Ausgabe 
19.2.1851
 
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Die drei Tage waren verfloſſen, es verſtrichen noch acht, noch vierzehn Tage, aber die beiden Engländer kehr⸗ ten nicht zurück. Der Wirth war endlich uͤber das lange Ausbleiben ſeiner Gäſte unruhig, und da ſie die Schluͤſſel des kleinen Gebäudes mitgenommen hatten, ſo konnte er es nicht anders als mit Hülfe eines Schloſſers öffnen laſſen. Um ſich keiner Verantwortung auszuſetzen, zeigte er den Vorfall der Behörde an. Dieſe ſchickte einen Be amten an Ort und Stelle, in deſſen Gegenwart das Ge bäude geöffnet wurde.

Als Dulong mit dem Beamten in's Zimmer trat, fand er einen offenen Brief auf dem Tiſche, folgenden Inhalts: ö

Beunruhigen Sie ſich nicht um uns lieber Dulong. Wir verlaſſen Sie zufrieden, um Ihnen nicht ein recht herzliches Lebewohl zu ſagen. Sie ſind ein zu gutdenken der Mann, um es uns übel zu nehmen, daß wir uns alle Mühe gegeben haben, wieder zu dem Beſitze eines Theils des Nachlaſſes unſerer Vorfahren zu gelangen. Das Haus, welches ſie bewohnen, und der kleine Garten hinter demſelben, gehörten nämlich vormals unſerer Familie. Ohne Zweifel wiſſen Sie, daß der Herzog von Guiſe bei der Einnahme von Calais, das 210 Jahre lang den Eng ländern gehört hatte, dort alle Britten verjagte. Es iſt alſo nicht zu verwundern, daß einer unſerer Vorfahren den beträchtlichſten Theil ſeines Vermögens, den er nicht fortbewegen konnte, in Calais zuruͤckließ und in der dicken Mauer Ihres Gartens verbarg. Vor unge fähr ſechs Monaten entdeckten wir dies durch einen glück lichen Zufall in alten Familienpapieren. Sie werden ſich aus der Oeffnung in der Mauer, die wir gemacht haben, von der Wahrheit unſerer Angabe überzeugen; überdies ſteht auch noch die leere Schatzkiſte zur Anſicht da. Sie werden es nicht für unrechtlich finden, daß wir dieſen Weg eingeſchlagen haben, um unſern Zweck zu erreichen. Verzeihen Sie unſere Liſt, werther Herr Dulong, und be halten Sie, als ein geringes Merkmal unſerer Erkennt lichkeit, dieſes Häuschen mit ſämmtlichen von uns gekauf⸗ ten Möbeln als Ihr künftiges Eigenthum. Eins müſſen wir noch bemerken, daß Nachforſchungen über uns in England nur fruchtlos ſein würden, indem Sie uns nur

unter fingirtem Namen kennen. Leben Sie nochmals recht wohl, lieber Dulong, und behalten Sie uns ebenſo in gutem Andenken, wie wir Sie nie vergeſſen werden.

Miszellen.

Der Gubitz'ſcheVolksgeſellſchafter enthält folgen des Geſpräch zwiſchen Kaiſer Paul und dem Grafen Roſtopſchin:Warum ſind ſie nicht Fürſt? fragte Paul. Weil mein Vater, als er die Tartarei verließ, um ſich in Rußland anzuſiedeln, im Winter nach Petersburg kam, erwiderte der Gefragte.Wie hatte dies Bezug auf Ihren Rang? fragte der Kaiſer. Roſtopſchin er widerte:Meinem Vater wurde damals ein Zobelpelz oder der Fürſtentitel angeboten. Es war aber ſehr kalt, und darum zog er den Pelz vor.Meine Herren, ſagte der Kaiſer zu den umſtehenden Fürſten,Sie haben ſich demnach Glück zu wünſchen, daß Ihre Herren Vor fahren nicht im Winter nach Rußland gekommen ſind.

Nach einer Theatervorſtellung wurden dem Humo riſten Saphir die Mitglieder der Bühne und unter andern auch der Souffleur, vorgeſtellt.Ich freue mich außerordentlich, Sie, Herr Souffleur, perſönlich kennen zu lernen, bemerkte Saphir:denn ich habe ſchon viel von Ihnen gehört. Das perſoniſizirte Gedächtniß der Schauſpieler war über dieſe Aeußerung ſehr erfreut, ſchwieg jedoch, als Saphir hinzufügteund zwar heute Abend, wo Sie ſehr laut ſoufflirt haben.

Ich habe dich nicht vergeſſen, ſagte der Lord.. ein Sonderling auf ſeinem Sterbebette zu ſeinem Bedien ten, der viele Jahre bei ihm gedient hatte;ich werde Dir etwas vermachen, damit du noch nach meinem Tode auf mein Wohlſein trinken kannſt. Du wirſt es in dem alten Eckſchranke finden, den ich Dir zugleich ſchenke. Der Bediente dankte mit thränenden Augen, und erwartete ein anſehnliches Geſchenke an Geld für ſeine langen und treuen Dienſte. Als der Lord todt war, hatte er nichts eiliger zu thun, als den Schrank zu öffnen; er fand darin einen Häring.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

U N NN Edicetalla dung.

(217) In Folge Concurserkenntniſſes gegen den Israeliten Heinemann Bamberger zu Bel⸗ lersheim, iſt Liquidationstermin auf Donnerſtag den 6. März 5

beſtimmt worden, und haben bekannte wie un⸗ bekannte Gläubiger, bei Vermeidung Ausſchluſſes, ihre Forderungen anzuzeigen, auch wegen der ferneren Behandlung des Concurſes, ſowie wegen etwaigen Vergleichs ihre Erklärung abzugeben, indem ſonſten nach den Beſchlüſſen der Mehr⸗ heit der erſcheinenden Gläubiger verfügt wer⸗ den wird.

Hungen den 26. Januar 1851..

1775 Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.

100 Gulden (240) liegen im Kirchenkaſten zu Rodheim vor der Höhe zum Ausleihen bereit. Der Kirchenvorſtand. Holz⸗Verſteigerung.

0) Donnerſtag den 20. Februar l. J., 1 9 Uhr anfangend, ſoll in dem

Freiherrlich von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſeleck nachſtehendes Holz öffentlich an den Meiſtbietenden unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden:

18 eichen Bauſtämme, eirca 2966 Cubikfuß enthaltend,

32 Stecken eichen Scheitholz,

5 Prügelholz, 2 birken

4925 Stück eichen und birken Wellen,

7 1

4062 tannen Wellen, 18 T»Backwellen und 2300 tannene Bohnenſtangen.

Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſeleck. Friedberg den 10. Februar 1851. In Auftrag: Fa a b. Mobiliar-Verſteigerung.

(256) Mittwoch den 26, Februar d. J. und die darauf folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, wird der Mobiliar-Nachlaß des dahier ver ſtorbenen penſionirten Gr. Stabsarzt Renz in deſſen Behauſung in der Burg öffentiich meiſt- bietend verſteigerk. Die zur Verſteigerung kom⸗ menden Gegenſtände beſtehen in Gold, Silber, Porzellan, Glas, Holzwerk, Fäſſer, Meubeln verſchiedener Art, Bettwerk, Kleider, Weißzeug, ſowie ſonſtigen verſchiedenen Haushaltungsgegen

ſtänden, wozu Steigliebhaber hiermit eingeladen werden. Friedberg den 13. Februar 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Beger. Fruchtverſteigerung zu Buß bach. (278) Dienſtag den 4. März d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, werden zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe von den 1850r Früchten des fiscaliſchen Speichers daſelbſt öffent lich verſteigert: 53 Malter Korn, 10 Malter Gerſte und 12 Malter Hafer. Friedberg den 12. Februar 1851. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Buß

Bekanntmachung,

betreffend Brenn- und Bau-, Werk- und Nutz⸗ holz-Verſteigerung in den Großh. Domanial⸗

waldungen des Reviers Oberrosbach. (279) Dienſtag den 25. d. M. werden in den bei Oberrosbach gelegenen Walddiſtrikten Mainzerhecken und Kellerberg an die Meiſt bietenden öffentlich verſteigert:

4% Stecken buchen, 19½ Stecken eichen Scheitholz;