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Betreffend: In Unterſuchungsſachen gegen Chrikloph Fehl Nr. 87
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Intelligenz—
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fuͤr die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg
im Beſonderen.
Sonnabend den 8. November
1831.
Amtlicher Theil.
Die Großherzoglich Heſſiſche Regierungscommiſſion des Regierungsbezirks Friedberg
an die Großh. Bürgermeiſter resp. Beigeordneten und Polizeicommiſſäre, ſowie die Großh. Gendarmerie des Regierungsbezirks.
von Freienſteinau, wegen ausgezeichneten Diebſtahls.
Rubricat, 33 Jahre alt, Zimmermann, von mittlerer Größe, mit blonden Haaren, blauen Augen, geſunder Ge⸗ ſichtsfarbe und einem ſchwachen blonden Backenbart, iſt aus dem Gefängniß zu Altenſchlirf entſprungen.
Wir weiſen Sie an, auf denſelben zu fahnden und ihn im Betretungsfalle wohlverwahrt anher abzuliefern. Friedberg den 30. October 1851.
Ou vri e r.
Deſefbe an die Großh. Bürgermeiſter dieſes Regierungsbezirks.
Betreffend: Die Erhebung von Weg⸗ und Pflaſtergeld von Seiten
der Gemeinden.
Wir fordern Sie hiermit auf, alsbald und längſtens bis zum 20. d. M. uns berichtlich anzuzeigen, ob und wo in Ihren resp. Gemeinden zu Gunſten derſelben Weg⸗ und pflaſtergeld erhoben wird, auf Grund welcher Bewilligung, nach welchem Tarif resp. mit welchen beſonderen Befreiun⸗ gen, mit welchem Geſammtertrag, in wiefern dieſer Ertrag mit Bau⸗ und Unterhaltungskoſten im Verhältniß ſteht, in wiefern deſſen Ausfall für die betheiligte Gemeinde fühlbar ein würde und endlich in wie fern zum Beſten des Ver⸗ kehrs die in ſolcher Erhebung liegende Hinderung zu beſei⸗ igen wäre. Friedberg den 2. November 1851. Ouvrier.
Ein Stücklein vom alten Blücher. Von W. O. v. Horn.-
Es iſt Euch Allen bekannt, daß, als der Napoleon, wie ein böſer Geiſt, plötzlich von der Inſel Elba wieder nach Frankreich kam, der Krieg wieder lichterlohe aus— brach. Der alte Blücher faßte wieder das Schwert und da drunten in den Niederlanden, bei Waterloo und Ligny, gab's harte Nüſſe zu krachen. Napoleon floh gen Paris und der alte„Marſchall Vorwärts,“ wie die Soldaten den alten Blücher nannten, war tapfer hinterdrein. Damals litt aber der alte Held an einer gar ſchmerzhaften Augen— entzündung und an's ruhige Pflegen war nicht zu denken. Nach vielen Mühſeligkeiten und unruhigen Nächten wollte er denn einmal in dem Dörfchen Droux Sainte Marie in einer Scheuer ſchlafen. Ein Bataillon treuer Schleſier hielt die Wache, damit nichts dem alten Helden ſeine Ruhe verkümmere. Alles war todtſtille. Selbſt die Soldaten redeten nur flüſternd mit einander, denn ſie hingen mit treuer Liebe an Vater Blücher.
Bei jedem Heere müſſen Kriegscommiſſäre ſein, die für die Verpflegung der Truppen zu ſorgen haben. Es iſt eine alte Erfahrung, daß ſie nicht arm werden und damals wußten's die Soldaten genau, woher das kam.— Sie hatten dieſe Leute durchaus nicht lieb und der alte Blücher konnte ſie apart nicht leiden, weil— ſie bei der Suppe das Fett allemal für ſich abſchöpften und dem Soldaten nur die ſchale Brühe blieb. Ueberdies waren ſie hochmü— thig und patzig, und wenn die Kugeln pfiffen, machten ſie ſich fluggs hinter die Fronte, das heißt, wo's ſicher vor dem Getroffenwerden war.
In dieſer Nacht ließen es ſich zwei dieſer Leute ein— fallen, ſich ganz in der Stille eine Strohhütte an der Hin— terwand der Scheuer aufzurichten, wo Blücher ſchlief. Die Soldaten ließen es geſchehen, weil ſie meinten, die beiden Kriegscommiſſäre haͤtten das Recht dazu. Die beiden Pfiffikuſſe aber dachten: Wo der Feldmarſchall ſchläft, da iſt's ſicher und ſtille. Das kommt auch uns zu gut! Dumm war der Anſchlag nicht.
Morgens wollten ſich die Beiden aber, ehe der alte Blücher wach würde, aus dem Staube machen, daß er ſie gar nicht ſähe; denn es klang ihnen in den Ohren, daß ſie dann ungerupft nicht davon kämen, weil ſie keine Er⸗ laubniß hatten, an der Scheuer ihr Quartier zu nehmen.
Als aber in der Scheuer alles ſo mäuschenſtille blieb, da der alte Herr einmal gut ſchlief auf ſeinem


