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0 Anmeldungen zur Invalidität mehren sich beäng⸗ gend. Am Neuregelung der Arbeitszeit kämpfen die eiter der Rhön und des Werragebietes in diesem lagenblick. Wir rufen unserer Kirche, allen kirchlichen 55 christlichen Menschen zu: Prüft unparteiisch die lige der Arbeiter in der Rhön, und fragt euch, was Ir tun könnte, tun müßt, einer Bevölkerung, die treu unserer Kirche steht, die Möglichkeit der Kinder⸗ ziehung, des Familienlebens, der Gesundheit und Le⸗ inskraft erhalten. Wir fragen Landtag und Be⸗ 1 gens, Reichstag und Reich und Reichs⸗ beitsminister, ob sie länger zusehen wollen, daß eine um Reich so weitgehend geförderte Industrie, wie die

i⸗J dustrie es ist, vernichtenden Raubbau an Leben, Sittlichkeit und Familienleben einer kern⸗ kerung treibt, und daß Verkehrs⸗ rhältnisse, für die der thürin ische Staat mitverant⸗ Jortlich ist, dies Werk verstärken. Wir rufen nur zu un⸗ arteiischer Prüfung auf! Wer die vollziehen wird, ird erkennen, daß es hier höchste Zeit zum Eingreifen Ind zur Hilfe ist. 2 i

Seht den Kollektanten auf die Finger.

Der erfolgreiche Versuch, den Gegnern der eigenen liche, die man sonst befehdet, möglichst Geld abzuneh⸗ gen, wird nicht nur von römisch⸗katholischen Kreisen ud Orden gemacht. i

Das Beispiel findet Nachahmung. nverfroren betteln wilde Kollektanten für angeblich ute Zwecke an den Türen. Man versteht unter diesem amen Sammler, die ohne polizeilichen Ausweis kom⸗ en, was immer verboten ist, und bei denen man nicht

cher ist, wohin die Gelder eigentlich fließen. Beson⸗ eis gern wird fürdie Mission gesammelt. Sieht

gan näher zu, so handelt es sich gewöhnlich um irgend gelche Sekten, die auf diesem Wege zu Mitteln zu kom⸗ en suchen. Man sei diesen Leuten gegenüber, die ge⸗ zöhnlich sehr sicher auftreten, grundsätzlich mißtrauisch ad lasse sich stets einen polizeilichen Ausweis zeigen, amit man weiß, wen man vor sich hat, und nicht un⸗ zissend irgend einen schädlichen Unfug mit groß zieht.

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Aus unferer Bewegung.

Ich habe den Menschen gesehn in seiner tiefsten Gestalt, Ich kenne die Welt bis auf den Grundgehalt.

Ich weiß, daß Liebe, Liebe ihr tiefster Sinn,

lind daß ich da, um immer mehr zu lieben, bin.

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Bezugsgebühren an den Verlag abgeführt sind.

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Werbebezirte im Volksslaat bez Für die im Herbst stattfindende Landtagswahl ist Hessen durch die Frankfurter Versammlung vom 19. April in folgende zehn Werbebezirke eingeteilt worden: 1. Werbebezirk: Kreis Alsfeld und Lauterbach(Ge⸗ schäftsstelle Rudlos bei Lauterbach);

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2. 15 Kreis Gießen(Geschäftsstelle Lich bei Gießen);

3 5 Kreis Friedberg(Geschäftsstelle Staden, Wetterau);

4. 5 Kreis Büdingen und Schotten(Ge- schäftsstelle Ober⸗Lais bei Schotten);

5 15 Kreis Alzey und Bingen(Geschäfts⸗ stelle Gensingen bei Bingen);

6. 5 Kreis Mainz und Oppenheim(Ge⸗ schäfsstelle Bretzenheim bei Mainz)

7. 7 Kreis Worms und Heppenheim(Ge⸗ schäftsstelle Worms, Roonstraße 8);

8. 5 Kreis Bensheim und Groß-Gerau(Ge⸗ schäftsstelle Weisenau, Viktoriastr. 9);

9. 95 Kreis Darmstadt, Dieburg und Erbach (Geschäftsstelle Darmstadt, Dreibrun⸗ nenstraße 13);

10. 3 Kreis Offenbach(Geschäftsstelle Frank⸗

furt a. M., Bergerstraße 16). *

Der Vorstand des Reithswahlkreises gessen Darmftadt: In der Sitzung vom 19. April in Frankfurt a. M. wurden auf Grund des§ 4 unserer Satzungen in den Vorstand des Wahlkreisverbandes Hessen-Darmstadt gewählt: 1. Pfarrer Veller⸗Bretzenheim(Vorsitzender), 2. Bürgermeister Völker- Lich, 3. Emilie Eichelmann geb Jung, Münzenberg,

1 sch breite die Arme aus, wie er getan, elch ch möchte die ganze Welt wie er umfahn. 10 5 Christian Morgenstern.

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Zeltglossen.

6 Ein Volksfreund schreibt:Anser Volk sei es rechts oder links gerichtet gleicht in den Jahren seit dem Kriege einem halbverhunderten, halberschlagenen und völlig ausgeraubten Nanne, der zu Tode erschöpft am Wegesrande liegt. Ich frage: Ist dies wahr? Verhält es sich wirklich so? Die Schamröte steigt einem ins Gesicht, wenn man sich umschaut im heutigen deutschland und gewahren muß, wie dieser armehalbver⸗ hungerte, halberschlagene und völlig ausgeraubte Mann, un⸗ geachtet der schweren Notzeit, von einem Vergnügungstaumel in den andern stürzt.

Es ist nicht so, wie dieser Volksfreund sagt, aber es war und ist, wie ein anderer Volksfreund Paul Steinmüller in

sserloh hend zerhan esemo⸗ amen

die!

10 1 beinenFeuerrufen in Deutschlands Nacht es beklagt:Sagt

play hir doch, ihr weisen Volkshüter, warum duldetet ihr die scham⸗

Lebt lose Entblößung der Wunden? Warum duldetet ihr die Preis⸗ gabe des seelischen Aussatzes? Denn so war es: Riesengroß und in schrecklichem Ernst stand das Schicksal über uns, und die

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e Arle wurde täg ich blasser, eine kra khafte hatte sich ihrer bemächtigt, sie saß Tag für Tag, von jedem Frühmorgen bis in die sinkende Nacht und arbeitete unaufhör⸗ lich. 1 Von Hans kam dann und wann ein Brief, seine Mutter ließ ihn bis jetzt nicht fort, erst im letzten meldete er seine Rück⸗ lehr in ca. 23 Tagen an. Er hatte nicht nach einer weiteren

von seiner Mutter, die ihm mit vollen tinem üppigen Leben auf Königsborn zur Verfügung stellte daß er, der an ihrer Seite so fleißig und enthaltsam sein konnte ort so oft die Nacht in unmäßigem hrämte sie sich sehr, seine Mutter behielt die raß der Gram. Sie zog die enn sie sich doch entschließen könnte, Herbsttag zu genießen, vielleicht, daß d og. Der Faden, der sich in steter G schlanken Finger legte, hatte ihr die Haut zerschnitten. ein Zlutstropfen rann langsam an der weißen Hand herunter. Ich hätte mein Herzblut für Kurmelte sie,aber jetzt gehört meine ste sollen es nicht in ein Kloster schlepp se der unschuldigen Seele vorreden würden, ine Verlorene, ihr leichtes Gläubchen zog sie in den Staub, si ollen mein Kind nicht unter die Glaubensknute zwingen, ih

risches, freies Seelchen knechten, nein, niemals, daraum mu ch leben, das soll der Inhalt meiner Zukunft sein.

Vorhänge zu, die Sonne tat ihren Augen weh nur einen ann Ruhe in ihr Her

Laute Stimmen drangen von draußen mach, sie horchte erschreckt, deutlich unterschied sie Männerstimme, kam Hans? Arle, Urle, wo steckst Du,

auch ein

rief Dore und ihr frisches, vo

Menschenscheu g

ussprache verlangt, ob Gerhard ihm den wahren Sachverhalt

ee Urle mußte es nicht, aber daß er sich umgarnen ließ Händen die Mittel zu

Trunk verbrachte, darüber Macht und in ihr leichmäßigkeit um ihre

Dich gelassen und Du? Zukunft dem Kinde allein, en zur Erziehung, wo deine Mutter ist

in ihre stilles Ge

4. Dipl. ing. Ludwig ⸗Darmstadt, 5. Landwirt Beisiegel-⸗Gensingen,

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Im Familienkreis

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Menschheit begann sich im Tanz zu drehen. Gerichte gingen über uns dahin, deren gewaltige Stimmen aus dem Uranfang alles Daseins zu uns redeten, und die es hören sollten, wirbel⸗ ten wie rasende Derwische.... Selbst die Grauköpfe und Ver⸗ blühenden gebärdeten sich wie die Kälber, die nach dem Winter auf die Weide kommen. Und wenn sie sich die Narrenkappe überstreiften, tanzten sie nach der widerlichen Art primitiver Völker. Wahrlich, ihr Kinder Deutschlands, die ihr euch wie rasende Erben zeigtet, ihr seid nicht zu Sprechern unseres An glücks berufen!

Für die ersten vier Monate dieses Jahres waren allein für Berlin 500 Maskenbälle angesagt. Man hätte alle mit einer Notsteuer belasten sollen, die in dieser schweren Zeit noch im⸗ stande sind, öffentlichen Vergnügen und Lustbarkeiten nachzu⸗ gehen, die der Not im Lande spotten, wenn man schon den ent⸗ würdigenden Vergnügungstaumel, wie es in anderen Ländern längst geschehen, nicht gänzlich untersagen will, oder zu unter⸗ sagen nicht die Macht hat. Schmähliche Ohnmacht!

* Mitteilung der Reichsgeschüftsstelle⸗

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Einzelbestellung unseres Organs, derEvangelischen Warte, ist in Zukunft nur noch durch die Post möglich. Die Bestellung bei der Post kann zu jeder Zeit erfolgen. Nur bei Bezug von 5 Exemplaren ab in einem Sammelpaket erfolgt die Zustellung durch den Verlag.

Als selbstverständlich nehmen wir an, daß von jeder Ortsgruppe spätestens am 10. jeden Monats die

Weidner.

CCC AAA eee Landwirt Thomas Stock⸗Blitzenrod, Studienrat Pröscher-Mainz,

Georg Koose-⸗Auerbach,

9. Kaufmann Götz⸗Worms,

10. Apotheker Veesenmeyer⸗ Gedern, 11. Forstmeister Blumenau Dornberg, 12. Lehrer Greb-⸗Weisenau.

Die Hauptgeschäftsstelle für Hessen-Darmstadt ist

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in Ober⸗Lais(Oberhessen).

Wir richten an alle Freunde in Stadt und Land die herzliche und dringende Bitte, an die Geschäftsstel⸗ len der Werbebezirke oder an uns die Namen von Be⸗ kannten in den Werbebezirken mitzuteilen, die an der Evangelischen Volksgemeinschaft Interesse haben. Das ist unbedingt nötig, um die Liste der Vertrauensmän⸗ ner in den einzelnen Werbebezirken zu vervollständigen.

Heute schon geben wir bekannt, daß die nächste Sitzung des Vorstandes in Hessen und der Leiter der Geschäftsstellen der 10 Werbebezirke in Hessen am Sonntag, den 29. Mai, nachmittags 2 Uhr, in Frank⸗ surt a. M. stattfindet(im Kronenhof, Scharnhorststraße, in nächster Nähe des Bahnhofes). Alle Freunde der Evangelischen Volksgemeinschaft sind zu dieser Sitzung freundlichst eingeladen.

Reichsgeschäftsstelle der Epangelischen Volksgemeinschaft Weidner.

Zwischen uns Menschen.

Zwischen uns Menschen ist das Wasser fast immer

so tief, daß wir nicht zueinander kommen können; aber

zuweilen strahlt über dem dunkeln Meer ein vorher

nie gesehener Stern auf, der uns das andere Ufer

zeigt und uns den Wilen und die Kraft gibt hinüber und zusammen zu kommen. Richard Dehmel.

im Gegenteil, heiteren Gemüts und ein Freund wahren Froh⸗ sinns, aber der heutige Vergnügungstaumel ist Verzerrung, die mit wirklichem erquickendem Frohsinn nichts gemein hat.

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Wir sind arm wie die Kirchenmäuse damit suchen viel⸗ fach heute Vertreter der größten vaterländischen Organisation ihre Ungeistigkeit, ihre mangelnde Anterstützung und Teilnahme an geistigen Bestrebungen zu entschuldigen. Dazu bemerkt tref⸗ fend Johann Ohneland in seinem AufsatzDer Völkische und die Geisteskultur(Hammer, Nr. 590):Ohne tiefes, freies Ver⸗ hältnis zur Kunst, Wissenschaft und anderen Kulturfragen kann kein neuer Volksgeist, keine neue Sittlichkeit geboren werden. Unsere Armut darf kein Hindernis bei der Pflege kultureller Güter sein. Man schaffe erst einmal Alkohol und Tabak ab, und führe die Ausgaben dafür der Geistespflege zu. Dann wollen wir weiter sehen.

Ich will nun nicht einmal so weit gehen, wie es hier ge⸗ fordert wird, bis zur völligen Abschaffung von Alkohol und

Der dies schreibt, ist durchaus kein Feind edler Geselligkeit,

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5Dein Schwager,

der Herbstluft gerötetes Gesicht blickte herein

Herr Wendtland ist da!

Urle stand wie gebannt vor Schreck, Gerhard kam zu ihr,

was war geschehen? Aber schon im nächsten Augenblick stand er vor ihr und streckte ihr lieb die Hand hin:Urle, ich soll grüßen von Mutter, sie schickt mich, um Hans eine wichtige Nach⸗ richt zu bringen.

Hans?, sie sah ihn verständnislos an,Hans war nicht hier!

Gerhard stutzte, blitzschnell stand das Leben der letzten Zeit Bruder walte in ihm auf:Gestern früh ist er abgereist! Er ist nicht hier gewesen.

Die Aufwartung, die Naemis Stühlchen nach dem Eßzimmer tragen wollte, blieb stehen:Verzeihen Sie, Frau Wendtland, aber der Herr ist auf dem Rennfest mit Leutnant Weber.

5 ein Stich f 2 1 e 905 Diel ee wonnigen Ein Stich fuhr Arle durch's Herz, er war hier und hielt e

nicht der Mühe wert, sie zuerst zu begrüßen:Dann wird er schon kommen, niemand hörte an dem ruhigen Tonfall, was

n 5 25 dem mormorblassen Gesicht.

Ach, an dem festlichen, mit Herbstlaub geschmückten Teetisch Trotz seiner

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schweife nieder, den Dore so meisterhaft hergerichtet hatte. Bemühungen, dem Gespräch eine heitere Wendung zu geben, ch alle zuweilen angstvoll nach Urle, in deren Augen

sahen do e die Qual ruhte.

N Die Hängelampe brannte bereits und noch immer war Hans 5 nicht zu sehen.

Wenn ich nicht wüßte, daß mich der Zorn übermannen würde, und ich ihn in das Gesicht schlagen würde, wie es sein e Betragen verdient, ich würde ihn heimholen, brauste Gerhard plötzlich auf,zu Hause habe ich schweigen müssen, Mutter ver⸗ langte es, doch alles hat seine Grenzen!

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vor seinem inneren Auge und ein heftiger Zorn gegen seinen

sie litt, nur unsagbar traurig blickten die großen Augen aus

wie gemütlich, rief Gerhard und ließ sich ohne um-

Tabak, ich rauche gern und verschmähe auch den Alkohol nicht, Ein mißglücktes Lächeln zog über Arles Gesicht, sie wußte, weshalb ihm auf Königsborn bei diesem unwürdigen Treiben Vorschub geleistet wurde!

Ich habe schnell einen kleinen Weg für morgen zu besorgen, eine Bestellung abzugeben, ich schicke hinaus und lasse ihm sagen, daß Du da bist, gelt?

Tue es, Herzchen, fiel Dore lebhaft ein,Herr Wendt⸗ landt nimmt in der kurzen Zeit mit unserer Gesellschaft vorlieb, die Luft wird Dir gut tun.

Leutnant Weber war ein gefährlicher Freund für ihren leicht lenkbaren Mann, ach, sie schauderte, wenn sie nicht ein⸗ griff und ihn heimholte, wie würde das Ende sein? Man raunte, daß dieser Leutnant a. D. der Ruin manches, bis dahin ehrenwerten Mannes war.

Hinausschicken, nein, sie schämte sich, an wieviel Türen sollte sie erst anklopfen, bis sie einen Boten fand um diese Zeit, sie war auch so fremd geblieben in der Stadt.

Hastigen Schrittes, wie ein aufgescheuchtes, gehetztes Wild, ging sie die Straße hinunter, niedriger, kleiner wurden die Wohnstätten, die geregelte Front hörte auf und nur vereinzelt in Gärten standen alte, zuweilen ganz verwetterte Häuser. Sie stand still, ein banger, schwerer Seufzer entrang sich ihrer Brust, daß der Weg so dornenvoll wäre, nein, das glaubte sie beim Lampenschein nicht, als ihr Herz nur immer den einen Gedanken umwob, rette ihn, rette ihn aus diesem Taumel um des Kindes willen, mit Dir geht er heim.

Ein Gang nach Kanossa! Aber nicht die Scham allein, daß sie wie eine arme Tagelöhnersfrau ausging, den Pflichtverges⸗ senen heimzuholen, hetzte sie sterbensmüde auch die Furcht, daß ihr Rohheit auf dem abenddunklen Wege begegnen könnte, warnte sie und ließ sie zögernd erwägen, denn sie mußte links am Weidenhang vorüber, rechts dehnte sich der fast endlose Friedhof aus, erst dann war sie am Rennplatz.

(Fortsetzung folgt.)