenlyzeum humanistische Kurse errichtet würden. Als im März Ministerialdirektor Dr. Bauerschmidt der Referent für das höhere Schulwesen, dienstlich in Würz⸗ burg anwesend war, erklärte er, daß vom neuen Schul⸗ jahr ab Mädchen in das Alte Eymnasium nicht mehr aufgenommen werden dürften. Ein amtlicher Bescheid erfolgte freilich nicht. Nun ist aber das Institut der „Englischen Fräulein“ eine katholische Anstalt, in die nach dem Entscheid der vorgesetzten geistlichen Behörde Andersgläubige nicht aufgenommen werden können. So kam die Prüfung für die 1. Kurse heran, der sich eine Anzahl Mädchen unterzog, wobei der Leiter des Alten Gymnasiums die Aufnahme unter Vorbehalt zu⸗ sagte. Auf einen Bericht des Oberstudiendirektors hin kam endlich anfangs Mai, also nach Beginn des neuen Schuljahres, die amtliche Verfügung des Ministeriums, die Mädchen seien abzuweisen, da ja die paritätische Sophienschule vom neuen Schuljahr ab humanistische Kurse eingerichtet habe, wovon bis dahin allerdings niemand etwas erfahren hatte. Der Direktor der Sop⸗ hienschule aber erklärte, nur drei Mädchen aufnehmen zu können, da die 1. Klasse ohnedies 51 Schülerinnen zählte. Allein das Ministerium verfügte, daß die Mäd⸗ chen definitiv vom Alten Eymnasium abzuweisen seien, daß das Ministerium aber gerne bereit sei, wegen Ueberschreitung der Höchstschülerzahl in der ersten Klasse der Sophienschule Dispens zu erteilen. Das die Tat⸗ sache. Mit Recht erheben die Eltern der Kinder ent⸗ rüstet Einspruch gegen den offenkundigen Verfassungs⸗ bruch des Bayerischen Anterrichtsministeriums. Be⸗ stimmt doch die Reichsverfassung in Artikel 143, daß die öffentlichen Schulen Norm sind, und in Art. 147, daß Privatschulen als Ersatz für diese nur dann zugelassen werden, wenn die Gleichheit des Lehrziels und der Ein⸗ richtung garantiert ist, was bei den Reformgymnasial⸗ kursen der Sophienschule gegenüber dem humanistischen Gymnasium keineswegs der Fall ist, ganz zu schweigen von den gewichtigen Gründen gegen eine derartige Ueberfüllung einer Klasse. Fragt man nun nach dem Grund für dieses recht eigenartige Verhalten des Baye⸗ rischen Unterrichtsministeriums, so wird man nicht fehl⸗ gehen, wenn man ihn in dem Widerstreben gewisser kirchlicher Kreise gegen die gemeinsame Erziehung der Geschlechter sieht. Die Regierung fügt sich auch hier willig dem Gebot jener kirchlichen Stellen, selbst unter gröblicher Mißachtung des Elternwillens, den man doch gerade in jenen Kreisen so gerne in den Vordergrund stellt, allerdings nur dann, wenn man ihn für seine Zwecke ausnützen kann.“
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ihm ruhen, als müsse aus der Tiefe des Schlafes ihre Seele erst
zu ihm hinaufgelangen.
„Du, Rudolf?“ sagte sie endlich. mal wieder aufgewacht!“
Er blickte sie an und konnte sich nicht ersättigen an ihrem
„Und ich bin noch ein—
fende und nahm ihre Hand, die ein warmer feuchter Hauch be. Anblick.„Ines,“ sagte er,— fast demütig klang seine Stimme
— ich sitze hier, und stundenlang schon trage ich das Glück wie
eine schwere Last auf meinem Haupte; hilf es mir tragen, Ines!“
„Rudolf—!“ Sie hatte sich mit einer kräftigen Bewegung
aufgerichtet.
— Gerettet!“— Das einzige Wort hatte er behalten. Er
hörte auf einmal den Gesang des Vogels; das ganze Leben
kam zurückgeflutet.„Gerettet!“— Und er hatte auch sie schon verloren gegeben in die große Nacht; er hate geglaubt, die hef⸗
tige Erschütterung des Morgens müsse sie verderben; doch: „Es ward ihr zum Heil, Es riß sie nach oben!“
In diese Worte des Dichters faßte er all sein Glück zusam⸗
men; wie Musik klangen sie fort und fort in seinen Ohren.
— Immer noch schlief die Kranke; immer noch saß er
wartend an ihrem Bette. Nur die Nachtlampe dämmerte jetzt in dem stillen Zimmer; draußen aus dem Garten kam statt des Vogelsangs nun das Rauschen des Nachtwindes; manchmal wie Harfenton wehte es auf und zog vorüber; die jungen Zweige pochten leise an die Fenster.
„Ines!“ flüsterte er;„Ines!“ ihren Namen auszusprechen.
Da schlug sie die Augen auf und ließ sie fest und lange auf
Er konnte es nicht lassen,
U
1
—„Du wirst leben, Ines!“
„Wer hat das gesagt?“
—„Dein Arzt, mein Freund; ich weiß, er hat sich nicht getäuscht.“
„Leben! O mein Gott! Leben!— Für mein Kind, für dich!“ — Es war, als käme ihr plötzlich eine Erinnerung; sie schlang die Hände um den Hals ihres Mannes und drückte sein Ohr an ihren Mund.„Und für deine— für eure, unsere Nesi!“ flüsterte sie. Dann ließ sie seinen Nacken los, und seine beiden Hände ergreifend, sprach sie zu ihm sanft und liebevoll.„Mir ist so leicht!“ sagte sie.„Ich weiß gar nicht mehr, warum alles sonst so schwer gewesen ist!“ Und ihm zunickend:„Du sollst nur sehen, Rudolf; nun kommt die gute Zeit! Aber“— und sie hob den Kopf und brachte ihre Augen ganz dicht an die seinen— „ich muß teilhaben an deiner Vergangenheit, dein ganzes Glück mußt du mir erzählen! Und, Rudolf, ihr süßes Bild soll in dem Zimmer hängen, das uns gemeinschaftlich gehört; sie muß dabei sein, wenn du mir erzählst!“
Er sah sie an wie ein Seliger.
Dr. Schminke in weitesten Kreisen der evangelischen Be
mnerbstler nebergeff eines kommunislischen Stadtrats.
Am Mittwoch vergangener Woche hatte die Schwe⸗ 0 sternschaft des Neuköllner Krankenhauses in Bukow die Ehre, den Dezernenten für das Gesundheitswesen 0 Neuköllns, den kommunistischen Stadtrat Dr. Schminke ln! während der Mittagsmahlzeit bei sich zu Gaste zu haben. Die Schwestern standen an der gedeckten Tafel und warteten, daß die Frau Oberin des Hauses in ihrem Auftrage wie immer nach alt hergebrachter Tradition das Tischgebet sprechen sollte. Doch sie warteten ver⸗ gebens und waren auch nach dem sonst üblichen„Mahl- zeit“ unschlüssig, ob sie ihre Plätze einnehmen sollten. z Warum?— Dr. Schminke hatte kraft seines Amtes fin verboten, das Tischgebet an diesem Tage und für die Zukunft zu sprechen.— Eine außerordentliche große Ent- rüstung und Empörung unter den Schwestern ist die h Quittung auf dieses radikale Vorgehen des Herrn Stadtrates. Welche amtliche Befugnis gibt ihm das Recht, dieser rein privaten, von den Schwestern gewoll⸗ ten und wert geachteten christlichen Sitte den Garaus machen zu können? Welche Auffassung hat er über⸗ haupt von dem Gastrecht, daß er es wagt, die bei dem Gastgeber üblichen Formen nicht nur zu mißachten, son⸗ dern einfach über den Haufen zu werden?— Die Schwestern sandten ihre Vertretung am Freitag zu ihm mit dem Auftrage, auf gütlichem Wege eine Klärung und Einigung zu erzielen. Es wurde ihm vorgestellt, daß die bei weitem größte Zahl der Schwestern evan— gelisch sei, daß eine Abstimmung vorgenommen werden möchte und daß für diejenigen, die eventuell an dem Gebet Anstoß nehmen könnten, die Möglichkeit bestehe, den zweiten Mittagstisch zu besuchen, bei dem die Er⸗ öffnung durch Gebet fortfalle. Doch Dr. Schminke blieb bei seiner Auffassung, daß um einer einzigen Schwester (unter 2001) willen, die innerlich daran Anstoß neh⸗ men könnte, das Tischgebet zu unterbleiben habe, und will die Angelegenheit durch Schiedsspruch des Bezirks⸗ amtes entscheiden lassen. Wie verhält es sich aber, wenn 200 Schwestern das Tischgebet fordern und daran Anstoß nehmen, wenn es nicht gesprochen wird? Wo ist hier die Logik? Was würde wohl Dr. Schminke sagen, wenn wir Evangelischen die Forderung aufstellen wür⸗ den, daß um eines Evangelischen willen, der eine kom⸗ munistische Versammlung besucht, die Versammlung mit Gebet eröffnet werden sollte? Wenn Dr. Schminke es sonst zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, Christen⸗ tum, Judentum und alles, was Religion heißt, zu be⸗ kämpfen, so steht ihm bei der Verwirklichung dieser Auf⸗ gabe nichts im Wege. Nur soll er sein Amt nicht dazu mißbrauchen und nicht eine Gewissenstyrannei, eine Knechtung der Persönlichkeit, wie sie schlimmer nicht das Mittelalter gekannt haben kann, auszuüben versuchen, Seine Aufgabe als Dezernent für das Gesundheits⸗ wesen ist es, für die Gesundheit dez Leibes zu sorgen— und er möge bei seinem Leisten bleiben.— Wie das arme, nun auch noch mit diesen Dingen geplagte Be⸗ zirksamt die Sache entscheiden wird, ist beinahe voraus zusehen, doch es steht zu hoffen, daß der Amboß härter sein wird als der Hammer.“ ö Dieser uns von bestunterrichteter Seite zuge⸗ gangene Bericht zeigt, daß man in Neukölln scheinbar i nur dann dem Wunsche der Mehrheit entspricht, wenn es sich um eine sozialistisch⸗kommunistische Mehrheis handelt. Andernfalls hat natürlich die Mehrheit sich der Minderheit zu beugen, weil ja sonst das„Gewissen“ der Minderheit verletzt werden könnte. Herr Dr Schminke hat schlauerweise vorher einen Beschlu des Bezirksamts herbeiführen lassen, dahingehend, daß „religibse Gebräuche nicht mit dem Schwesterndiensissalttett verquickt werden sollen.“ Der Herr Stadtmedizinalralsantel! steht nämlich auf dem Standpunkte, daß auch die Mit at tag tagsmahlzeit der Schwestern Dienst sei! ie Vo In seiner Sitzung vom 24. August hat nun der Ges ach meindekirchenrat der evangelischen Stadtkirchengemeisese Ind de Neukölln zu der Angelegenheit Stellung genomme ils de Ausgehend von der Tatsache, daß die Verfügung deze 0 m ha fen Me
mal m 5. hurde. augen. U enf Jeaband bine N suf det holt! Jem das eil er ben U Bel an w ill we sas det läächtig ble sie alteil lehnt ihn ergisc lachen. sgenhe gen, uterpe Ang w egenüb sftalt Jobilise seg in Fedrüch feinen fohte, eanfl icht we iche Hlecklic
erung lenthe e öh. und se
„Ja, Ines; sie soll dabei sein!“ 2 „Und Nesi! Ich erzähl' ihr wieder von ihrer Mutter, was gensche ich von dir gehört habe;— was für ihr Alter paßt, Rudolf, nuß en vor das——“ A ged. Er konnte nur stumm noch nicken. legte „Wo ist Nesi?“ fragte sie dann;„ich will ihr noch einen Nög, Gutenachtkuß geben!“ enlose „Sie schläft, Ines,“ sagte er und strich sanft mit der Hang) aber über ihre Stirn.„Es ist ja Mitternacht!“ len 8 „Mitternacht! So mußt auch du nun schlafen! Ich abel daziersa — lache mich nicht aus, Rudolf— mich hungert; ich muß essen Rudo Urd bann, nachher, di. Wiege ver mein Vett; ganz nahe, Ru eine bi dolf! Dann schlaf' auch ich wieder; ich fühl's; gewiß, du kann enen ganz ruhig fortgehen.“ 1 burt Er blieb noch. esenen „Ich muß erst eine Freude haben!“ sagte er. Gestel „Eine Freude?“ Jen La „Ja, Ines, eine ganz neue; auf de —„O du!“ g unge — Und als ihm auch das geworden, trug er mit der Wüß C Nes terin die Wiege vor das Bett. ae; „Und nun gute Nacht! Mir ist, als sollte ich noch einmch e di in unseren Hochzeitstag hineinschlafen.“ e gan Sie aber wies glücklich lächelnd auf ihr Kind. — Und bald war alles still. Aber nicht der schwarze Tote baum streckte seine Zweige über das Dach des Hauses; aus fen nen goldnen Aehrenfeldern nickte sanft der rote Mohn de Schlummers. Noch eine reiche Ernte stand bevor. Und es war wieder Rosenzeit.— Auf dem des großen Gartens hielt ein lustiges Gefährt.
ich will dich essen sehen!“
breiten Steig 80 1 Nero wa


