bei seiser idenpenst
dtaggabg;
Pforzheh
efängn
ze Prug⸗ c. Geng ost harm „als Un runtreut esproche ner Sume rteilt. V. Vpifich 5 Vorstil als er. genheit we i Vursch i die Kost zu bezahle ihm in g dann g Mk. zal cblickte h te Opifeh gewöhne chen hen solcher l jele Ressen sehälter l und hä st aber l. „ Gul , und U b lh iffen auf!
zlant;
ung W.
hall,
Nr. 39.
Mitteldeutsche Sonntags⸗Zeitung.
Seite 3.
sommenheit behandelt; bei einem Diner am Bord der Hohenzollern erhielt er sogar den Ehrenplatz gegenüber dem Kaiser angewiesen. ins kann es ja gleichgültig sein, ob man einen Prinzen mit Auszeichnung oder Verachtung sehandelt; die Vorgänge zeigen aber, daß man in den maßgebenden Stellen eingesehen hat, daß man so weiter kommt als mit hunnischem Vorgehen.
Von einem Marine⸗Unglück
wurde 9 5 Woche die englische Marine betroffen. Der Torpedozerstörer„Cobra“ ging vorige Woche in der Nordsee bei Grimsby zu Grunde. Von der 70 Mann betragenden Besatzung, worunter sich noch eine Anzahl Ar⸗ better, sind nur 12 gerettet worden. Die„Cobra“ war das schnellste Schiff der Welt. Sein Schwesterschiff„Viper“ ging vor wenigen Wochen dei Alderney während der englischen Marine⸗Manöver unter. Cobra und Viper waren Turbinenboote. Beide hatten vier Schornsteine, vier Turbinen und acht Schrauben. Cobra hatte 34 dis 35 Knoten Geschwindigkeit. Das Schiff war bei Armstrong gebaut und war unterwegs nach Portsmouth, 0 es von der Admiralität übernommen werden sollte.
So verschlingt das Meer bald dieser, bald jener Natton einen jener Panzerkähne, für deren Herstellung ungeheure Summen aufgewandt werden. Zur Förderung der Gesamtwohlfahrt hat aber weder diese noch jene Regierung Geld.
e
Krieg in Südafrika.
Die wiederholten Niederlagen, welche die Engländer in Südafrika in den letzten Tagen erlitten haben, erscheint als der Beginn einer neuen Kriegsepoche. Botha und die übrigen Burenführer benutzen den Anfang des südafrikanischen Sommers, der das zur Erhaltung der Pferde so notwendige frische Gras sprießen läßt, zu planmäßigen Operationen, die sofort 80 Erfolge brachten. Offenbar find die Verluste der Engländer in den Kämpfen dieser Woche weit größer, als die offiziellen Telegramme sie angeben. So betrug in dem Gefechte bei Tarkastad, was wir in vortger Nummer(Letzte Nachrichten) schon erwähnten, 30 Mann tot, 34 verwundet, wozu noch die er kommen.,
er Eindruck, den die Burenstege auf die Kapholländer machen werden, dürfte für die Engländer recht verhängnisvoll sein. Zweifellos werden Botha und die anderen Kommandanten bedeutenden neuen Zuzug erhalten. Die durch Botha ihnen beigebrachte Niederlage haben die Engländer in der Nähe der Natalkolonte, aber noch auf Transvaal'schem Boden erlitten. Es deutet dies darauf hin, daß Botha den längst geplanten Einfall in die Natalkolonie nunmehr in's Werk setzen wird. In England wird man durch die Niederlagen recht unliebsam aus den Hoffnungen herausgerissen, die an die Kitchener'sche Proklamation geknüpft wurden. Dazu kommt noch die Besorgnis, daß man nicht weiß, was Botha mit den 150 Gefangenen, 5 5 vorige Woche bei Utrecht machte, anfangen wird. In Natal ist man wegen des bevorstehen⸗ den Einbruchs der Buren natürlich sehr besorgt. Die Miliz der Kolonie wird aufgeboten; ob ste sich aber den Buren gegenüber als zuverlässig erweist, steht sehr in Frage. Uebrigens wird die Zahl der in's Feld zu stellenden Mann⸗ schaften nicht groß sein.
Euglische Siege. Nach den fürchterlichen Schlappen weiß Lord Kitchener auch Siege zu melden. Anfangs der Woche berichtete er: Oberst William 8 beinahe das ganze Kommando Koch westlich von Achenburg ge⸗ fangen; 55 Mann wurden gefangen und der ganze Trausport weggenommen. Bueson nahm bei Cardina ein Kommando von 45 Mann ge 05 darunter einen P. Botha, und erbeutete Wagen. Kruitzinger ver⸗ . über den Oranjefluß vorzustoßen und as Lager der Schützen Vovatz zu überfallen. Die Erzwingung des Ueberganges sei Kruitzinger
nicht gelungen, aber Lovatz Verluste sind sehr schwer. Unter den Gefallenen befinden slch Oberst Murray und Hauptmann Murray. Die Buren eroberten ein Geschütz, die Engländer nahmen dasselbe in einem schneidigen Angriff wieder zurück. Die Gefangenen, welche in dem 1 das Major Goughs bei Utrecht zu bestehen hatte, gemacht wurden, find wieder freigelassen. Die englischen Verluste bei Blakfontain betragen 6 Tote, 23 Verwundete und 105 Gefangene, die freigelassen wurden.
Die deutschen Gewerkschaften im Jahre 1900. (Siehe Nr. 36 und 37 d. M. S.⸗Ztg.) III.
Nachdem wir eine bedeutende Zunahme der Einnahmen in den Gewerkschaften konstatteren konnten, werfen wir noch einen Blick auf die Ausgaben. ierbei sind die für Unter⸗ stützungszwecke gemachten Aufwendungen besonders hervorzuheben. Allerdings waren auch die Opfer für Streiks sehr groß; dafür wurden von 46 Organisationen über 2,6 Mil⸗ lionen Mark im Jahre 1900 ausgegeben. Bei⸗ nahe eine Million betrug die Arbeits losen⸗ und die Reiseunterstützung; für In va⸗ liden⸗ und sonstige Unterstützung wur⸗ den 219000, für Krankenunterstützung von 13 Gewerkschaften 656 000 Mk. verausgabt. Unterstützung Gemaßregelter kostete 97000; Rechtsschutz 68000 Mk. Agitatton er⸗ forderte 250000, Generalversammlungen und Konferenzen 115000 Mk.
In den 10 Jahren, 1891 bis 1900, veraus⸗ gabten die Gewerkschaften für Unterstützungs⸗
wecke folgende Summen: Rechtsschutz
k. 276975, Gemaßregeltenunterstützung Mk. 595783, Reiseunterstützung Mk. 3165473, Arbeitslosenunterstützung Wek. 2363641, Kranken unterstützung Mk. 3889288, In⸗ valide nunterstützung Mk. 432648, Notfall⸗ und Ster beunterstüzung Mk. 684975, zu⸗ sammen Kk. 11688 763. Nicht einge⸗ rechnet sind hierbei die von Zweigbereinen aus lokalen Mitteln gewährten Unterstützungen. Für die Verbandsorgane wurden in den 10 Jahren ausgegeben Mk. 3909815, für Streikunterstützung Mk. 9237637. Die für Unterstützungen und für die Bildung der Mitglieder(Verbandsorgane) ver⸗ ausgabten Summen überstefgen also die Aus gaben für Streikunterstützung in obigem Zeitraum um Mk. 6360 941. Der 1 heute noch so oft gehörte Vorwurf, daß die Gewerkschaften Nichts als Streik⸗ vereine seien, richtet sich darnach selber.
Die Ausgabe an sachlichen und persönlichen Verwaltungskosten war auch im verflossenen Jahre eine verhältnismäßig geringe. In letzter Zeit sind infolge eines Aufsatzes von Br. Pörsch in der„Soz. Praxis“ über die Höhe der Gehälter der Arbeiterbeamten in der Presse lebhafte Auseinandersetzungen gepflogen worden, die das doppelte Ergebnis hatten, einmal das Interesse der vielfach unzureichend desoldeten Beamten zu wahren und die Aufmerksamkeit auf deren i Wünsche zu lenken, anderer⸗ seits die hämische Kritik zurückzum er Blätter ultrakapttalis an Arbeiterorgauisationen als Arheit 5 üben beliebte. Es wird nun seitens des Ver⸗ fassers der Statistik, Genosse C. Jeg ten, er⸗ freulicher Weise konstatiert,„daß der Gedanke, den Beamten der Gewerkschaften eine ausreichende Bezahlung zu gewähren, sich in immer stärkerem Maße Bahn bricht.“ „Im Allgemeinen“, gesteht derselbe aber zu, „steht die Besoldung jedoch noch recht niedrig.“
Hinsichtlich der Unterstützungseinrich⸗ tungen in den einzelnen Organisationen ist u bemerken, daß wesentliche Aenderungen gegen⸗ ber dem Vorjahr nicht eingetreten sind. Die Zahl derjenigen Organisationen, die ihren Mit⸗ gliedern Arbeitslosenunterstützung zahlen, hat sich von 20 auf 21 erhöht.
Die Gesamtauflage der Verbandsorgane ist von 668660 im Jahre 1899 auf 762930 im
Jahre 1900 gestiegen. organe betrug 51.
Der im Vorjahre unternommene Vergleich mit dem Stand der Gewerkschaften an⸗ derer Länder mußte diesmal unterbleiben, weil neue zuverlässige Zahlen über letztere nur von wenigen derselben vorlagen. Soweit im Einzelnen die gegenseitigen Ergebnisse vergleichbar sind, steht die Entwickelung der deutschen Ge⸗ werkschaften nicht zurück. Insbesondere haben die letzteren keinen Anlaß mehr, sich gegenüber den Gewerkschaften von England und Nord⸗ amerika im Hintergrunde zu halten. Die deut⸗ schen Gewerkschaften sind am Schlusse des 19. Jahrhunders eine Macht geworden, die jede Arbeiternation, welche die internationale Soli⸗ darität ernsthaft bethätigt, als Bundesgenossen schätzen gelernt hat.
Aber auch das Unternehmertum im eigenen Lande hat diese Macht schätzen gelernt, und wenn sich auch ihre Angriffe auf diese Gewerkschaften nicht verringerten, so zeigt doch die wachsende Zahl der von Korperation zu Korperation vereinbarten Arbeitsverträge und Tarifgeneinschaften, daß es diese Macht immer mehr auerkennen muß. Wird es auch in künftigen Jahren an Angriffen nicht mangeln, so werden die Gewerkschaften doch gerüstet sein, um dieselben zurück zu schlagen. Einheitlich nach innen, stark nach außen und eine sichere Bürgschaft für jeden Arbeiter gegenüber allen wirtschaftlichen Nöten — das muß die Richtschnur der Gewerkschaften für die künftigen Jahre sein.
Die Zahl der Verbands⸗
————
Landes⸗Organisations⸗Statut der sozialdemokratischen Partei in Hessen.
Das Organisationsstatut der hessischen Sozialdemo⸗ kraten ist nach den Beschlüssen der Landeskonferenz wie folgt festgestellt worden.
Organtsation.
58 1. Die sozlaldemokratischen Organisationen(Wahl⸗ vereine, Arbeitervereine, Arbeiterbildungsvereine usw.) in Hessen, bilden Mitgliedschaften einer Kreis⸗ bezw. Landes⸗Orgauisation. An keinem Ort darf mehr als eine Mitgliedschaft bestehen.
Bestehen in einem Wahlkreise mehrere Mitgliebschaften, so haben dieselden eine Kreis⸗Organisatton zu bilden. Die Borstände der Kreis⸗Orgautsation treten in direkte Verbindung mit dem Landeskomitee,
Die Landes⸗Organtsation wird von einem Lande s⸗ Komitee geleitet, welches die Geschäfte erledigt und je nach Bedürfnis Sitzungen hält.
Die höchfte Juftanz der Landesorganisation ist die Landes- Konferenz.
§ 2. Zweck der Landes⸗Organisation ist, die Grund⸗ sätze der Sozialdemokratie durch Wort und Schrift zu verbreiten, sowie bei den Wahlen zum Reichstag, Land⸗ tag und zu den Gemeindevertretungen organisatorisch und agitatorisch einzugreifen.
Die Wahlkreisorganisationen können bei Fragen von prinzipieller und praktischer Bedeutung und Interesse für ihren Krels die Entscheidung des Landeskomitees anrufen, in welchem Fall zu den Sitzungen desselben Vertreter der einzelnen Anschauungen hinzugezogen werden müfsen.
Landes⸗Komitee.
S 3. Das Landeskomitee besteht aus 5 Mitgliedern, von denen der Vorsitzende und Kassierer am Orte des Sitzes das Landeskomitees den Wohnsitz haben müssen Die drei übrigen Mitglieder werden so gewählt, daß jede Provinz ein Mitglied stellt. l
8 4. Der Vorstzende leitet die Geschäfte der Landes⸗ Organisation. Dem Kassierer liegt die Erledigung der Kassengeschäfte od. Jedes Jahr hat derselbe einen Kassenbericht, der von drei Repisoren, welche durch die Mitglieder derjenigen Organisation, in denen das Landes⸗ komittee seinen Sitz hat, geprüft werden muß, auf der Landes konferenz abzulegen. Dem Landeskomites fteht das Recht zu, jederzeit eine Reviston der Kasse zu ver⸗ anlassen.
Beiträge
§ 5. Die dem Landeskomitee entstehenden Kosten werden durch Beiträge der Partelgenossen gedeckt. Zu diesem Zweck wird eine einheitliche Landesmarke von 10 Pfg. pro Stück herausgegeben. Diese 10 Pfg.⸗Marken ind von dem Landeskomitee pro Marks zu 3 Pfg. zu beziehen und prännmerando zu bezahlen. 1 Pfg. davon ist als regelmäßiger Beitrag zur Gesamt⸗Perkelkaßße ab⸗ zuführen, 2 Pfg. verbleiben der Landeskasse. Die Mit⸗ glieder der einzelnen Organisationen haben pre Monat mindestens zwei Marken, je 10 Pfg. zu löͤsen. Die


