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Sonnabend, den 4. Juni 1927.

ihm zu billigeren Waren verholfen hat? And selbst, wenn wir ungelehrten Leute uns irren sollten: redet nicht der von Monat zu Monat langsam, aber sicher höher kletternde Index eine nicht mißzuverstehende Sprache? Zwar werden jetzt Erhöhungen der Löhne und Gehälter(wir hoffen, auch der Renten) angekün⸗ digt, aber einmal werden dieselben, weil hinter der Preissteigerung nachhinkend, nur eine scheinbare, keine wirkliche Einkommensaufbesserung darstellen, und dann wissen wir auch aus früheren trüben Erfahrungen zur Genüge, daß solche Lohnerhöhungen in der Regel neue Preiserhöhungen nach sich ziehen, also ein Schlag ins Wasser sind. Ein eklatantes Beispiel dafür liefert uns jetzt schon das Ruhrkohlensyndikat, daszum Ausgleich der fünfprozentigen Lohnerhöhung, zu der es durch Schiedsspruch verpflichtet ist, und als Antwort auf das Arbeitszeitnotgesetz die Kohlenpreise nach einer Mel dung desAufwärts um Prozent erhöhen will! Eine Verteuerung der Kohle aber würde nicht allein unsere an sich schon geringen Ausfuhrmöglichkeiten noch weiterhin einschränken, sondern darüber hinaus zu einer Verteuerung des gesamten innerdeutschen Lebens bedarfs führen. Damit nicht genug, bedroht unsere Reichspost uns mit einer Tariferhöhung, und auch bei der Reichsbahn wird bereits eine Erhöhung der Gü⸗ tertarifeerwogen(womit das Publikum auf die im Stillen wohl schon fest beschlossene Sache schonend vor bereitet werden soll!). Wer trägt die Kosten? Be stimmt nicht dieWirtschaft? sie wenigstens erst dann, wenn sie es am eigenen Leibe spürt, daß die höheren Preise ihre Absatzmöglichkeit beschränken. Bis dahin werden aus dem Felle des Verbrauchers die Riemen ge⸗ schnitten. Soll wirklich die alte Schraube wieder los⸗ gehen: Preiserhöhung, Lohnerhöhung, Preiserhöhung, Lohnerhöhung und so fort bis hin zu jenen schrecklichen Verhältnissen, die die Jahre 191923 uns gebracht haben? Gewiß würde jeder auf festes Einkommen An⸗ gewiesene lieber auf jede Lohnerhöhung verzichten, als mit ihr immer weiter hinter den steigenden Preisen zurückbleiben. Aber dann müßte er auch die Gewähr haben, daß er für sein Geld übers Jahr noch die glei⸗ chen Waren, wie heute, erhält. Diese Gewähr hat er zurzeit nicht, denn alle sogen. Stabilität unserer Wäh⸗ rung kann nicht über die bedenkliche Labilität unserer Preise und zwar eine Labilität, die, alles in allem genommen, nicht zur Verbilligung, sondern zur Ver⸗ teuerung neigt! hinwegtäuschen.

Nicht das Interesse irgendeiner Schicht, sondern die ernste Sorge um das Wohl unseres ganzen Volkes(das ein zweitesmal nicht überstehen würde, was es 1919 bis 1923 durchgemacht!) läßt uns alle zuständigen In⸗ stanzen beschwören:Princippis obsta!Widerstehe den Anfängen einer zweiten Inflation! Wir den⸗ ken von unserem Wissen um die Wirtschafts- und Geld⸗ fragen nicht so hoch, daß wir uns nicht von der Grund losigkeit unserer Besorgnisse durch stichhaltige Gegen argumente überzeugen ließen. Ja, uns würde ein Stein vom Herzen genommen, wenn das geschähe, und wenn man die oben von uns angeführten Tatsachen zu entkräften und uns die Garantie zu geben vermöchte, daß wenigstens für die Zukunft Einkommen und Preise im rechten, entsprechenden Verhältnis zueinander blei ben werden. Aber solange man auf der anderen Seite das nicht tut oder vermag, so lange halten wir uns für berechtigt, ja, für verpflichtet, den Mann, der doch wahrlich daran interessiert sein muß, daß die Stabilität unserer Währung durch eine anhaltende Preissteige rung illusorisch gemacht werde, auf die bedrohlichen Wetterzeichen, die über unserem Wirtschafts- und da mit über unserm ganzen Volksleben aufflammen, auf merksam zu machen mit unserem Ruf:

Geben Sie acht, Herr Dr. Schacht! Christian Deutschmann.

Die Evangelsche

Evangelische Warte

Aoltsgemeinsthaf ruft Dich!

Von Pfarrer Veller- Bretzenheim.

Vor einigen Wochen stieß ich auf ein herrliches Wort

des heute sehr bekannten Dichters Cäsar Flaischlen: Du bist die Welt und du allein! Und bist du Gottes, wird sie Gottes sein!

Das Wort hat mich tief gepackt. Der Dichter spricht eben aus der Tiefe der Gottesbegeisterung. Das zündet mehr als platte Alltagsweisheit. Ich stand mit⸗ ten im Gären und Ringen um die Wahrheit oder den Irrtumevangelischer Politik, d. h. um politische Be⸗ tätigung der evangelischen Volkskirche; denn eine evan⸗ gelische Gemeinschaft als solche kann der Politik sehr wohl entraten. Sie lebt ohne Politik und blüht trotz der Politik. Ja, Not und Verfolgung, Ungerechtigkeit und Unterdrückung festigen und vertiefen sie, erzeugen doppelte Gottesfreude und doppelte Bruderliebe. Ganz anders liegen die Dinge bei einer Volkskirche, die auf der Grenze der Welt und Gemeinschaft steht. Sie ist sehr stark weltverflochten und bedarf zum Aufstieg in höhere Welten sehr der Krücken und Stützen. Die sind seit 1918 alle gefallen. Sie steht auf eigenen Füßen, was auch seine großen Vorteile hat. Sie muß aktiv werden!Sich regen bringt Segen! Ja, noch mehr als das, wie man aus der katholischen Kirche sieht. Sie hat sich längst zu politischer Betätigung bekannt und in ihrer Zentrumspartei eine kampfbereite Truppe für Religion und Kirche! Nicht als ob uns der Siegeszug der Zentrumspartei, den wir hier in Hessen so hand greiflich beobachten können, vorbildlich oder erstrebens⸗ wert erschien. Solcher Siege muß man sich schämen und wird sich ihrer bald schämen. Wir erstreben ein Besseres, ein Höheres! Wir wollen nicht Macht und Einfluß um jeden Preis; wir wollen Dienst und fried lichen Wettbewerb zum Besten von Volk und Vater land.

Sagen wir nicht müde und resigniert: Es ist zu spät! Wir packens nicht oder nicht mehr! Wir sind zu heillos zerrissen und jeder kocht selbstzufrieden und hochmütig sein Parteisüppchen. Sagen wir nicht; Der Gegner sind zu viel! Was nützt ein neues kleines Grüpplein vonsieben Aufrechten:? Kühn und glau bensstark sagt der Dichter, der weltliche:

Du bist die Welt und du allein!

Auf dich kommt's an, daß du dich ermannst.Bist du Gottes, wird die Welt Gottes werden! Warum sich so wenige ermannen, hat einen einfachen Grund. Sie sind eben nicht Gottes, sondern reden nur davon und spekulieren darüber. Wären sieerfüllt mit allerlei Gottesfülle, die Not des Vaterlandes, die Not der Kirche, die Not der Brüder ließe sie nicht ruhen, bis sie fragten:Was sollen wir denn tun? Darauf hat schon der Vorläufer des Herrn sehr eine eindeutige Ant wort gegeben, aus der man heute noch viel lernen kann. Ich nehme an, daß alle evangelischen Christen sie noch wissen. Oder sollte ich mich irren?

Es ist leider Tatsache, daß in unserem politisch varlamentarischen Leben Recht und Gerechtigkeit eine sehr geringe Rolle spielen. Man ist entweder national oder international, monarchistisch oder republikanisch, kapitalistisch oder sozialistisch. Nur auf das Eine kommt es scheinbar keiner Partei an: Gottesherrschaft, d. h. Recht und Gerechtigkeit auch im öffentlichen Leben! Wir heischen keine Privilegien, wir wollen keine Vor teile, wir machen die Jagd nach den Ministersesseln und Futterkrippen nicht mit. Uns wär's sehr recht, wenn es zu einem einheitlichen Deutschland käme und die 2,6 Milliarden für Kleinstaaterei gespart würden. Wir verzichten gerne auf Abgeordnete und Minister im Hessenlande. Der Schrei von Millionen nach Gerech

Dornenwege.

Roman von Clara Meller. (Schluß.)

Dammrat, Sie lügen, rief Frau Wendtland.

Eener lügt natürlich, dieses Mal aber ist es zufällig der da, ich habe ihn selbst mitgefunden, fragt man den Hegemeister und Kräuterpitter, die wissens. Da drinn, er zeigte auf den Brief,haben die Brüder noch eene feine Bettelei geschrieben, denn Kapital wird aus allem geschlagen und wenn es vom Tod is, der Zweck heiligt die Mittel! Dann ging er hinaus und ließ die erstaunt Aufhorchenden stehen!

Bruder Innozenz gewann schnell seine Fassung zurück. Aus Gesundheitsrücksichten würde ich freilich Ihnen gegenüber vorläufig geschwiegen haben über das, was dem rauhen Men schen unbeschönigt herausfuhr, den Brief schrieb er, weil er sich schon lange elend fühlte und Sie sein steter Gedanke voller Sorgen waren.

Es ist gut, Bruder, wir kennen uns schon lange und ver stehen uns, wenn ich seine Bitte erfüllen kann, geschieht es!

Vielleicht könnte ich den Brief noch einmal mitnehmen, bis Sie sich wohler fühlen, sagte er besorgt und wollte den Brief an sich nehmen, aber der Gerichtsrat kam ihm zuvor

Ich will den Brief bis morgen verschließen, und ohne weiteres bemächtigte er sich seiner.

Am anderen Tag war großer Familienrat, niemand konnte sich den Pflichten daheim länger entziehen.

Urle schloß sich endgültig aus, sie könne die Aufregung jetzt nicht ertragen, statt dessen unternahm sie einen Spaziergang in den winterlichen Wald. Am Abend ging es heim zum Kind, sie sehnte sich so sehr dorthin.

Im Rate der Familie ging es sehr stürmisch zu. Pater Marlus verlangte in dem Schreiben, welches jedenfalls von dem schlauen Bruder Innozenz abgefaßt war, die Mönche soll ten zur Taxe Vorkaufsrecht haben, wenn nach dem Tode der Frau Patronella das Kloster gut verkauft würde. Außerdem

bat er, sie möchten auf das Seelenheil ihrer Schwiegertochter bedacht sein und sie für 900 1 einkaufen, damit regelmäßig Messen für sie gelesen würden.

Freudig wollte sie darauf eingehen, ihre Kinder, nein, die kamen erst in zweiter Linie. Der Gedanke, daß nach ihrem Tode die frommen Mönche das stattliche Besitztum wieder ihr Eigentum nennen sollten, erfüllte sie mit freudigem Stolz, dann mußte sie ja Genüge getan haben, wenn ihr dies große Liebeswerk gelang.

Sie stieß auf harten, unbeugsamen Widerstand von allen Seiten. Uubefriedigt, ohne ein Resultat erzielt zu haben, reisten alle außer Ludmilla am Abend ab.

Urle sah vom Wagenfenster das düstere Klostergut im Abenddunkel verschwinden. Lieber trocken Brot essen, aber Frieden, vollen Frieden haben. Fort, nur fort, unter der gei ßelnden Knute der Ortodoxen, bei denen die lebendige, tiefe Menschenliebe sich nur wie eine verkrüppelte Blüte entfaltet.

Sie baute keine Luftschlösser für ihre Zukunft, sie wußte nur zu wohl, was für schwere Kämpfe ihr in jeder Hinsicht be vorstanden. Ihr Hans ohne eine befriedigende Tätigkeit, die sein Leben ausfüllte, von der Mutter systematisch hinein gezwängt in ein untätiges Leben, die ihn erhielt, um nach ihrem Tode beweisen zu können, es blieb nichts, wovon die Verhaßte mit leben könnte und er vergaß, daß es seine ernsteste Pflicht war, Frau und Kind zu erhalten. Schwere Arbeit war ih Los lebenslang, aber Mutter und Dore würden mit ihr sorgen und sich mit ihr grämen. 8

Die Liebe überbrückt und trägt alles, wenn nur später ein Sieg ihr Leben krönte!

Es will Weihnacht werden!

Die Rheinländer waren es nicht gewohnt, den frostgezähm ten, eisgepanzerten Winter lange zu Gast zu haben, wo die braunschwarze Erdkrume wie ein lebenerstickter Stein, im Banne des Frostriesen ruht und nur die Krähen ihre klagenden Win⸗ terballaden mit dem Sturm um die Wette dem dichten Ge wölk erzählen.

tigkeit und Sauberkeit im politischen Leben hat uns wachgerufen. Grundsätzlich wären wir gegen eine po litische Betätigung der evangelischen Kirche. Aber No

bricht Eisen. Not bricht den Sabbat und erlaubt Schau 0 brote zu essen. Schreckliche Notwendigkeit zwingt un 70 dazu, in den Staub der politischen Arena hinabzusteigen ga um den Geringsten unserer Brüder zu helfen. 1

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Ueberall lesen wir's in Resolutionen großer Kon ferenzen, in allerlei Neugründungen halbpoliruche Natur, daß die Grundsätze des Evangeliums auf alles Gebieten menschlichen Lebens, auch im politischen um internationalen, zur Geltung gebracht werden müssen Aber macht dann jemand Ernst damit, so wird beargwohnt und bekrittelt. Oder meinen unsere rer und Prominenten, daß man mit Resolutionen u Artikeln die politischen Schäden heilen könne? Dafil hat der Berufspolitiker nur ein Lächeln übrig. Det gleichen kann ihm nicht gefährlich werden. Aber al wir vor zwei Jahren in Hessen anfingen, eine Evange lische Volksgemeinschaft als politische Partei aufzutu wie hat's da gleich rumort bei denen, diedas Ansehe

und die Macht haben. Ja, nun wird's Ernst! Geb nit Gott, daß es endlich Ernst werde! Ja, wir Evangeli 1 schen wollen auch in Politik unsere Pflicht tun. Wi 05 wissen, daß es auch ernste Evangelische in den andere sel Parteien gibt. Aber sie sind ohne Einfluß und werde get stets überstimmt. So bleibt nichts anderes übrig, al 1 der evangelischen Christenheit aller Richtungen, Kit 15 chen, Sekten, Gemeinschaften, zuzurufen: Schließt eut Ian zusammen, um das politische Leben nach den Grund in sätzen evangelischen Christentums zu gestalten. Unsen al Einigkeit wird unsere Stütze sein. Vor allem bitte 100 wir auch die Gemeinschaften: Gebt uns eure beste Laue Männer und Frauen als Abgeordnete und werbt i 0 euren Kreisen für die gute, heilige Sache! Wenn ih 5 50 versagt, so habt ihr hinterher kein Recht zur Kriti 115 Es wird durch manche Nöte, Opfer und Krisen, durt 10 allerlei politische Kinderkrankheiten gehen! Das 5. nichts, das ist unvermeidlich. Bei den Wahlen zu 110 Hessischen Landtag im Herbst wollen wir uns in di d erste größere Schlacht wagen. Nur wenn alle evanges ze lisch Gesinnten ihre Pflicht tun, kann sie zu einem Sie ul werden Gott zu Ehren und zum Besten unserer Kit 1 und unseres Volkes. 5 ie

Auf der Warte. q

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Der chinesische Krieg ist anscheinend in ein neue Stadium getreten. Die üdarmee, die eine Spaltu in zwei Flügeln erleben mußte, scheint die Konflit stoffe aus dem Wege geräumt zu haben und operien wieder einig gegen die Nordtruppen, sodaß selbst Peking

mel, die eben nicht anders heißen konnte, erst die Fremde zeig ihr, daß sie es dem rechten, schlichten Sinn der Großvite

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die Hauptstadt, bedroht erscheint. Die Südtrupps rücken ganz energisch vor. Ueberraschenderweis 0 greift Japan ein und entsendet Truppen, vor läufe shen

zum Schutze seiner Untertanen. Bei weiteren Erso gen der Südtruppen dürfte es aber nicht dabei bleiben an da Japan die Verbreitung bolschewistischer Ideen dure n die Südarmee fürchtet und ein Uebergreifen auf sei die eigenes Inselreich vermeiden möchte. So türmen fit gell im fernen Osten immer neue Konfliktsstoffe. Gegers geit den Bolschewismus haben Amerika, Frankreich uni aun England harte Worte gefunden. England ging ich schärfsten vor und hat die diplomatischen Beziehungen ich mit Rußland abgebrochen und den Handelsvertrag gef ge kündigt. Zu anderen Zeiten war dies Krieg. Heu ahn ist man vorsichtiger geworden, da die moralische Ver nur antwortung für eine Entfesselung neuen Mordens ie us den letzten Jahren immer größer wird. Ob der Abe vid bruch der Beziehungen zu Rußland von England aug zu gerechtfertigt war, müssen wir dahin gestellt sein lassens un Rußland bestreitet jedenfalls alle englischen Behauß, neil tungen. Mussolini hat, nachdem er einige Wochen eee r Die meisten ächzten und stöhnten über den gestrengen en Herrn, der schon so lange regierte und es wollte doch Weihe v. nacht werden! gerd Es gab hier nicht so Haus bei Haus das heimliche Flüsten und Wispern mit glückverklärten Augen wie im Heimatstädtch n 6 wo die Weihnacht in Hütte und Haus einzog und es war, al fe einte eine Liebe alle, alle Menschen, hier galt noch bei viele u Strenggläubigen, der Kerzenbaum, als Ketzerbaum, erst 1 10 einzelt rissen sie sich los von dem alten Vorurteil und zogen 1 190 traute Sitte in ihren Kreis. I d Die klingenden, singenden Heimatsbräuche dagegen! Urte 3 Gedanken kehrten heute immer wieder dahin zurück, sie ha 7 die herzergreifende Christfeier als etwas selbstverständlicke. hingenommen, sie pflanzte sich in ihr junges Herz wie eine Fil 1 5

dankte, die das Beste vom Guten, wie ein gern befolgtes Gee einführten. I acht Da war am heiligen Abend ein ergreifender Gottesdie und wenn die Kirchtüren sich aufgetan, läuteten die Glock 1 das hehere Zeichen zum Anzünden der Christbaumkerzen, wah iz rend viele auf dem Marktplatz stehen blieben und lauschteh h wenn die Chorknaben von der Turmgallerie Stille Nacht, heile] dun Nacht, sangen. Und die Sterne blitzten am hochgespannt en abenddunklen Himmel und der Schnee leuchtete wie der Heina gen Königshermelin. 1 Da war nichts Beengendes, nichts Gedrücktgekünsteltes, eit dern ein freies Ausatmen der Seele, zum Hohen, Weiten, 10 wir suchen mit allen Fasern unseres Herzens, das Ideale, un flit

wir in seiner Unendlichkeit doch nicht verstehen. W

Stets baten sie in den letzten Jahren, die Mutter komm erst durch die Straßen. Sie hörten so gern den Jubel aus Ni Häusern schallen und sahen die Lichter sich wie der kleinen WI f Sternenhimmel an den Fenstervorhängen zeichnen. 1

Die Armenbescherungen, wie sah sie voll Befriedigrü! in die glückverklärten Gesichter der beschenkten Kinder. 1 d

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du bed