Mtiteldentsche Sonntags⸗Zeitune.
Nr. 14.
In der gleichen Sttzung wurden alle Aus gaben für Kultuszwecke, die nicht gesetzlich vorge⸗ ben sind, gestrichen. Die Pfaffen sind lich darüber außer Rand und Band geraten. bürgerlichen Demokraten gegen diesen stimmten, ist für ste bezeichnend, noch er aber ist die Tatsache, daß der ter und die demokratische Minderheit 8 Budget stimmte!
en beiden Gruppen bei den Zoll⸗ aufgeführten Scheingefechte haben täuschen lassen.
Vom Tischtuch⸗Zerschneiden.
bnis Krupp's forderte der bekannten Rede auf dem e die Arbeiter auf, das Tisch⸗ d der Sozialdemokratie zu war nun in Ess Bei der vorigen n der christlichen
en oder zu bewahren; Du
ständigkeit zu erring f 2 Rädchen in dem großen
bist ein willenloses
und nun stützen wir uns auf die t kapitalistischen Organs 17
Autorität des gu kapitalistischen
die der Zukunfts chrecken bestehe wie es sagt, 95 P Für diese 95 P liche Freiher die mit einem W
Nach dem Begrä Kaiser in sei Essener Bahnhof tuch zwischen sich un Am Samsta begerichtswah Wahl stegten die Kandidate
staat bringen soll, u schon jetzt für, t der Großstädter. t besteht keine persön⸗ abhängig von V ort, mit einem Feder⸗
Majestätsb
eleidigender Krieger⸗ vereiuler.
Am Mitwoch voriger Woche hatte sich der Maul aus Pfungstadt wegen leidigung vor der Darm⸗
n 1600 Stimmen, Kandidaten des Gewerkschafts⸗ Und diesmal? Die Kandidaten 3— also die vielan⸗ kraten siegten mit
Gewerkschaften mit 2600 gege welche auf die kartells fielen. des Gewerkschaftskartell
riffenen Soziald
stenz vernichten können, Hungertodes Freie Berufswahl? wenn man nur nicht Unterkommens rechnen
strich ihre Exi durch Androhung des Willen gefügig machen. Wäre eine schöne Sa mit der Möglichkeit des
Schuhmacher Majestätsbe städter Straf
kammer zu verantworten. Jahre Mitglied des Militär⸗
d ein„guter“ Bürger ist, hatte vor und nach 5 1 eines Kameraden m
hrend die Christlichen nur Der schöne Sieg, zu dem d die bekannten Kaiserreden
71 Stimmen, wä 5257 aufbrachten. die Kruppaffäre un
zu wechseln— o ja, r es riskiren will, durch einen Uriasbrief
Den Ausbeuter das steht Jedem frei, auf die Gefahr hin,
ausch tat er eine respekt⸗
rung über den Kaiser, die der denunziert wurde. Das Urteil
eitrugen, hat gezeigt, Krupp'schen Arbeiter ischtuchzerschneiden wissen
sicherlich auch ihr Teil b daß die Mehrzahl auch nichts vom T
matt gesetzt zu werden. Ja, den„Schrecken kann Jeder genau studiren;
Gendarmerie
des Zukunftsstaates“ lautete unter Zu
er braucht nur
billigung mildernder Umstände
auf 2 Monate Gefängnis.— Das ist aller⸗ dings ein höchst bedenklicher Fall. Wenn das Mitglied einer Organisation, deren ausschließ⸗ liche Aufgabe es ist, königstreue, hurraschreiende Staatsstützen heranzuziehen, ein so„vaterlands⸗
bedeutung für die Reichs⸗
der Gewerbegerichtswahl in d. Ruhr stegten die Vertreter 1139 Stimmen.
soweit sie zu den will. Eine gute Vor t gehören, Lage ius Auge Was der kapitalistische Schr kunftsstaat andichtet, wartsstaates.
seine und seiner Mit bewußten 9
Witten a.
Attribut des Gegen unserer Gewerkschaften mit
loses“ Verhalten zeigt, wirft das ein eigentüm⸗ f die ihm zuteil gewordene„Er⸗
Dort hatten lischen und katho⸗ lischen Arbeite
schen Gewerkschaft
sich die evange rvereine mit den Hirsch en verbunden, um die freien
t genießen jetzt die soge⸗ für fünfundneunzig ein dahin— so bezeugt
Noch fünf Prozen Unabhängigkeit; Prozent ist auch ihr S
liches Licht au
Bestrafte muß aber auch einen
3
hübschen Begriff von der„Kameradschaft“ seiner Mitkrieger bekommen, welche die unbedachte, in der Trunkenheit ausgesprochene Aeußerung so⸗ fort der Behörde denunzierten!
Dreschgräfliches.
Dieser Tage hat Graf Pückler in Berlin leine seiner berühmten Reden ge⸗
8 dem Felde zu schlagen.
Gewerkschaften au r nicht, sie blieben mit
Has gelang ihnen abe 1038 Stimmen in der Min
Erinnerung an den Hunnenzug.
mußte ein Redakteur des sse Schröder auf ngnis beziehen, 1902 zudiktiert wurde,
So sei es in den Groß⸗ Entwickelung auf dem ise vor sich, dann werde taldemokratie reif.
Die Frucht wird Tag der Ernte wird kommen,
das klerikale Blatt.
Lande in ähnlicher We die Frucht für die Soz reif und der früher als ihr Vorige Woche
„Vorwärts“, Geno Monate das Gefä
Strafe ihm im
(„Armer Teufel“.) wieder einma
ber merkwürdigerweise weniger
den, als vielmehr auf seine eigenen arteigenossen„gedroschen“. Namentlich auf jebermann v. Sonnenberg hatte er es abge⸗ den Leuten von der„Staatsbürger⸗ zeitung“ gesagt hatte, es sei Unrecht, den offenbar im Kopfe nicht richtigen Grgfen zum Zwecke des Geldmachens enaein Schaustück in Versammlungen herumzuschleppen und so zum Kinderspott zu machen. Dagegen wehrte sich
der Ueberschrift auf die Ju neben anderen ähnlichen Doku⸗ ief eines Chinakriegers veröff worden war, daß ener Chinesen die stochen worden enbernehmung war ß tatsächlie) 22„Boxer“ ochen worden trotz einer ihnen cher zu teil gewordenen
„Die milde
Kriegsführung menten den Br licht hatte, in dem erzählt von einem Transport gefang Zahl unterwegs er Durch Zeug festgestellt wor während ihres waren, und zwar,
durch einen Dolmets
Die Wabhlbewegung.
n den„Ordnungs“parteien ige Abg. Frese Kreis.) aufgestellt worden. er durchaus nicht sicher, sere Genossen begründete 3, der früher schon einmal wieder zu gewinnen. lag 1898 mit ca. 20 000 00, die Frese auf sich
In Bremen ist vo wiederum der bisher als Kandidat Wiederwahl ist ab vielmehr haben un Aussicht, diesen Krei in unserem Besitz Unsere Partei unter
Transports erst der Dreschgraf. anstalt, er sei im
Er gehöre nicht in die Heil⸗ Gegenteil ein hervorragender
Dann erzählte er die Sanatorium⸗ Er hatte nämlich den durchaus ver⸗ nünftigen Gedanken gehabt, sich in eine Heil⸗ anstalt zu begeben. Dabei hatte er scheußliches Pech. Der Chefarzt dieser Anstalt war nämlich ein Jude(Dr. Mendelsohn) und außerdem waren noch zwei andere jüdische Aerzte dort tätig. In der Presse wunderte man sich, daß Pückler sich in die Behandlung jüdischer Aerzte Liebermann fand das merkwürdig ckel's Blatte war zu lesen:„In in der auch nur ein(geschweige
Stimmen gegen 220
Unsererseits
unser alter Genosse Schmahlfeld⸗ B *
den Fluchtversuch u entwischen versucht hatten. machten Mitteilungen ent⸗ Der Gerichtshof teren Beweisantrag ß er die in dem 8 wahr unter⸗ Verurteilung!
Warnung, bei Todesstrafe je zu vermeiden, z Die in dem Brief ge sprachen also den Tats lehnte denn auch einen wei mit der Motivierung ab, da Briefe behaupteten Tatsachen al Und trotzdem erfolgte eine sierung dieser Kriegsfü verdiente durch vier M hudet zu werden! r Hunnenbriefe. Schmidt vom Vorwärts
remerhafen.
mann, der Führer der National⸗ d Mithelfer der Brotwucherer beim findet sich auf Wahlkreis,
liberalen un Durchdrücken des Zolltarifs, be der Suche nach einem„stcheren denn aus seinem jetzigen Wahlkreis J der Nationalsozialen
Ssichtlich wegen seiner rage hinaus⸗ Mandat für
Die Charakteri einer„milden Gefängnis gea das letzte Opfer de Kollegen John und
begab, auch und in Bö eine Anstalt, denn drei) jü
er mit Hilfe wird man ihn vorau schmählichen Haltung in der Zollf Jetzt wird er das
Schröder ist
discher Arzt tätig ist, gehört
ein Mann, der öffentlich vor jeder Berührung mit Juden— sie sei denn handgreiflich— inein.“— Entrüstet über diesen Vorwurf antwortete Pückler in der erwähnten
der andere steben
Die Genossen werden re anrechnen können, zu d Menschlichkeit ein⸗ als ein Teil der deutschen
hmen— vorausgesetzt, daß
Karlsruhe anne offentlich bleibt Karlsruhe
er es bekommt! aber der Sozialdemokratie.
Politische Nundschau.
haben bereits Monate abgebrummt. es sich stets zur Eh ei er Zeit für Ku getreten zu sein,
der eine sechs, warnt, nicht h
Versammlung:
„Ich habe den Juden nicht
gesehen, und er ist in großem Bogen um mich herumgegangen, das war auch sehr gut für denn wenn er mir zu nahe gekommen wäre, hätte es etwas gegeben, daß das ganze Sanatorium gezittert hätte.“— Nun Die Angriffe Liebermanns entspringen
der sogenannte gebildete chen Kriegführung das
allgemeine Verrohung mals verlangten Blätter für Kolonial⸗Kriege und terte sogar ernst⸗ ei, Gefangene
Nation— und gerade Teil— jener barbaris Wort redete und eine einzureißen drohte. Da Verbrecher-Armeen ein Pastor Naumann erör haft die Frage, ob es erlaubt s
Gießen, den 2. April.
Lichtscheue Partei.
Die ko nservative Partei hielt vergangene Woche in Berlin ihren„Parteitag“ ab. Aber
offenbar nur
seinem Neide über die größere
Popularität Pücklers. Möglich ist auch, daß viebermann, dessen Name schon auf jüdische Abkunft hinweist, von den Juden bestochen und auf den tapfern Grafen gehetzt wurde!
man hatte fürsorglich die Oeffentlichkeit ogar der Presse war der Die reaktionäre Ge lle Ursache haben, ihre Verhand⸗ zu halten; die Wähler sollten für Sorge tragen, daß die Oeffentlichkeit verschwindet! ber den Parteitag in den
der Bequemlichkeit halber einfach zu massa⸗
ausgeschlossen, 9 0 5 Zutritt vers 90 N krieren, um die Bewachungs⸗Mann wird auch a lungen geheim aber im Juni da ganze Partei aus der
Beseitigung ungerechter Steuern.
Der Gemeinderat von Mülhausen i. wo unsere Genossen in der Mehrheit
„Schwere
Niederlage der Sozial; demokratie“.
Aus Kopenhagen, wo vor wenig Tagen ein sozialdemokratischer Bürgermeister gewählt wurde, wissen die gegnerischen Blätter eine
den sozialdemokratischen Antrag 8 Oktrois für Fleisch und Stimmen der Demokraten Ausfall beträgt zirka
konservativen Organen berichtet wurde, ist er⸗ wähneuswert, daß hier das volle Einv der Konservativen mit dem Bunde der Land⸗ fiziell zum Ausdruck kam. An ernstliche
auf Aufhebung de Zucker gegen die schwere Niederlage der
Sozialdemokratie bei
den Gemeindewahlen zu berichten und begleiten natürlich die Nachricht mit bedeutendem Jubel⸗ geschrei, in das sich auch Herr Hirschel in seinem
200 000 Mark, zu dessen u den direkten Staats f 56 Prozent erhöht werden müßten.
Deckung die Steuer⸗
wischen dieser Parte und den steuern von 28
haben wohl überhaupt Wenige chtiger wird sich durch die
Differenzen z Ueberzöllnern geglaubt, kein Einst
Prozent au
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