Einzelbild herunterladen

1 1 ö

Sonnabend, den 13. November 1926.

Evangelische Warte

Nr. 4,

e eede erñ2Äẽ2rͥäʒ!⸗ñ%: 2, ⏑f.,82.

blst erstaunt, daß beine Schwester ober Gefährtin so gekränkt sst und sich ebenfalls zum Zorn perlesten läßt. Hültet euch, daß e euch gegenseltig nicht zur Gewohnheit werb, daß ihr euch so unfreundlich begegnet ich könnte eine traurige Geschichte da von erzählen, zu welchem Unheil bas in einer lieben, achtbaren Familie führteGewöhnst du dich daran, der Zanklust, dem Zorn Raum zu geben in deiner Seele, so jagst du den Her en Jesus hinaus, wie melne Großmutter immer sagte. Sie hat es uns auch so recht eingeschärft, daß wir in jungem Alter uns üben müßten in guten, abwenden von schlechten Gewohnheiten! Ja, auch über unsere Gewohnheiten müssen wir Jesus Herr wer mülssen ihn bitten, daß er bei uns sel jede Stunde am Tag, bel jeber Arbeit, bei jeber Verrichtung, die wir vor nehmen, bei allem, was wir tun und lassen. Nur dann können wir uns schützen gegen Üble, uns befestigen in guten Gewohn helten, wenn er mit uns geht und uns hilft, seinen Willen tun bie ins Kleinste, bamtt vollkommene Wille uns ganz durchdringt und ihn zu erfüllen uns llebe, selbstverständliche Ge wohnhelt wird

Für unser liebes junges Voll

Auch vom Ochsen kann man lernen.

Der Ochse sein Herr ist Menschen mit seinen Kräften als Vorbild hin. Sie sagt von ihm Herrn(Jes. 1, g.)

Und der Mensch? Wie viele tun so, Herr nicht. Sie tun und lassen, was sie wollen. Sein Wort Ist ihnen furchtbar gleichgültig. Ste pfeifen darauf, was Gott sagt, sile lassen ihneinen guten Mann sein. Er ist ja so welt ab irgendwo,

Und du? Denkst du an ihn am Tage?

den lassen,

bleset

st ein un vernünftiges Tier, aber er weiß, wer Er gehorcht meist auf's Wort, und er dient den Darum stellt ihn uns die Bibel

Ein Ochse kennt seinen

als wäre Gott ihr

Fragst du ihn

am frühen Morgen? Oder schlüpfest du ohne Gebet in die

Fragst du nach Gottes Ge unter deinen

Hose? Dankst du ihm am Tisch? boten bei der Arbelt, beim Spiel in der Schule, Kameraden und Geschwistern? Ich wollte, daß bir biese Fragen ernstlich zu schaffen machten! *.

Klein, aber treu.

Ein Knabe, der für sein Alter sehr klein war, war in einem Geschäft als Laufbursche angestellt. Die Angestellten neckten ihn häufig, weil er so klein war. Eines Tages sagte einer von ihnen:Aus dir wird niemals etwas Rechtes werden, du bist viel zu klein und kannst nichts Ordentliches leisten. Der Knabe antwortete:Ich bin klein, das ist wahr, aber ich kann doch etwas tun, was weder Sie, noch die anderen Angestellten hler vermögen.So, und das wäre?Ich weiß nicht recht, ob ich es sagen darf!O, nur heraus mit der Sprache! Was ist es eigentlich, was du kleiner Knabe kannst und wir erwach⸗ senen Männer nicht können?Ich kann beten und das zweite Gebot halten und das Fluchen und Schwöten unterlassen, war die Antwort. Und ihr??

zum Nachdenken.

Große Männer kleiner Glaube?

Wie oft hört man religiös Gleichgültige sagen:Der Glaube ist von der Wissenschaft überholt; darum find alle großen Männer gleichgültig gegen die Religion gewesen. In solcher Rede liegt eine große Unkenntnis. Denn wenn wir die Lebensgeschichte unserer hervorragendsten Dichter und Denker, Forscher und Gelehrten, Staatsmänner und Heerführer studie ren, so finden wir, daß sie das Verhältnis der unsterblichen Menschenseele zu dem lebendigen Gott nicht als etwas Neben sächliches und Gleichgültiges ansahen, sondern vielmehr als das llesste Geheimnis des Lebens. So bezeugt Goethe:Mag der

menschliche Geist sich erweltern, wie er will: über die Hoheit

und sittliche Kultur des Christentums, wie es in dem Evange⸗ lium schimmert und leuchtet, wird er nicht hinauskommen. Und Geibel singt:Fern von dem Schwarm, der unbesonnen Altar und Thron in Trümmer schlägt, quillt mir der Dichtung heil'ger Bronnen am Felsen, der die Kirche trägt. Johann Kepler stimmt in seinerHarmonie der Welten das begeisterte Loblied an;:Groß ist unser Herr und seine Macht und seiner Weisheit ist kein Ende. Lobet ihn, Sonne, Mond und Pla⸗ neten, in welcher Sprache nur immer euer Loblieb dem Schöpfer erklingen mag, lobet ihn, ihr himmlischen Harmonien. Und auch ihr, die Zeugen und Bestätiger seiner Wahrheiten. Und du, meine Seele, singe, singe die Ehre des Herrn dein Leben lang! Von ihm, durch ihn, zu ihm sind alle Dinge, die sicht baren und die unsichtbaren. Ihm allein sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Der Lieblingsvers des großen Feld⸗ marschalls Graf Roon lautete:Drum fürchte nimmer Gefahr und Tod, weil beides uns allen täglich droht! Nichts fürchte, als wenn sie dereinst dich begraben, nicht gottesfürchtig gelebt zu haben! Bismarck bekannte:Wie man ohne Glauben an eine geoffenbarte Religion, an Gott, der das Gute will, an einen höheten Richter und ein zukünftiges Leben zusammen⸗ leben lann in geordneter Weise das Seine zu tun und jedem das Seine zu lassen begreife ich nicht. Wenn ich nicht ein Christ wäre, bliebe ich kleine Stunde mehr auf meinem Posten.

Ich begreife nicht, wie ein Mensch, der über sich nachdenkt und doch von Gott nichts weiß oder wissen will, sein Leben vor Verachtung und Langeweile tragen kann, Der große Histo⸗ riker Heinrich von Treitschke sagt:Die Zeit wird kommen, und sie ist vielleicht nahe, da die Not uns wieder beten lehrt, da die bescheidene Frömmigkeit neben dem Bildungsstolz wieder zu ihrem Rechte gelangt. Und der Leipziger Professor der Nationalökonomie, Roscher, schrieb unter sein Bild:Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht, Es ist also eitel Dunst, zu sagen, alle großen Männer seien religionslose Menschen ge wesen.

Ile Kyängelsche Warte Heat auch aul Bahnnölen au!

Warte

er der

WO 81e

Voran flevangelsche Warte

in den Gasthäusern insbeson dere in

Sorgt für Bestellung,

der Sommerfrische,

nicht zu haben ist

Haute eανα

verwendet flir Haus- und Küchenbrand dle hochwertigen

Runnw-uUSNOHLEN

Well wesentliche Ersparnis gegenüber sonstigen Brennstoffen

In urbderen Kohlenhandlungen erhallien

Zur Hochzeit,

allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellleber usw, schnellstens an

Heim⸗Verlag, Radolfzell a. Bodensee.

Loni Bienen-Sehleu- 0 der- gart, rein, beste Qual,, 10 Pfd. Dose 10,50 M., Klee- u. Lindenblüte 12 Mark, halbe 6 M. und 7 M. franko, Nachn, 50 Pig. mehr. W. Krleger, Honigversand, Rietberg 50, in West.

Anzeigen,

in mein, Zetitschrlften Werne werden n mehr als.

1000 Orten

verbrettet.

Albin Ulein, Gießen.

Blumenhaus Dietz

Seltersweg 98 Gleßen Fernsprecher 18 Größtes Spezlalgeschühst berhessens eee

Vormltttlung von Blumenspenden nach allen Orten Doutschlands.

Prompte u. reelle Bedienung. zum Besuch v. Privat- Fladtvortrolor Kundschäft sucht altan- boschene Seifenfabrik (Gogründet 18g) un die Exped, unt. 1000

Auskführl, Angebote

Verlangen Sie den hochwertigen

Muhr-Brechlos

Hefszkräftigster, sparsamstèr

Cranabfsce

unterstsitzt unf, evang. Buchhandlung durch Bestellung v. Büchern uu. Zeitschriften. Feste

Bestellungen von 2. Ml. an werden post B en nstoff frel ausgeführt. far Wariburgbuchholg. i ann, LTellratneizungen! Emmeranstraße 9. 1 N 1 innen eat in allen gréss. Kohlenhandlungen

2 Perfrefer Ae zur See

für den Verkauf erstklassiger Werkzeuge gegen lohnende Stellung hohe Proviston für Hessen-Nassau sofort ge⸗ erhalten Kohlenzleher sucht. Nachweißl. beste Beziehungen zu Eisen, Heizer Schiffsjungen warenhandlungen u. Grossisten Bedingung. Schmierer, ungelernte

Gühnen& Co., Mettmann Nhld. und fast alle Berufe.

Auskunft erteflt Qualltätserzeugnlsse. Werkzeugen

Uebersee Auskunft für Holz und Metallbearbettung, H 2, Hannover

Postfach 403. Die Agentur fetallbetten

einer wöchentlich erscheinenden Zeitschrift

ist zu vergeben.

Verdienst monatssoh oa, 60. Mk. Ausführliche Angebote unt, E. P.

Stahlmatr., Kinderb.

günst, an Priv. Kat.3739

fret. Elsenmöbelfabeik Suhl(Thür.)

Id Eiderfeikche

A8 an die Exped, d. Blattes. 9 Piund Mark 6. aller Art sranko Uruchsacheh de e Hei. eg Hrnchene Rendsburg 209.

eee

vorm. Wilh. Meller

Ueber die technische Ausführung der

Die Herren Pfarrer bitte ich, meine

Anstalten etc, umfaßt,

E

nnn

Sämtliche Formulare

für

Pfarrämter, Bürgermeisterelen, Standesämter, Ortsgerichte, Schulen elt.

sind jederzeit vorrätig in der

Formular⸗Großhandlung Albin Klein, Gießen Südanlage 21. Sernpr. 1502

in meiner Druckerei gedruckten und besonders gut eingebundenen Tauf, Vonfirmations,

und Sterbe-Register sind ungewollt

mir mehrere Dankschreiben von Pfarrämtern zugegangen.

Formularhandlung, die mehr als 14000 verschiedene Formulare für alle Behörden, Vereine, auch den Herren Virchenrechnern und anderen Organisationsmännern zu empfehlen.

gegründet 1785

Trau

I el che

ge