Ausgabe 
23.10.1904
 
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Nr. 42.

Was da gesagt wird, ist ja nichts neues. Wiederholt wurde von zubverlässigen Leuten, die als Kenner der Verhältnisse in Südwest⸗ afrika gelten, festgestellt, daß die Mißhandlungen und die Uebervorteilungen der Eingeborenen durch die Europäer erstere zur Empörung ge⸗ bracht haben. Für die Habgier einer Anzahl Ausbeuter muß nun das deulsche Volk bluten. Der run, Artikel schließt mit der Bemerkung, die Grausan keiten, die die Hereros beim Aus⸗ bruch ihrer Rebellion begangen hätten, stellte ste außerhalb der Sympathie der zivilisterten Nationen. Verbient eine Regierung, die Ver⸗ träge mißachtet und fremde Volksstämme in berechtigte Rebellion treibt, dieSympathie der zivilisterten Nationen? Was übrigens die Grausamkeiten der Hereros betrifft, so haben ste doch, soviel bekannt ist, sich nicht jene ab⸗ scheulichen Schändungen wehrloser Frauen zu schulden kommen lassen, die von sehrzibili⸗ sterten Nattonen in Afrika, in China, kurz, wo die kapitalistische Raubpolitik nachSonnen⸗ plätzen sucht, massenhaft begangen worden sind.

Neuer König im roten Königreich.

Am Samstag ist König Georg von Sachsen, 72 Jahre alt, in Pillnitz bei Bresden gestorben. Er folgte seinem vor 2 Jahren perstorbenen Bruder Albert auf dem Throne, hat also nur eine kurze Regierungszeit hinter sich. Von derselben läßt sich nichts Günstiges sagen. Sie blieb sächsisch wie vorher, was bei den Arbeitern soviel wie arbeiterfeindlich bedeutet. Das zeigte sich auch bei den beiden wichtigsten soztalen Kämpfen, die in die Re⸗ Ende Georgs fielen: der Weberstreik

rimmitschau und der Leipziger Aerztelz in beiden Fällen nahm die Regierung 7 Georgs offen gegen die Arbeiter Stelly Jahre 1896, als das Landtagswaß räubert und die Dreiklassenwah wurde, sollte es besonders Prinz sein, der den Widerstand des da Albert gegen den Wahlrechts hat. Bet den Reichstagswah sächsische Volk die Quittun, Wahlkreise fielen mit ei der Sozialdemokratie z ziger Jahre machte Py durch den Geheimer mißhandlungen, den lichte. Nunmeh Georg's, Friedrich Throne genomme infolge derEh prinzessin Loui irgendwelcher Wechsel nich meint rich Vorgänger gierung reg einer mäch alled em ei Volk di

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oder Arrest, in manchen Fällen sogarStuben⸗ arrest wegen Mißhandlung verhängt worden. Das macht im Durchschnitt Monate für einen Soldatenschinder. Unter anderem sind folgende Urteile zu verzeichnen:

Am 6. Juli: Ein Unterofsizier in Frank⸗ furt a. M. 206 Fälle 8 Monate Ge⸗ fängnis; 10. Juli: Ein Unteroffizier in Berlin 40 Fälle 3 Wochen gelinden Arrest: 24. Juli: Ein Leutnant und ein Unterofsizier in Pillau, vie einen Untergebenen durch un⸗ menschliche Mißhandlungen zur ahnenflucht getrieben haben 4 Wochen tubenarrest resp. en, Arrest.

17. August: Zwei Unterofftziere vom 28. Infanterieregiment 339 Fälle, wodurch u. a. ein Mann zum Selbstmord getrieben wurde bi une 1 Fah Gefängnis.

21. August: Zwei Unteroffiziere in Trier, mehrere hundert Fälle 1 Jahr un Monate Gefängnis. Und solche eine lange Reihe angeführt we

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