Ausgabe 
24.9.1851
 
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hosvettrg 5 8 oh dieſer Seite die Flamme aublies, geſchützt, ſtand eine 8 An leſie Hütte. Die Thür war offen keine Seele nah. Ich

migen eck hinein. g ein kuͤche trat, mach dir auf dem Herd värme und trockne dich!

und fiDas war ein guter Gedanke, Kaspar, ſagte ich Leiche u dem Erzählenden und reichte ihm Tabak.Da Er ſo

zern raucht, mach' herklärte ſich.

n le vor de zebr als ein dem man gt e Jurchtbar de war, ag

Mein und ſuchte Brennholz.

keber gehen! dann fort: f

Gedanke querfeldein;

Schottſchn eine Oellampe fand ich und Schwefelhölzchen. und da glücklicher als ich? Im ſchlimmſten Fall hätte ich mir auf Jetzt brauchte ich's nicht. dann das Feuer auf dem

das llebſt, der Brandſtätte Feuer geholt. der Müler Wie der Blitz brannte das Licht,

dos das iſt ſo

Alles ſtill. Holla! dacht' ich, als ich in die ein Feuer an und

Er ſich eine Pfeife an. Sein Geſicht O, wenn Sie mir das erlauben wollen, agte er, ſo wird mir das Erzählen noch friſcher von der Nun ſtopfte er ſich, zündete und fuhr

Ja, liebſter Herr, es kommt einem manchmal ſo ein aber die Noth, liebſter Herr, die Noth macht geſcheid. Ich kroch nun in dem Dunkel herum Das lag in einem Winkel. Selbſt

Herd. Ein alter Schemel ſtand noch da,

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tief ein.

ten herum,

Wer war

den ſchob ich vom

eit ich füh, Feuer, hüllte mich in meinen Mantel, drückte die Feldmütze

Settwerden ins Geſicht, lehnte mich wieder

die Wand und durch-

Wie lang ich geſchlafen, geslicht ermeſſen, das mich umgab, aber das fügte mich nicht an, ſondern was mich erweckte. war's und Pferdegetrappel. Koſacken guckten in die Küche, wo ich ſaß, wie mauſende oder naſchende Katzen. mich erblickten, fuhren ſie zuſammen, nahmen demüthig ihre blauen Mützen vom Kopf und ſtanden da, als ob ſie mei⸗ nes Befehls gewärtig wären.

Halt, dacht' ich, ſchen Offizier, denn Ich überlegte ſchnell, auch offiziersmäßig gehaben, nämlich befehlshaberiſch, an⸗ maßend und barſch. Nichts Herr; am Ende kann's jeder Eſel! das ſo heraus hatte, riß als ich konnte, ſprang raſch auf, riſch nach der Thür und rief: Marſch.

drungen von der behaglichen Wärme ſchlief ich feſt und

konnte ich am hellen Ta⸗

Ein wirrer Lärm Bald wurde mir's klar. Zwei und ſchnupper⸗ Als ſie

die halten dich für einen preußi⸗ Mantel und Mütze ſprachen dafür. und es ſchien mir, ich müſſe mich

leichter als das, liebſter Wie geſagt, als ich ich meine Augen ſo weit auf, ſtreckte den Arm gebie

(Fortſetzung folgt.)

kandſchaft be⸗ Bekanntmachungen von Be⸗

ſſtzier liegen,

ſachte ſchli hoͤrden. n. Maus* amerad, ſagt Main ⸗Weſer⸗ Eiſenbahn. D mir viel u Section Gießen. naß. Sauß(13800) Bei den Erdarbeiten in der Lindner

und Mark konnen fleißige Arbeiter gegen guten Lohn e ud at Leſchaftigung erhalten.

Er paßte un Gießen den 12. Auguſt 1851. N fühl mal, ob Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur A fteckte eine Eickemeper.

er! Es war 70 0 Gulden

und ich ſo(1572) find am 1. December l. J. gegen telleicht nicht in liegenden Gütern beſtehenden doppelten Ein. nahm dafür ſaz in die Landgerichtsbezirke Friedberg und 7 i Großkarben bei der Milden⸗Stiftung da hier zu F einmal ein antleihen. aufen kenn. Höchſt a. d. N. den 9 September 1851. perte ich un! Für die Stiftungs⸗Behörde: 5 ſag Ihnen, Bingmann, Pfarrer. an's vor, ab

Mobiliar-Verſteigerung.

gelalten um(1615) Montag den 29. September l. J., uf, um nat Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem 1 2 km Nathhauſe die zum Vermögen des geiſteskranken abemal Emmerich Dörr von hier gehörenden Mobilien, recbeutel un beſtehend in Holzwerk, Bettung, Kleider, Weiß. es war el zeug, Küchengeräthe und mehrere Schießwaffen i wird dir! öffentlich meiſtbietend verſteigert.

1 Se Friedberg den 22. September 1851.

s der Offtil In Auftrag

d der Hung Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter

91

uch umringlel 3 15 Bender. a Bekanntmachung.

übrig/ (16160) Die auf Mittwoch den 24. d. M., Morgens 11 Uhr, und Kleiber der Kartoffelernte von 1 Morgen 16 Ruthen und Ki, Acker, Intelligenzblatt Nr. 74, 1 wird 1

yr ſtech emacht wird. 2 N Frledberg den 22. September 1851.

e ich/ N. 1 7 43 Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter 4 wf Bender.

15 wobl Darmſtadt und Butzbach.

piſen gun Verkauf ausrangirter Reitpferde. Ankt. del, 7

1 nt(16170 Freitag den 26. d. M. werden 50 Nunde 0 Stück ausrangirte Reitpferde in der Reiter⸗

ſaſerne zu Darmſtadt und Dienſtag den 30. d.

MN. 2 Stück dergleichen in der hieſigen Rei⸗ tercaſerne öffentlich an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert, welches man mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß ausländiſches Gold an Zahlung nicht angenommen wird.

Die Verſteigerung beginnt in beiden Garni⸗ ſonen Vormittags um 10 Uhr.

Butzbach den 18. September 1851.

In Auftrag Cellarius, Oberquartiermeiſter.

Bekanntmachung.

(16180 Von den Partial⸗Obligationen der Gemeinde Spiesheim zu 100 fl., welche die⸗ ſelbe laut Vertrag mit Simon Lindheimer in Friedberg am 21. Juli 1845 abgeſchloſſen, wurde Nummer Eins zur Auszahlung gezogen und wird am 1. Januar 1852 dem Inhaber von dem Gemeinde⸗Einnehmer zu Spiesheim oder Hrn. Simon Lindheimer in Friedberg ausbe⸗ zahlt werden. 2 Schließlich wird bemerkt, daß von dieſem Tage an der Zinslauf der gezogenen Nummer aufhört. Spießheim am 15. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Kelle r.

Bekanntmachung. (1619) Samſtag den 18. October l. J., Nach⸗ mittags 3 Uhr, ſollen dem Johannes Rack III. zu Dornaſſenheim 6 Grundſtücke auf dem Rath⸗ hauſe daſelbſt öffentlich verſteigert werden.

Reichelsheim den 18. September 1851. Herz. Naſſ. Landoberſchultheißerei Hildenbrand.

Bekanntmachung. (1620) Die zum Kurfürſtlichen Domainen⸗

gute zu Nauheim gehörigen Gebäulichkeiten, deren Verkauf allerhöchſten Orts nicht geneh⸗ migt worden, ſollen Dienſtag den 30. d. M., Nachmittags 2 Uhr, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Windecken am 18. September 1851. Kurfürſtlich Heſſiſche Renterei daſ. Deichmann.

Aepfelverſteigerung.

(16210 Donnerſtag den 25. September, Vor⸗

mittags 10 Uhr, ſollen die Gemeindeäpfel da⸗

hier, circa 80 Malter, in Abtheilungen meiſt⸗

bietend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber

einladet

Wölfersheim den 19. September 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter »Allwohn.

Aepfelverſteigerung.

(1622) Die am 20. d. M. in der Gemeinde Rödgen abgehaltene Aepfelverſteigerung iſt nicht genehmigt worden und ſoll dieſe deßhalb Don⸗ nerſtag den 25. d. M., Mittags 2 Uhr, einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Rödgen den 22. September 1851. Der Bürgermeiſter Krauch.

Aepfelverſteigerung.

(1629) Freitag den 26. September d. J.,

Mittags 12 Uhr, ſollen die diesjährigen Ge⸗

meindeäpfel dahier, ungefähr 60 bis 70 Malter,

öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Maibach den 20. September 1851.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi.

Privat- Bekanntmachungen.

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(1608) Reellen, modernen, höͤchſt geſchmackvollen niederländiſchen, franzöſiſchen

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