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Nr. 34.
Mitteldeutsche Sountags⸗Zeitung.
Seite 3.
Stadtverordneten die Wiederwahl des freisinnigen Stadtrats Kauffmann, dessen Wahl bekannt⸗ lich trotz der Fürsprache des Reichskanzlers vom Kaiser wegen seiner militärischen Maßregelung nicht bestätigt wurde, für sehr wahrscheinlich halte. Doch frage es sich, ob Kauffmann die Wahl annehmen werde. Die Geschichte läuft also auf eine Komödie hinaus; man wählt einen Mann, von dem man im voraus die Ablehnung der Wahl verlangt, um nur ja nicht oben anzustoßen, keinen Konflikt herauf zu beschwören! Das sind Freisinnshelden!
Ein Schwindelpfaffe.
„Ihr sollt nicht Schätze sammeln auf Erden!“ Mit diesem Bibelspruche war der Pfarrer von Lisberg in Bayern sicher micht einverstanden, denn er nahm, was er kriegen konnte. Als Kassierer des dortigen Sparkassenvereins ist er mit sämtlichem ihm anvertrauten Gelde flüchtig gegangen. Viele Bauern haben dadurch ihre ganzen Ersparnisse verloren. Die christliche Gottesfürchtigkeit, meint die„Fränk. Tagespost“, die von dieser Seite stets dem dummen Volke vorgepredigt wird, hat der„Seelenhirte“ noch dadurch bekundet, daß, ehe er im Schiff einge⸗ stiegen ist, er noch eine Karte an seine Gemeinde geschrieben hat, worin er seine betrogenen Bauern foppt, indem er schreibt:„Ich schwimme bereits, mit dem Gelde müßt Ihr halt warten, bis ich wieder komme.“ Ein spaßhafter Pfarrherr!
Sozialistische Wahlerfolge.
Bei den Ergänzungswahlen, die in Holland stattfinden mußten, weil die betreffenden Kan⸗ didaten doppelt gewählt waren, haben unsere Genossen wiederum recht erfreuliche Erfolge zu verzeichnen. Für den„wilden“ Sozialist von der Zwaag, der bei den letzten Wahlen 1795 Stimmen erhielt, wurde jetzt der Sozialdemo⸗ krat Hugenholtz mit 1975 Stimmen gewählt. In dem Kreise Lochem kommt Genosse Hels⸗ dingen mit 1650 Stimmen in die Stichwahl, während im Juni in diesem Kreise nur 821 Stimmen für die Sozialdemokratie abgegeben wurden.
Auch aus Frankreich wird ein sozialisti⸗ scher Wahlsieg gemeldet. In Chalon⸗sur⸗Saöne siegte der Sozialist Bonveri mit 11,815 über 20 Gemäßigten Pinette, der nur 9180 Stimmen erhielt.
Unternehmer⸗Verständnis für den Achtstundentag.
Wir haben früher schon mehrfach die Firma Carl Zeiß in Jena erwähnt, die seit 1. April vorigen Jahres den Achtstundentag in ihren Betrieben(Werkstätten für Feinmechanik) ein⸗ geführt hat. Der Leiter der Fabrik, Professor Dr. Abbe, hat gefunden, daß seitdem weder eine Verringerung der Arbeitsleistung und des Verdienstes der einzelnen Arbeiter eingetreten, noch dies Arbeitsresultat unter übermäßiger körperlicher Anstrengung der Arbeiter herbei⸗ geführt worden ist. Für den deutschen Mecha⸗ nikertag in Dresden hatte deshalb Prof. Abbe den Antrag gestellt, daß die deutsche Gesellschaft für Mechanik und Optik ihre Mitglieder auf⸗ fordern solle, die regelmäßige tägliche Arbeits⸗ zeit in ihren Betrieben nicht auf mehr als neun Stunden festzusetzen. Zur Begründung des Antrages diente eine systematische Zusammen⸗ stellung der Ergebnisse der Einführung des achtstündigen Arbeitstages bei der Firma, aus der hervorgeht, daß die Verkürzung der Arbeits⸗ zeit nur Vorteile für den Betrieb brachte. Ferner verlangte der Antrag: 2.„für alle Ueber⸗ stunden an Werktagen einen Zuschlag in Höhe don 25 Proz., für alle Feiertagsarbeit einen solchen in Höhe von 50 Proz. des regelmäßigen Zestlohnes zu gewähren; 3. bei aller Akkord⸗ und Tücklohnarbeit den der aufgewandten Arbeits⸗ zeit entsprechenden Zeitlohn als Mindestverdienst zu gewährleisten; 4. allen Gehilfen, die eine vier⸗
hrige ordnungsmäßige Lehrzeit unter Lehr⸗
trag in einer Werkstätte für Präzistons⸗ mechanik oder Optik absol viert haben und schon ein Jahr oder länger als Gehilfe thätig ge⸗
größeren Städte zuzugestehen.“ Diese Anträge erfuhren eine eingehende und sachverständige Begründung. Eine heftige Debatte folgte dem Referat, worauf der Mechanikertag mit 32 gegen 11 Stimmen die Anträge ablehnte. Der Vorsitzende schloß die Sitzung mit den Worten: „Noch nie hat nach einem so hoch stehenden Referat eine auf so niederem Niveau sich be⸗ wegende Diskussion stattgefunden. Ich schließe den 12. deutschen Mechanikertag!“— Herr Prof. Abbe schätzte seine Unternehmerkollegen etwas zu hoch ein; es sind nur ganz Vereinzelte, die Verständnis und den guten Willen besitzen, etwas zur Besserung der Arbetterverhältnisse zu thun. Die meisten kennen eben blos das Profit machen.
Erwischter Bankgauner.
Am Samstag voriger Woche ist der durch⸗ gebrannte Bankschwindler Gerhard Terxlin⸗ den aus Oberhausen in Milwaukee verhaftet worden. Er hat eingestanden, deutsche Banken um anderthalb Millionen Mark be⸗ trogen zu haben. Terlinden wird nach Deutschland ausgeliefert und wegen Betrugs, Urkundenfälschung ꝛc. vor Gericht gestellt werden. Dieser Gauner hatte bekanntlich ein Schild mit dem Spruch:„Ehrlich im Haudel, Christlich im Wandel“ in seinem Privatkomptor aufge⸗ hängt.
Krieg in Südafrika.
Englisches Pech. Vorige Woche wurden Aufklärungsmannschaften des Generals French in den Bergen bei Bethesda von einer über⸗ legenen Burenmacht unter Theron umzingelt und waren gezwungen, sich zu ergeben. Ein Mann fiel, drei wurden verwundet, unter diesen befindet sich der Führer Kapitän Bettel⸗ heim. Die Gefangenen wurden von den Buren wieder freigelassen.— Danach kann der Kampf, der der Kapitulation voranging, nicht sehr heftig gewesen sein.
Gegen Lord Kitcheners Prokla⸗ mation hat das Exekutivkomitee der„Sozial⸗ demokratischen Föderation“ Englands eine Protestresolution beschlossen. Sie fordert die sofortige Zurückziehung der Klausel, welche die Verbannung der Burenführer aus, Südafrika vorsieht.„Die Versammlung erklärt eine solche Androhung für un würdig einer großen Nation, die sich durch den schwierigen und schimpflichen Versuch, zwei kleine Staaten im Interesse einiger Millionäre zu unterdrücken, so schon entehrt hat; sie klagt die schändliche Politik der Regierung an, welche die Vereinigten König⸗ reiche in den Augen aller ehrlich Denkenden herabgewürdigt, welche den Krieg in Südafrika auf das Niveau eines räuberischen Beute⸗ zuges heruntergebracht, und welche jeden Sinn für Schicklichkeit, Ehre und Ehrlichkeit gegen⸗ über unseren Gegnern verloren hat.“
Das Gewerkschaftshaus in Frankfurt. Das neue Heim der Frankfurter organisierten Arbeiterschaft ist am vorigen S g d Betriebe übergeben worden. Freude e Angehörigen der Arbeiterbewegung, das stolze und in jeder Hinsicht zweckentspreche
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modern eingerichtete Gebäude betrit ssen Errichtung durch jahrelange vereinte Anstrengung isierten Arbeiter mögli 5
aller organ ist im Zent er Stadt, un stablerwache“ am städtischen S legen und umfaßt im Ganzen ein
von 12,456 Quadratfuß, dessen Erwerbung 227,000 Mk. kostete. Der Bau beanspruchte di Zeit vom 1. August 1900 bis August 1901 und kostete insgesamt rund 375,000 Mk., so daß die
Gesamtkosten sich auf über 600,000 Mk. belaufen. Das imposante Gebäude enthält im Keller Zentralheizung, Kühlanlage, große en
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für Haushalt und Restauration, zwei Kegel⸗
bahnen und Kellerräume zum Vermieten. Im
wesen sind, überall einen Mindestlohn von 21 Mk. pro Woche, mit Onszuschlag flir die
Erdgeschoß, nach der Seite Am Schwimmhad“, befindet sich die geräumige Tageswirtschaft für
den Stadtverkehr. Nach der Stoltzestraße zu liegt das Verkehrslokal für die zureisenden Fremden, denen wohl nirgends in Deutschland ein so angenehmer Aufenthalt geboten werden dürfte.
Die zwischen beiden Wirtschaften liegende, auf das Beste für großen Betrieb eingerichtete Küche dürfte sicher auch ganz außergewöhnlichen Anforderungen genügen. Der im ersten Stock⸗ werk befindliche große Saal umfaßt 300 Quadrat- meter. Er steht mit dem nach der Stoltzestraße zu liegenden kleineren, etwa 125 Quadratmeter großen Saal mit einem durch Rolljalousie ab⸗ schließbaren, vier Meter breiten Durchgang in Verbindung. Auch der kleinere Saal kann durch Rollläden wieder in zwei Räume abge⸗ teilt werden und die Abschließung ist so dicht, daß kein Laut durchdringen kann, zwei zugleich in diesen Räumen stattfindende Versammlungen sich also nicht stören. Eine große Anzahl Kollegzimmer befinden sich im zweiten Stock. Diese beherbergen Bureaus der Gewerkschaften, das Arbeitersekretariat, Bureau des Gewerk- schaftshauses selbst. Einfach aber sauber aus⸗ gestattete Fremdenzimmer zu niederen und höheren Preisen, die etwa 100 Fremde aufnehmen können, sind im dritten Stock untergebracht. Der Dachstock enthält dann noch Wohnung für den Verwalter, Wohn- und Schlafräume für das Personal, außerdem Waschküche, Bügelzim mer, Wasch⸗ und Bodenräume für die Reisenden, sowie Desinfektionsraum. Letzterer ist gewiß nötig. Wer je als Handwerksbursche seine Straße zog, weiß, wie einer manchmal trotz aller Vorsicht die kleinen höchst lästigen Mit⸗ bewohner nicht aus seinen Kleidern fern halten kann. Hier kann er ohne Kosten davon befreit werden, d. h., wenn er seiner Gewerkschaft an⸗ gehört, andernfalls muß er dafür bezahlen. Das finden wir ganz in Ordnung.— Besondere Erwähnung verdient noch die praktische und sauber ausgeführte KRühlkammer. Diese von Carl Kisch in Berlin ausgeführte Trocken⸗ luft⸗Kühlaulage ist derart konstruiert, daß die in derselben aufbewahrten Fleisch⸗ ꝛc. Waren immerwährend von kalter, aber trockener Luft bestrichen werden, wodurch sie sich lange Zeit tadellos frisch erhalten. Verluste durch Ver⸗ derben von Eßwaren sind dadurch fast ganz ausgeschlossen und die Gäste erhalten stets aus frischem Material zubereitete Speisen. Eigentlich sollfe sich jedes größere Restaurant schon in seinem eigenen Interesse eine derartige Einrich⸗ tung anlegen.—
So hat sich die Frankfurter Arbeiterschaft ein Heim geschaffen, daß vorläufig allen An⸗ forderungen in jeder Beziehung genügt; ein praktisch angelegtes, hervorragendes Bauwerk! Möge die Arbeiterbewegung so wachsen, daß sich jene Räume bald als ungenügend erweisen!
Allen Arbeitern und Genossen, die Frankfurt besuchen, ob als Ausflügler oder als Wandernde, — wir können ihnen das Gewerkschaftshaus nur
empfehlen, sie finden dort angenehmen Aufenthalt
und beste Verpflegung!. Die am Samstag stattgefundene Einweih⸗ stattgef weih
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Eine staatliche Betriebskrankenkasse
in Hessen. Das hessische Ministerium des Innern hat ein Musschreiben erlassen, worin es verfügt, daß auf Grund des§ 2 des Krankenverstche⸗
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