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Nr. 16.
Mitteldentsche Sountags⸗ Zeitung.
Seite 5.
Natürlich werden von anderen Badeorten,
um die Konkurrenz Nauheims niederzuhalten,
übertriebene und sogar lügenhafte Ausstreuungen über die Nauheimer Quellenverhältnisse in die Welt gesetzt. Dem müßte die Regierung durch eine, in deutschen und ausländischen Blättern zu veröffentlichende offizielle Erklärung ent⸗ gegentreten. Vielleicht nehmen auch unsere Ge— nossen in der Kammer Veranlassung, sich ein⸗ gehender über diese Zustände zu unterrichten, damit sie die Regierung auf zweckmäßige Mittel zur Abhilfe der Kalamität aufmerksam machen können. Auch unsere Verwaltungsverhältnisse lassen manches zu wünschen übrig. Doch dar— über ein andermal.
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Kleine Mitteilungen.
** Kirchenraub. Sonntag Nacht brachen Diebe in die sog. Waldkapelle von Probbach (bei Weilburg) ein und stahlen den Inhalt der Opferstöcke und auch noch sonstige Gegenstände. Man ist den Thätern auf der Spur.
* Gehaussucht wurde am Samstag in der Redaktion unseres Frankfurter Partei- organs sowie in der Wohnung des Redakteurs Genossen Quarck. Die Polizei suchte das Manufkript eines Hunnenbriefes, fand natürlich nichts. f
* Schlimmer Jugenderzieher. Die Strafkammer in Darmstadt verurteilte den Lehrer Benjamin Roos von Oberamstadt zu anderthalb Jahren Gefängnis wegen Sitt⸗ lichkeits verbrechen an drei noch nicht vier— zehnjährigen Mädchen.
* Wegen Milchpantscherei verurteilte die Strafknammer in Darmstadt zwei Frauen, eine aus Hausen, die andere aus Offenbach zu 60 Mk. Geldstrafe.
** Sittlicher Regierungsrat. In Aachen wurde der Regierungsrat Schnee⸗ mann, der ehemalige Vertreter des dortigen Polizeichefs, unter dem Verdacht, ein Sittlich⸗ keitsvergehen an Kindern begangen zu haben, verhaftet.
*r Grausigen Selbstmord beginn am Samstag die 62 Jahr alte Frau des Schuh⸗ machers Zahn in Mainz. Sie begab sich in ihren Keller, übergoß sich mit Petroleum und zündete sich an. Als die Nachbarn den Rauch bemerkten und in den Keller eindrangen, war die Unglückliche bereits total verbrannt. Die Frau hatte früher schon mehrfach Selbstmord⸗ versuche gemacht.
Ans dem Wahlkreise Marburg⸗ Kirchhain. St. Marburg, 18. April 1901. — Maifeier. Zur diesjährigen Maifeier findet— wie aus dem Inserat ersichtlich— am Mittwoch den 1. Mai eine Versammlung der Genossen im Jesbergschen Lokale statt, zu welcher Stadtverordneter Krum m⸗Gießen das Referat übernommen hat.— Am darauffolgenden Sonntag, 5. Mai, von nachmittags 4 Uhr ab, wird dann noch in demselben Lokale, welches bekanntlich eine bedeutende Erweiterung erfahren hat, eine Familienfeier mit Concert und Ge⸗ sangsvorträgen veranstaltet. Hoffentlich werden sich beide Veranstaltungen eines guten Besuchs zu erfreuen haben. 105 — Redaktionswechsel. Die hiesige nationalsoziale„Hess. Landeszeitung“ schreibt: „Der verdiente Leiter der„Hessischen Landes- zeitung“, Chefredakteur Erdmanns⸗ dörffer, welcher dieses Vlatt durch seine um⸗ sichlige, geschickte und in durchaus national⸗ sozialem Geist geführte Leitung weit über das Niveau eines Lokalblattes oder einer kleineren Provinzialzeitung gehoben hat, gedenkt die
Redaktion einer in Wilhelmshaven geplanten
Tageszeitung zu übernehmen und darum am
15. Mai aus seiner jetzigen Stellung aus z u⸗
scheiden.“
Weiter wird noch mitgeteilt, daß
der bisherige Sekretär Wenck die Redaktion
.
der„Hess. Landesztg.“ übernehmen werde.
In der am
iskrankenkasse,
Mittwoch abgehaltenen General versamm⸗ lung wurde die Jahresrechnung vorgelegt.
Dieselbe weist eine Einnahme von insgesamt 51 462.12 Mk. auf. Darunter befinden sich: Zinsen von Kapitalien 892.69 Mk.; Eintritts⸗ gelder 861 Mk.; Beiträge 43 778.99 Mk.; Zurückgezogene Kapitalien 5200 Mk. Die Aus⸗ gaben stellen sich auf 5069 2.69 Mark. Darunter: für ärztliche Behandlung 10 976.80 Mark; Arznei und Heilmittel 5 972,35 Mk.; Sterbegelder 890 Mk.; Krankengelder 18 225 Mark; Wöchnerinnenunterstützung 30 Mark; Kur⸗ und Verpflegungskosten 4720.50 Mk.; Kapitalanlage 5 692.69 Mk.; Verwaltungs⸗ ausgabe 3 387.09 Mk. Das Reservevermögen der Kasse beträgt 28 934,76 Mk. Dem Rendanten Nückel wurde Decharge erteilt, nachdem Herr Bauer die einzelnen Posten der Abrechnung näher erläutert hatte. Für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied wurde eine Ersatzwahl vor⸗ genommen. Ferner wurde mitgeteilt, daß mit den Aerzten in der näheren Umgebung Mar⸗ burgs ein Vertrag betreffend die Behandlung von Kassenmitgliedern in Vorbereitung be— griffen sei.
— Gewerkschaftliches. Auf dem an beiden Ostertagen im„Saalbau“ der Gewerk— schaften zu Offen hach a. M. stattgehabten 12. Gautag des Gaues Frankfurt-Hessen des Verbandes der D. Buchdrucker wurde u. a. beschlossen, den nächsten Gautag hier in Mar⸗ burg abzuhalten. Hoffentlich haben wir bis dahin hier auch ein so großartiges aufs prak— tischste eingerichtete Heim wie die Offenbacher Genossen und Gewerkschaften es sich gemeinsam errichtet haben. Doch wird es für uns wohl bei dem Wunsche bleiben.
Arbeiterbewegung.
+ Die Schreiner in Dar mstadt befinden sich in einer Lohnbewegung. Sie fordern Mk. 3.50 Tagelohn. Möglicherweise kommt es zum Ausstand.
* Unternehmerterrorismus. Wie der „Vorwärts“ mitteilte, hat der Bund der Arbeit⸗ geber im Berliner Baugewerbe beschlossen, alle Arbeiter, die den 1. Mai feiern, bis zum Schlusse der Woche aus zusperren. Hoffent⸗ lich werden die Berliner Bauarbeiter die richtige Antwort auf diese Unverschämtheit finden.
Partei- Nachrichten.
—s. Ein Genosse ermordet oder verunglückt. Aus Coblenz kommt die Nachricht, daß der Schreiner Christian Neu, der am 11. November v. Is. spurlos ver⸗ schwand, als Leiche bei Remagen aus dem Rhein gezogen wurde. Da Ueberzieher und Rock sowie Uhr nebst Kette fehlten, muß ange⸗ nommen werden, daß unser Genosse einem Verbrechen zum Opfer fiel. Seit langen Jahren war Neu in der Partei. Schon vor dem Sozialistengesetz hatte er sich ihr in Frank⸗ furt a. M. angeschlossen und bekleidete den Posten des Bibliothekars im dortigen Partei⸗ verein. Während des Sozialistengesetzes be⸗ teiligte er sich an der gewerkschaftlichen Orga⸗ nisation; mehrfach wurden ihm Vorstandsämter im damaligen Fachverein der Schreiner über⸗ tragen. Er verfügte über nicht unbedeutende literarische und volkswirtschaftliche Kenntnisse; übte auch an allen Parteiverhältnissen gern scharfe Kritik, weshalb er zu sozialistengesetzlicher Zeit von manchem Genossen ganz mit Unrecht als Polizeispion angesehen wurde. Solchem Verdachte war einer zu jener Zeit leicht aus⸗ gesetzt. 1886 traf auch ihn die berüchtigte Weihnachtsausweisung. Zuerst nahm er in Ems, dann in Coblenz Axbeit. Lange Jahre arbeitete er hier in einem Zugjalousie-Geschäft zur großen Zufriedenheit seines Arbeitgebers. Neu war unverheiratet. Ehre seinem Andenken!
Inserate für die nächste Nummer, die in einer größeren Auflage hergestellt wird, bitten wir uns rechtzeitig zu überweisen. Die Expedition.
Wahlkreis Gießen— Grünberg Nidda. Die von der Konferenz in Daubringen beschlossene, im April abzuhaltende Kreiskonferenz findet Sonntag, den 21. April, Nachmittags 1 Uhr im Lokale des Genossen Orbig in Gießen statt. Tagesordnung: 1. Ausbau der Organisation. 2. Verschiedenes. Die Delegierten werden um pünktliches Erscheinen ersucht. Der Vorstand des Kreiswahlvereins
Versammlungs⸗Kalender.
Samstag, den 20. April.
Gießen. Holzarbeiter. Abends 9 Uhr Versamm⸗ lung bei Löb„Wiener Hof“.— Metallarbeiter. Abends 9 Uhr Versammlung bei Orbig.
Marburg. Holzarbeiter. Abends 9 Uhr bei Müller, Hirschberg 12. Abends 9 Uhr bei Jesberg, Wehrdaerweg.
Trohe. Arbeiterbildungs verein. Abends 9 Uhr Versammlung bei Konrad Volk
Wieseck. Arbeiterbildungs verein. Abends 9 Uhr Versammlung(nach der Singstunde) bei B. Wacker. Tagesordnung: Delegiertenwahl zur Kreiskonferenz.
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Holzuersteigerungen
Montag, den 22. April vormittags 9½ Uhr im Gießener Stadtwald. (Distrikt Neuhege und Haingesboden.) Zusammenkunft an dem Bahnwärterhaus Licherstraße. Zur Versteiger⸗ ung kommen: Eichen-, Fichten⸗, und Kiefernstämme; Eichen⸗ und Nadel⸗Scheitholz und Knüppelholz, Eichen⸗ und Nadelreisig.
Dienstag, den 23. April im Gemeindewald Großen linden. Zur Versteigerung kommen: 7 Eichen⸗ u. 12 Fichtenstämme; Eichen⸗ und Fichten⸗Derbstangen; 1130 Eichen⸗, 7040 Fichten⸗Wellen Aus dem Gießener Standesamts register.
Aufgebotene.
9. April Karl Herrmann, Schreiner in Darmstadt mit Emilie Volz daselbst. 10. Hermann Hammel. Metzger in Grünberg mit Margarete Klein in Landen⸗ hausen. Andreas Lassen, Tabakspinner in Plön mit Veronika Pospieszynski, Fabrikarbeiterin daselbst. 11. Hermann Heß, Kaufmann dahier mit Betty Höxter in Frankfurt a. M. Ernst Beling, Universitätsprofessor dahier mit Antonie Helm in Darmstadt. Traugott von Bursztini, Hauptmann dahier mit Amalie Haller hier⸗ selbst. 12. Jacob Groß, Eisenbahn⸗Stationsgehülfe in Haiger mit Karoline Kraiker dahier. 13. Ludwig Jung, Postbote hierselbst mit Elisabeth Niederhöfer dahier. Adam Weber, Former hierselbst mit Marie Schneider dahter. Edwin Becker, Repetent hierselbst mit Sophie Gros in Darmstadt. 16. Karl Storck, Lokomotivpheizer hierselbst mit Luise Michel dahier, 17. Martin Hotz, Pfarrver⸗ walter in Ober⸗Gleen mit Luise Albach dahier.
Eheschließungen.
13. April: Louis Eisenträger, Schreiner in Lollar mit Juliane Jung dahler. 17. Rudolf Köhler, Hoboist hierselbst mit Charlotte Werner dahier.
Geborene.
10. April: Dem Weißbinder Heinrich Stühler II. eine Tochter. 11. Dem Steinmetzen Louis Schmidt ein Sohn. 12. Dem Taglöhner Friedrich Schupp eine Tochter. Dem Taglöhner Christoph Henß ein Sohn. 13. Dem Bäcker Heinrich Sieglinger eine Tochter. 14. Dem Hausburschen Kohrad Heckroth ein Sohn.
Gestorbene.
12. April: Anton Henrich VI., 83 Jahre alt, Geometer dahier. 15. Heinrich Feußer, 52 Jahre alt, Fleischbeschauer dahier. 17. Babette Bauer, geborene Bomberg, 48 Jahre alt, dahier.
Meine Schnellbesonl- Anstalten befinden sich
Wolkengasse 20 dchlossgasse J.
Ich bitte meine werte Kundschaft um geneigten Zuspruch. ant 2 Johannes Hecker.
Schuhmacher.
— Metallarbeiter.


