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Sonnabend, den 1. Mai 1926.

nach Osten zu orientieren. Es werden gegenwärtig mit Rußland Verhandlungen geführt. Das Bekanntwerden, daß ein deutsch⸗russischer Vertrag bevorstehe, hat in Frankreich und England großes Aufsehen hervorgerufen.

Kurz vor Ostern sind von den Tschechen im Hult⸗ schiner Ländchen 23 Reichsdeutsche festgenommen wor den, die aus dem Kreise Ratibor zum Besuch der Ver wandten hinübergereist waren. Sie wurden unter der Beschuldigung, sich durch Zugehörigkeit zum Reichsver⸗ band heimattreuer Hultschiner gegen das tschechische Ge setz zum Schutze des Staates vergangen zu haben, in das Hultschiner Gerichtsgefängnis eingeliefert. Von deut⸗ scher Seite ist alles getan worden, um die baldige Frei lassung dieser Verhafteten zu erwirken. Insbesondere ist der Präsident der politischen Staatsverwaltung in Troppau, Sramel, persönlich gebeten worden, sich für die baldige Aufklärung der Angelegenheit einzusetzen.

In Paris haben am 14. April große Kund gebungen gegen die Teuerung stattgefunden, an denen sich mehrere Tausend Beamte beteiligt haben. Es kam zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei. Nach Angabe der Polizeipräfektur sind dabei 80 Personen verwundet worden, darunter zehn Polizeibeamte. Es wurden 453 Verhaftungen vorgenommen.

In Marokko haben die Verhandlungen für einen Friedensschluß begonnen. Von französisch-spanischer Seite sind sehr scharfe Bedingungen gestellt worden, welche bei der Denkart Abd el Krims, der gar nicht den Frieden um jeden Preis sucht, den Friedensschluß ge fährden können.

In China sind die Truppen Wu-Pei-Fus in Peking eingerückt und haben sich mit der Nationalarmee ver ständigt. Inzwischen ist Tschang-Tso⸗Lin ebenfalls bis in die Nähe der Hauptstadt vorgerückt und hat Peking beschossen.

In der Zeit vom 18. bis Reichsgesundheitswoche statt. Es ist dabei an die Ge sundheit des Körpers gedacht. Sicher ist es wichtig, daß in unserem Volke die Bekämpfung der Krankheiten ge fördert wird. Wäre nicht eine Reichsgesundheitswoche ebenso oder noch viel nötiger für die Seelenkrankheiten unseres Volkes? Unser Herr Jesus hat dem Gicht brüchigen erst die Seele geheilt, dann erst den Körper.

Eine Abordnung der mexikanischen Studienkom⸗ mission wurde am 16. April vom Reichspräsident von Hindenburg empfangen. Bei einem Ausflug nach Pots dam, den die preußische Staatsregierung veranstaltete, machte der Vertreter der Mexikaner in einem Trink spruch über den Reichspräsidenten folgende Ausfüh rungen:Erheben Sie mit mir Ihre Gläser auf das Wohl des Herrn Reichspräsidenten, des Feldmarschalls von Hindenburg, mit dessen großer und ernster Gestalt Deutschlands Bestrebungen und Wünsche verknüpft sind, und von dem man einmal sagen wird wie von Wa shington:Er war der erste im Kriege, der erste im Frieden und der erste im Herzen seiner Mitbürger.

Im Kriminalgerichtsgebäude in Moabit hat der Kutisker⸗Prozeß begonnen, der als Vorläufer der Bar matprozesse anzusehen ist.

Im sächsischen Landtage ist es zu einer Trennung der Rechtssozialisten von den Linkssozialisten gekom⸗

zum 24. April fand die

Wer mith bekennel.

Von Erwin Gros. 6. Fortsetzung.

Hans Heeger nahm Abschied von Frau Margarete:Gott vergelt's euch, daß ich an eurem Tisch sitzen und mein Herz ein mal erleichtern durfte. Ihr könnt euch nicht denken, wie mir manchmal zumute wird, wenn man heimatlos geworden ist und unstät und flüchtig wie Kain. Oft meine ich, der Zorn Gottes wäre über mir, weil ich in sein Gericht eingegriffen habe, aber wenn's noch einmal wäre, lönnte ich nicht anders handeln. Ach, es war ein Mädele, so jugendfrisch und schön, wie eure Sybille.

Ja ja, seufzte Frau Margarete,ihr seid nicht der einzige, der vor den Franzosen flüchtig geworden ist. Neulich ist in Gonzenheim eine arme Frau eines Kindleins genesen, dessen Vater unterwegs gestorben ist. Und wie unser Pfarrer Heß von Seulburg erzählt hat, ist von dem Pfarrherrn von Gonzenheim ein alter Mann von fünfundsiebzig Jahren begraben worden, der aus Kreuznach gebürtig und ein wohlhabender Bürger war; die letzten zwei Jahre hat er das Bettelbrot der Armut essen müssen. Ja, die Franzosen, die verstören die ganze Welt!

Würde es euch freuen, Jungfer Sybille, wenn ich hier bliebe? fragte Hanns Heeger auf dem Wege zu Meister Vogels berger.

Ich will mein Möglichstes tun, war die Antwort,daß ihr wieder ein Dach über euer Haupt bekommt. Dann vergehen die schlimmen Gedanken, erwiderte Sybille mit spröder Stimme.

Das Haus Vogelsberger lag nahe am Obertor. Der Meister war eine untersetzte breitschulterige Gestalt. Er trug im Unter schied von seiner Zeit, die den Knebelbart bevorzugte, einen mächtigen, roten Vollbart, daß man bei seinem Anblick an einen altgermanischen Recken gemahnt wurde.

Haus Heeger brachte bescheiden seine Bitte um Arbeit vor, Sybilli unterstützte sie kräftig, indem sie etliches von seinem schweren Schicksal erzählte

Meister Vogelsberger kratzte sich hinter den Ohren:Ja, ich bin ja ebensoviel Ackermann wie Schuster. Im Sommer aber, da schrumpft die Schusterei ein, denn die ganze Jugend läuft barfuß. Gegen den Herbst könnte ich manchmal einen Gesellen brauchen; ihr seid zur un rechten Zeit gekommen. Aber bis mor gen seid ihr natürlich mein Gast. Ihr sollt nicht vergeblich das Handwerk gegrüßt haben. Ich bin auch einmal auf der Walze gewesen bis nach Wien an der Donau.

Indem er noch redete, kam das alte Weiblein herein, dessen Graslast Haus Heeger getragen hatte. Mit großer Freude be grüßte sie den Gesellen und begann ihrem Sohne und Sybille gegenüber bis an den Himmel seine Gutheit zu loben.

Sybille aber schaute jetzt den Burschen mit viel freierem Ge

1 727 Türe

Evangelische Warte

men. Beide bilden getrennte Fraktionen. Zu den Rechtssozialisten zählen 23, zu den Linkssozialisten 18 Abgeordnete.

Der preußische Innenminister Severing hat die Auflösung der Kleinkaliberschützenvereine, welche von den feindlichen Kommissionen ruhig geduldet wurden, verfügt.

Wus jeder Evangelische wissen muß.

Nichtachtung evangelischer Eltern.

Recht eigenartig und bemerkenswert ist die Stel lung gewisserweltlicher Schulmänner zu den Bekennt⸗ nissen. Deutsche Tageszeitung vom 6. April 1926 aus Berlin⸗ Neukölln. Der über die Neuköllner Grenzen hinaus genügend bekannte Stadtrat Dr. Löwenstein hat neulich in seinem Amtsgebiet eineUmgruppierung vorgenommen. Die evangelischen Schüler der 17. Ge meindeschule in der Weserstraße wurden in der weit entlegenen Glogauer Straße neu eingeschult. Die große Erregung der Elternschaft über die Maßnahme ließ den Stadtschulrat kalt. Was aber die katholischen Kinder der 17. Gemeindeschule anlangte, so nahm Dr. Löwen stein zuvor mit den katholischen Geistlichen und der katholischen Elternschaft Rücksprache und ließ es darauf zu, daß die katholischen Kinder in der Weserstraße ver blieben. Die evangelischen Kinder aber haben künftig den weiten Schulweg zu machen.

Rückgang der protestantischen Schüler in Bayern.

In Bayern droht dem Protestantismus die ernste Gefahr, im öffentlichen und geistigen Leben immer mehr in den Hintergrund gedrängt zu werden. Die evange lischen Schüler an den humanistischen Gymnasien sind nämlich in steter Abnahme begriffen. Die Februar nummer desEvangelischen Schulblattes beschäftigt sich ernst mit diesen bedenklichen Zuständen. Die sämt lichen fränkischen protestant. Gymnasien in Nürnberg Fürth, Ansbach, Erlangen, Bayreuth, Hof und Koburg zählen nur 18 evangelische Schüler mehr als Regens burg und Passau katholische!

Aus Polifit und Parlament.

Eine neue Methode im Kampf gegen die Schule.

Aus einer Mitteilung derMitteldeutschen Heimat korrespondenz, herausgegeben vom Evangelisch-sozialen Preßverband der Provinz Sachsen vom 24. Februar 1926, geht hervor, daß die Kommunisten im Kampf gegen die christliche Schule einen neuen Weg einschlagen. Sie agitieren nicht mehr für die weltlichen Schulen, sondern versuchen, in den bestehenden christlichen Schulen kom munistische Sprengzellen zu schaffen, um auf diese Weise die christlichen Schulen von innen heraus zu gefährden. Sie fordern darum ihre Anhänger jetzt direkt auf, die Anmeldungen für die weltliche Schule, soweit sie schon vorgenommen sein sollten, wieder rückgängig zu machen, und die Kinder in die christlichen Schulen zu schicken. Tatsächlich sollen auch schon z. B. in Halle einige An⸗

müt an:Er muß doch ein grundguter Mensch sein, wenn er einer fremden, alten Frau nur für ein Vergelt's Gott! hilft, obgleich er mit deenselben Händen einen Franzosen ersäuft hat, wie eine unnützige Katze. Er muß seine Schwester sehr geliebt haben, drum kann man's verstehen.

Sie verabschledete sich nun von Hans:Na, dann müßt ihr nun morgen früh weiter. Gott bringe euch glücklich wieder heim!

Hans Heeger aber erwiderte:Vielleicht finde ich in Hom burg Arbeit; dann komme ich am Sonntag mal herüber und be suche euch.

Das wäre sehr schön, sagte Sybille und reichte ihm die Hand. Er nahm sie, wie man ein Kleinod empfängt. In ihm war plötzlich starte Scham:Ich bin gar nicht wert, daß mir so ein feines Mädchen die Hand gibt, nachdem vor knapp zwei Stun den ich das Zigeunermensch neben mir gehabt habe und wie ein dummer Krammetsvogel durch den Lockvogel und sein süßes Ge tue mich beinahe fangen ließ.-

Nun macht's euch aber bequem, sagte Meister Vogels berger, als Sybille gegangen war,zieht eure Schuhe aus und nehmet die Schlappen hier. Ich füttere unterdessen das Vieh und Mutter backt uns Speck und Eier.

Nachdem sie das Mahl gehalten hatten, und Mutter Vogels berger wieder in der Küche hantierte, erzählte Hans dem Mei ster von dem geplanten Ueberfall, und wie der Schultheiß die Sache so merkwürdig gelassen aufgenommen habe.

Ja, ja, Hans, der hat euch nicht geglaubt. Wenn der Herr Jesus Christus zu ihm käme, täte er ihm voll Mißtrauen die weisen. Nur vor dem Ingelheimschen Amtmann, dem Herrn Stuben rauch, und vor dem Freihertn selbst liegt er auf den Knieen wie vor einem wundertätigen Heiligenbild. Ja, aber was machen wir? Das ist mir ganz klar, daß sie es auf das Gehöft von meinem Nachbar Peter Kitz abgesehen haben. Der ist der einzige am Obertor, der zwei Pferde gat. Den will ich mal rufen, dann wollen wir gemeinsam beraten. Die Weibsleute brauchen vorläufig noch nichts zu wissen, die machen nachläufig noch Geschrei genug wie eine Herde Gänse.

Peter Kitz kam, er war ein langer, hagerer Mann; in dem schmalen Gesicht sprang eine mächtige Nase hervor; dies und die hohe, kantige Stirne gaben dem Gesicht etwas Kühnes. Dieser Mann kannte so leicht keine Angst; das ersah man auf den ersten Blick

Nachdem er die Sache erfahren hatte, begann er scharf zu fragen und ebenso scharf und rasch den Plan zu den Gegenmaß regeln zu entwickeln,

Also, ihr sagt, daß es vierzig bis fünfzig Zigeuner sind, dann genügen auf unserer Seite zwanzig beherzte Männer, zehn kommen in mein Haus und hiere ins Haus, die anderen zehn

Maßnahme wird vielleicht einen Rückgang der welt⸗

Einen besonders bezeichnenden Fall bringt die

Nr. 18.

meldungen für die weltliche Schule auf diese Aufforde⸗ rung hin wieder zurückgezogen worden sein. Diese

lichen Schulen bewirken. Aber viel wichtiger ist es, daß dadurch die christlichen Eltern auf den Plan gerufen werden, ihre Schulen gegen eine solche Unterminierung zu schützen. Im Mai stehen wieder Elternbeiratswahlen bevor. Es kann nicht dringend genug auf den Ernst den Lage hingewiesen werden. Bei Zeiten muß angefangen werden, den Abwehrkampf gegen die Feinde der christ lichen Schulen zu organisieren.

Die Konkordatsfrage.

In vatikanischen Kreisen wird, nach einer römischen Meldung desBerliner Tageblattes(1926, 169), die Reise des Nuntius Pacelli nach Rom mit der noch un erledigten Angelegenheit des Konkordats mit dem Deut schen Reiche in Zusammenhang gebracht. Pacelli, heißt es, sei nach Rom gekommen, um über einige Punkte der Grundlage des Konkordats mit dem Kardinal-Staats⸗ sekretär Gasparri Rücksprache zu nehmen. DasBer liner Tageblatt bemerkt dazu,daß offizielle Verhand⸗ lungen über die Konkordatsfrage zwischen dem Reich und dem päpstlichen Stuhl noch nicht eingeleitet sind, Ebensowenig unseres Wissens zwischen dem preußischen Staat und der Kurie.

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Jugend und Politik.

Alle Verständigen sind sich darüber einig, daß die vorzeitige parteimüßige Beeinflussung junger Menschen verderblich ist, und daß das Hereintragen der Partei politik selbst in die Schule eine gewaltige Gefahr be deutet. Mehr und mehr regen sich auch aus den Par teien heraus Stimmen nüchterner Zurückhaltung. So gibt jetzt dieFrankfurter Ztg. an leitender Stelle Ausführungen des Privatdozenten Dr. Mommsen(Göt⸗ tingen) Raum, in denen auf Grund der Erfahrungen in der politischen Jugendbewegung selbst für eine Herauf setzung des Wahlalters eingetreten wird:

Gerade weil ich der politischen Jugendbewegung mehrere Jahre angehört habe, halte ich es für notwen dig, einmal sehr nachdrücklich auszusprechen, daß die po litische Jugendbewegung in dem Sinne, wie alle Ver ständigen sie erhofften, restlos gescheitert ist, und zwar in allen politischen Lagern. Eine politische Jugend bewegung, die versucht, von innen heraus sich neue po litische Ideale zu erarbeiten, anstatt rein zweckmäßig für eine bestimmte parteimäßige Richtung einzutreten, gibt es heule in nennenswertem Umfang nicht mehr. Die starke Bindung der politischen Jugendorganisationen an politisch maßgebende Kreise der Aelteren hat zu einer sehr bedauerlichen Erscheinung geführt, die für fast alle Richtungen gilt. Von den in der politischen Jugend bewegung führend tätig gewesenen jungen Menschen ist ein erschreckend hoher Prozentsatz in dieser Tätigkeit innerlich und zum Teil auch äußerlich gescheitert. Ueber diese Tätigkeit wurde nicht nur die Vorbildung für den Beruf, sondern auch durch das Ueberwiegen rein organi satorischer Betätigung die wirklich politische Bildung vernachlässigt. Die Zahl z. B. der in dieser Tätigkeil

halten sich im Wächterhäuschen versteckt, die fallen dem Gesindel in den Rücken. Dann sollt ihr einmal sehen, wie sie ausreißen.

Ob man die Nachbarn schon heute abend mal beruft? fragt Meister Vogelsberger.

Ich denke, wir lassen alle ruhig schlafen bis morgen früh, denn die Halunken werden nicht kommen, bevor es neun Uhr läutet, bis dahin haben sie ihren Rausch auszuschlafen. Es wäre aber gut, wenn wir ein Paar Flinten hätten. Wenn's plötzlich von vorne und von hinten kracht, das gibt Respekt.

Wollt ihr auch bei der Partie sein? fragte Vogelsberger seinen jungen Gast.

Ei, meint ihr vielleicht, Meister, ich wollte vorher meinen Kratzfuß machen und mich heimlich verdrücken? O nein, den Spaß will ich doch miterleben. g

Das kann unter Umständen ein teurer Spaß werden, brummte Peter Kitz.

Ich meine aber, wir müßten doch dem Ingelheimschen Amt mann eine Meldung machen, meinte Hans Vogelsberger.

Da aber fuhr Peter Kitz zornig auf:Das gibt's nie und nimmer. Wie ein Kuckuck hat er sich in unser Nest gesetzt und macht sich breit und breiter. In alle Dinge steckt er seine Nase, und wenn er morgen früh mit dabei ist, und wenn er auch mit vollgestrichenen Hosen im Keller säße, dann täte er nachher sein großes Maul aufreißen, er hätte Holzhausen gerettet. Da sähe man es wieder, wie notwendig er für uns wäre, und dabei hat der Freiherr ihn nur darum hierher gesetzt, nur auf eins soll er spannen, nur für uns soll er sorgen, daß wir unsern lutherischen U Glauben verleugnen und wieder katholisch werden. Auch der 1 Schultheiß kriegt nichts gesagt. Das ist ein Judas, der hat seinen Herrn verkauft und hat sich dem Hohenpriester in Rom zugeschworen.

Dann sind auch seine Frau und seine Tochter römisch? sragte voll Hast Hans Heeger.

Kraftvoll schüttelte Peter Kitz das Haupt:Vor denen ziehe ich den Hut, das sind treue Bekennerinnen; die bleiben fest, auch wenn sich der Schultheiß das Maul franselich schwätzt.

Das war am andern Morgen ein geheimes Rennen und Laufen. Die Frauensleute schimpften auf die jungen Männer, die nicht ins Feld wollten; nach und nach gewann aber die Neugierde die Oberhand und preßte ihnen die Seele fast aus dem Leibe heraus; denn sie merkten zuletzt, daß da etwas Nicht alltägliches sich vorbereitete.

Waren vielleicht die Wildsauen vom Gebirge herabgekom men, und man wollte am hellichten Tage Jagd darauf machen? Wenn das nur der Amtmann Stubenrauch nicht gewahr wurde!

Die Burschen aber lachten nur und verschwanden in den Häusern von Peter Kitz und Hans Vogelsberger; diegestan⸗ denen Männer aber verbargen sich in dem Wächterhäuschen am

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