Ausgabe 
12.2.1851
 
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Antwort eines Indiers auf eine Herausfor⸗

derung.

Ich habe zwei Gründe, weshalb ich mich nicht mit Ihnen ſchießen kann und will. Der eine iſt der, daß ich Sie treffen kann, und der andere beſteht darin, daß Sie mich treffen können. Ich ſehe gar nicht ein, was fur ein Vortheil mir daraus erwüchſe, wenn ich Ihnen eine Kugel Ich wüßte nicht den geringſten Gebrauch von Ihrem Körper zu machen, wie etwa von einem Haſen oder einem Reh, wenn ich es tödtete.

durch den Kopf jagte.

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gehalten einem Uebel auszuweichen, als mich demſelben

bloszuſtellen. Ich habe große Angſt, daß Sie mich treffen könnten. Und da dies der Fall iſt, ſo ziehe ich es vor,

Was

mich ſelbſt betrifft, ſo habe ich es immer für zweckmäßiger

mich in einiger Entfernung von Ihnen zu halten. Wenn Sie aber denn doch ihre Piſtolen einmal probiren wollen, ſo nehmen Sie zu dem Zwecke nur irgend einen beliebigen Gegenſtand etwa einen Baum, oder ſonſt etwas, das ungefähr von meiner Statur iſt; und treffen Sie dann, ſo benachrichtigen Sie mich davon, und ich werde die Sache ſo aufnehmen, als ob ich mich an derſelben Stelle befunden und Sie mich ſelbſt getroffen hätten.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

Gutsverpachtung zu Kaichen. (187) Mittwoch den 19. Februar 1851, Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in dem Gemeindehaus zu Kaichen, das in der Kaichener Gemarkung gelegene, dem Gr. Heſſiſchen Fiscus gehörige Gut, die Heide oder das Hochholz genannt, 147½ Morgen Orts- oder 114 Normal⸗Mor⸗ gen haltend, auf 9 Jahre vom Anfange künkti⸗ gen Jahres an, öffentlich meiſtbietend verpachtet.

Die Verpachtung geſchieht in zehn Abtheilungen, wovon jede der neun erſten an einem Stück 15 Morgen hält, auf die letzte aber nur 12¼ Morgen kommen. Auch kann die Verpachtung im Ganzen ſtattfinden, wenn Pachtluſtige dazu vorhanden ſind.

Friedberg den 21. Januar 1851.

Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Friedberg Domänenrath Beau ß.

Oeffentliche Aufforderung. (159) Peter Bopp von Melbach, geboren im Jahr 1777, alſo über 70 Jahre alt, der ſchon ſeit langer Zeit von Hauſe abweſend und über deſſen Schickſal nichts zur Kenntniß ſeiner An⸗ gehörigen gekommen iſt, wird hiermit aufgefor⸗ dert, etwaige Erb⸗ oder ſonſtige Anſprüche an die von ſeinem Vater Philipp Bopp herrühren den, gegenwärtig im Beſitz des Conrad Bopp in Melbach befindlichen Immobilien, binnen 3 Monaten dahier geltend zu machen, widrigen falls er für verſchollen, Conrad Bopp als Eigen- thümer der fraglichen Immobilien betrachtet und demgemäß weiter verfügt werden wird.

Gleichzeitig werden, da auch Eberhard Hul derich von Melbach über verſchiedene andere, ſeiner verſtorbenen Ehefrau von Seiten des Philipp Bopp, resp. deſſen Sohnes Johann Heinrich Bopp, zugefallene Grundſtücke dispo⸗ niren will, ohne das Eigenthum urkundlich nach⸗ weiſen zu können, alle übrigen etwa Berechtigten aufgefordert, ihre Anſprüche an den Boppiſchen Immobiliarnachlaß binnen der obigen Friſt da hier zu begründen oder ſich zu gewärtigen, daß ſolche bei Beſtätigung von Veräußerungen un⸗ berückſichtigt bleiben. 8

Friedberg den 21. Januar 1851.

Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Irle. v. Preuſchen.

Jagdverpachtung in Langgöns.

(166) Dienſtag den 18. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehaus dahier die Aus⸗ übung der Jagd in der Gemarkung Langgöns, ungefähr 6100[OIMorgen enthaltend, auf 6 Jahre unter den bei der Verſteigerung bekannt ge macht werdenden Bedingungen verpachtet werden. Langgöns den 20. Januar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Dern.

Eetrgllcoung. (217) In Folge Concurserkenntniſſes gegen den Israeliten Heinemann Bamberger zu Bel lersheim, iſt Liquidationstermin auf

Donnerſtag den 6. März beſtimmt worden, und haben bekannte wie un bekannte Gläubiger, bei Vermeidung Ausſchluſſes, ihre Forderungen anzuzeigen, auch wegen der ferneren Behandlung des Concurſes, ſowie wegen etwaigen Vergleichs ihre Erklärung abzugeben, indem ſonſten nach den Beſchlüſſen der Mehr heit der erſcheinenden Gläubiger verfügt wer den wird. Hungen den 26. Januar 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Frucht Verſteigerung. (218) Donnerſtag den 13. l. Mts., Nach- mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds 5060 Malter Korn und 1020 Malter Gerſte, zweimalterweiſe, meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 5. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Bekanntmachung.

(235) Freitag den 14. I. M., Nachmittags um 2 Uhr, werden in den ſtädtiſchen Bauman⸗ lagen mehrere Haufen Ausputzholz an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert. Der Anfang geſchieht an dem Seeergraben, zunächſt am neuen Thor. Friedberg den 10. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Immobiliar-Verſteigerung. (236) Donnerſtag den 20. d. M., Nachmit⸗ tags 1 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die zur Concursmaſſe des Philipp Schneider J. dahier gehörigen Immobilien, beſtehend in einer Hof⸗ raithe und circa 10 Morgen Güterſtücke, einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Bemerkt wird noch, daß auswärtige Käufer nur unter der Bedingung zur Verſteigerung zu gelaſſen werden, wenn ſie ſich über ihre Zahlungs- fähigkeit genügend ausweiſen können. a Södel am 7. Februar 1851. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Reitz.

Bekanntmachung.

(237) Ein Pferde-Leitriemen mit vier Theilen iſt heute am Bainhardsforſthaus gefunden wor den. Der Eigenthümer kann denſelben gegen Erſtattung der Inſeratgebühren bei Wilhelm Vorbach dahier in Empfang nehmen. Holzhauſen den 7. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſſer

Ried.

Holz⸗Verſteigerung im Revier Bingenheim.

(238) Freitag den 14. Februar l. J. ſollen im Berſtädter Markwald:

38½ Stecken buchen Scheitholz,

63½¼ Prügelholz, 31 5 Stockholz, 1314 Reiſer, ſowie

6 Stämme buchen Werk- und Nutzholz von 34 Fuß Durchmeſſer und 646 Cubik⸗ fuß enthaltend, brauchbar zu Schaufeln, jeder Art Wagnerholz und zu Hack- brettern, 8

meiſtbietend verſteigert werden.

Die Zuſammenkunft und der Anfang iſt an oben genanntem Tage des Morgens um 9 Uhr am Häuſerhofſchlag.

Häuſerhof den 4. Februar 1851.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter für denſelben Schmidt. Faſelochs-Verſteigerung. (239) Donnerſtag den 13. d. M., Mittags 1 Uhr, ſoll auf dem Büreau des Unterzeichneten ein der Gemeinde zuſtehender Faſelochſe verſtei⸗ gert werden. Derſelbe iſt Zjährig und ſehr gut gehalten. Niederrosbach den 10. Februar 1851. Der Großh. Seſſ. Bürgermeiſter Gero h 100 Gulden (240) liegen im Kirchenkaſten zu Rodheim vor der Höhe zum Ausleihen bereit. Der Kirchenvorſtand. Holz⸗-Verſteigerung. (241) Donnerſtag den 13. d. Mts., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll in hieſigem Gemeindewalde nachſtehendes Holz verſteigert werden: 16 Stecken eichen Prügelholz,

4 buchen

6 fichten

5 17 9 Stockholz,

20 Reisholz,

74deichen und buchen Reisholz,

3 Stück eichene Werkholzſtaͤmme, 34 Nadelholzſtämme, 102 dergl. Stangen. Södel am 5. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Reitz. Bekanntmachung. (242) Der Müller Chriſtian Müller dahier iſt geſonnen, ſeine im hieſigen Orte an dem vereinigten Uſa- und Wetter ⸗Fluſſe gelegene Mühle mit zwei Mahlgängen und einem Roll gange nebſt dem dazu gehörigen Gelände, be ſtehend in circa 100 orgen Gärten, Aecker und Wieſen, Mittwoch den 26. Februar l. 8. Vormittags 10 Uhr, in der Mühle ſelbſt öffentlich an den Meiſtbie⸗