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Evangelische Warte

ab uf seinen jugoslawischen Lorbeeren ausgeruht hat, 0 eine neue Brandrede gehalten, bei der auch Deutsch % land seinen Teil wegbekam. Auf dem Stahlhelmtag in Ihe Berlin sollen sich im Zuge Tafeln befunden haben mit u Inschriften, die den Bestand des italienischen Reiches ahh, gefährden. Es sieht beinahe so aus, als habe der ita⸗

N lienische Diktator etwas von den Franzosen gelernt. e Eigentlich müßte ihm aber die Völkerbundsligentagung Mac auf die Nerven fallen, die in der Minderheitenkom aal mission durch neutrale Beobachter die Leiden der Süd⸗ den tiroler Deutschen vor das breite Forum der zivilisier⸗ muh ten Völker gebracht hat. Die italienischen Vertreter i hatten einen schweren Stand und konnten gegen das de äußerst belastende Material nicht ankommen. Man nene hat die Behandlung der Südtiroler Frage für die neue da Tagung im Oktober wieder auf die Tagesordnung ge % jetzt. Während Reichskanzler Dr. Marx auf der Völ⸗ bene kerbundsligentagung, die erstmalig in Berlin stattfand, Eon eine bedeutende Rede hielt, in welcher er die Fort ufa setzung unserer friedfertigen außerpolitischen Linie an⸗ Auch kündigte, sprach in Stuttgart in ähnlichem Sinne der tt. 0 Reichsaußenminister bei der 10jährigen Grüdungsfeier n Reichsaußenminister bei der 10jährigen Gründungsfeier u. I verhandlungen in Hessen brachten bei dem Kapitel ande Schulen einen heftigen Vorstoß des Zentrums gegen well die Simultanschule, der durch die heftige Rede des orig Zentrumsabgeordneten Hainstadt schärfste Gegenreden en, 4 hervorbrachte. Was schon lange vermutet wurde, ist

tte eingetroffen: dem Landtag ist ein Wahlvorschlag zu⸗

bn gegangen, daß in Zukunft nur diejenigen neuen Par A teien zu einer Wahl zugelassen werden sollen, die einen u bit Wahlvorschlag mit 7000 Unterschriften bringen und e U 5000 Mark hinterlegen. Wo bleibt die Demokratie? wech Was hätte die Sozialdemokratie dazu z. B. im Jahre em 1870 gesagt? Was würde sie heute noch sagen, wäre t es damals so gewesen! Die Evangelische Volksgemein en, Nl schaft wird das, sollte der Antrag, was sehr wahrschein Das lich ist, durchgehen, nicht entmutigen, im Gegenteil, wer len al den die 7000 Unterschriften uns einen Sitz im Landtag g i von vornherein garantieren. Die Stadt Mainz, die en in diesem Jahre mit Sonderzügen reich bedacht wird.

zem S die Besuche aus allen Gegenden Deutschlands und aus er zahlreichen anderen Ländern erhält, empfängt in diesen 0 Tagen den Besuch der bedeutendsten Vertreter der Ost⸗

und Nordmark, die genau so auf Vorposten steht wie unser Rheinhessen. Das Band unlöslicher Verbunden⸗ heit und der Schicksalsgemeinschaft wird dabei noch einen festeren Knoten bekommen.

in naß

Spilh

h August Hermann Francke

110 und die katholische Kirche. dt Am 8. Juni ist Agust Hermann Francke

ndern, 200 Jahre tot. Von seinen Beziehungen zur katholi vorln, schen Kirche sei im Folgenden die Rede.

u Ei In die erste Berührung mit dieser Macht, der er i eh dann auch dort unterliegen mußte, kam er als Pfarrer een an der Augustinerkirche zu Erfurt in der Zeit von all Ostern 1690 bis Michaelis 1691. Wie auf die Evan⸗ e gelischen übte er auch auf die Katholiken durch seine 6% geistesmächtigen und herzbewegenden Predigten einen eh wunderbaren Einfluß aus. Da verbanden sich luthe⸗ gig rische Pastoren mit den Beamten des Mainzer Erz⸗ iehun 1 bischofs, unter dessen Herrschaft damals die Stadt stand,

et gegen ihn und am 24. September 1691 erschien jene g. b. schmachvolle Verfügung:Weil auch bemerkt wird, daß iche durch die bisherigen Predigten und seine Gegenwart orden das Volk nur aufrührerisch und ungehorsam gemacht 0 de! wird, wird ihm hiermit bedeutet, daß er bei Vermei⸗

N dung unausbleiblichen Schimpfs binnen zwei Tagen sich von hier hinweg und anderswohin begeben soll. So verließ denn August Hermann Francke am 27. Septem⸗

. Urle stand auf und legte die Arbeit schmerzte sehr, sie wollte nur einmal in den Schnee blicken, es war ja echter Weihnachtsschnee, der wie das Heimchen am Herde, zirpte und knirschte, er sang ihr eine Weinachtsgeschichte, die wollte sie für Dore aufschreiben, ihr Christgeschenk.! Es wurde ihr oft so schwer, zu arbeiten, sie hatte gehofft, ö sie werde das für Rudi gegebene Geld zurückerhalten, dann durfte sie sich schonen jetzt. Aber ihre Schwiegermutter zuckte nur die Achsel auf Gerhards Mahnung:Wer den Hafer ver⸗ geudet, mag ihn bezahlen. Rudi aber glaubte die Schuld beglichen. Durch Zufall erfuhr sie alles, wie mancher Nacht

schwere Arbeit gehörte dazu, den Sparpfennig zusammen zu ese bringen, nun mußte sie weiter in angestrengtem Fleiß, sie fände 5 mußte sich mit eiserner Strenge der Pflicht unterordnen. Nachher kam Dore, sie hätte für langsame Schülerinnen sehr viel Arbeit zu beendigen, zusammen ging es besser vonstatten, noch eine Nacht, dann gab es Ruhetage, dann war Weih⸗ nachten!

Naemi, das süße, Kleinchen, was würde sie sagen?

Mutter tat so geheimnisvoll, in das weihnachtliche Festzimmer ging sie als Hausfrau ganz allein, ach, sie freuten sich gewiß. Sie hatte nach altdeutscher Sitte einen großen Tannenkranz mit Lichtern als Kronenleuchter hergestellt, das ganze Zimmer war eine Tannendekoration. Inmitten der Ge⸗ schenke jedoch prangte ein Mistelzweig, germanischer Brauch, er sollte dem Hause Glück bringen und dazu Christrosen, die bleichen Schneekinder, die sie so liebte.

Es war auch wirklich keine Enttäuschung gekommen, ein glücklicher heiliger Abend war es gewesen, für Dore voll freu⸗ diger Ueberraschungen, von den Schülerinnen, Naemi hatte ihr Püppchen in den Arm genommen und war jubelnd um den Baum gestürmt und Mutter schenkte Arlen als zartesten Liebes⸗ beweis Papier zum Schreiben, damit sie ihr Schicksal stolz tragen lerne im geistigen Gestalten.

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seite, der Rücken

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gebühren an den Verlag abgeführt sind.

ber Erfurt, das Lied im Herzen und auf den Lippen: Gottlob, ein Schritt zur Ewigkeit ist abermals vol lendet!

Aber Gott schenkte ihm in seinem späteren Leben die Gnade, für die evangelische Wahrheit doch noch einmal ein siegreiches Bekenntnis abzulegen. Wie sein väterlicher Freund Spener war sich auch Francke seines scharfen Gegensatzes gegen die römische Kirche bewußt. So verfaßte er eigens eineGratulation an Herrn Georg Albrecht Grafen von Mansfeld, zu dessen Be⸗ kehrung von der römischen zur evangelischen Kirche. Die römische Kirche wußte damals einen evangelischen Fürsten und Adeligen nach dem andern zu sich herüber⸗ zuziehen, sodaß die Evangelischen wegen dieser Fort⸗ schritte mit großer Besorgnis erfüllt wurden, Auch als Francke im September 1719 bei König Friedrich Wilhelm J. in Berlin sich befand, handelte das Gespräch besonders über den Katholizismus auf Veranlassung der Religionsveränderung einiger protestantischer Für⸗ sten. Außerordentliches Aufsehen hatte damalsdie Religionsveränderung des Herzogs Ulrich Wilhelm von Sachsen⸗Zeitz gemacht, umsomehr, als derselbe durch August Hermann Franckes Einwirkung dann aus den jesuitischen Banden befreit und wieder evangelisch wurde.

Der 1664 geborene Herzog Moritz Wilhelm von Sachsen⸗Zeitz war durch wahlloses Lesen verschiedener religibsen Schriften an seinem lutherischen Bekenntnis irre geworden. Wohl hatte ein Besuch in Rom ihn nur mit Abscheu gegen den Papst und seiner Kardinäle er⸗ füllt und den Uebertritt eines Bruders zur katholischen Kirche konnte er nicht scharf genug verurteilen. Den⸗ noch ging er im Dezember 1715 denselben Weg. Die Gründe hierfür sind nicht sowohl in politischen Rück⸗ sichten als in seiner Unbeständigkeit, seiner Geldnot, seinem lockeren Leben und in der daraus entspringenden Angst um sein Seelenheil zu suchen. Die römische Kirche glaubte ihre Stunde gekommen und hatte als ihr Werk⸗ zeug den katholisch gewordenen Hofrat von Röder und den Jesuiten Schmeltzer, der sich für einen Legationsrat ausgab, gesandt. Eigentlich war dieser Jesuit äußerst unwissend, wie er denn weder griechisch noch lateintsch konnte. Aus guten Gründen ließ er sich auch nie auf Schreibßeweise ein, aber er war groß im Trinken, wo⸗ bei er dem Herzog gute Gesellschaft leisten und ihn ge nugsam bearbeiten konnte. Schließlich umgarnte er den Herzog denn doch, daß dieser ganz im Geheimen in einer Klosterkirche an der böhmischen Grenze das katho⸗ lische Glaubensbekenntnis ablegte. Gern hätte der⸗ selbe diesen Schritt noch recht lange geheim gehalten, aber dies war durchaus nicht nach dem Sinn seiner je⸗ suitischen Treiber. So erklärte er denn zunächst seiner Gattin, daß er schon seit einiger Zeit katholisch wäre. Diese, Maria Amalia, war eine Tochter des Großen Kurfürsten und reformiert. Als der lutherische Herzog sie heiraten wollte, bedurfte es erst eines Gutachtens des berühmten Rechtslehrers Christian Thomasius, daß

riß und Hans zu fühlen glaubte, daß auf tiefstem Herzensgrund doch noch die alte Liebe für ihn schlummerte.

Da wurde leise, ganz leise geklopft, kichernde Stimmen tönten durch das Korridor-Fenster. Dore ging öffnen und siehe, wohl dreißig kleine Knaben und Mädchen standen und baten schüchtern:Dürfen wir mal den Christbaum sehen? Und sie sangen Weihnachtslieder und der Kerzenglanz spiegelte sich in den andächtigen Augen der Kleinen.

Als sie beschenkt mit Aepfeln und Pfeffernüssen heim⸗ gingen, sah Urle beglückt hinter her:Ein Heimatgruß, mur⸗ melte sie.

Ein besonders freuderfüllter Knabe hob seine unschuldigen Kinderaugen zur größeren Schwester:Siehst Du wohl, die sind nicht schlecht, der Pastor kennt sie gewiß nicht!

Und sie stürmten vorwärts in hellem Jubel und niemand bemerkte die scheue Frau, die ihr schlafendes Kind auf dem Arme, sich langsam aus dem Schatten löste:Hier muß Mit⸗ leid wohnen, flüsterte sie und schlich müde die Treppe hinauf.

Arle erbebte, so sah das Leid, die Sorge aus, wenn sie die Stiegen erklimmt!

Das dunkle Tuch hing lose von dem Scheitel und hüllte das Kind mit ein, leise schlürfend schleppte das bauschige Gewand hinter ihr her, als wäre der Körper zu schwach die Last zu agen

Bettelnd murmelte sie etwas vor sich hin, doch Urle ver⸗ stand in der Erregung den Wortlaut der Bitte nicht, es war ihr so unheimlich zu Mute; schnell zündete sie die große Korri⸗ dorlampe wieder, an, so daß plötzlich helles Licht über die bei⸗ den ungleichen Gestalten hinflutete.

Ehe sie sich wieder herumwenden konnte, stieß die Fremde einen leisen, herzzerreißenden Schrei aus, taumelte gegen die Wand und weinte bitterlich.

Urle stand einen Moment fassungslos, Dore kam heraus. um nach ihr zu sehen:Was geht hier vor? fragte sie erstaunt.

Da löste sich die Gestalt von der Wand:Meine Schicksals⸗

Es war der erste glückliche Abend wieder, wo Arle so ganz N die alte Lebensheitere war, deren Frohlaune alle mit sich fort

schwester, schluchzte sie und alles Leid lag in dem brechenden

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2 . 2 2 S S . S 2 S 8 S 2 . 2 S D 2 S 2 2

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Als selbstverständlich nehmen wir an, daß von jeder Ortspruppe spätestens am 10. jeden Monats die Bezugs⸗

diese Ehe zuläss

Weidner.

ig wäre, worauf die lutherische Fakultät in Wittenberg Thomasius anklagte. Die Nachricht vom Abfall ihres Gemahls vom evangelischen Bekenntnis traf sie ins Herz und sie erklärte ihm ohne weiteres: So werden sich Eure Liebden nicht wundern, wenn die zarte Liebe gegen einem Gemahl, der die erkannte Wahrheit verleugnet, um ein Großes vermindert wer⸗ den wird. Aber sie klagte nicht bloß, sondern sie han⸗ delte auch und rief vor allem August Hermann Francke zu Hilfe. Nachdem dieser mit ihr eine bewegte Aus⸗ sprache gehabt hatte, meldete er sich beim Herzog an, der schon sehr ernüchtert war und ihn mit Freuden empfing.

Als der Herzog bekannte in der katholischen Kirche den ersehnten Frieden nicht gefunden zu haben, ant⸗ wortete Francke:Durchlaucht, das ist auch gar kein Wunder! Wer Ruhe für seine Seele haben will, der muß sie allein bei Christus und seinem heiligen Worte suchen. Bei Tafel warf der Herzog, der zwischen Francke und dem Jesuiten Schmeltzer saß, die Frage auf:Ja, meine Herrn, welche Religion ist denn nun eigentlich die beste? Francke erwiderte sofort:Euer Durchlaucht werden das ohne Zweifel selbst am besten

wissen. Das aber kann ich mit voller Freudigkeit sagen: Die römisch⸗katholische ist es nicht Die von dem Jesuiten darauf gegen Luther angebrachten

Schmähungen widerlegte Francke Stück für Stück und fügte hinzu:Die Herren Jesuiten sind mir die rech⸗ ten Blindenleiter, wollen andern den rechten Weg zeigen und wandeln selbst nicht darauf. Ja, sie führen die Leute beim Narrenseil herum. Darauf hatte er mit dem Herzog ein dreistündiges seelsorgerliches Ge⸗ spräch, bei dem er ihn zum frommen Wandel und Ge⸗ bet ermahnte und auf die heilige Schrift hinwies. Der Herzog gelobte tief ergriffen, ein neuer Mensch zu wer⸗ den. Von Halle aus setzte Francke sein Werk durch Briefe fort und am 16. Oktober 1718 trat dann der Herzogzur Religion seiner Väter zurück. Der Jesuit wurde abgelohnt und mußte mit seinem Helfershelfer das Land verlassen. Mit der Herzogin freuten sich die getreuen Untertanen, während die Jesuiten das Ge⸗ rücht aufbrachten, der Herzog wäre geisteskrank gewor⸗ den und in seinem Wahnsinn in die verfluchte Ketzerei gefallen. Leider erlag der Herzog schon wenige Wochen später, am 15. November 1718, den schwarzen Blattern und starb mit dem Bekenntnis zum Glauben seiner großen Vorfahren.

Des Herzogs Rückkehr zur evangelischen Kirche hat Francke viel Freunde in den Kreisen derer gewonnen, die ihm sonst nicht freundlich gesinnt gewesen waren. In einer damals erschienenen Schrift heißt es:Nun mögen sich die Jesuiten mit ihrer Erfindungen und Arten, die Menschen zu bekehren, so groß machen als sie wollen. Hier haben wir das Exempel einer Bekehrung, welche nicht durch zeitliche Absicht, sondern durch die Kraft Gottes erweckt ist. Dr. Carl Fey.

Ton ihrer imme:Borries hat gelogen, ich habe das Glück nicht gefunden und ich muß das Leid klaglos tragen, oder er schießt mich tot!

Raya, halb unbewußt kam der Name von Doris Lippen: Worin besteht Ihr Unglück?

Wie eine Sturzwelle kamen die Worte nun von ihren Lip⸗ pen, als beruhigte sie es, daß sie sich endlich einmal aussprechen durfte, wohin die feinen Ohren ihres Mannes nicht reichten:

Bango hat Raya lieb mit der ganzen Glut, die unser Volk be⸗

seelt, und wenn er in den Abendstunden seine Fiedel spielt und ich höre ihm zu, dann wirft er sie oft beiseite, packt mich unge⸗ stüm, küßt mich, daß mir der Atem zu vergehen droht und möchte mir die Lippen wund beißen vor rasender Liebe!

Aber wenn er getrunken hat, sie schauderte in sich zusam⸗ men,dann, o, dann ist er ein Teufel, ein Vampir, dann schlägt er, mißhandelt mich, daß schon das Blut floß und ich vermag kaum meinen Jungen zu schützen vor seiner Brutalität!

Da bin ich eines Nachts in rasendem Schmerz mit dem Kinde fortgelaufen aber niemand wollte das Zigeunerweib schützen, alle sahen in mir wohl eine Geächtete. Mit gezücktem Messer hat er mich heimgeholt, er will nicht leben ohne mich und hat gedroht, wenn ich wieder fortliefe, wollte er den Jun⸗ gen vor meinen Augen zu Tode martern und mich niederschießen. Ein Zigeuner aber lebt seiner Rache.

Der Kleine reckte die Händchen hoch, sie befreite den dunk⸗ Lockenkopf vollends, er sah erstaunt um sich.

Es ist ja Weihnacht, sagte Urle mit bittendem Blick zu Dore, die behende entbehrliche Sachen, Kuchen und Aepfel herbeiholte, und das junge Weib vergaß momentan alle Bit⸗ ternisse vor der unerwarteten Freude.

Sie bedankte sich in überschwenglicher Weise, packte ihr Bündel zusammen und ging die Treppe hinab.

Dann schloß Urle die Tür, sie gingen hinein, Hans stand am Fenster und starrte der entschwindenden Gestalt nach, im Eßzimmer aber summte die Teemaschine ein heimliches, zum Herzen dringendes Lied: Es war ja Weihnacht!

Ende.

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