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8 Nr. 49. Mitteldenische Sountags⸗Zeitung. Seite 7. 4 hübsches Vermögen. Außerdem hatte Morser Malbine setzte sich ans Fenster und blickte 5 risti 1 sehr angesehene Bekanntschaften und Werner nach dem schmalen blauen Streifen zwischen den Dumoristisches. .— wer kannte Werner außer denen, die Geld gegenüberliegenden Häusern, der für die Fa⸗ ieee eee eee, 0 von ihm zu bekommen hatten? Kurzum, Morser milie Werner den Himmel vergegenwärtigte. i e 0 fühlte, daß er eine ganz andere Persönlichkeit] Sie sprach kein Wort und nicht mit Unrecht don Spanten ache,. De Tochter: ee! Aer als der alternde Kollege sei, mit dem er das schloß Frau Werner hieraus, daß das ausge Hurra. 7 u r 15 er. Gehe rar 0 Zimmer teilte, und doch— Morser wieder⸗ zeichnete Schicksal ihr nicht so ausgezeichnet] So? Na— das ist auch so gut 1 holte dies so oft bei sich selbst, daß man fast erschten. 5 5 daran zweifeln konnte, ob er von dem großen„Sie ist bei Taubermanns auf fünf Jahre n 05 Unterschiede wirklich überzeugt sei. engagtert,“ sagte das Haupt der Familie end⸗ 2 5 rs 1901 75 1 19 Während er also seine Aufmerksamkeit lich, in einem Tone des Selbstgefühls, als ob 995 stets dau an hungert 1 zwischen diesen Betrachtungen, den Zeitungs- diese glänzende Versorgung ihm ganz allein zu Serkan 19105 Acerknecht; n nachrichten und seinem Butterbrode teilte, hatten[danken sei, obgleich der gute Mann nichts an⸗ Er hängt sich an die Schöße 1 Werner und seine Tochter die bescheidene] deres dafür getan hatte, als daß er die An⸗ Der Großen dieser Welt, lt Wohnung erreicht, welche sie in einer Seiten⸗ zeigen in der Zeitung las. Er gibt sich jede Blöße— ie straße nicht weit von Taubermanns Laden be-.„Bei Taubermanns?“ entgegnete seine Ehe⸗ Ume Geld. J. Audorf., 4 wohnten. hälfte, deren Stimme mehr von Enttäuschung 8 92 Frau Werner saß bereits am Tische; von] als von Genugtuung zeugte;„nun, und der Vassende Weihnachtsbeschensie U vier d Knaben n oder vielmehr[ Minister?“ 1 1 in großer Auswahl und in allen n von drei Kno ben von vierzehn, zwölf und acht„Minister?“ wiederholte Werner,„sie ist viel[Preiskagen in dem 8 5 1 Jahren und einem Mädchen von zehn, dessen] besser daran; ein Miner kann 15 Porte e. l Schultoilette und hungriger Magen es recht feuille verlteren, aber ein Kolontalwarenhänd⸗ von D. Kaminka 1 gut gleichfalls für einen Jungen gelten lassen] ler— nein, glaube mir Josephine, sie ist viel Markplatz 11, am Kriegerdenkmal 0 ace Fester f 5 der lt st Soh der sich besser daran,(Sorteesn 3 4 015 Reparaturen— 53— 8 0 aß der älteste Sohn, der si ortsetzung folgt. i. en J0 17 u e Zustand befand, worin 2 5 ae 8* , o viele im siebzehnten Jahre sind, in dem i „ Zustand, daß er einen Beruf wählen sollte. Splitter Literarisches. nn als ub ihm eine Waßl übri 5 5„Die Prostitution als soziale Klassen⸗ in 5 0 N hl, übrig erscheinung und ihre sozialpolitische Be⸗ f blieb! Wäre dies der Fall, so würde sein Wie bitter immer für die Klugheit, von der][ deutung.“ unter diesem Titel ist im Verlag der er Entschluß balr gefaßt sein; er würde Pastor] Dummheit regiert zu werden. Spricht sie ihre[Buchhandlung Vorwärts soeben eine beachtenswerte Ar⸗ en werden, wie seine Mutter wünschte, oder Be⸗ bessere Einsicht aus, nennt man's Anmaßung; beit aus der Feder Paul Kamffmeyers erschlenen. en amter, wie sein Vater hoffte, oder Offizier, was schweigt ste still, so heißt's Falschheit; will ste] Der Verfasser hat sich bemüht, alle sozlalen Seiten der er selbst am liebsten wollte, oder— aber wo- aber gar selbst das Steuer nehmen, so ist's] Prostitutionsfrage zu erfassen und in selner Arbeit dar⸗ 6 zu das alles! Vater Werner hatte kein Geld, Revolution.— Und der Kampf gegen die zustellen. Er wendet sich in erster Linie an das käm⸗ 1 um seinen Sohn studieren oder eine Akademie] Dummheit ist nicht leicht. pfende, um eine höhere Kultur ringende Proletariat, 5 besuchen zu lassen; Franz mußte etwas wählen, 5 0 5 dessen N Mitgliedern so häufig das Schandmal g e e e den/ 5 K alvine der Fall ge. man sie an die Kette, werden sie umso schärfer.] Ste it also auch berufen, gegen die Form der Kuechtu ng wesen, die nun nach der Erklärung, welche ihr Erfreuen kann sich ihrer in Freiheit nur die und Uaterdrückung di Siiun b 5 Vater nach seinem Eintreten aussprach, ausge⸗ f e 1 Kraft eines überlegenen Geistes. K. W. fasser zeigt die Mttel, die ihm geeignet erscheinen zur zeichnet angekommen war.** Eindämmung dieses Krebsschadens, und die schließlich e„Ausgezeichnet gut, Josephine,“ wiederholte zur Ueberwindung der Prostitatlon, die eine auf das Werner, ohne richtig auf die Fragen seiner Ein fester Sinn geziemt dem klugen Manne, engste mit der heutigen Gesellschaftsordnung verbundene in Frau zu antworten, die mehr Einzelheiten[Doch ziemt ihm auch nicht minder nachzugeben, Klassenerscheinung ist, führen müssen.— Der Preis für wissen wollte, um sich über das ausgezeichnete] Wenn andre ihm des Bessern überzeugen. die Broschüre beträgt 1,50 Mark; eine Agitationsaus 1 Los ihrer Tochter eine Vorstellung zu bilden. Sophokles. gabe kostet 75 Pfg. f 8 5 3 Für Arbeiter und Landleute . Staunend billige] empfehle mein reichhaltiges e ö . Schuh L 5 Schuhwaren-Lager; er⸗ in gediegenen, soliden Oualitäten zu billigsten Preisen. 0 lt, 7 In unerreicht grosser Auswahl Arbeiterschuhe und-Stiefel 1 88 bieter das sowie sämtliche Winterschuhwaren 10 n in jeder Preislage und reicher Auswahl. 5 1 Aunkfurter Schuhlagers; z ießen; 1 5 1 Justus Beuner, Gießen gen 3 8 Marktstrasse 34. 2 1 N. 8 E 9 8 S S8qJ3235˙ I W Giessen; Carl Müller; Ind 1 ertigun 12 Mäusbur 12 4 4 W 85— 5 25. Giessen, Plochstrasse 12. 5 , n empfiehlt sein reichhaltiges Lager in: 5 U a 3„ 5 ortwagen eisekörbe le O a E E k II G Leiterw Waschkörb 0 rtskrankenkasse Gießen. 3 8 sel Gemäß 8 79 des Statuts hat die Wahl der Vertreter zur General⸗Versamml lle 3 Jah 10 eee em reter zur eneral⸗Versammlung alle ahre 8 ö 3 5 stattzufinden und muß sonach, da die letzte Wahl am 10. und 11. Dezember 1902 stattgefunden hat 1 b. e 4 le dieses Jahr Neuwahl eintreten. Von Seiten der Kassenmitglieder sind 104 und von Seiten der Arbeit⸗ 5 2 2 4 10 1 geber 52 Vertreter zu wählen. Zu diesem Zwecke haben wir für die Kassenmitglieder Wahltermine auf: 5 N r cde. Dienstag, den 5. Dezember d. Js. von mittags 12 Ahr bis abends 8 Ihr ö. lter im Posskeller N Warz 0 ne l und für die Arbeitgeber auf:** det ienstag, den 5. Dezember d. Js. von 2 bis 6 Ahr f 5 8 Dienstag,. a0(Inh.: Heinrich Molle) el anberaumt und laden wir die Interessenten zu diesem Wahlakt freundlichst ein. Reichhaltiges Lager in: 17 Wählbar, sowie wählen können von den Kassen mitgliedern solche, die das 21. Lebens⸗ Herren., Knaben⸗ und Arbeitskleidern de ahr überschritten haben und im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte sind. 10 ö Von den Arbeltgebern sind wählbar und können wählen solche, die aus eigenen Mitteln Stoffe im Nus schnitt. Anfertigung nach mass. 10 Beiträge entrichten; ebenfalls deren Vertreter. D Feste Preise! streng reelle Bedienung! er Vorstand. marktstraste und ecke Wettergasse.


