Ausgabe 
8.2.1851
 
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Getaufte:

1 12. den 23. December 1850,

12. Ein unehelicher Sohn, Auguſt, geb. den 29. Decbr. 1850. Dem hieſigen Bürger, Ackermann und Wirth Joh. 40 Konrad Reuß II. ein Sohn, Heinrich, geb. den 3. Jan. Dem hieſigen Bürger und Weißgerbermeiſter Heinrich Friedrich Müller ein Sohn, Friedrich Wilhelm Guſtav,

geb. den 31. December 1850.

0 Beerdigte:

N 1. Januar. 10.

t den 8. Januar.

15. Philipp Heinrich Pfeiffer, hieſiger Bürger, Schuhmacher meiſter und geweſener Todtengräber, alt 72 Jahre, 4 Monate und 17 Tage, 1 den 13. Jauuar.

20. Henriette Schäfer, des hieſigen Burgers und Metzger meiſters Georg Schäfer eheliches Töchterchen, alt 1 Jahr, 2 Monate und 20 Tage, 1 ü den 18. Januar.

24. Johanne Philippine Stritzinger, Töchterchen des hie⸗ ſigen Bürgers und Schreinermeiſter Wilhelm Stritzinger, alt 5 Jahre, 6 Monate und 2 Tage, r den 22. Jan.

25. Anna Eliſabetha Sellin, des weiland hieſigen Bürgers und Hutmachers Friedrich Ludwig Sellin hinterlaſſene eheliche ledige Tochter, alt 17 Jahre, 2 Monate und

15 Tage, 1 den 23. Januar.

1 1. Dem hieſigen Burger und Glaſermeiſter Ludwig Schulze ein Sohn, Gottfried Andreas, geb. den 15. Dezbr. 1850. Dem hieſigen Bürger und Meſſerſchmiedmeiſter Fried⸗ rich Jakob Schäfer ein Sohn, Heinrich Jakob, geb. 31.

26. Dem Bürger zu Rödelheim und Wagenmeiſter an der Main⸗-Weſer⸗Ciſenbahn dahier Jakob Stephany eine Tochter, Magdalena, geb. den 7. Januar.

Karl Johann Auguſt Reinhard, des hieſigen Bürgers und Buchdruckers Joh. Adam Reinhard eheliches Soͤhn chen, alt 7 Monate und 22 Tage, t den 1. Januar. 3. Ludwig Renz, Gr. Heſſ. penſionirter Stabsarzt, Ritter des Gr. Heſſ. Verdienſtordens, wie auch Inhaber der militäriſchen Ehrendienſtzeichen, alt 67 Jahre, 1 den

Anna Maria Katharina Finkernagel, des hieſigen Bür ö gers und Schreinermeiſters Ludwig Karl Finkernagel eheliches Töchterchen, alt 8 Monate und 16 Tage,

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28. Heinrich Depireux, des Zieglermeiſters Heinrich Joſeph Depireux aus Lüttich in Belgien, gegenwärtig dahier wohnhaft, eheliches Söhnchen, alt 6 Monate und 6 Tage, 1 den 27. Januar.

Anna Maria Margaretha Magdalena Füller, des hie

ſigen Bürgers und Zimmermeiſters Johannes Füller

eheliches Töchterchen, alt 2 Monate und 8 Tage, 1 den 29. Januar.

Danke beſcheinigt.

Poſtz. Darmſtadt 2

Zinſen 1 fl. 40 kr.;

NB.

thätig ſein!

Obermorſtadt 24 kr.; Kaplan Ebel zu Hombe Gemeinde Zwingenber 45 kr.; Zinſen 24 kr.

16 fl. 40 kr.,(eben

Monats-Bericht der Blinden⸗Anſtalt zu Friedberg.

g Für obige Anſtalt, welche gegenwärtig 8 Zöglinge hat, gingen im Januar folgende Liebesgaben ein und werden hierdurch mit herzlichem

Von den Schülern der Knabenſchule zu Hechtsheim mit ſchönem Begleitſchreiben 3 fl.z M. S. 3 fl. 39 kr. f Fr. Reg. D. z. L. 15 kr.; Hr. Ap. W. 48 kr.; Zinſen 5 fl.; Fr. Hirſchhalberſtädter zu Niedermoxſtadt 12 kr.; K. M. aus Hr. Schwalb v. Gießen 36 kr.; durch die Herren rg a. d. O. und Münch in Kirkorf 30 fl. 42 kr.; 9(von da iſt ein Zögling in der Anſtalt) 10 fl. aus der Kirche zu Arheilgen 1 fl. 12 kr.; Ung,, fl; Bäckermeiſter Steinhäuſer 1 fl.; Frl. S. G.

ſo viel für Arnsburg, welches wir hiermit allen edlen Menſchenfreunden wollen empfohlen haben); Heinz in Nieder- beſſingen 12 kr.; durch Lehrer Anthes zu Lich 30 kr.; durch Hrn. Pfr. Müller zu Landenhauſen 30 kr.; durch a. d. L.(von da iſt ein Zögling in der Anſtalt) 30 fl. 30 kr.; durch Hrn. Pfr. Lucius in Jugenheim b. Darmſtädter Zeitung 2 fl.; durch Hrn. Dr. Küchler in Darmſtadt 2 fl.; Hr. Rechnungspr. Meyer in Darmſtadt I. Quart. 1 fl.; durch Hrn. Schulvicar Nagel zu Basdorf 1 fl. 35 kr.; durch Hrn. Kaufmann Specht zu Niederflörsheim 150 fl.) und 2 fl. für Arnsburg; Hr. Pfarrverw. Kaiſer zu Londorf 1 fl.(nebſt Anmeldung eines Blinden von 14 Jahren); F. H. 36 kr.; durch die Redaktion der O.⸗P.⸗A.⸗Zeitung 5 fl. 15 kr.; durch Hrn. Buchdrucker Becker zu Darm⸗ ſtadt 36 kr.; Arbeitskaſſe 5 fl. 27 kr.; Hausbüchſe 1 fl. 43½ kr. Ge⸗ ſammtſumme 285 fl. 11¼ kr.

Der Rachenſchaftsbericht wird nächſtens erſcheinen und Auskunft geben über die Geſammt⸗Einnahme und Ausgabe bis zum 31. Dezember 1850. gingen extra ein 916 fl.**).

1 fl.; Nachlaß einer Schreinerrechnung

Hrn. Pfr. Engel zu Allendorf M. 3 fl.; durch die Redaktion der

Für den Neubau des Hauſes für die Anſtalt

) Pon dleſen 150 fl. ſind von den Herren Offizier des dritten Regiments 30 fl. und 35 fl. 9 kr. von der braven Mannſchaft deſſelben. i

Auch ein Soldat kann wohl⸗

) Dürch die Bauerei finden Fuhrwerksbeſitzer die beſte Gelegenheit einen ſchönen Beitrag durch kleine Fuhren, die ſie gratis übernehmen. zu liefern und laden hierzu

alle edien menſchenfreundliche Fuhrleute ein.

Bekanntmachungen von Be⸗ hörden.

N t νιπι

Oeffentliche Aufforderung.

(131) Johannes Balſer aus Okarben, ge⸗ boren am 1. Dezember 1780, Sohn des daſelbſt verſtorbenen Georg Helfrich Balſer, welcher ſeit ſeiner Jugend, unbekannt wo? abweſend iſt, deſſen etwaige Leibes oder Teſtaments⸗Erben, oder ſonſtige Erbprätendenten werden hierdurch aufgefordert, ſich binnen drei Monaten ſogewiß zur Empfangnahme deſſen ſeither curatoriſch ver walteten, 291 fl. 3 kr. betragenden Vermögens dahier anzumelden und zu legitimiren, als ſonſt Johannes Balſer für todt erklart und das Ver⸗ mögen deſſen nächſten dahier befindlichen Sei⸗ tenverwandten ausgeantwortet werden wird. Großkarben am 21. Januar 1851. Großh. Heſſ. Landgericht Jäger.

0 Jag d⸗ Verpachtung.

(207) Dienſtag den 11. d. Mts., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſoll die der Gemeinde dahier gehörige Feld⸗ und Waldjagd auf hie⸗ ſigem Rathhaus unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffent-

lich meiſtbietend verpachtet werden.

Vilbel den 1. Februar 185. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter

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Main ⸗Weſer⸗ Bahn. (206) Die Lieferung nachgenannter Mate⸗ rialien ſoll auf dem Submiſſionswege vergeben werden, wozu die Bedingungen auf dem Bureau des Materialverwalters dahier täglich eingeſehen werden können. Längſtens bis zum 18. Februar I. J. Vormittags 10 Uhr ſind die verſtegelten Gebote mit der AufſchriftMateriallieferung/ einzureichen, worauf unmittelbar deren Eröff⸗ nung erfolgt, welcher die Intereſſenten beiwohnen können.

1) Knochenöl 10 Centner 2) Rüböl 5 3) Sparöl 10 4) Seife weiße 7.5 5) Talg 8 6) Terpentinöl 50 5 7) Baumwollenabfälle 6 83 Hanf 555 17 9) Menning

5 7 10) Streichfeuerzeuge 300 Stück

11) Tannenſcheitholz 20 Stecken 12) Holzkohlen 36 Simmer 13) Hammerſtiele(Weißdorn) 300 Stück 14) Bodenbeſen 24 15) Schrupper* 24 16) Staubbeſen 24 17) Dochte 300 Ellen 18) Dochtgarn 6 Pfund 19) Cylinderglaͤſer 100 Stück 20) Saalband 400 Ellen 21) Packtuch 22) Feilenhefte 200 Stück

6 Centner

23) Lohrinde, gemahlene

24) Radſcheibenfilze 100 Stück 25) Fenſterpapier 6 Rieß 26) Pappdeckel 100 Stück

27) Pappdeckel(Unterlage nuter

Stoßplatten) 500 28) Korkſtopfen in Schmierbüchſen 50 29) Coakskörbe 50 30) Tafelglas 50 31) Glaspapier 50 Blatt 32) Kreide geſchnittene 6 Pfund 339gemahlene 10 34) Putzleder 12 Stück 35) Leinwand alte 5 Centner 36) Spitzſtränge 36 Stück 37) Schwämme 3 Pfund.

Von den unter Nr. 1 bis 10 genannten Gegen⸗ ſtände ſind Proben mit den Geboten vorzulegen. Friedberg den 31. Januar 1851. Gr. Magazins ⸗Commiſſion.

Verſteigerung. (201) Mittwoch den 12. Februar l. Jahrs,

Nachmittags um 2 Uhr, werden in Auftrag des hieſigen Bürgers Joſeph Geck in deſſen Wohnung in der Vorſtadt zum Garten einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausge⸗ ſetzt, als: 1) ein Pferd, 2) ein einſpänniger Wagen mit eiſernen Axen, 3) Pflug, Egge und ſonſtige zur Oeconomie gehörende Gegenſtände. Friedberg den 3. Februar 1851. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

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