Intelligenz-Dlatt
verrichtet: 4 fuͤr die
auth. Provinz Oberheſſen
Stadtkirche. im Allgemeinen, 50
8 den Regierungsbezirk Friedberg
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Burak r Burgkirche:
I 31. Mittwoch den 30. April 1851.
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im Beſonderen.
f f jetzt nicht zurückgekehrt. Da ſie etwas gemüͤthskrank iſt, ſo — A m t l 1 ch e T 0 41. vermuthet man, daß ſie ſich das Leben genommen. e 1. Mr. I. Ntz. Man beauftragt Sie, geeignete Nachforſchungen nach
Nun] Di- Die Großherzoglich Heſſiſche der Vermißten eintreten zu laſſen, und eintretenden Falles
burg 6 8 IJ S Reai S Heri Anzeige hierher zu erſtatten. — gegierungscommiſſion des Regierungsbezirks Fridberg den 19. April 1851.
Tf ſh.* J 77 70 f Friedberg Ouvrier. = in die Gr. Bürgermeiſter ſowie an die Gr. Gens⸗ Signale ment: 377.— darmerie des Regierungsbezirks. Alter: 47 Jahre.— Größe: circa 4 Schuh 10 — hetreffend: Die Entwendung einer ſilbernen Taſchenuhr mit einer Zoll rhein.— Haare: ſchwärzlich.— Augenbraunen: re Haarkette mit Gold. ſchwärzlich.— Augen: ſchwarzgrau.— Naſe: gewöhn⸗
e Am 17. d. M., Nachmittags gegen 2 Uhr, iſt dem lich.— Mund: klein.— Zähne: vollſtändig gut.— and Butzbeh Gr. Polizeicommiſſär Fabricius zu Arnsburg eine ſilberne Kinn: rundlich.— Geſicht: rundlich.— Geſichtsfarbe:
1 Taſchenuhr mit einer Haarkette aus deſſen Arbeitsſtube ent— unrein.— Statur: unterſetzt. 2. Mai. 4—— 9— Uhr 5 alt, 5 ee eee Kleidung: darauf römiſche Ziffern nebſt einem franzöſiſchen Namen a —— a, Ba neben der Oeffnung zum Aufziehen. Die Haarkette beſteht r ee ee Haube, ſchwarzes Um⸗ g., in etwa 6 Abtheilungen, welche mit% Zoll langen, run⸗. 5 f 4 J den goldenen Beſchlägen zuſammen verbunden ſind und von 5 e einem 1 Zoll langen faſionirten 5 geſodroſſen e An Die f elben. 152 dn di tte befindet ſich/ Zoll ſtarker, runder goldner 9
12 1 2 ne 8 45 th iſel 7 Ducke der Betreffend; ee en e Wilhelmine Konrad und 51742; er; Wittwe von Rainrod wegen 10 005 Kette ſind dunkelfarbig mit einzelen weißen Haaren ver— Diebſtahls.
00% hiſcht. Sie haben auf die ſich in der Wetterau herumtreiben
ſollende Wilhelmine Konrad von Rainrod zu fahnden und ſie im Betretungsfalle zu verhaften und hierher zu verbringen. Friedberg den 21. April 1851. Ouvrier.
159 Der wahrſcheinliche Entwender hatte ſich in des Be⸗ „ ſtohlenen Wohnung eingeſchlichen und ſich ſehr bald wieder unbemerkt entfernt, ſeinen Weg in der Richtung nach Muſchenheim oder Birklar zu nehmend. Der Anzug des⸗ of, ſelben beſtand in einem alten Oberrock und Kappe, auf dem .— Rücken trug er ein zuſammen geſchnürtes Päckchen.
11 Sie werden deßfallſige Nachforſchungen eintreten laſſen Regierungsblatt⸗Auszüge. — 1 71 2 5 5 9 9 9 5 8 7 = und einen etwaigen Erfolg alsbald zu unſerer Kenntniß Nr. 5. enthält: 1) Verordnung vom 27. März, die po li⸗ 714 bringen. 5 tiſchen Vereine betr. Ludwig III. von 2— 5 Groß⸗ .;; herzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. Da die Gründe, auf welchen 1— Friedberg den 19. April 1854. g die Verordnung vom 2. October 1850, die politiſchen Vereine betr., 8 9 f. a O uvrier. beruht, noch jetzt vorhanden ſind, ſo haben Wir in Gemäßheit des Ar⸗ 42 21 tilels 73 der Verfaſſungsurkunde verordnet und verordnen, wie folgt: 217 16 Einziger Artikel. Die e 1 Verordnung 2 2. October a. 1850, die politiſchen Vereine betreffend, ſollen von dem Tage an, mit 14. 5 Alen Die f el ben. welchem die gedachte Verordnung erliſcht, auf weitere ſechs Monate 10= Betreffend: Die Katharina Dietrich, geb. Herget, vorher verehelichte in Wirkſamkeit erhalten n 9. 5. Ogi 14— 1 Sritſch von Frankfurt a. M. 25 eee 1 7 März, die M 3 Rubrikatin, die Ehefrau des Schuhmachermeiſters und Verbreitung von Druckſchriften und verſchiedene durch Druck, K 5 f hef Hen f Rede, bildliche oder andere Darſtellungen begangene ſtrafbare Handlun⸗
— paul Dietrich zu Frankfurt a. M., deren nähere Perſonal⸗ i f Hesse 5 0 5 en betr. Ludwig III. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen 1 1605 beſchreibung nachfolgt, hat ſich am 13. d. M. Abends um 15 bei Rhein K. Nachdem Wir unſeren getreuen Ständen den % 7 Uhr aus ihrer Wohnung heimlich entfernt und iſt bis Entwurf eines Geſetzes zum Schutze gegen den Mißbrauch der Preſſe


