Ausgabe 
29.10.1851
 
Einzelbild herunterladen

ben. Si

15 0 e es Eheleuten ziemt, berathen und erſter Tage auf die

9 au fahren. f

L 0 900 So? war Riebeler's Antwort. Er legte die Pfeife a0

menmein ſchte: gute Nacht, und ſchnarchte bald, als ob zwei Zim⸗

. detgen mrleute Holz ſchnitten.

, Sinan zdlantchen, da

e ein eleg legte ſie ſich auch, and das ſchh kennte.

Dauern zu, al, Bar okwohl ſie beiden * ſſe dart wußte recht gut, ine ſſe aut auch das Mädchen nicht den redlich, obwohl er gegen war mit den Mägden auf dem Felde. und als es

Die

Eheleuten in

verſchachern.

in hen, ich glaube, es werden muüſſen. Das kam auch oft vor,

Die Mägde gingen di Als ſie allein waren, chen sel. Dal verſtändig Mädchen,

ſagte er:

Morgens war weiter keine Rede von der Sache, der Seele lag. Der Alte was er an ſeiner Agnes hatte, Dazu dachte er zu Käthchen gar ſchwach war. Agnes Dorthin ging er, Mittag in Stichlingen läutete, ſagte er: Agnes, wir wollen einmal dort hinten den Waizen beſe⸗ ſind viele Diſteln drin,

daß er mit Agnes Dies oder Jenes berieth, daß es ihr alſo nicht eben kurios vorkam. links, Riebeler und Agnes rechts.

Agnes, du biſt ein deswegen möchte ich Eins mit dir

343

Ja, ſagte das Mädchen und wurde purpurroth, denn ſie wußte, um was es ſich nun handelte. Wie gefällt er dir?

alf den Tiſch, denn ſie war leer, ſich ſelbſt auf's Ohr, Agnes meinte, ſie müſſe in die Erde ſinken; aber ſie

war ein gar verſtändig

Mädchen, das zu dem Vater mehr Vertrauen hatte, als zu

der Mutter, die in ihrer abſcheu⸗

Frau ärgerte ſich; aber er machte es oft ſo lichen Eitelkeit ſie immer zurückgeſto tte. Sie winn er mit ſich ſelber noch nicht im Klaren war. 0 0 1 ee denn das war das Beſte, was ſie thun

Nun ein Herz und ſagte: Nicht übel!

Höre Kind fuhr der ehrliche Riebeler fort, mit dem Gefallen mein' ich nicht, ob er dir ſo von Seiten ſeines hübſchen Geſichts geſiele, denn das vergeht; ſondern, ob

du ihn für einen braven Menſchen hälſt, mit dem du als Ehefrau leben möchteſt. Das iſt ein kitzlig Ding, ſich ſo aufs lange Jahr mit Einem verbinden. Man muß ihn kennen. Späte Reue, lange Reue.

Ich kenne ihn, ſagte Agnes mit wachſender Ruhe und Sammlung ihres Gemüthes, denn ihres Vaters Liebe that ihr ſo wohl.

Und moͤchteſt du ihn zum Manne haben, mein Kind? fragte der Vater ſanft und freundlich. Er hat um dich gefreiet. Nimmſt du ihn gerne, ſo ſag': Ja, und ich ſage auch Ja und der liebe Gott wolle Euch ſegnen! Haſt du ihn hingegen nicht gerne, ſo ſoll Gott mich behüten, daß ich dich zu deinem Unglücke zwingen oder bereden wollte.

(Fortſetzung folgt.)

und wollte

die gerupft

Fglaudern. Du kennſt Müllers Peter? Fan Bekanntmachungen von Be⸗ ne died, was 4 as ſich auf d hoͤrden. ich ihr Geſich Wann h e e Stellen Gn.

wachsen, d(1380) Bei den Erdarbeiten in der Lindner u als das Puß, ark konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn aitige Leute ver 1 92 1

de Erziehun ießen den 12. Auguſt 1851. derbe Eich Der Großh. Heſſ. Sections tes Hochmuth Eickemeper.

Bekanntmachung.

(1722) In dem Ortstagebuch der Gemeinde Rüdigheim finden ſich 1) 84 fl. mit 5 pCt. Zinſen bei Wilhelm Eberhardt in Keſſelſtadt, 2) 50 fl. nebſt 5 pCt. Zinſen bei Gottlieb Kenner's Wittwe in Hanau und 3) 4 Rthlr. 25 Sgr. 5 Hlr. nebſt Koſten zu

Ingenieur

ſe den Vorhal

. Gunſten des Joh. Peter Leuſchner von ncheſtlagn 1 12 Joh. P ſch iſen die 800 als Pfandbelaſtungen des auf den Namen des Fberlegen., Chriſtian Uhrig, bezihungsweiſe deſſen Ehefrau, ten. hübſch Anna Maria geborene Alt, dortſelbſt cataſtrir⸗ u zweiten ten Grundeigenthums eingetragen. l dem Bau Auf Anſuchen der Kirche in Oberiſſigheim 2 290 und der Schiede'ſchen Legatenkaſſe in Hanau, , daß Aa welche die Berichtigung jener Schulden be⸗ 4 bhaupten, ohne ſie nachweiſen zu können, werden de Dampfe alle etwaigen Forderungsberechtigten au dieſen Achte. aufgefordert, ſich im Termin den 31. Dezem⸗ nie, pere der d. 3., Vormittags 11 Uhr, ſogewiß wußte pet zu melden, ſonſt bie deshalbigen Anſprüche amen, was für erloſchen erklärt und die Pfandeinträge ge⸗ löſcht werden ſollen. der Müll. Hanau den 2. October 1851 de bei Kurf. JuſlizamtlI. Morgen a Reul. Avenarius. Weide ſenm nal Bekanntmachung. Nane ücht(1782) Ein Webſtuhl mit Zugehör aus der 1 it f Nachlaſſenſchaft der Philipp Berg Wittwe da⸗ Fangt lau N hier ſteht zum Verkaufe bereit. N handel, Rodenbach am 20. Oktober 1851. N In Auftrag a en Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Herrmann.

f Edietalladung. (1749) Nachverzeichnete Grundrente, als: 1) Die dem Herrn Grafen Max zu Solms⸗Rödelheim zuftehenden:

a) in der Gemarkung Burggräfenrode, im Geldanſchlage von 41 fl. 38 ¼ b) in der Gemarkung Büdesheim, im Geldanſchlage von 61 fl. 29 kr., die dem Herrn Grafen Karl Emrich Joſeph Johann Nepomuk zu Eltz, Lieutenant im König⸗ lich Preußiſchen 3. Huſaren⸗Regiment, in der Gemarkung Burggrafenrode zuſtehenden, im

Geldanſchlage von n

3) die dem Heinrich Winter, der Wittwe des Jacob Faß II., dem Withelm Otto, Jacob Dietz, Jacob Conrad Schaub, Balthaſar Wieſenbach, Wilhelm Preſſer, Ernſt Dörr, Chriſtian Schaub, Daniel Faß und dem Joh. Ferber II. zu Büdesheim in der Gemarkung Büdes⸗ heim gemeinſchaftlich zuſtehenden, im Geldanſchlage von 42 fl. 59 ¼ kr.,

4) die dem Herrn Grafen Adolph von Jſenburg⸗Wächtersbach in der Gemarkung Büdesheim zuſtehenden, im Geldanſchlage von 5 fl. 37% kee

5) die dem Herrn Grafen Erwein Damian von Schönborn ⸗Wieſentheid zu Wieſentheid, im Königreiche Baiern, zuſtehenden, und zwar:

a) in der Gemarkung Büdesheim, im Geldanſchlage von *

92 5

2)

76 fl. 11¾ kr., 1*

b) 5 Holzhauſen, 8% c) 5 Rodheim, 17 11½% d) 1 17 Vilbel, 7 305 33½

6) die dem Ludwig Freiherrn von Edelsheim, Gr. Badiſchem Kammerjunker zu Karlsruhe, dem Wilhelm Freiherrn von Edelsheim, Gr. Heſſ. Kammerjunker zu Büdesheim, und dem Leo⸗ pold, Freiherrn von Edelsheim, K. K. Oeſterreichiſchem Major, zu Wien wohnhaft, gemein⸗ ſchaftlich zuſtehenden, nämlich:

a) in der Gemarkung Büdesheim, 5) in der Gemarkung Rendel, im Geldanſchlage von 18 fl. 51¼ kr., 7) die dem Herrn Grafen Friedrich Magnus zu Solms⸗Wildenfels in Wildenfels: a) in der Gemarkung Büdesheim zuſtehenden, im Geldanſchlage von 54 fl. 31¼ kr., b) in der Gemarkung Hochſt an der Nidder zuſtehenden, im Geldanſchlage von 5 fl. 59 kr.

8) die dem Karl Anton Friedrich Wilhelm Auguſt Rudolph Freiherrn von Holzhauſen zu Frank⸗ furt a. M. in der Gemarkung Holzbauſen zuſtehenden, im Geldanſchlage von 19 fl. 48 7 5

9) die dem Wilhelm Hugo Joſeph Fleiherrn zu Wetzel, genannt von Carben, auf Obermörlen, und dem Wilhelm Freiherrn von Breidbach⸗Bürresheim, genannt von Riedt, Herz. Naſſ. Miniſterial⸗Aſſeſſor zu Heddernheim, und zwar dem Erſteren zu /, dem Letzteren zu /, in der Gemarkung Obererlenbach zuſtehenden, im Geldanſchlage von 209 fl. 56% kr.,

10) die dem Königl. Bapriſchen Kämmerer Ernſt Freiherrn von Dörnberg zu Regensburg, als Inhaber der von Glauburaſchen und von und zum Jungenſchen Fideicommiſſe in Niederer⸗ lenbach, in der Gemarkung Obererlenbach zuſtehenden, im Geldanſchlage von 66 fl. 17% kr.

ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Veſtimmungen abgelöſt werden. 25

Es werden deßhalb alle bei dieſen Ablöſungen bekannten und unbekannten Betheiligten hiermit aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer innerhalb 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die oben genannten Berechtigten geſtattet werden würde.

Groskarben den 9. October 1851.

im Geldanſchlage von 32 fl. 54 42

Großh. Heſſ. Landgericht daf. Jäger.

b) die Oellieferung auf's 1. Semeſter k. J.,

ſodann c) die Lieferung und Fleck auf

Brod⸗, Oel⸗ und Schuhlieferung.

(4760 Montag den 3. November d. J., Vormittags um 10 Uhr, wird: a) die Brodlieferung und 0

der Bundſchuhe und Sohlen das Jahr 1852